FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2018:Wem gehört das Huh?

  • Ganau. Sie durften. Sie mussten nicht!

    Na ja. Mit der Niederlage sind sie gestraft genug.

    Dass das Aus in der Gruppenphase schon kommt, hätte ich allerdings nicht geadcht. Und sogar Gruppenletzter!

    Trotzdem, verdient verloren - und das Leben geht weiter.

    Jetzt noch die zerreißenden Medien ertragen und dann gehts wieder bergauf.

    :)

  • Und noch ein Fundstück aus der heutigen Stadtausgabe der Frankfurter Rundschau - aufsteigende und absteigende Sterne am Fußballhimmel ;)


    Wenn Deutschland verliert ...

    VON GEORG LEPPERT

    Leppert: Also, wir nehmen jetzt mal an, Deutschland verliert 0:1. Und Schweden schafft ein 1:1.

    Göpfert: Dann wären wir ja raus, verdammte Hacke.

    Leppert: Richtig, dann wäre Deutschland ausgeschieden. Und genau das stellen wir uns jetzt mal vor.

    Göpfert: Das kann ich mir aber nicht vorstellen.

    Heute, liebe Freundinnen und Freunde der Kommunalpolitik, heute werden Sie Zeugen eines Experiments. Die Römerbriefe blicken in die Zukunft. Es ist jetzt nämlich 14.21 Uhr. Noch 99 Minuten bis zum Anpfiff des Spiels zwischen Deutschland und Südkorea. Aber wir müssen jetzt schon schreiben, wie es ausgeht. Weil, nach dem Spiel haben wir keine Zeit mehr für diese Kolumne, da müssen alle verfügbaren Römer-Reporterinnen und -Reporter über Fußball schreiben. Na ja, fast alle. Jedenfalls sind wir jetzt ganz, ganz mutig und schreiben um 14.25 Uhr: Deutschland scheidet heute aus. Und wir haben noch einen Service für Sie: Wir sagen Ihnen auch schon vorher, wie unsere Politikerinnen und Politiker auf diese sensationelle Entwicklung reagieren.

    Jutta Ditfurth (Ökolinx) zum Beispiel feiert eine riesengroße Party und twittert 125 Mal das Wort #Vorrundenaus. Ditfurth ist nämlich nicht unbedingt Fan der deutschen Nationalmannschaft. Unlängst kürte sie in den sozialen Netzwerken das hässlichste Schaufenster in Frankfurt. Gewonnen hat ein Blumenladen im Nordend, der seine Auslage komplett in Schwarz, Rot und Gold dekoriert hatte.

    Christoph Schmitt (CDU) hat das Spiel vor dem Klapperfeld (erste Halbzeit) und der besetzten Au in Rödelheim (zweite Halbzeit) verfolgt. Und er berichtet von unschönen Vorgängen. Bei jeder noch so kleinen Chance für Südkorea jubeln die Leute in Klapperfeld und Au. Für Schmitt ist klar: Jetzt müssen die Gebäude geräumt werden. Denn wer gegen die deutsche Nationalmannschaft ist (für die ja auch mal der Grabi und der Holz gespielt haben), der ist gegen die Stadt Frankfurt.

    Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler (CDU) sieht auch Vorteile im frühen Ausscheiden. In seiner Funktion als Vizepräsident des FSV macht er Thomas Müller und Timo Werner Vertragsangebote. Höherklassige Klubs seien an den beiden Spielern jetzt wohl nicht mehr interessiert, lässt er wissen.

    Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) fragt derweil beim DFB nach, ob er das Team im Römer empfangen soll. Da es mit dem Titel ja nicht geklappt hat, kämen ja nicht so viele Leute wie vor vier Jahren in Berlin, da eigne sich doch ein etwas kleinerer Platz wie der Römerberg.

    Sportdezernent Markus Frank (CDU) sagt, Frankfurt könne sich nun auch als Austragungsort für das EM-Endspiel 2024 bewerben. Deutschland erreiche das Finale ja offenbar ohnehin nicht. Und ein Endspiel zwischen Island und Finnland könne auch in einem Stadion ausgetragen werden, das kleiner als das Berliner Olympiastadion ist. Unterdessen sagt die Frankfurter AfD zu Özil und Gündogan ... ach, lassen wir das, das ist langweilig.

    Aber vielleicht kommt ja auch alles ganz anders. Es ist 14.39 Uhr. Noch 81 Minuten bis zum Anpfiff in Kasan.

    Claus-Jürgen Göpfert und Georg Leppert berichten für die Frankfurter Rundschau aus dem Römer.


    Áfram Ísland!islandwinke

  • islandwinkeislandwinkeislandwinkeislandwinkeislandwinkeislandwinkeislandwinkeislandwinkeislandwinkeislandwinkeislandwinkeislandwinkeislandwinke


    So, es ist vollbracht. Herzliche Glückwünsche an den

    FIFA Fußball Weltmeister 2018


    Frankreich


    Unglaublicher Zweiter wurde Kroatien und Dritter Belgien.

    Deutschland schied von uns, in der Gruppenphase.:D (Sorry, muss sein)


    In vier Jahren, zum Advent, geht es nach Katar in die Wüste.

    Ob sich bis dahin Katla meldet?

    wikinger2wikinger2wikinger2wikinger2wikinger2wikinger2Island kommt dann bis ins Viertelfinale.;)wikinger2wikinger2wikinger2wikinger2wikinger2wikinger2


    Áfram Ísland


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  • Tja, ich habe die letzten zehn Minuten in der guten Stube von Laufás gesehen. Es hat mich zwar nicht wirklich interessiert, aber der nette junge Mann vom Team hat sich sehr gefreut über meine Antwort auf seine Frage “any more questions?” - “how ‘bout fótbolti” gefreut, sein Mobiltel unterm Tresen rausgefischt - stand 4:2 - da hat sich dann auch nix mehr dran getan - tolles Erlebnis - Endspiel auf so einem Empfangsgerät in dieser Atmosphäre.


    Wer ist denn jetzt Forums Tippkönig?

  • Sie haben es zumindest versucht. Das Hú! war nicht überzeugend und die Choreographie beim Klatschen hat auch nicht richtig hingehauen. Ich sags ja, das müssen sie noch ordentlich trainieren oder besser ganz den Isländern lassen!



  • Bei der Europameisterschaft 2016 ist das Huh erst bekannt geworden. Wer kannte es in Deutschland schon?

    Ich fand es richtig klasse, dass andere Nationen diesen Schlachtruf von den Isländern übernommen hatten, nachdem Island ausgeschieden war.

    Jedenfalls besser als das Getröte mit den Vuvuzelas?

    Die Isländer können es einfach und es bleibt auch bei ihnen.

    Emphatie schadet nie.:)

  • Das erste Spiel war aber Argentinien - Island! Also hat bereits bei Nigeria - Island keiner richtig getippt?!? Und auch keiner beim Spiel gegen Kroatien?


    Nach dem ersten Spiel sind sie ja leider nicht mehr meiner "Marschroute" gefolgt. Ich weiß schon, warum ich den Rest der WM lieber ohne Fußball-Info in der norwegischen Pampa verbracht habe... ;-)

  • Fußball-WM 2018 Islands Nationaltrainer tritt zurück


    Unter ihm wurde Island zum Publikumsliebling und in Russland zum WM-Debütanten. Jetzt hat Nationaltrainer Heimir Hallgrímsson genug: Er will nur noch als Zahnarzt arbeiten.






    Heimir Hallgrímsson hat seinen Rücktritt als Trainer der isländischen Fußballnationalmannschaft erklärt. Das bestätigte der Verband des Landes. Der 51-Jährige lege sein Amt nach sieben Jahren auf eigenen Wunsch nieder.


    Hallgrímsson werde künftig wieder ausschließlich in seinem erlernten Beruf als Zahnarzt arbeiten. "Ich bin dankbar, ein Teil dieses Teams gewesen zu sein. Der Erfolg und die Leistung haben dem isländischen Fußball großen Respekt verschafft. Ich wünsche der Mannschaft viel Glück", sagte er.

    Hallgrímsson hatte Island bei der EM 2016 noch gemeinsam mit dem Schweden Lars Lagerbäck ins Viertelfinale geführt. Bei der WM in Russland war der WM-Debütant mit nur einem Punkt in der Vorrunde gescheitert. Im letzten Gruppenspiel unterlagen die Isländer dem späteren Finalisten Kroatien 1:2. Zuvor überraschte das Team zum Auftakt des Turniers mit einem Remis gegen Argentinien (1:1).

    Hallgrímsson hatte seine Zukunft nach dem Ausscheiden zunächst offengelassen. Die Verträge von Hallgrímsson und Co-Trainer Helgi Kolvidsson waren ausgelaufen.


    Quelle: Spiegel online