dies und das von "Iceland Review" und anderen

  • Schmerzgrenze oder nicht, aber 125 € für ein Zimmer mit Gemeinschaftsbad ist schlichtweg unverschämt.

    200,- € habe ich auch schon gesehen. Schick, aber mit Gemeinschaftsbad. 250 ist natürlich der Knüller, da muss man sowas schon sehr mögen.

    Im Edda Hotel in Ísafjörður (Ende Juni 2015) wollte ich mir grade das 120€ Zimmer zeigen lassen als es hieß, „no private facilities“. Da habe ich dann doch aufs Zelt zurückgegriffen.



  • Der Wagen schaut aus wie der Landrover von Kuku - zumindest ein Hochland taugliches Auto.

    Ja, das war einer von Kúkú.

    Schäden beim Furten sind übrigens nicht durch die Versicherungen abgedeckt und müssen vom Mieter komplett selbst getragen werden. Und die Vermietstationen setzen die Ansprüche durch, notfalls mit Hilfer der Polizei.
    Die Schadenssumme bei Furten liegt meist abhängig davon ob nur der Motor betroffen ist oder auch der Rest des Fahrzeugs zwischen einem hohem vierstelligen und einem fünfstelligen Eurobetrag.

    Dieselmotoren sind wenn Sie Wasser durch die Luftansaugung gezogen haben aufgrund der hohen Kompression meist unrettbar defekt.

  • Der Wagen schaut aus wie der Landrover von Kuku - zumindest ein Hochland taugliches Auto.

    Die von IclandReview habe einfach nicht gesehen, dass es sich um einen Defender handelt. Daher der "falsche" Überschrift Campervan und auch die Randbemerkung mit Fahrzeugen die für Flussdurchquerungen nicht geeignet sind.

    Mir bleibt es aber nach wie vor rätselhaft, wie man durch einen Fluß fahren kann, dessen Tiefe man nicht genau bemmessen kann. Wenn man sich anschaut wie tief der Trecker einsinkt, hatte der Defender nie eine Chance.


    Gruß Olaf

    Mein Island Reisebericht

  • Das ist immer wieder verwunderlich.

    Wer einen Defender fährt, von dem sollte man annehmen, dass er sich etwas mit Geländefahrten, oder speziell mit dem Furten auskennt.

    Viele sind der irrigen Meinung, dass z.B. 60 cm. Wattiefe bedeutet, dass man durch einen Fluss fahren kann der 60 cm. tief ist. Das ist ein fataler Irrtum!

    Für mich ist die Krossa der schwierigste und auch gefährlichste Fluss in Island, was das Furten angeht.

    Das Foto zeigt es beeindruckend.

    Völlig unbeachtet hat der Fahrer offenbar nicht nur die Tiefe, sondern auch die Fließgeschwindigkeit des Flusses.

    Das Wasser drückt gegen das Fahrzeug, die Wasserhöhe steigt an. Zudem besteht die Gefahr, dass das Fahrzeug aufschwimmt, also etwas angehoben wird. Die Traktion auf den Grund nimmt stark ab, im schlimmsten Fall geht sie ganz verloren. Oft sind die Folgen sind dramatisch.

    Manche meinen auch, dass durch den Wasserdruck das Fahrzeug fester auf den Boden gedrückt wird. Auch das ist völliger Unsinn. Das Gegenteil ist der Fall!


    Nicht zuletzt gibt es Regeln zum Furten von Flüssen.

    Die Wichtigsten:

    Wassertiefe

    Fließgeschwindigkeit und Richtung

    Fahrtrichtung zuerst mit der Fließrichtung (Strömung), dann im Bogen eventuell etwas dagegen.

    Besser morgens als abends durch Flüsse fahren

    Niemals alleine schwierige Furten durchfahren. Damit ist nicht gemeint, dass man alleine in Auto sitzt, sondern das ein anderes Fahrzeug beobachtet, ob das Furten gelingt

    L A N G S A M fahren

    die Ausfahrtstelle im Blick haben und einschätzen, ob man auf der anderen Seite überhaupt raus kommt


    Meine eigenen Regeln:

    Nicht anschnallen

    Fenster ganz öffnen

    Sind Kinder dabei sollte eine andere Bewertung des einzugehenden Risikos stattfinden


    Wenn man diese Grundregeln beachtet und auf Krokodile und badende Elefanten achtet, sollte es schon gehen.:S

    Mir bleibt es aber nach wie vor rätselhaft, wie man durch einen Fluß fahren kann, dessen Tiefe man nicht genau bemmessen kann.

    Sehe ich fast genauso. Jedoch kann die Wassertiefe in der Regel nicht genau bemessen werden.



  • Das Problem bei den 4x4 Mietcamper ist, viele Mieter haben keine Erfahrung im Geländefahren und dazu kommt, dass immer mehr ihrem vorher gemachtem Reiseplan stur folgen.
    Die haben sich z.B. in den Kopf gesetzt das sie in die Þórsmörk wollen und da spielt es für Sie keine Rolle ob die Witterungsbedingungen den Fluss haben ansteigen lassen oder nicht.

    Wir haben in den ganzen Jahren einen Kunden mit einem Sandsturmschaden gehabt und der war trotz ausdrücklichem telefonisch mitgeteiltem Verbot aufgrund eines Sturmes in das Gebiet des Mýrdalssandur gefahren. Seine Begründung war, dass er die Reiseroute vorab geplant hatte und sich diese nicht durch Verbote kaputt machen lassen wollte.

  • Sehe ich fast genauso. Jedoch kann die Wassertiefe in der Regel nicht genau bemessen werden.

    Dann würde ich es im Zweifelsfall lieber lassen, bevor ich in ein Wasser fahre, dessen Tiefe ich nicht kenne. Wenn es nur ein kleine Furt ist, dann sehe ich auch schon einmal drüber hinweg, wenn man den Boden auf Grund des trüben Wassers nicht sehene kann, aber die Krossá ist schon eher ein Fluß und bekannt dafür, dass hier häufiger Autos verschlungen werden.

    Mann kann ja immer noch den Hüttenwart anrufen oder warten bis ein Super-Jeep oder Bus den Vortester macht. Zu Fuß würde ich durch die Krossá auch nicht gehen, dafür ist die Strömung dort in der Regel viel zu stark.


    Es ist vermutlich eher Abenteuerlust die dort häufiger zum Disaster führt, denn eine Notwendigkeit hat ja niemand die Krossá zudurchqueren .


    Gruß Olaf

    Mein Island Reisebericht