Eisbär in Nordisland erschossen (2016-07-16)

  • Laut Bericht war dies eine wirklich heikle Sache vor Ort. Auch so wie ich Sauðárkrókur und Umgebung kenne, war es seitens der Farmer richtig schnell zu reagieren. Einfangaktionen hätte da bestimmt nicht funktioniert. Dennoch Schade um den Bären

    Ein Skandinavien-Mensch mit ganzem Köper und Seele,
    aber Ísland alleine im Herzen. wikinger2

  • Ich frage mich nur, ob der Eisbär in den letzten Tagen an Land gekommen ist (Eisschollen sind doch wohl in Nordisland um diese Jahreszeit deht selten) oder ob er schon lange im Hinterland war. In diesem Fall müsste er sich ja von Schafen ernährt haben - aber kann er sie überhaupt jagen? Und Gras wird er ja nicht gefressen haben ?(


    Vielleicht weiß ja jemand Näheres dazu, ob ein Eisbär überhaupt die Chance hat, an dieser Stelle an Land über einen längeren Zeitraum zu überleben.


    Viele Grüße
    Noschwefi

  • Dass so ein Bär da längere Zeit unbemerkt überleben kann , kann ich mir nicht so recht vorstellen . Klar , Eis hat es wohl zur Zeit nicht so viel :


    Hafístilkynningar síðustu 30 daga | Hafístilkynningar | Veðurstofa Íslands


    Aber Eisbären sind auch sehr gute Schwimmer und können schon längere Strecken überwinden , vielleicht ist der arme Kerl auf einer Scholle gewesen bis es nicht mehr weiter ging und dann den Rest geschwommen .



  • Wer mit scharfer Waffe schießen kann, könnte auch mit einem Betäubungsgewehr geschossen haben! Schade! Aber, lange wird das Problem ja nicht mehr andaueren, dann sind die Eisbären sowieso ausgestorben! Ironie--Smiley

  • Wenn ich mir die Lage der besagten Farm "Hvalnes" anschaue, liegt dieser Ort doch schon min. 30 km weiter nördliche von Saudarkrókur und damit doch schon sehr abegelgener als ich erst dachte. Kann sehr gut sein, dass das Bärchen schon ein paar Tage sich im Bereich der Skagafjördur aufgehaltet hatte, ohne zuvor von anderen Leuten zuvor gesehen worden zu sein.


    Was das Überleben dieser Spezies angeht, so wird diese entweder sich in wenigen Kerngebieten Nordkanadas um die Baffin-Insel z.B. halten oder sich mit den Baunbären vermischen, mit denen se eng verwandt sind. Zumal es schon einige "Pizzlies" gab. :D

    Ein Skandinavien-Mensch mit ganzem Köper und Seele,
    aber Ísland alleine im Herzen. wikinger2

  • Eisbären schwimmer oft über mehrere 100km bis nach Island. Sie sind bei der Ankunft meist total erschöpft oder so abgekämpft das sie kaum eine Überlebenschance haben.


    Was sollte man den mit den Tieren tun wenn sie betäubt sind?

  • Was sollte man den mit den Tieren tun wenn sie betäubt sind?

    Wenn geschwächt wieder aufpäppeln und dann zurück bingen. Ähnliches wird in weitaus ärmeren Ländern mit gefährdeten Tierarten ja auch gemacht. Abschießen ist jedenfalls zu einfach! Meine unbescheidene Meinung! peace



  • Wenn geschwächt wieder aufpäppeln und dann zurück bingen.


    Und wo soll das stattfinden? Beim nächsten Bauern im Schafstall? Es gibt dafür einfach keine geeignete Infrastruktur, und für den einen Bären im Jahr (wenn überhaupt) so etwas zu unterhalten... mouse1
    Natürlich ist es furchtbar diese Tiere abzuschießen, aber es gibt keine andere sinnvolle und praktikable Alternative.


    Wer mit scharfer Waffe schießen kann, könnte auch mit einem Betäubungsgewehr geschossen haben!


    So einfach ist das leider nicht. Es gibt scharfe Vorgaben, wer wann wie so ein Tier betäuben darf, dazu braucht es spezielle Lizenzen die meines Wissens in Island niemand besitzt (die Diskussion gab es damals 2008, früher wurde ein Spezialist aus Dänemark eingeflogen).

  • @nebby:
    ...alternativlos....hat "Mutti" auch gemeint! Gibt aber immer Alternativen!
    ...Diskussionen bereits in 2008....bedeutet doch, 8 Jahre gepennt zu haben!

  • Es wird auch scharfe Vorgaben geben, wer wann wie so ein Tier töten darf und Lizenzen dazu wird's in Island wohl nicht geben.


    Schade um jeden einzelnen Bären, ohne es versucht zu haben, ihn zu retten.

  • Hi Servus

    Eisbären schwimmer oft über mehrere 100km bis nach Island. Sie sind bei der Ankunft meist total erschöpft oder so abgekämpft das sie kaum eine Überlebenschance haben.


    Was sollte man den mit den Tieren tun wenn sie betäubt sind?

    goodposting Da hatte man für einige Mio's doch extra Fallen gekauft bei den Kanadiern die sich mit sowas ja auskennen. Fazit, Eine steht gut sichtbar an der 1 als Windschutz für die Pferde wo die Andere ist weiß ich nicht.War schlicht ein Transportproblem denn die Fallen waren nie da wo die Bären waren, oder wars umgekehrt. ?( Wenn man Ihn in nen Netz packt unterden HELi wie in Kanada ist er erfrohren bis Grönland, außerdem bezweifle ich das einer der hisigen Tierärzte die Hellabrunner Mischung so hinbringt das man Ihn gefahrlos in nem Container transportieren kann, da muß nähmlich dann n Tierdock die Atmung überwachen, alles nicht so einfach wie es sich schreibt. Ich schreib das so weil ne Ex Freundin Tierdoc war und wir drüber schon mal disk. hatten.

  • Wer mit scharfer Waffe schießen kann, könnte auch mit einem Betäubungsgewehr geschossen haben! Schade!

    Mit einem Betäubungsgewähr musst Du mindesten 30m nah ran an das Tier. Bei einem ausgehungertem Eisbär bedeutet das Lebensgefahr, denn die Betäubung wirkt auch nicht sofort und der Bär könnte nach einem Treffer äußerst aggressiv reagieren!



  • Im Westen Grönlands , in Ilulissat , gibt es auch keine Eisbären und wenn doch mal einer ankommt , so wie in Island , wird er auch getötet. Und dann sogar gegessen - in dem Hotel wo ich war gab es Eisbär am Buffet......


    Ist mir gestern abend in den Sinn gekommen .

  • Na ja, wenn man Ihn " ausgehungert " zurückschickt wid er zur Gefahr oder er verhungert, wenn man Ihn aufpäppelt wird er auch die Nähe der Menschen suchen die Ihn weiter " verköstigen " . Tja Pest oder Colera ;(
    Es gibt da eine Klasse Doku aus Kanada über die Stadt der Eisbären, anfangs noch eher witzig wie sie sich durch die Mülltonnen wühlen aber wenn sie dann IN die Häuser eindringen............................ Dort sind auch die Fallen her die man hier mal kaufte.