Hochlandtouren mit SUV

  • Ersatzrad beim Mietwagen ist aber ja selten dabei. Also ist der Vorschlag eher realitätsfern ;)

    Wir haben bisher noch keinen gröberen Reifenschaden gehabt im Hochland und an den stärker befahrenen Pisten ist die Netzabdeckung eigentlich immer recht gut. Und mit SUV kommt man ja nicht in die ganz krassen Gegenden.

  • Genau, Funk hatten wir schon in 2012 fast uberall. Auch im Hochland.


    Ohne Ersatzreifen kein Hochland, bitte. Auf bekanntere Pisten dauert es nie lange bevor mann Hilfe (andere Autofahrer) trifft (im Notfall, die haben naturlich nie den richtigen Reifen mit ;-) ). Aber auf die unbekanntere Pisten kann's dauern. Oder sieht mann den ganzen Tag niemand....

  • Ich kenne es von einigen Ländern, dass die "normalen" Mietwagen keinen Ersatzreifen haben, sondern entweder Reparaturzeugs oder doch vielleicht ein Notrad. Allerdings ist es auch meistens verboten auf unbefestigten Straßen zu fahren, wobei die Formulierungen in den Mietverträgen einigen Interpretations-Spielraum lassen.


    Ich finde es aber ziemlich verantwortungslos, wenn man in Island SUVs, die ausdrücklich auch fürs Hochland zugelassen sind, ohne Reserverad vermietet. Meine Mietfahrzeuge fürs Hochland hatten bisher immer auch einen Ersatzreifen dabei, etwas anderes würde ich nicht anmieten,


    Ich finde es schon schlimm genug, dass viele SUVs nur normale Straßenreifen haben, die oft auch noch ziemlich abgefahrenes Profil haben. Irgendwo sollten die Isländer sich auch mal der Verantwortung stellen, die die (immer noch?) wachsenden Touristenzahlen mit sich bringen. Auch wenn der Profit natürlich größer ist, wenn man die abgefahrenen Reifen erst nach einem irreparablen Platten erneuern lässt.

  • Beitrag von XXXXX ()

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  • Ein Ersatzrad alleine nutzt wenig. Entsprechendes Werkzeug sollte auch vollständig vorhanden sein.


    Ich muss aber gestehen, wir haben eigentlich nie drauf geachtet. Nur auf die Reifen, die dran waren und auf Kratzer und Vorschäden.

  • Vielen Dank für die Hinweise. Vielleicht muss man bei der Planung mehr mit dem Autovermieter reden und auf ein vollwertges Ersatzrad mit Werkzeug bestehen. Haben wir nicht getan, weil ich die Problematik erst auf den Schotterpisten bemerkt habe. Habe mich dann gewundert, das gute Sommerreifen solche Belastungen aushalten.

    Martin

  • Beitrag von XXXXX ()

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  • Die besten Reifen nutzen nichts, wenn ein Trottel am Steuer sitzt.

    Ich möchte in Island nicht auf meine AT Reifen verzichten, auch nicht auf befestigten Strassen.

    Da nehme ich die, wirklich geringen, Nachteile auf Asphalt gerne in Kauf, bzw. bemerke sie gar nicht, weil ich angepasst fahre.

    Der Verschleiß der Reifen auf isländischen Schotter- oder Vulkangesteinpisten ist sehr hoch.

    Der "Vulkanstaub" setzt sich gerne zwischen Reifen und Felge und scheuert dazwischen.

    Die Folge ist ein platter Reifen, der sich wieder aufpumpen lässt.

    Das passiert auch bei AT oder MT´s.

    Abhilfe schafft das Abkleben der Felgen (Reifenhandel).

    Immer wieder ist von Forenmitgliedern zu hören, dass Mietwagen mit schlechter Bereifung unterwegs sind.

    Da hat man als Mieter wirklich schlechtere Karten.

    Auf ein Reserverad würde ich in jedem Falle bestehen.

    In Deutschland ist das Mitführen Pflicht. Wie das in Island ist weiß ich gar nicht.



  • Beitrag von XXXXX ()

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  • Beitrag von XXXXX ()

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  • Abhilfe schafft das Abkleben der Felgen

    Wie soll das gehen? Dazu hätte ich gerne einmal detaillierte Informationen.
    Nun aber zur Realität: Der Reifenhändler macht übrigens genau das Gegenteil, er schmiert ein Gleitmittel auf den Reifenwulst um zum einen die Montage zu erleichtern und um das Festkleben des Reifens an der Felge zu verhindern.
    https://eshop.wuerth.de/Produk…FilterAttribut=%255B%255D

    Bei normalem Luftdruck gibt es keine Probleme mit Druckverlust aufgrund von Vulkanstaub. Nur bei extrem niedrigem Luftdruck kann sich der Reifen aufgrund von Walkbewegungen von der Felge lösen, um das zu verhindern gibt es spezielle Felgenringe, bekannt unter dem Fachbegriff Beadlock.



  • Na bravo. Das passiert immerwieder.

    Kria Tours

    Ja, genau. Zur Realität:

    Bei einer der letzten Reisen nach Island sind wir auf Pisten mit scharfen Vulkangestein gefahren und häufig mit den Flanken der Reifen an Vulkangestein angestossen. Ohne Folgen.

    Als wir zuhause waren, war ein Reifen eines morgens ohne Luft.

    Er ließ sich wieder aufpumpen. Zur Sicherheit bin ich jedoch zu meinem Reifenhändler gefahren und habe das Rad überprüfen lassen.

    Das Ergebinis war, dass sich scharfer Sand, wie beschrieben zwischen Felge und Reifen befand. Übrigens bei allen vier Reifen.

    Die Räder wurden mit Flüssiggummi zwischen Reifenwulst und Felge abgedichtet, ohne die Reifen von der Felge zu nehmen.

    Kosten pro Rad 10.- Euro.

    Seither keine Probleme.