Islands Literatur: Krimis und Romane





  • Die letzten Wochen waren ideal zum Lesen, weil das Wetter einfach Sch.... war.


    Geisterfjord von Yrsa Sigurdardòttier - fand ich total langweilig, nur ein einziges Mal Kribbeln und Spannung.

    Seelen im Eis ebenfalls nichts, was mich vom Hocker gehauen hat.


    Fischkonzert von Halldor Laxnes - mal ganz anders und poetisch geschrieben. Wird nicht das letzte sein, das ich von ihm lese.

  • Hallo ihr Lieben, auch mich lässt Island nicht los.


    Um mir die Zeit zu verkürzen lese ich viel über die Insel, unter Anderem auch Bücher, die dort spielen.


    Jetzt ist mir

    Nordlicht - Im Land der wilden Pferde


    von Karin Müller


    zwischen die Finger gekommen und ich hatte es an zwei Tagen durchgelesen.

    Eine sehr spannende Geschichte über ein junges Mädchen, das mit ihrer Mutter nach Island reisen „muss“ und das Land lieben lernt.

    Die Autorin scheint selber sehr von Island fasziniert zu sein und beschreibt die Insel einfach großartig.


    Vielleicht ja auch für Euch ein kurzweiliger Zeitvertreib beim sehnsüchtigen Warten auf die nächste Reise.


    Liebe Grüße!!


    Meikya

  • Danke Meikya,

    wird ich mir als ebook runterladen, dann kann ich abends im Bett ohne zu stören lesen. ich bin gerade in den letzten Zügen eines nicht-isländischen Buches und amüsiere mich, vielleicht in weiser Voraussicht, köstlich. Es ist "Das geheime Tagebuch des Hendrik Groen - Eierlikörtage".

  • Hallo Vielseher!


    Hast du es schon durch?

    Wie hat es dir gefallen?

    Ich lese gerade Möwengelächter von Kristin Marja Baldursdottir.

    So richtig fesselt es mich nicht und doch schweifen meine Gedanken im Alltag in die Schauplätze des Buchs.


    Ich bin gespannt, wie es weiter geht.


    Liebe Grüße!

  • Hallo Meikya,

    ich habs mir noch nicht runtergeladen. Irgendwie wollte ich noch nicht. Dafür sind ein paar andere Bücher dran gewesen. Im Moment lese ich Nordbräute von Anne Siegel.

    Man merkt deutlich, dass Anne eine Journalistin ist. Sie möchte im Roman auch Island erklären und das wirkt leider sehr "stackelig".

    Was ich mir auch nicht vorstellen kann ist, dass die Protagonistin Christa mit der Esja, nach dem Aufruf in Lübeck, gekommen ist. Bei der Einbürgerung damals war es noch absolutes ein Muß, dass die Namen ans isländische angepasst werden mussten. Christa heißt aber im Roman immer noch Christa mit "C", nicht etwa Krista. So wie Jón mit seiner Großmutter redet, würde kein innigst geliebter Enkel mit seiner Oma reden, auch die in kürzester Zeit (Seiten) sehr unterschiedlich Anrede seiner Oma stört mich. Mal sagt er amma, mal Christa, mal noch irgendwas.

    Nichts desto trotz, das Buch wird zuende gelesen.

    Hast du schon die Eismalerin gelesen, das Buch ist mein absoluter Favorit und auch das Beste von Kristin Marja. Im Sommer gibt es von ihr ein neues Buch in deutsch, das wird bestimmt auch meines, dann aber in Papierform.

    Lesen ist doch was wunderbares!



  • Hast du schon die Eismalerin gelesen, das Buch ist mein absoluter Favorit und auch das Beste von Kristin Marja.

    Jaaaaaa, meins auch. Und die Fortsetzung "Die Farben der Insel"


    Wobei ich die isländischen Originaltitel noch treffender finde:
    Karitas án títils .... Karitas - ohne Titel (wie die meisten ihrer Bilder, Eis hat sie nie gemalt), und

    Óreiða á striga - Chaos auf Leinwand (immerhin setzt sie sich in zweiten Band auch mit Farben und Landschaft auseinander)


    Die Stadtbibliothek in Akureyri hat gerade einen Thread auf Facebook laufen, "Wenn du in den Sommerferien Teil der Welt eines Romans werden könntest, welches Buch wäre das?"

    Ich wäre gerne in der Frauen-WG von Karitas am Laugavegur.

  • Nordlicht ist ja eigentlich ein Jugendbuch ab 12 Jahren :-)


    Sehr gut gefallen hat mir

    "Der letzte lange Sommer" von Dagmar Trodler

    die Moderatorin bei Island Review ist und in Island lebt.


    Von Halldor Laxnes gefällt mir am Besten "Weltlicht" und "Sein eigener Herr"

  • Ich glaube, ich wäre gerne Mäuschen bei "Hinter fremden Türen". Und schon habe ich mich erwischt einen kurzen Blick in die anderen Bücher zu werfen. Ich würde auch gerne Das Haus in "Möwengelächter" einmal von innen betrachten und mir dieses Leben vorstellen.

  • Ich gehe gerade mal wieder fremd. Neben den Nordbräuten gibt es jetzt auch noch den 2. Teil von Hendrik Groen. Wär ja auch langweilig, wenn nicht mehr als 2 Bücher "in der Mache" sind. Das Elfenbuch kommt dann auch noch dazu. Und nach meinem Norwegentrip geht es wieder ans isländisch lernen. Man gönnt sich ja sonst nix cheers1.

  • Die Eismalerin ist auch das Island-Buch, das mich am meisten beeindruckt hat. Die Farben der Insel fand ich auch wunderbar, blieb aber ein kleinwenig hinter der Eismalerin zurück.

    Ja, Jutta, ich finde die isländischen Titel auch viel passender.



    Viel besser als Nordbräute fand ich das Buch ‚Frauen, Fische, Fjorde‘ auch von Anne Siegel über dieses Thema.