12 Tage Camping-Urlaub ab Mitte Juni. Fokus: Natur pur - please help!

  • Hallo Island-Freunde,


    ich fühle mich zur Zeit etwas überfordert und suche daher hier um Rat.
    Aktuell planen wir (eine Freundin und ich) einen Camping-Road-Trip auf Island, 12 Tage ab Mitte Juni.


    Unser Fokus liegt ganz klar auf Natur pur, überlaufene Touristenattraktionen möchten wir gerne auslassen.
    Es darf auch gerne etwas rauher werden, darauf sind wir eingestellt und auch dementsprechend ausgerüstet.


    Ursprünglich war die Idee eine 10 Tages Tour entlang der Ringstraße als Basis zu nehmen und dort dann die einzelnen Tage zu modifizieren, also Zeitfresser raus und dafür lieber etwas "exotischere" Ziele die auf dem Weg oder in der Nähe liegen. Mittlerweile bin ich aber skeptisch, dass wir uns da zeitlich übernehmen würden. Uns ist halt auch das Hochland sehr wichtig und ich befürchte, dass das viel Zeit schlucken wird.


    Könnt ihr uns Tipps für eine solche Route geben?


    Vielen Dank!


    Stefan

  • Das mit der "unberührten Natur" kannste in Island knicken. Islands Hotspots sind ja jetzt nicht so weitläufig, wie z.B. die Nationalparks in den USA. Mit Dir werden zeitgleich auf der Ringstrasse jede Menge Privatreisende mit Auto oder Wohnmobil, diverse Ausflugsbusse und Rundreisebusse unterwegs sein. Dem wirst Du kaum ausweichen können, Landmannalaugar- einer DER Hotspots- erinnert im Sommer eher an einen Rummelplatz und die Blaue Lagune muß man zu der Zeit vorbuchen, will man rein :).
    Die Zeltplätze sind meist auch gut frequentiert.
    "Wahre" Natur gibts noch im Hochland, falls Du keiner Superjeeptour oder grösseren Wandergruppe begegnest, dafür mußt Du aber einen sündhaft teuren 4 x4 Vier Wagen buchen :)
    In der Tramuntana sind deutlich weniger Touris unterwegs, im norwegischen oder schottischen Hochland auch und in den Karpaten oder der Transkei sowieso :) :) :).
    Die paar Vulkane, Geysire und Wasserfälle sind deutlich überbewertet. Wasserfälle gibts anderswo auch :)
    Ironie--Smiley
    In Island erinnert der Laugarvegur auch eher an eine Wandererautobahn, in die Thorsmörk fahren Busse und Superjeeps........
    Prost-Bier--Smiley


    Wenn wirklich einsam sein soll, würde ich mich in die Westfjorde verkrümeln. der Dynjandi ist auch schön und Hornstrandir wirklich noch ziemlich unberührt. Nur kanns da im Juni noch ein wenig frisch sein und mancherorts noch Winter.......


    wenn Du die "überlaufenen Touristenattraktionen" weglassen willst, brauchst Du nicht mehr nach Island zu fliegen. Das ist nämlich eine recht kleine Insel.......so viel gibts da nicht wenn Du wegen "Islandtypischen" Sachen hinwillst, also Wasserfälle, Schlammtöpfe, Geysire und HotPots.

  • Eben habe ich schon in einem anderen Thema gelesen, wie Island sich durch die Touris verändert... und wir uns als Touris ironischerweise darüber beschweren ;( Der Gedanke hing mir schon bei meinem letzten Aufenthalt dort im Kopf.


    Kurz zur Themenüberschrift: "Natur Pur" wird nicht stattfinden, wenn ihr in 10 Tagen die Ringstraße fahren wollt und jeden Tag mehrere Stunden Auto fahrt, um bei den Attraktionen dann rauszuhüpfen. Die Ringstraße ist auch nicht gerade "touristisch unbelastet", sage ich mal, wie es ja auch schon erwähnt wurde.


    Mein Partner und ich hatten letztes Jahr (aber später im Juli) einen ähnlichen Gedanken wie ihr und wollten uns wandernd/campend fortbewegen. Einen Mietwagen wollten wir nicht und würden auch bei zukünftigen Trips keinen nehmen - einerseits ist jeder gefahrene Kilometer ein nicht gewanderter, andererseits kann man hervorragend trampen, wenn man mal in eine ganz andere Gegend möchte.


    Ins Hochland haben wir uns damals nicht getraut und so tatsächlich die meiste Zeit im Südwesten nicht weit von Reykjavik verbracht, aber auch dort kann man einen Tag durch Lavafelder wandern, Merline beobachten und morgens von den Eistauchern geweckt werden, ohne einen anderen Menschen zu Gesicht zu bekommen. Damit das so bleibt, würde ich aber ehrlich sagen: Die Route würde ich keinem verraten :) Wir haben sie aber auch eher spontan gefunden. Für mich war es das viel größere Erlebnis, einen kleinen inaktiven Tafelvulkan zu entdecken als am Gullfoss zu stehen, den man schon zig mal auf Fotos gesehen hat.


    So ein paar Dinge möchte man aber natürlich trotzdem sehen - bei mir die Gletscherseen und Geysire. Ersteres hat nicht geklappt, letzteres unter riesigem Touristenansturm, aber bei solchen Tourizielen muss man einfach in den sauren Apfel beißen.

  • ;( Na ja

    andererseits kann man hervorragend trampen

    das ändert sich aber immer mehr, die Hilfsbereitschafft und Freundligkeit der Isländer wird in diesem Punkt schon zu sehr strapaziert in letzter Zeit.
    Es gibt aber ein sehr gutes Bus und Flugnetz, sowie einige Fähren und natürlich auch die Mitfahrzentrale.
    Aber die KOSTEN natürlich etwas GELD und sind eben nicht für LAU.



  • ie

    das ändert sich aber immer mehr, die Hilfsbereitschafft und Freundligkeit der Isländer wird in diesem Punkt schon zu sehr strapaziert in letzter Zeit.
    Es gibt aber ein sehr gutes Bus und Flugnetz, sowie einige Fähren und natürlich auch die Mitfahrzentrale.
    Aber die KOSTEN natürlich etwas GELD und sind eben nicht für LAU.

    Wir waren zur Hauptsaison da und wurden tatsächlich zum Großteil von Urlaubern in ihren Mietwagen mitgenommen. Es gibt auch nette "andere" Touristen :D


    Mit dem Bus sind wir auch mehrfach gefahren, das geht auch hervorragend. Vor allem, wenn man eh zu einem beliebten Ziel oder einfach in die nächste kleine Stadt möchte. Klar ist es teurer als umsonst (teilweise etwas teurer als in Deutschland - aber was weiß ich über echte Busfahrtarife, ich bin Student Sunflower--Smiley ), aber 5 mal Busfahren auf Island ist immer noch günstiger als ein Mietwagen für 10 Tage.

  • @ Gerfalke


    Es geht hier nicht um WANN, WER , WOHIN und WARUM. Es geht um das Selbstverstänntniß das manche hier im Forum
    UND AUCH NAHMHAFFTE REISEFÜHRER älteren Datum's
    voraussetzen das man in Island einfach mal mitgenommen wird wenn man den Finger rausstreckt.
    Es ist einfach nicht schön wenn man den " Stinkefinger " ;( von Back Packern bekommt weil man sie nicht mitnimmt obwohl mein Auto leer ist.
    Diese Leute wissen ja nicht einmal ob man eventuell nur bis zur nächsten Farm fährt , oder zu Lifland am Ortsende und nicht an das von Ihnen gewünschte Ziel, was würden Die denn dann erst sagen wenn man sie im NIRGENTWO einfach auslädt.
    Auch hat man einfach keine Lust ( und auch keinerlei Veranlassung dazu ) an der Tankstelle irgentwelchen Fremden zu erklären WIESO man sie denn nun nicht mitnimmt. Bis zum 3 Km entfernten Abzweig :patsch:
    Nochmals als TIP.
    Die Mitfahrzentrale hier funktioniert bestens und " Beide " haben was davon. Island hat so ein gutes " Netz" mit vielen Hot Spot's das man immer mal wieder schauen kann WER,WANN, WOHIN fährt


    peace Nix für Ungut


    Martin

  • Offenbar habe ich da einen wunden Punkt getroffen...


    Um es nochmal klarzustellen - wir haben dort das erste Mal überhaupt in unserem Leben getrampt und zu keinem Zeitpunkt vorausgesetzt bzw. erwartet, dass uns wirklich jemand mitnimmt. Dass man dabei natürlich auch höflich ist (und bleibt, wenn es nicht klappt) habe ich einfach vorausgesetzt. Auch gab es immer den Plan B, ob Bus oder halt zurücklaufen, aber wir haben es erst mal probiert und es hat erfreulicherweise immer geklappt.


    Ich wollte nicht propagieren, dass Trampen in Island selbstverständlich ist, aber wir haben damit einfach eine gute Erfahrung gemacht und auch tolle Leute kennen gelernt.

  • Martins Erfahrungen kann ich nachvollziehen, vom Ortsausgang Selfoss, wo im Sommer tagsüber eigentlich immer Tramper stehen bis zum Abzweig der zu uns führt sind es nur 2,5km und daher fahren wir/ich halt auch oft allein oder zu zweit im Auto an den Tramper vorbei und teilweise gibt es sehr fragende Blicke und leider manchmal auch böse Blicke oder Gesten.


    Ich nehme wenn ich unterwegs bin und Platz im Auto habe öfters Anhalter mit, allerdings überwiegend auf Strecken wo keine Linienbusse fahren oder dieses nur sehr eingeschränkt. Zwischen Selfoss und Reykjavík z.B. verkehrt tagsüber jede Stunde ein Bus und der Fahrpreis ist günstig, auf solchen Strecken ist es meine Meinung sollte man von Vorhinein den Bus einplanen.

  • Hallo Island-Freunde,


    1000 Dank für die zahlreichen Antworten und Tipps und bitte entschuldigt meine späte Rückmeldung.
    Tja, was soll ich sagen. Auf der einen Seite hilfreich, auf der anderen Seite auch etwas ernüchternd weil es wohl doch nicht so einfach wird. ;-)


    Meine Frage hat sich dadurch auch etwas verschoben: Macht es wohl mehr Sinn im Vorfeld alles akribisch durchzuplanen oder doch lieber nur etwas schlau machen und schauen was auf einen zukommt?
    Macht es überhaupt Sinn sich einen 4x4 Mietwagen zu mieten oder würde man sich als Erstbesucher dieser Insel wohl ohnehin nicht in solches Terrain wagen?
    Wobei so wie ich gehört habe auch manche relativ gut befahrbaren Straßen 4x4 vorschreiben!? F208 z.B. etc.


    Oder ist es dann doch sinniger einen wesentlich günstigeren Mietwagen zu nehmen und das Hochland dann über Touren zu buchen? Dann würde man wohl auch nicht das Risiko haben, dass manche Straßen noch gesperrt sind denn soweit ich das lesen konnte haben die Touranbieter dann teilweise Sondergenehmigungen...


    LG
    Stefan



  • Oder ist es dann doch sinniger einen wesentlich günstigeren Mietwagen zu nehmen und das Hochland dann über Touren zu buchen? Dann würde man wohl auch nicht das Risiko haben, dass manche Straßen noch gesperrt sind denn soweit ich das lesen konnte haben die Touranbieter dann teilweise Sondergenehmigungen...

    goodposting
    Da kannst Du noch frei entscheiden ob es Dir überhaupt passt hier vom Wetter und überhaupt zeittechnisch, und wenn, setzt Du dich entspannt hin und kannst in RUHE ohne Stress Alles betrachten. Ich war zwar noch nie auf ner GEFÜHRTEN Tour aber da denke ich, hast Du genug Zeit für Bilder und sollte!!??
    der Hochlandbuß schon fahren evt. vlt. ?( macht der auch kurze Stop's. Das 4x4 Risiko währe mir da zu groß das ich vor verschlossenen Hochlandtraßen stehe.
    Lieber einen etwas größeren und bequemeren 2 WD , Du fährst auch "Herunten " viel mit Abstechern und da ist es schon schön angenehm zu reisen.


    Gruß


    Martin

  • Relativ unkomplizierte Hochlandstrecken sind die Kaldidalur550 (ohne F) und die Kjölur ( 26 auch ohne F). keine Furten, aber Hochland. Auch die Strecke F 208 nach Landmannalaugar hat eig nur die Furt vor Landmannalaugat selbst, da kann man das Auto aber stehenlassen wenn man nicht durch will, nur ist die Piste selbst ein Abenteuer.


    Immer vorausgesetzt, die Pisten sind auf, dies Jahr ist der Winter ja sehr hartnäckig und dann muß ja erst noch die Frühjahrssperre beendet sein, unmittelbar danach sind die Pisten aber auch in keinem prickelnden Zustand.
    Wenn man will und es möglich ist, würde ich die 26 fahren, wenn man in den Norden möchte, aber nicht unbedingt Hvammastangi mitnehmen will, das geht dann nicht ( Robbenzentrum und Hvitserkur). Ganz einsam ist man dort aber auch nicht, da tummeln sich doch nicht wenige die das Hochland erleben möchten.


    "das Hochland buchen" :) :) :) auf einer geführten Tour oder einmal durchgefahren ist nicht "Hochland erleben". Reittouren, Wandertouren, ja, aber ohne wirklich bei Wind und Wetter "da oben" gewesen zu sein hat man halt ein wenig Landschaft durch die Schotterwege führen, die nicht mal für den Offroader wirklich spannend sind....


    Während der Frühjahrssperre gibt es keine Touren, würde ich mal fest davon ausgehen, weil es zwar für diese erlaubt ist, auch im Winter ins Hochland zu fahren, dann aber auf meterhoher geschlossener Schneedecke, wo keine Vegetationsschäden zu befürchten sind. Jeepspuren sieht man ja noch jahrelang, wenn sie abseits der Pisten sind, und das abseits der Pisten fahren ist ja auch streng verboten.


    Du kannst Ausflüge nach Landmannlaugar und zur Askja buchen. Die Thorsmörk ist wunderschön, sollte aber auch wandernd erfahren werden, mind 2 Tage dort sein sollte ebenso wie in Landmannalaugar sein.

  • Die Kjölur ist die 35. Die 26 führt zur F26, der Sprengisandur und ist mit ihren Furten bei Nyidalur nicht unbedingt empfehlenswert.


    Bernd

  • Upps, sorry, weiß ich eig, verschrieben :) meinte natürlich nicht die F 26 (Sprengisandur :) ) sondern die Kjölur (35)



  • Hallo nochmal,


    danke für die weiterhin zahlreichen Antworten.
    Ich schaue mir eure Hinweise nach und nach an und versuche ein besseres Gesamtbild und Gefühl zu bekommen.


    Ich habe Fragen zu Thorsmörk, denn das hatte ich auch schon ins Auge gefasst.

    Du kannst Ausflüge nach Landmannlaugar und zur Askja buchen. Die Thorsmörk ist wunderschön, sollte aber auch wandernd erfahren werden, mind 2 Tage dort sein sollte ebenso wie in Landmannalaugar sein.

    Gibt es die Möglichkeit dort irgendwie hinzukommen und sich dann dort 2 Tage selbsständig wandernd fortzubewegen? Zurückkommen müsste man natürlich auch noch... :-)


    Ich nehme an, auf eigene Faust ist das Mitte/Ende Juli vermutlich nicht möglich und wahrscheinlich auch nicht ganz so ungefährlich?


    LG
    Stefan

  • Þórsmörk ist, soweit ich es in Erinnerung habe, meist eines der ersten Ziele im Jahr, die für Hochlandbusse geöffnet werden. Aber wie gesagt, das steht halt in den Sternen und hängt vom Ende der Frühjahrssperre ab..


    Mit einem einfachen 4x4 rate ich vom Selberfahren dringend ab und empfehle den Hochlandbuss. Wanderouten würde ich an der Hütte erfragen. Ausgangspunkt könnte Husadalur sein. Weiß nicht ob man Übernachtungen in den Vulcano huts vorbuchen sollte.
    Aber Du bist aber wohl mit Zelt unterwegs.


    Aber auch eine ein 4stündiger Aufenthalt mit Aufstieg und Rundgang um den Valahnúkur ist bereits eine schöne Sache.


    PS: es gibt einen schönen Wanderführer von Uwe Grunewald "Island - das südliche Hochland", in dem einige Wanderungen in dem Gebiet wunderbar beschrieben sind. Leider zur Zeit in deutscher Sprache vergriffen. Soll aber in englisch noch zu haben sein.

  • Landmannalaugar auf jeden Fall. Das ist ja ein Linienbus der fährt und Du kannst ein- udn aussteigen wie beliebt. Ich würde nur sicherheitshalber vorbuchen (das Ticket) weil doch ziemlich viele Leute da hin möchten. Die Campsite kann recht voll sein, tagsüber auch etwas rummelig, abends kehrt einigermassen Ruhe ein. Es gibt Wanderungen die man in Landmannalaugar unternehmen kann.
    Thorsmörk werden zumindest die VolcanoHuts recht früh im Jahr angefahren, der Linienbus selbst quert die Krossa und fährt bis Basar, bzw. Langidalur. Die Hütten werden ausgebucht sein, zumindest an den Volcano Huts ist eine Campsite angeschlossen. Da ich dort nur auf geführten Reittouren war, kann ich nicht sagen wo es da Campingmöglichkeiten gibt, außer das es Naturschutzgebiet ist udn wildes Campen somit untersagt.
    Auch über den Kjölur fährt ein Hochlandbus, Ausstieg z.B. in Kerlingarfjöll oder Hveravellir (das geht natürlich auch selbst mit 4 x 4), sehr schöne Gegenden, Zelten an beiden Orten möglich, Hveravellir mit den bekannten HotPots (finde ich schöner wie Landmannalaugar), Kerlingarfjöll hat glaub ich auch wieder einen. Ansonsten dampft es dort ganz nett und die Berge sind auch recht bunt- bei schönem Wetter :).
    Askja gibts ne 3 tage Tour ab Akureyri http://www.sba.is/en/sightseei…askja-vatnajokull-glacier, aber auch eine Tour ab Myvatn, wo man im Bus mitgenommen werden kann, der Bus hat Aufenthalt in Herdubreidarlindur bzw. kann Dich dort absetzen, Vorabanfrage und Vorbuchung dringend empfohlen, damit Du nicht 2 Tage warten mußt. http://www.myvatntours.is/ auch hier gibts ne einfache Campsite.
    Es würde also durchaus die Möglichkeit bestehen, mit einem 2 WD Snaefellsness und entlang der Ringstrasse zu fahren und sich für eine solche Bustour zu entscheiden.
    Wobei man mit 4 x 4 die Kjölur und die Kaldidalur wirklich gut befahren kann auch als Islandneuling bzw. zum ersten mal im Hochland. Sollt ich mal jemanden aus meinem Bekanntenkreis begeistern können, will ich mal mit nem 4 x 4 Camper da rum :) ich hab ne Abneigung gegen Zelten und zwar seit diversen Erfahrungen damit auf Island und - man glaubt es nicht- Rügen. Auch dort kann ein Zelt absaufen wenns lange genug regnet. Ach ja, und Skorpionen im Zelt in Indien und Marokko :) die gibts ja auf Island eher selten.


    Mitte Ende Juli ist eigentlich eine gute Reisezeit gerade fürs Hochland- es ist eher unwahrscheinlich das da schon was zu ist. Ich hatte zwar mal Anfang Aug einen Wintereinbruch irgendwo auf halber Strecke des Sprengisandur aber nach ner Woche war der Spuk rum und wir gerettet :) wir waren aber auch zu Fuß, mit Jeep wären wir da noch weitergekommen.

  • Danke Danke! :-)


    Reisezeit ist übrigens Mitte/Ende Juni!


    Folgende Idee: Mit dem Bus von Reykjavik nach Thorsmörk und dann ein paar Tage wandernd entlang des Laugavegur.
    Anschließend mit dem Mietwagen in den Norden nach Hornstrandir und schauen was man auf dem Weg dahin noch so mitnehmen kann. Hornstrandir gefällt uns sehr gut.


    Frage noch dazu: Sind das alles Naturschutzgebiete und wildes campen untersagt?


    LG
    Stefan

  • Kein schlechter Plan den Laugarvegur zu laufen...aber das ist KEINE Einsteigertour, Erfahrung in schwierigem Gelände empfohlen...obwohl da zwischenzeitlich auch der gemeine Touri rumläuft.
    Ich bin da früher natürlich ohne GPS längs das gabs nämlich noch nicht für Otto Normalwanderer. Aber da oben kann ganz schnell die Sicht auf Null gehen bis hin zum WhiteOut. Von Basar oder auch Husadalur aus hast Du die Anstiege alle quasi gegen Dich, andersrum läuft sich besser. Gegenvorschlag..erst mal ab Skogar in 2 Tagen Fimmvörduhals gehen statt gleich den ganzen Laugarvegur. Natürlich könnt ihr auch in 4 bis 5 Tagen den Laugarvergur ab Skogar oder Landmannalaugar gehen. Natur hats da, aber einige nicht unerhebliche Furten. Muss man auch mögen, eiskalte Gletscherflüsse durchzuwaten
    Für die komplette Tour Landmannalaugar mit Fimmvörduhals nch Bsar bruchst Du 7 bis 8 Tage!