Wie viel Offroad braucht man wirklich?

  • Hallo Leute!


    Ja, das ist ein prinzipiell viel diskutiertes Thema, aber nichts desto trotz findet man erstaunlich wenig über die Suchfunktion. Außerdem finde ich die "Off Road, 4x4, SUV, Gelände Wagen"-Section (warum heisst die eigentlich "Off Road" und nicht "F-Pisten" oder so?) irgendwie sehr Mietwagenlastig - muss doch auch einige geben die mit eigenem Auto kommen.


    Jedenfalls schaue ich nun schon seit Monaten nach einem geeigneten Gebrauchtfahrzeug welches meine Freundin und mich 2018 nach Island bringen soll (und dieses Jahr Schweden und hoffentlich viele weitere zukünftige Destinationen). Wichtig ist mir mal, dass man ausreichend Laderaum und Nutzlast hat um viel viel Zeug mitzuschleppen. Ich hätte gerne mindestens 4 echte Sitze um auch mal zu viert nach Schweden zu reisen. Verbrauch sollte eher unter 12l bleiben, je weniger desto besser, nicht nur wegen dem finanziellen, sondern auch wegen der Reichweite. Allradantrieb ist Grundvoraussetzung.



    Momentan habe ich gerade zwei konkrete Vehikel im Auge:
    Ein 2005er Ford Ranger mit Hardtop, Doppelkabine, 109 PS 2,5l Wirbelkammerdiesel. Keine Modifikationen, keine Differential-Sperren. Und einen 2000er Nissan Patrol mit 6cm höherem Trailmaster Fahrwerk und 285/75R16 MT-Reifen, 129PS 2,8l Wirbelkammerdieselmotor. Beide haben paar Roststellen, stehen aber ansonsten recht gut da.


    Nun mein großes Dilemma:
    Der Ranger ist sicherlich das allgemein vernünftigere Auto. Geringerer Verbrauch, mehr Stauraum, höhere Nutzlast (über 1t), mehr Straßentauglichkeit und somit auch für die Autobahnfahrten aktzeptabel.
    Der Patrol hat 7 Sitze, ist ein echtes Offroad-Beast mit dem ich auch in die russische Tundra fahren könnte, hat aber "nur" 655kg Nutzlast (die 500kg vom Passat hatten wir beim letzten Urlaub ausgeschöpft, also wenig Puffer), darüberhinaus für die Autobahn komplett ungeeignet mit den Reifen und der Verbrauch ist wohl auch eher über 12l angesiedelt.


    Ich tendiere momentan zum Ranger. Und somit die eigentliche Frage: :help:


    Seit ihr mit unmodifizierten Fahrzeugen schon in Island unterwegs gewesen und gab es gröbere Probleme bei den F-Pisten? Zu tiefe Furten können einem wohl mit jedem Auto passieren, aber ich meine vorallem die Straßen selbst?


    Welche Offroad-Modifikationen hieltet ihr bei einem Ranger für sinnvoll/notwendig? Fahrwerk, Reifen, Unterfahrschutz, Rocksliders, Schnorchel, Seilwindenstoßstange, Spurverbreiterungen, Bodyliftkit, Kompressor, pneumatische Diff-Lock,... der Markt hat ja allerhand zu bieten.


    Prinzipiell bin ich ja der Meinung "besser haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben", aber man kanns halt auch echt übertreiben. Und ganz ehrlich, wenn ich da mit einem Monstertruck-ähnlichem Gefährt mit Sandblechen auf der Seite und einem Highlift auf der Motorhaube auftauche und am Ende der Piste ein geliehener RAV-4 steht, ist das ja auch irgendwie peinlich, oder?


    Bin gespannt auf Eure Meinungen und Erfahrungen!


    Liebe Grüße,
    Mathias

  • Ich fahre momentan einen Land Cruiser mit 35" Reifen, war aber auch schon mit nicht umgebauten 2 WD Fahrzeugen kreuz und quer im Hochland unterwegs gewesen.
    Bis auf ein paar wenige Pisten kommt man mit einem normalen Geländewagen im Hochland vollkommen unproblematisch zurecht und der größte Teil der Straßen ist selbst mit einem Sportwagen zu befahren. Das Hochland sollte, gerade für Ersttäter, nur ein kleiner Teil der Islandreise sein.


    Große und breite Reifen haben im Sommer den Vorteil, dass sie einfach mehr von den Unebenheiten schlucken und mehr Fahrkomfort bieten.
    Brauchen tun wir sie aber eigentlich nur für den Winter.
    Die meisten im deutschen Handel angebotenen Geländewagen Gadgets sind im Sommer in Island unnötiger Schnickschnack.
    Ich kann oft nur den Kopf schütteln wenn ich vollkommen mit Ausrüstung überladene Geländewagen aus Europa sich durch das Hochland quälen sehe wo die isländische Familie mit ihrem normalen Kombi problemlos einen Wochenendausflug macht. Der ganze Klumpatsch wie Sandbleche, Seilwinde und Kanisterbatterien wiegt nur unheimlich viel und bringt keinen Nutzen.


    Ein überladener Patrol wird am Ende wahrscheinlich weniger Geländetauglich sein als ein Ranger der nur mit halber Nutzlast beladen ist:
    Der oben aufgeführt Satz mit dem Kombi ist nämlich real, ich habe es selbst schon erlebt das ein deutscher Tourist sich mit seinem teuer aufgerüsteten Fahrzeug mühsam bis zur Askja durchgekämpft hatte um dann fast vor Entsetzen in Ohnmacht zu fallen als er den normalen Lada Kombi auf dem Parkplatz entdeckte :D
    Mein Land Cruiser hat übrigens keine Seilwinde, keinen Schnorchel, keinen Rockslider oder sonstigen Krempel, lediglich ein Abschleppseil und im Winter eine Schaufel und einen Reifenkompressor als Ausrüstung.

  • Vielen Dank für die Antwort, das hilft mir schonmal viel weiter!
    Ich muss gestehn, dass ich ja auch potentiell so ein Ausrüstungsjunky bin und gerne auf jede hypothetische Situation vorbereitet bin. Aber da kann man ja doch eine ganze Stange Geld verpulvern, und die meiste Zeit wird das Auto ja in der Großstadt leben :)

  • Hallo,


    wir waren 2015 mehrere Monate mit einem Pajero auf Island. Das einzige was nicht Standard war waren die Reifen - AT mit Flankenschutz (wegen der scharfen Steine).
    Wir sind auch viel in Hochland unterwegs gewesen.
    Letztenendes waren es Kostengründe warum wir nicht höher gelegt haben und keinen Schnorchel etc. Der Pajero geht nämlich ganz knapp als PKW durch auf der Fähre - da kann man nichts rann bauen oder höher legen ohne das da auch nochmal Extrakosten drauf kommen.
    Im Nachhinein betrachtet - wir hätten nicht eine F-Straße mehr gefahren mit Schnorchel und/oder größeren Reifen. Nimm einen Kompressor mit und einen Ersatzreifen, einen Kanister für die Reichweite, eine Schaufel wär nett.


    Damit kannst du dann 90% der Straßen wohl meistern - immer abhängig vom Wetter.
    Da sollte ja erstmal reichen für einige Wochen.
    Das wichtigste ist immer mit Verstand fahren - kein unnötiges Risiko eingehen und wenn man sich nicht sicher ist warten bis einer vorbei kommt den man Fragen kann oder umkehren.


    Andere werden vielleicht meinen ohne Extras für 10000€ geht es nicht... jedem seine Meinung.


    islandwinke




    (Schweden ist auch schön - Jag tycker om sverige, också)

  • Das wichtigste ist eigentlich genügend Bodenfreiheit, ausreichende Wattiefe und einen Unterfahrschutz finde ich nicht verkehrt, da man ja gerade beim Furten nicht immer auch den Untergrund sehen kann.
    Natürlich gibt es Furten wo man schon gerade mit einem Amphibienfahrzeug gut bedient wäre- aber die muß man ja nicht fahren :) und nur für diese ein, zwei Furten dann unnötig teuren Schnickschnack einbauen ?
    Allrad macht schon Sinn, aber auch die zusätzlichen teuren Spielereien sind nicht nötig. ich bin Anfang der 90 er mit einem ganz normalen Suzuki Vitara mit einfachem zuschaltbaren Allrad im Hochland unterwegs gewesen und später auch in allen skandinavischen Ländern mit einem Subaru Legacy / Subaru Forester.
    Und so unendlich viel Zuladung braucht man doch auch nicht ???? ich hatte Zelt , einen Zweiflammengaskocher, eine dicke selbstaufblasende Matte dabei und das wars. Und fürs Auto eben noch Ersatzreifen und Ersatzkanister. na ja, Klamotten natürlich auch :D
    Offroad fahren ist auf Island eh nicht erlaubt, sondern nur auf ausgewiesenen und somit auch gespurten / gepflegten Pisten. Gibt schon mal steile Ab- oder Auffahrten wo man gerne ein wenig Motorleistung hat und Allrad auch ein gutes Gefühl gibt- man kann das aber auch alles mit Ente fahren.......wobei ich sagen muß, mit meinem alten Mini hab ich mir Furten dann doch nicht zugetraut, die tiefer als eine große Wasserlache waren :)- 1989, erster Islandaufenthalt :)



  • Sehr gut, sowas hatte ich gehofft zu hören :D


    Ja, Zuladung ist so eine Sache. Für Island reichen die 650kg wohl aus. Aber in meinem Kopf rechtfertige ich die Anschaffung eines Extra Autos für Island damit, dass das Auto ja auch für andere Anwendungen Vorteile hat, gegenüber dem Kombi. Und wenn ich an 2015 Schweden denke... 4 Personen mit Kameraequipment, Spektiven, Büchern, Campingausrüstung, Angelausrüstung, Schlauchboot, Brettspiele, Biervorrat für 4 Personen und 3 Wochen... Prost-Bier--Smiley Da blieb nicht viel Luft und/oder Nutzlast im Passat. Und 2013 hat eben jener Passat in Schweden einen Unterbodenschutz (Also das Originalplastikteil) eingebüßt.
    Und abgesehen von Urlaubsfahrten müssen wir gelegentlich halt größere Dinge transportieren. Zum Beispiel wenn mal wieder ein Umbau am Haus ansteht. Beim Ranger könnte man halt einfach mal eine Palette Beton, oder einen Bigbag Schotter aufladen. Hat schon was. Und meine Freundin betreibt eine Auffangstation für Wildtiere... kann schonmal vorkommen, dass wir ein Reh nach Graz überstellen müssen :wacko:


    @HenningOL: Pajero hatte ich auch schon in der engeren Auswahl. Aber seit dem V60 Modell ist er mir unsympathisch geworden. Selbsttragende Karosserie hat in einem Geländewagen irgendwie nichts verloren, find ich ?(


    @Camperfan: Ja, Unterbodenschutz werd ich wohl eh auch machen. Die Ente ist aber auch wesentlich geländegängiger als mans auf den ersten Blick ahnen würde. Bin jedes mal wieder erstaunt von der Bodenfreiheit. Aber die funktioniert halt im Geländebetrieb nur in kalten Regionen :D

  • HenningOL : Pajero hatte ich auch schon in der engeren Auswahl. Aber seit dem V60 Modell ist er mir unsympathisch geworden. Selbsttragende Karosserie hat in einem Geländewagen irgendwie nichts verloren, find ich

    Tja, das war eine Frage von dem was angeboten wurde - es musste 4 Erwachsene bequem transportieren und eine möglichst große Wattiefe haben - viel passendes und bezahlbares habe ich hier in der Gegend nicht gefunden. Bewährt hat er sich und wird er wohl auch dieses Jahr wieder.

  • Tja, das war eine Frage von dem was angeboten wurde - es musste 4 Erwachsene bequem transportieren und eine möglichst große Wattiefe haben - viel passendes und bezahlbares habe ich hier in der Gegend nicht gefunden. Bewährt hat er sich und wird er wohl auch dieses Jahr wieder.

    Sorry, ich wollte ihn nicht schlechtreden! Ist sicherlich noch ein tolles Auto. Ich find halt die "rustikale" Allradtechnik mit möglichst wenig elektronischen Eingriffen, Leiterrahmen, Starrachsen sympathischer. Abgesehn davon fallen die neueren Pajero Modelle aus meiner Preisklasse :)

  • Also für das was du außer Island vorhast, würde ich auch eher zum Ranger raten, mit Unterfahrschutz; eventuell Schnorchel, je nachdem wo du dich durchs isländische Hochland bewegen willst.


    Ich selber bin ja kein Fan von Amischüsseln und kann dir aus eigener Erfahrung bestens einen Defender empfehlen - womöglich den 130er; 1 Tonne Zuladung, gute Wattiefe (und wir haben trotzdem einen Schnorchel drangemacht, ehe wir ihn das erste Mal nach Island fuhren), 2,5 Liter Diesel - als er noch neuer war, hatte ich ihn auf österreichischen Landstraßen sogar zweimal auf unter 10 Liter; normal waren 10,5 -11, jetzt mit seinen 20 Jahren ist er doch etwas durstiger geworden und schluckt seine 12.


    Ich habe allerdings auf meiner ersten Islandreise sogar die kleine Furt vor Stöng mit einem Toyota Corolla geschafft und bin mit dem die 26 hoch, bis sie offiziell eine F war (damals noch beim Hrauneyjar-Kraftwerk - heute ist noch darüber hinaus asphaltiert)
    Das nächste Mal waren wir mit einem Subaru Super Station unterwegs.
    [IMG:http://i67.tinypic.com/vralw1.jpg] Rausgezogen hat uns hier übrigens ein ebensolcher - nur hatte der nicht den halben Kofferraum voll mit Pampers und Babygläschen :D
    Danach hatten wir einen Pajero, mit dem wir auch ohne weiteren Schnickschnack die Kjölur, Landmannalaugar und Fjallabak nyrðri gefahren sind.
    Beim Íslandrover-Treffen waren wir dann doch recht froh über Bodenfreiheit und Schnorchel :D
    Aber über Wüstenfahrzeuge mit kombinierter Sahara-Antarktis-Aufrüstung amüsieren wir uns auch ;)

  • Von einem Defender träume ich ja seit ich den Schein hab :D Aber seit die Produktion eingestellt wurde sind sie halt nochmal deutlich teurer geworden. Und was man so liest über Wartungsanfälligkeit, Autobahnkomfort, Dichtungsprobleme... ich fürchte das wird ein Traum bleiben.
    Gerade 130er wäre ja mein Favorit, aber da gibts momentan 3 Gebrauchte auf den österreichischen Seiten... ein 98er um 25.000, sowie zwei 2015er um je rund 50.000. Die sind alle als LKW zugelassen, somit darf ich mit dem 98er schon gar nicht mehr fahren in Wien, wegen Umweltzone. Um 30.000 kriegt man einen dann schon einen neuen Hilux und ich wollte eigentlich nicht mehr als 10.000 ausgeben.


    Subaru Super Station kannte ich bislang noch gar nicht. Der sieht ja auch nach sehr viel Spaß aus :D



  • Aber über Wüstenfahrzeuge mit kombinierter Sahara-Antarktis-Aufrüstung amüsieren wir uns auch

    Ich denke, daß der Fahrer wichtiger ist als die Technik!
    Ich habe mit dem Radl auf der südlichen F 208 mal einen Schweizer Lkw mit Wohnaufbau vorbeigelassen, nur um kurz danach im Schritttempo hinter ihm her bergab zu tuckern... Bei der nächsten Flußquerung stand er dann davor um herauszufinden, wie tief sie sei. Erst nachdem ich mein Rad dann durchgeschoben hatte (zum Durchtragen war es nicht tief genug!), hat er sich dann auch durchgetraut! Ich bezweifle, daß seine Felgen dabei naß geworden sind...


    Wenn der Fahrer mit seiner Karre nicht umgehen kann, nutzt auch das geländegängigste Monster nicht. Aus eigener Erfahrung weiß ich auch, daß man mit einem Dacia Duster meistens durch die Furt vor Landmannalaugar kommt - auch wenn "echte" Geländewagen davor parken...
    Und -wie "Soulfari" schon schreibt: Früher sind einem im Hochland auch stinknormale Pkw's entgegengekommen...


    1987 auf der F35 bei der Querung der Seyðisá (der hintere ist ein normaler Volvo - und die beiden gehörten nicht zusammen!):




    [IMG:http://i66.tinypic.com/2lmm045.jpg]

  • Zwar kannst Du damit die extremen Strecken nicht fahren, aber wäre für Dich nicht auch ein Bus interessant ? Die VW Syncros haben Allrad, ca. 16,5 cm Bodenfreiheit / erweiterbar um 2-3 cm mit Umbauten, lediglich die Wattiefe ist bescheiden ( T 5 30 cm, mit Umrüstsatz geht mehr)- das wäre in jedem Fall ein alltagstaugliches Fahrzeug, hat genügend Zuladung, ist bequem für 4 Erwachsene mit reichlich Gepäck und für Skandinavien reichen die allemal, für viele Hochlandstrecken in Island ebenfalls. Die Krossa würde ich mir dann aber verkneifen :D




    Es gibt außerdem für verschiedenen Busse auch komplette Geländeumbauten, die allerdings mit 10-12000 € zubuche schlagen.


    Übrigens, der Super Station von Subaru war der Vorläufer vom Legacy ! und mit dem war ich 2 x auf island.

  • Ich denke, daß der Fahrer wichtiger ist als die Technik!
    Ich habe mit dem Radl auf der südlichen F 208 mal einen Schweizer Lkw mit Wohnaufbau vorbeigelassen, nur um kurz danach im Schritttempo hinter ihm her bergab zu tuckern... Bei der nächsten Flußquerung stand er dann davor um herauszufinden, wie tief sie sei. Erst nachdem ich mein Rad dann durchgeschoben hatte (zum Durchtragen war es nicht tief genug!), hat er sich dann auch durchgetraut! Ich bezweifle, daß seine Felgen dabei naß geworden sind...

    totlach

  • Von einem Defender träume ich ja seit ich den Schein hab :D Aber seit die Produktion eingestellt wurde sind sie halt nochmal deutlich teurer geworden. Und was man so liest über Wartungsanfälligkeit, Autobahnkomfort, Dichtungsprobleme... ich fürchte das wird ein Traum bleiben.........


    Bleibt zum Trost ein Discovery 3:-) Mit dem, bis auf Schnorchel Serienausstattung, war ich bisher 3 mal da und hatte bis auf die Krossa nie ein Problem. Und da bin ich auf einen Stein gefahren sonst wäre ich da auch durchgekommen:-)


    gruss,
    sky


    Ach so......700kg Zuladung

  • also du kannst wenn du mal von sehr tiefem Wasser abgesen mit einem normalen Combi zwb. Skoda mit Schlechtwegepacket oder Subaru schon sehr viel machen etwas höher und Metallplatte unter dem Motor reicht schon für viele Sachen F35, Landmannalaugar usw.



    VG



  • Hallo Mathias


    Sicher kommst du mit einem serienmäßigen Geländewagen oder Pick Up in Island ganz gut zurecht. Extra das Auto dafür aufrüsten ist sicher übertrieben.
    Aber du möchtest das Fahrzeug doch sicher auch in den nächsten Jahren zum reisen nutzen.
    Welche Reiseziele habt ihr so auf der Liste? Welche Art des Reisens bevorzugt ihr? ...
    Das sind alles Faktoren die man berücksichtigen sollte.


    Mein Vorschlag ist auch ein Discovery3. Im Serienzustand einer der besten Geländewagen die es gibt.
    Gleichzeitig auch langstrecken und Alltags tauglich, enorme Zuladung und Anhängelast. Und du bekommst jede Menge Offroad Zubehör wenn deine reisen doch extremer werden sollten.
    Ihr könnt im Fahrzeug schlafen oder ein Dachzelt oben drauf packen.
    ...
    (ich hatte auch schon einen Disco2a, ebenfalls zum Reisefahrzeug aufgebaut und war damit sehr zufrieden)
    :thumbup:
    viele grüße
    Mathias

  • Hui, ganz schön viele Antworten und Anregungen! thx1

    Zwar kannst Du damit die extremen Strecken nicht fahren, aber wäre für Dich nicht auch ein Bus interessant ?

    Bisschen mehr offroad will ich dann doch. Sowas wie ein Hyundai Starex mit Allrad und Untersetzungsgetriebe kämen in Frage. Aber da gibts sehr sehr wenig aufm Markt. Auch neu kriegt man da ja kaum noch was vernünftiges. Höchstens den T6 Rockton, aber den kann man glaueb ich in Ö nichtmal kaufen. Und da sind wir dann fernab des angepeilten Kaufpreises.

    Bleibt zum Trost ein Discovery 3:-)

    Sicherlich auch ein tolles Auto. Tatsächlich ist LandRover allgemein auch schon länger auf dem Suchradar bei mir, aber da war nie einer dabei, der mir wirklich zugesagt hätte. Die neueren sind halt - wohl zurecht - nicht ganz billig, da die meist mit umfangreicher Komfort Elektronik ausgestattet sind, auf die ich aber absolut keinen Wert lege. Einparksensoren, elektrisch verstellbare Sitze oder gar irgendwelche Multimediaunterhaltungssysteme brauche ich nicht in einem Auto "fürs grobe". LandRover hat sich halt auch sehr dem Publikum angepasst... so wie viele andere auch.

    also du kannst wenn du mal von sehr tiefem Wasser abgesen mit einem normalen Combi zwb. Skoda mit Schlechtwegepacket oder Subaru schon sehr viel machen etwas höher und Metallplatte unter dem Motor reicht schon für viele Sachen F35, Landmannalaugar usw.

    Sicher korrekt, aber ich will was größeres.

    Welche Reiseziele habt ihr so auf der Liste? Welche Art des Reisens bevorzugt ihr? ...


    Das sind alles Faktoren die man berücksichtigen sollte.

    Wir reisen am liebsten abseits der Touri Hotspots, schlafen auch mal im Auto, haben keine enormen Komfortansprüche und sehen dafür die Länder im Inneren. Anschaffung eines Dachzeltes ist geplant und sogar schon in Aussicht (dank des Forums). Skandinavien sind wir eigentlich fast jedes Jahr mal oben. Hin und wieder auch Richtung Süden, also Kroatien, Slowenien, Italien, vielleicht auch mal Spanien. Wenns das Auto hergibt, würde ich auch mal einen Abstecher in die Rumänischen Karpaten, und/oder nach Marokko in Erwägung ziehen.



    Ich werd halt mal ein paar frühe SUVs in die Suche mit einfassen. Kia Sorento, Hyundai Terracan scheinen ja z.B. vom Aufbau her (Leiterrahmen, Starrachse hinten) schon recht nah an Offroader zu kommen. sind halt fast schon wieder ein bisschen klein mouse1


    Mal schaun, ich habs ja noch nicht eilig :)

  • Von einem Defender träume ich ja seit ich den Schein hab :D Aber seit die Produktion eingestellt wurde sind sie halt nochmal deutlich teurer geworden. Und was man so liest über Wartungsanfälligkeit, Autobahnkomfort, Dichtungsprobleme...

    Dank fehlender Elektronik und sonstigem Schnickschnack bei älteren Defendern kann man ebn noch einiges selber schrauben.
    Auf langen Autobahnstrecken (Köln-Wien, Köln-Hirtshals) habe ich in keinem "komfortableren" Auto so wenig Kreuzweh gehabt wie im Landy.
    Und was oben reinrinnt, läuft auch unten wieder raus. ;)


    da die meist mit umfangreicher Komfort Elektronik ausgestattet sind, auf die ich aber absolut keinen Wert lege. Einparksensoren, elektrisch verstellbare Sitze oder gar irgendwelche Multimediaunterhaltungssysteme brauche ich nicht in einem Auto "fürs grobe". LandRover hat sich halt auch sehr dem Publikum angepasst...

    Ja leider, da trauere ich mit dir.

  • Mein Cousin hat einen Viano-Iglhaut Umbau mit 150000 km für knapp 20000 € ergattert. Erst wollte er ein Hochdach aufbauen mit schlafmöglichkeit, jetzt ist es aber ein Dachzelt geworden. Damit war er schon in Marokko und Äthiopien samt Frau und 2 Kumpels im Bodenzelt.