dies und das von "Iceland Review" und anderen

  • Das Kajaker den Góðafoss runter fahren kommt öfters vor und habe ich selbst schon gesehen. Allerdings wird das typischerweise im Sommer gemacht.

    Und Kajakfahren ist in Island recht verbreitet, wir haben selbst auch drei Kajaks.

  • Beeindruckend?

    Für mich hirnrissig und vor allem nachahmenswert für alle die, die nicht mehr wissen, wo der nächste Kick herkommen soll. D.h. in Zukunft nicht nur am sondern auch im Fluss Trubel.

    Die Aussage, daß das "hirnrissig" sei, finde ich wiederum ziemlich hirnrissig...

    Es kommt immer drauf an, wer das macht. Wenn ich z.B. mit Skiern eine Skisprungschanze herunterfahre, wäre das ziemlich hirnrissig. Bei denen, die's machen, kann man davon ausgehen, daß sie's gelernt haben (Eddy the Eagle mal ausgenommen ;)). Da sagt man ja auch nicht, daß das hirnrissig ist!

    Ist Bergsteigen, Gleitschirmfliegen, Marathonlaufen, Eishockey oder Skiabfahrtslauf auch hirnrissig?!? Solche Dinge macht man in der Regel ja nicht aus einer Laune heraus, sondern weil man sich entsprechend darauf vorbereitet hat. Hirnrissig ist es, wenn Touristen ohne darüber nachzudenken auf dem zugefrorenen Jökulsárlón herum spazieren oder querfeldein mit dem Geländewagen fahren oder ihr Zelt ungefragt im Privatgarten aufschlagen etc. etc. etc......

    Vermutlich sehen es einige Leute auch als hirnrissig an, mit dem Fahrrad durch's Hochland zu radeln - und bei manchen fehlt sicherlich auch schon das Verständnis dafür, das mit dem Motorrad oder Auto zu machen.


    Alles eine Sache der Perspektive einerseits und des Könnens andererseits...



  • Beeindruckend?

    Für mich hirnrissig und vor allem nachahmenswert für alle die, die nicht mehr wissen, wo der nächste Kick herkommen soll. D.h. in Zukunft nicht nur am sondern auch im Fluss Trubel.

    Nein, wenn man weiss, wie man auf Wildwasser Kajak fährt, ist das ein relativ kalkulierbarer Spass. Ich bin auch schon Wasserfälle runtergefahren (allerdings nur ca. 3m hohe), das ist durchaus lustig.

    Der Typ ist nicht alleine unterwegs, der Godafoss ist nicht fürchterlich hoch und unten ist ausreichend Platz (beim Gullfoss würde ich sowas nicht sehen wollen), da gibt es wirklich schlimmeres.


    Gruß


    Christian

  • Für den Tourismusverband und die, die ohne Rücksicht auf Verluste daran verdienen, können es gar nicht genug Touristen sein..... Das ist halt in Island nicht anders, als in jedem anderen Land. Irgendwann könnte es dann auch in Island leerstehende Hotelkomplexe geben, wenn Island nicht mehr wild und ursprünglich ist.

    Nett auch das Wort Overtourism :patsch:



  • ... dass ich vor Sonnenaufgang anreise, ... und kurz vor Sonnenuntergang wieder losfahre.

    Die Isländer sollten dann Zimmer für zwölf Stunden anbieten. Die eine Hälfte der Touris schläft dann Tagsüber und macht nachts die Sightseeing-Touren, die andere Hälfte macht‘s umgekehrt. Dafür werden die Zimmer dann 5% billiger. So haben wir dann einen preisgünstigeren Urlaub, und stehen uns bei den Hot Spots nicht mehr gegenseitig im Weg.

    Eine echte Win-Win Situation.



  • Wir waren jetzt gerade erst da, und ich war erschrocken was jetzt schon an Touristen vor Ort sind. (Mich eingeschlossen).


    An den typischen Punkten wie Gullfoss, Geysir usw. wurden jetzt schon die Touristen Busse-Weise ausgesetzt.Und jeden Tag gingen mir die Worte über die Lippen : “ Was geht hier eigentlich im Sommer ab ? “


    Zumal ich bei Ankunft schon 1,5 Std. für mein Mietwagen angestanden habe.


    Ich wollte schon als kleiner Bub nach Island, habe mir aber leider erst jetzt den Traum erfüllt.

  • Es ist im Sommer nicht schlimmer. Jetzt ist halt noch Nordlichtsaison, da ist fast der ganze Tourismus in Tagesentfernung von Reykjavik konzentriert, hauptsächlich am Golden Circle. Dafür ist der Norden jetzt noch recht menschenleer.


  • Oh mein Gott, das ist ja unglaublich. :(

  • Attraktionen wie Golden Circle sind im Winter mittlerweile teilweise voller als im Sommer. Zum Glück folgen die meisten inzwischen starr ihrem bei Instagram und Facebook erarbeitetem Motivplan, so dass an Punkten die dort nicht viral sind oft niemand anders ist. Vom Kirkjufell kann man z.B. tolle Fotos machen ohne das jemand in der Nähe ist, wenn man nicht bei diesem öseligem Wasserfall hält.