Abbiegeregeln 2000

  • Bevor bei uns gleich das Gemüse durchs Häuschen fliegt eine Frage an diejenigen, die bereits 2000 auf Island unterwegs waren. Meine bessere Hälfte meint, dass es an stark befahrenen Straßen beim links abbiegen folgende Regelung gab.
    An den Einmündung gab es rechts eine Bucht, in die der Linksabbieger eingefahren istist, so dass er senkrecht zur Straße stand. Er hat dann den Verkehr durchgelassen und dann die Straße gequert. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern.



  • JaJá, wir waren das, die in den Nachrichten waren:Achtung ein Stau im Elbtunnel, da muss ich langsam fahren. :kiss:
    So dumpf habe ich im Hinterkopf, dass da was war von der Reykjanesbraut nach Grindavík bevor die Abzweogungen neu gemacht wurden. Ist ja auch würde, der Hausfrieden ist gerettet, wir umfahren die Linksabbieger und infizieren ab Morgen die nächste Nichte. schnarch1

  • Ist wie schon erwähnt Blödsinn, ich bin seit 1984 in Island unterwegs und hab so etwas noch nie gesehen, anders die beschriebenen Ausweichbuchten für den nachfolgenden Verkehr. Vorher fuhr man beim Linksabbiegen ohne Gegenverkehr eben schon 100 Meter vorher mit gesetztem Blinker auf die linke Spur rüber, wenn man den nachfolgenden Verkehr nicht behindern wollte.



  • An den Einmündung gab es rechts eine Bucht, in die der Linksabbieger eingefahren istist, so dass er senkrecht zur Straße stand. Er hat dann den Verkehr durchgelassen und dann die Straße gequert. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern.


    Das klingt jetzt echt spannend und obwohl Du's ganz gut beschrieben hast kann ich mir absolut nicht vorstellen wie das aussehen soll. Kannst Du davon mal ne Skizze machen? Für die Deppen unter uns (also für mich)? Das interessiert mich jetzt wirklich.

  • Danke, das kann ich mir jetzt einigermaßen vorstellen. Aber ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen dass das eine VEREINFACHUNG des Linksabbiegevorgangs sein soll die in anderen Ländern tatsächlich praktiziert wird. Wenn ich dann da so rechts in meiner Bucht stehe muss ich ja erstens schauen dass von links keiner kommt (also von der Straße wo ich grad herkomme) und dann muss ich ja auch noch auf den Verkehr achten der auf der Straße fließt in die ich eigentlich abbiegen will. Und das ist recht viel Verkehr (und auch noch mit Gegenverkehr) denn praktiziert wird das Ganze offensichtlich an stark befahrenen Straßen. Aber ist jetzt auch egal. Hätte mich jetzt nur interessiert wie das genau geht. Aber nachdem ich nicht in Spanien Urlaub mache brauche ich das hoffentlich gar nie ;)



  • Im Normalfall ist das doch so, dass rechts die Bucht/Ausschwenkung ist, damit der Verkehr rechts an dem Linksabbiegendem vorbei fahren kann. D.h. Linksabbieger bleibt auf der eigentlichen Spur stehen und rechts um den Abbieger herum fliesst der Verkehr weiter.


    Danke Drottning, ich glaub jetzt hab ich's :patsch: . Ich hatte es so verstanden dass der der links abbiegen will rechts in die Bucht fährt und das würde doch irgendwie keinen Sinn machen....
    Denn Odin hatte geschrieben: "An den Einmündung gab es rechts eine Bucht, in die der Linksabbieger eingefahren istist"


  • Danke Drottning, ich glaub jetzt hab ich's :patsch: . Ich hatte es so verstanden dass der der links abbiegen will rechts in die Bucht fährt und das würde doch irgendwie keinen Sinn machen....
    Denn Odin hatte geschrieben: "An den Einmündung gab es rechts eine Bucht, in die der Linksabbieger eingefahren istist"

    Was Drottning meint, finde ich auch logisch und dem Verkehrsfluss entsprechend.


    Odins-Raven verstehe ich allerdings auch so, dass man rechts ranfährt in die Bucht, sich mit einer Viertel-Linksdrehung quer zur Fahrbahn stellt und dann (bei Fahrradwegen in anderen Ländern ist da meist eine Ampel) quasi geradeaus die "alte" Straße überquert und in die "neue" weiterfährt.


    Alle Klarheiten beseitigt? :wacko:


    Was Odins-Raven meint, hier im Bild als "Indirektes Linksabbiegen", daher bezog er sich auf die Fahrradfahrer in manchen Ländern. Wie das mir größeren Autos in diesen Buchten auf Island funktionieren soll, kann ich mir allerdings auch nicht praktisch vorstellen. Daher tendiere ich zu Drottnings Auffassung.