Island mit Kind

  • Hallo!


    Ich möchte mich hier mal kurz vorstellen, nachdem ich schon seit längerem im Fourm herumstöbere.
    Mein Name ist Edith, ich bin 32 Jahre und komme aus Österreich. Gemeinsam mit meinem Mann, 35 und unserem Sohn, 5 möchten wir nun auch Island kennenlernen.


    Da wir im letzten Jahr die Faszination Vulkan auf Hawaii erleben durften, planen wir nun im nächsten Jahr eine Reise nach Island.
    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Hawaii-Forum von Angie gemacht. Zuerst habe ich mich selbst eingelesen und die offenen Fragen dann mit Hilfe der Forumsmitglieder geklärt. Das hat alles sehr gut funktioniert.


    Wie bereits erwähnt, bin ich schon länger hier im Forum als Leserin unterwegs und habe mir erste Informationen geholt. Natürlich sind noch viele Fragen offen.


    Zuerst mal die Eckdaten:
    Unser Reisezeitraum: ca. 14 Tage Ende August bis Anfang September 2018 islandwinke 
    Wir möchten mit einem Wohnmobil die Ringstraße enlang um die Insel fahren. Was ich so gelesen habe, dürfte das um diese Zeit kein Problem sein (Wetter, offene Campingplätze). Allerdings ist es das erste Mal für uns, dass wir mit einem WoMo unterwegs sein werden.


    Folgende Orte bzw. Sehenswürdigkeiten haben wir bisher ausgesucht:


    • Reykavik mit Stadtbesichtigung
    • Fahrt nach Thingvellir, Geysir, Gullfoss
    • Hengill-Kraftwerk, Thorlakshöfn, Sellfoss
    • Hella: Wandern zur Hekla oder in Thorsmörk,
    • Eyjafjallajökull: Museum
    • Seljalandsfoss mit Paradisarhellir
    • Freilichtmuseum in Skogar
    • Skaftafell NP: zum Svartifoss wandern
    • Höfn, Stokksnes
    • Neskaupstadar: wandern
    • Djupivogur
    • Egilsstadir
    • Bakkagerdi: mit WoMo befahrbar??
    • Lögurinn, Hallormsstadur: wandern, Boot fahren
    • Vegardur: Infozentrum zum neuen Kraftwerk
    • Dimmugljufur: wandern
    • Raufarhöfn
    • Asbyrgi, Vesturdalur, Echofelsen, Dettifoss, Selfoss
    • Husavik: Walmuseum und Walbeobachtung (unbedingt!!)
    • Myvatn,
    • Namaskard: Solfatarenfeld
    • Krafla: wandern zum Helviti
    • Akureyri: botan. Garten, Rundgang
    • Godafoss

    hier endet meine vorläufige Reiseführer-Recherche. Muss erst noch weiter lesen, was dann noch für uns in Frage kommt.
    Was wohl mit dem WoMo nicht gehen wird, ist der Weg nach Latrabjarg. Kann man vielleicht mit einem Bus dorthin fahren??
    So wollen wir das auch mit Landmannalaugar machen, dann benötigen wir keinen 4x4 und kommen für einen Tag auch dorthin.
    Gibt es Orte/Dinge, die für Kinder besonders sehenswert sind??? Der Zoo in Reykavik wird sich wohl aus Zeitgründen am ersten Tag nicht ausgehen.
    Ich freue mich schon, auf eure Vorschläge und Berichte.


    Viele liebe Grüße bisbald

  • Velkomin islandwinke 
    Wenn Ihr von Hella aus in die Þórsmörk wollt, nehmt auch den Linienbus. Mit einem normalen Auto/ WoMo geht die Strecke nicht.
    Ansonsten gehe ich mal davon aus, dass die von Dir genannten Punkte eine Liste von euch interessierenden Zielen ist, unter denen Ihr dann noch auswählt, was Ihr wirklich machen wollt. Das alles machen zu wollen, sprengt den Zeitrahmen ...

  • Wie Silke schon schreibt, das ist mit Abstechern nach Bakkagerdi (würde ich nicht mit WoMo fahren), Westfjorde (= Latrabjarg), Landmannalaugar und auch Husavik viel zu viel reingestopft.
    Wir sind in 16 Tagen gemütlich einmal rum, mit Abstecher 92/96 im Osten, Tröllaskagi Halbinsel und Snaefellsness. Haben auch noch Reykjanes mitgenommen.
    Anfang September kann Landmannalaugar auch schon unzugänglich sein bzw. die Hochlandbusse auch schon eingestellt sein.
    Für die Walbeobachtung müßt ihr nicht nach Husavik rauf, im Norden z.B. Dalvik, auf Snaefellsness ab Grundarfjördur oder ab Reykjavik.

  • das ist jetzt schon alles sehr, sehr viel. rechne mal im durchschnitt pro tag 200-250 km zu fahren, mehr ist selten drin. isländische strassen kannst du mit nichts in deutschland vergleichen.
    auf die hekla wandern? ich weiss nicht wie ihr das mit einem so kleinen kind machen wollt und es war auch verboten wegen eines möglichen ausbruchs, mit dem immer gerechnet wurde, wie es zur zeit ist, weiss ich nicht.
    westfjorde, raufarhöfn, bakkagerdi, neskaupstadir.....alles viel zuviel für 14 tage, wenn es denn volle 14 tage sind.
    die puffins sind zu der zeit auch nicht mehr in latrabjarg zu sehen. die strasse ist für ein womo sehr heftig. wir haben uns letzten sommer extra neben dem womo einen polo für diesen ausflug incl. raudisandur gemietet.

  • Velkomin


    Ganz viele eurer Wünsche sind gut machbar.


    Raufarhöfn würde ich streichen - Kostet viel Zeit und ist nicht so sehr spannend.


    Látrabjarg würde ich auch um diese Zeit aussparen - die Papageitaucher sind dann wahrscheinlich genauso wieder auf dem Meer, wie in Bakkagerði. Das wäre bei vorsichtiger Fahrweise schon mit einem nicht zu riesigen Womo erreichbar.


    Das mit den Echofelsen dürfte mit dem Womo schwierig werden und zu Fuß ist es für einen 5jährigen auch nicht machbar.


    Ansonsten müsst ihr einfach auch an Ort und Stelle sehen, was ihr an den einzelnen Punkten schafft.


    Die Westfjorde würde ich bei der kurzen Zeit aber auslassen. Die Straßen dort sind mit dem Womo teilweise mit nur mit geringer Geschwindigkeit zu befahren.
    Die þórsmörk würde ich nicht mit dem Womo anfahren, da kommt ihr nicht weit. Was die Hekla angeht, wissen andere mehr.


    Viel Spaß bei der weiteren Planung
    Doris





  • Hallo!!


    Vielen Dank erstmal für die raschen Antworten.


    Ich bin nun wieder etwas ernüchtert, da ich ja noch gar nicht mit Reiseführer lesen fertig bin und bisher schon sehr selektiv bei der Auswahl war.
    Wenn sich die Walbeobachtung auch woanders machen lässt, dann ist das auch gut. Muss nicht Husavik sein.


    Wir müssen ja auch nicht ganz auf den/die Hekla hinauf. Wir sind im letzen Urlaub auf Hawaii auch größten Vulkan gewesen. Dort war es kein Problem mit unserem Sohn, wir waren längere Etappen unterwegs. Auf unserer Reise nach Island ist er dann schon sieben Jahre, dann wirds nochmal leichter werden. Trotzdem möchten wir nicht zu lange und schwierige Strecken einplanen, denn es soll ja auch Erholung für uns sein.


    Wir möchten auf jeden Fall nach Landmannalaugar, da nehmen wir dann am Besten den Bus. Unser Reisezeitraum wird sich so gestalten, dass wir die letzten zwei Wochen vor Schulbeginn in Österreich fahren möchten. So sind wir noch in den Ferien, aber nicht mehr in der Hauptsaison, das macht das Ganze etwas günstiger. Wir sollten somit noch im August in dieser Gegend sein.


    Welche Wanderungen würdet ihr denn am ehesten im südlichen Raum empfehlen. In Thorsmörk oder eher mehr Zeit im Thingvellir?


    Ich muss mir die Strecken erst mal auf Google Maps ansehen, hatte bisher dazu noch zuwenig Zeit. Da unsere Reise aber noch etwas weiter weg ist, habe ich ja dazu noch ausreichend Zeit.


    Was ist sinnvoller/günstiger? Auto mit Unterkünften oder das Wohnmobil?? Da wir schon einige Rundreisen gemacht haben, kennen wir das ständige Ein-und Auspacken der Koffer. Im letzen Jahr waren wir so 5 Wochen unterwegs, hier auch noch mit Kind. Das möchten wir daher diesesmal mit dem WoMo etwas umgehen. Ist allerdings auch das erste Mal für uns, dass wir so eine Art der Reise unternehmen. Mein Mann freut sich zwar schon sehr darauf, mit so einem Gefährt zu fahren, doch er macht sich auch Gedanken darüber, wie das dann mit Wasser, WC, Strom etc. funktioniert. Sollten wir vorher mal einen Probelauf mit einem Camper starten oder solten wir uns völlig unerfahren ins Abenteuer stürzen (was sicher auch spannend wäre :) )


    Besteht die Chance, dass wir Anfang September im Norden womöglich schon Polarlichter zu sehen bekommen?? Daher hab ich die Rundreise auch in dieser Richtung angeleget. Im Süden noch zum Wandern und im Norden dann Polarlichter, bin ich da richtig??


    Schönen Abend und vielen Dank für eure Mühe dankeschoen1 
    Edith


  • Raufarhöfn würde ich streichen - Kostet viel Zeit und ist nicht so sehr spannend.

    Dann werden wir diesen Punkt wohl streichen. Alles geht sich halt nicht aus, was trotzdem schade ist. Womöglich können wir noch ein paar Urlaubstag rausholen Clap 

    Látrabjarg würde ich auch um diese Zeit aussparen - die Papageitaucher sind dann wahrscheinlich genauso wieder auf dem Meer, wie in Bakkagerði. Das wäre bei vorsichtiger Fahrweise schon mit einem nicht zu riesigen Womo erreichbar.

    Das Latrabjarg fallen wird, dachte ich mir schon. Hab die Straßen auf der Landkarte gesehen, da war mir klar, dass das mit WoMo sicher nicht gut gehen wird.
    Um Bakkagerdi tut es mir leid, denn dort sollte es echt schön sein, vor allem den Hauptsitz der Elfen wollten wir sehen.



    n8.1 thx1 
    lg Edith

  • Wir müssen ja auch nicht ganz auf den/die Hekla hinauf. Wir sind im letzen Urlaub auf Hawaii auch größten Vulkan gewesen


    Hekla besteigen ist in den letzten Jahren keine gute Idee, würde ich mir auch nicht unbedingt antun wollen mit einem 7-jährigen. Stattdessen könnt ihr euch ja mal Leirubakki ansehen, da gibt es das Heklazentrum, was ganz schön gemacht ist, von dort kann man den Vulkan gut sehen.





  • Das mit der Hekla muss man noch erklären: die Hekla ist fällig für einen Ausbruch. Bei einem Ausbruch betrüge die Vorwarnzeit deutlich weniger als eine Stunde und Ausbrüche können hier extrem gefährlich sein, auch mit giftigen Gasen. Von daher wird von einer Besteigung dringend abgeraten.

  • Was ist sinnvoller/günstiger? Auto mit Unterkünften oder das Wohnmobil??


    das ist ein rechenexempel. je nachdem welches womo, welches auto und welche unterkünfte ihr wählen würdet, da gibt es ja in allen kategorien je nach belieben und ansprüchen auswahl. und es ist hauptsaison im august. hast du dich schon mal bei den womopreisen schlau gemacht? es ist alles nicht günstig. und campingplatzgebühren kommen auch noch drauf.
    GoIceland das womo versorgen ist eigentlich gar kein problem, wenn man es möchte. einmalhandschuhe mitnehmen kommt gut bei der toilettenversorgung. wasser bunkern und entsorgen ist an fast jeder tankstelle möglich, wenn nicht auf dem campingplatz. bei einer nacht stehen haben wir nie strom genommen, obwohl wir computer, etc. alles benutzt haben. converter und mehrfachsteckdose mitnehmen, so kann man unterwegs vieles laden.

  • Zitat

    nicht mehr in der Hauptsaison

    Ähm also in Island ist das noch ziemlich Hauptsaison, wobei die Insel in der letzten Zeit sowieso zum Ganzjahresziel wurde. Wenn du mal ein paar Hotel anschaust, dann wirst du sehen, dass viele zwei "Preisklassen" haben, günstiger wirds erst ab Mitte oder oft auch Ende September.

    Zitat

    Sollten wir vorher mal einen Probelauf mit einem Camper starten

    Nun, wenn ihr unsicher seid, dann macht doch mal ein verlängertes Wochenende in Deutschland und mietet euch ein Wohnmobil, wo ihr bissl rumfahrt und es kennenlernt... Wobei ich glaube dass es auch in Island viele gibt, die das zum ersten Mal machen...

    Zitat

    Ich muss mir die Strecken erst mal auf Google Maps ansehen

    Einfach dran denken, dass die Zeitangaben bei Google Maps nicht stimmen.

    Zitat

    Im Süden noch zum Wandern und im Norden dann Polarlichter, bin ich da richtig??

    Naja so halb... Nordlichter gibts auch im Süden Islands zu sehen! Es muss einfach dunkel sein, was es im September nachts ja auch ist (und genügend Sonnenaktivität, keine Wolken etc.). Insofern muss man nicht zwingend noch weiter in den Norden als mans in Island ja sowieso schon ist...





  • Ihr werdet für 14 Tage Ende Aug / Anfang November bei McRent ca 4000 € zahlen (mit notwendigen Extras wie Bettzeug u.a.), ab 1. September ist Nebensaison und damit spart ihr ca. 500 €.
    Ich habe übrigens 2015 für die Nebensaison noch 2600 € bezahlt.....
    Ich würde mal sagen, mittlerweile könnte ich mir vorstellen, das man klassisch mit 2-4 Ferienhäusern und Mietwagen besser rumkommt.
    Übrigens lohnt der Vergleich mit Veranstaltern durchaus- die können nämlich bei manchem durchaus günstigere Konditionen anbieten !


    Ein WoMo fährt sich wirklich wie ein großes Auto, ist also kein Problem. Entsorgung ist ebenso kein Problem, ebensowenig wie Frischwasser. An den Campingplätzen gibt es eigentlich immer Strom zubuchbar, ob mans braucht muß mans elber entscheiden- da wir z.B. einen Campingkeramikheizer haben heizen wir damit und weniger mit Gas, denn eine Flasche nachkaufen müssen ist ziemlich teuer. Muß man sich letztlich ausrechnen, ob Strom günstiger oder Gas.
    Allerdings kann es auf Island ziemlich windig sein und das WoMo dann schön schaukeln, auch nachts, wenn man es nicht in den Wind gedreht hat.


    Aktiven Vulkanismus habt ihr z.B. in Seltun, Gunnuhver im Süden mit heißen und blubbernden Quellen, dazu auch Namaskard. Ganz einfach in einen Krater schauen könnt ihr am Krafla Kraftwerk, den VitiKrater, dort oben wäre auch eine Wanderung zum Leirhnjukur System. Außerdem bei Selfoss in den Kerid oder entlang der Ringstrasse Reykjavik/Akureyri den Grabrok. Das sind aber alles "stille" Krater, man wird keine aktive Lava sehen. Evtl. ist die Anfahrt nach Latrabjarg mit dem WoMo gesperrt, MC rent hatte da mal so einen Passus drin.

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    Ich bin nun wieder etwas ernüchtert, da ich ja noch gar nicht mit Reiseführer lesen fertig bin und bisher schon sehr selektiv bei der Auswahl war.
    Wenn sich die Walbeobachtung auch woanders machen lässt, dann ist das auch gut. Muss nicht Husavik sein.


    Ich würde jetzt nicht anfangen mit großartig Punkte markieren und schon gleich wieder streichen.
    Island ist ein Land, in dem man sowieso deutlich mehr Flexibiltät braucht. Das Wetter kann um diese Zeit schon deutlich gen Herbst und ersten Schnee tendieren, also sollte man sich nicht unbedingt so sehr festlegen. Ein paar Eckpunkte, alles andere findet sich, wenn man unterwegs ist. ZB muss man auch Raufarhöfn nicht gleich streichen. Ich zB liebe die Fahrt an der Küste entlang. Genauso Bakkagerdi würde ich nicht von vornherein streichen- auch die Fahrt dorthin ist schön, mit all den Ausblicken. Ob man das nun alles mit Wohnmobil machen muss oder kann, das kann ich nicht beurteilen. Für mich sind diese Kisten nichts. Sie sind mir schlicht zu unbeweglich, zu windanfällig und man kommt nicht überall hin (wobei ich sowohl in Látrabjarg als auch in Bakkagerdi schon WoMos gesehen habe und mir durchaus zutrauen würde, so ein Ding dahin zu fahren. Aber ich fahre sonst auch das Auto-Pferdehängergespann an die unmöglichsten Turnierplätze). Außerdem ist für mich immer auch ein wichtiger Punkt: Kontakt zu Einheimischen. Den hat man am ehesten in Gästehäusern, vor allem in Gästehäusern mit Frühstück, aber eben leider nicht und nicht in diesem Umfang/Rahmen im Wohnmobil.


  • Ich würde jetzt nicht anfangen mit großartig Punkte markieren und schon gleich wieder streichen.
    Island ist ein Land, in dem man sowieso deutlich mehr Flexibiltät braucht. Das Wetter kann um diese Zeit schon deutlich gen Herbst und ersten Schnee tendieren, also sollte man sich nicht unbedingt so sehr festlegen. Ein paar Eckpunkte, alles andere findet sich, wenn man unterwegs ist.


    Mit dem WoMo hat man ja gerade die Unabhängigkeit (kein Vorbuchen), um sich spontan dann doch anders zu entscheiden, als geplant. Ich würde interessante Punkte sammeln, aber dann vor Ort entscheiden.



    ZB muss man auch Raufarhöfn nicht gleich streichen. Ich zB liebe die Fahrt an der Küste entlang. Genauso Bakkagerdi würde ich nicht von vornherein streichen- auch die Fahrt dorthin ist schön, mit all den Ausblicken.


    Zweimal Zustimmung goodposting

  • Bakkagerði ist mit dem Womo auf jeden Fall erreichbar, wie ich schon geschrieben habe ..... und der Sitz der Elfenkönigin fliegt auch nicht, wie die Papageitaucher, aufs Meer. Außerdem kann man dort sehr schön wandern. Also bitte nicht fälschlicherweise den Hinweis auf die fehlenden Vögel als Ablehnung verstehen.


    Raufarhöfn extra anzufahren hielt ich bei der kurzen Reisezeit für nicht so sinnvoll, weil man mit dem Womo wieder auf die 85 zurück muss. Die 870 ist für Womos nicht mehr gut geeignet.
    Die 85 kann ich auch sehr empfehlen und dabei hinter Vopnafjörður in dem Bad am Fluss das heiße Wasser genießen. daumenhoch

  • das ist ein rechenexempel. je nachdem welches womo, welches auto und welche unterkünfte ihr wählen würdet, da gibt es ja in allen kategorien je nach belieben und ansprüchen auswahl. und es ist hauptsaison im august. hast du dich schon mal bei den womopreisen schlau gemacht? es ist alles nicht günstig. und campingplatzgebühren kommen auch noch drauf.

    Ich habe mir nun das Ganze nochmals angesehen. Das Womo würde uns je nach Zeit zwischen ca. €3600 bis etwas über €4000 ausmachen, je nachdem, wann wir dann genau wegfahren, denn die Tage im September sind günstiger. Somit werden wir versuchen, den Urlaub etwas in den September zu verlegen. Wir sind aber durch die Schulferien eingeengt.


    Ein mittleres Auto macht für 2 Wochen etwa €1200 bis €1300 aus. Für Unterkünfte habe ich pro Nacht ca. €100-200 angenommen. Hab mich nicht so genau mit den einzelnen Häusern beschäftigt, denn es diente mir nur dazu, um einen Überblick zu bekommen. Damit komme ich auf etwa €3400 plus/minus. Eher mehr, denn bei den Unterkünften möchten wir auch nicht immer auf einen gewissen Komfort verzichten.


    Somit fällt unsere Entscheidung doch auf das Wohnmobil:

    • Es ist das erste Mal mit so einem Gefährt, also ein Abenteuer.
    • Wir sind damit flexibler und sparen uns das häufige Ein-und Auspacken. (Das hatten wir letzes Jahr 5 Wochen lang. Bin nicht böse, wenn ich mir das mal sparen kann :) )
    • Ins Hochland fahren wir mit dem Bus, somit auch kein Problem.

    Werde mir eure weiteren Vorschläge und Tipps weiter anschauen und melde mich dann wieder.
    Vielen Dank für eure Hilfe, dankeschoen1


    schönen Abend