Alerts / Warnungen:

  • Kurze Rückantwort von einem Mitarbeiter der HI:
    "Walter ist sicherlich richtig. aber es gibt eben in der Tjöns Zone nicht wirklich Magmakammern die Ausbrechen können. Der T-online Artikel ist absoluter Unfug und da werden Orangen mit Kirschen verglichen und die Ereignisse der letzten 6 Monate in einen Topf geworfen"


    Folgende Links sind lesenswert:
    http://jardvis.hi.is/sites/jardvis.hi.is/files/Pdf_skjol/Jokull58_pdf/jokull58-einarsson.pdf

    https://en.vedur.is/about-imo/news/a-strong-earthquake-swarm-offshore-north-iceland

  • Stimmt. Aber das finde ich persönlich nicht als ungewöhnlich. Ungewöhnlich finde ich, dass dies alles tektonische Beben sein sollen. Diese Art von Beben ereignen aber für gewöhnlich eher in kurzen Intervallen, wenn also die angesammelten Spannungen im Gestein schlagartig abgebaut werden.

    Ja.

    Das habe ich auch zunächst gedacht, was man halt so von Beben kennt.

    Platten reiben aneinander, verhacken sich, über längere Zeit bauen sich dann diese Spannungskräfte auf, die sich dann auf einen Schlag entladen in einem Beben und Nachbeben.

    Und dann ist erst mal wieder Ruhe.

    In Island ist es jedoch so, dass die Platten "außeinander" reißen. Und die Ursache ist der Mantelplume unter Island.

    Das erklärt auch dass Beben über Tage, Wochen oder Monate andauern, eben solange wie der Nachschub an "Erdkernsuppe" anhält, wohl nach oben drückt und die Platten zum divergieren zwingen.

    Just my 2 ISK:D


    I GoIcelandsoon. Hopefully.

  • Die Gebühr für den Corona-Test bei der Einreise ab dem 01. Juli wird auf 9.000,-ISK verringert wenn dieser vorab bezahlt wird, bei Zahlung am Flughafen kostet der Test 11.000,-ISK.

    Die Zahlung wird per Kreditkarte über die Covid-App möglich sein.

  • Aber die Erdbeben in der Tjörnes Zone sind ja Ereignisse die nur indirekt etwas mit Auseinanderreißen der beiden Kontinentalplatten zu tun haben. Es handelt sich ja um eine Transformstörung, wo sich die beiden Platten verhaken und es spontan zu Spannungsentlastung kommt und sich rein tektonische Beben ereignen. Natürlich würde es ohne den Mantelplume sowie den "ständig" auseinander driftenden Platten keine Spannung an den Transformstörungen aufbauen.




  • The earthquake swarm NE of Siglufjörður is still ongoing. Today at 04:52, June 27 an M4.0 earthquake was detected about 35km NNE of Siglufjordur. Then at 06:02 an M3.2 earthquake was measured abour 20km NE of Siglufjorður. Yesterday more than 700 earthquakes were automatically detected in the area. At 13:55 yesterday an earthquake of M3,2 occurred about 30 km NNE of Siglufjordur.

    The earthquake swarm began on 19th of June. Around 7000 earthquakes have been detected, three of which measured greater than magnitude 5. The largest was on Sunday at 19:07 of M5.8 around 30 km NNE of Siglufjörður. Other earthquakes above M5.0 were M5.6 and M5.4 and were located around 20 km NE of Siglufjörður.

    Seismic activity if still ongoing and there are chances of more earthquakes of this magnitude occurring in the area.

    Written by a specialist at 27 Jun 06:17 GMT


  • Seit zwei Tagen beruhigt sich die Intensität der Erdbeben in der Tjörnes Frakturzone etwas. Zur Zeit ist die Stärke der Beben bei M2 oder darunter.

    Seit dem 19. Juni, an dem der Erdbebenschwarm begann, zählte man über 9000 Beben.

    Das Stärkste hatte eine Magnitude von 5.8 und das Epizentrum lag etwas 30 km nordöstlich von Sigulfjörður.

    Weitere Beben waren M5.6,M5,4M5.0 stark und waren ca. 20 km von Sigulfjörður entfernt.

    Viele der Beben waren in der Gegend deutlich zu spüren.

    Das isländische Wetteramt weist darauf hin, das der Schwarm weitergeht und es zu weiteren Beben und stärkenren Beben kommen kann.


  • The earthquake swarm NE of Siglufjörður is still ongoing. This evening July 2nd at 19:20 an M3.6 earthquake was detected 17 km NW of Gjögurtá. It was felt in the town of Ólafsfjörður and in Dalvík. This is the largest earthquake since June 27th, when an M4.1 was detected.

    The earthquake swarm began on 19th of June. Around 10 000 earthquakes have been detected, three of which measured greater than magnitude 5. The largest was on Sunday at 19:07 of M5.8 around 30 km NNE of Siglufjörður. Other earthquakes above M5.0 were M5.6 and M5.4 and were located around 20 km NE of Siglufjörður.

    Seismic activity if still ongoing and there are chances of more earthquakes of this magnitude occurring in the area.

    Written by a specialist at 02 Jul 20:50 GMT


  • Wo verkriecht man sich im Auto da? Oder das Heck in den Wind und abwarten?

    Ich würde mal sagen , wenn immer möglich eine geschützte Stelle suchen und warten. Aber ich habe nur PW Erfahrung und wenn ich nicht muss fahre ich nicht oder dann langsam . Was fährst Du denn ?

  • Wo verkriecht man sich im Auto da? Oder das Heck in den Wind und abwarten?

    Den Wohnwagen an den Ösen mittels geeigneten Lastbändern ( mit denen man z.B. im LKW das Transportgut fixiert) und sehr guten Bodenheringen am Boden befestigen. Habe ich sehr oft auf den Färöern gesehen.

  • Ich meinte natürlich "...MIT dem" VW-Bus?

    Möglichst windgeschützt hinter was steinernes...


    Ja, das Festzurren von WW kenne ich aus Norwegen. Bloß wie kriege ich die Heringe in den Boden? Presslufthammer?

    Beste Grüße Bille - und bleibt gesund


    Im Sessel sitzen kann ich später auch noch;)

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  • Bei einer gelben Warnung würde ich mir noch keine großen Gedanken bei einem geparkten VW-Bus mit 2t machen.

    Im Vergleich mit einem Wohnmobil ist die Windangriffsfläche geringer und der Schwerpunkt niedriger. Das Fahren könnte trotzdem ekelhaft werden, das kennst Du bestimmt aus Norwegen. Am besten den Tag im Hotpot verbringen und das Auto stehen lassen.


    Die Warnungen werden in der Regel rechtzeitig veröffentlicht: https://en.vedur.is/alerts

    Das sollte man in der Tagesplanung berücksichtigen.


    Die Isländer sprechen die Touristen z.B. auf dem Campingplätzen oft direkt an, wenn es richtig dick kommt. Das sollte man dann beherzigen.

  • Wenn man keinen Windschutz findet, am besten die Front in den Wind stellen.
    Zum einen sind Fahrzeuge von vorne meist aerodynamischer und bei Campern und Womos sind Dachluken und Aufbauten wie z.B. Sat-Antennen auf Wind von vorne ausgelegt.
    Und eine Fahrzeugtür die bei Wind von hinten geöffnet wird kann einem schnell aus der Hand gerissen werden und dann umklappen.

    Auch ein VW-Bus ohne Hochdach der Quer zum Wind steht schwankt bei einer Windstärke von 20m/s so stark, dass schlafen kaum möglich ist und einem auch der Kaffee aus der Tasse schwappt.