Beiträge von ice55


    ........ und nächstes Jahr dann wieder ins Hochland - auch nochmal in die Luft?

    Am 27.6.18 geht es in den Süden, incl. Jökulsárlón, Reynisfjara, Veiðivötn-Gebiet, Gjain, Hekla, Landmannalaugar, Haifoss, Hjalparfoss, Raudfossar, etc.

    Der nächste Rundflug findet erst wieder 2019 statt.

    Schafe, die abhauen wollen, haben eine unglaubliche Kraft. Ich glaube nicht, dass die Treiber im Grangel mit renitenten Schafen eine Chance haben, auf glitschigen Steinen auf den Beinen zu bleiben und nicht komplett im Wasser zu landen.

    Doris, ist das eine Vermutung oder Wissen ? Die Schafe sahen nicht so aus, als wenn sie weiter in's tiefe Wasser flüchten wolten. Ein Schritt der Treiber in's Wasser, dem Schaf unter die Beine und am Hals gepackt und gut wär's ! Die Treiber wollten sich einfach nicht nass machen ! Ich bin auf einem Hof mit Schafen groß geworden.

    Hier der letzte Teil meines Reiseberichtes. Ich hoffe, dass es einigen gefallen, evtl. auch den einen oder anderen inspiriert hat.


    Letzter Tag

    Letzte Nacht war ich allein im Gästehaus, sozusagen der Hausherr. Nach dem Aufstehen wurde erst mal alles gepackt und in’s Auto gebracht. Heute gehörte mir die Dusche allein, habe ich auch ausgekostet. Leider kam auch heute das Frühstück nicht vor 8.00 Uhr. Noch ein kurzer Plausch mit der Vermieterin und dann ging es los. Es war bedeckt, sozusagen Grau in Grau. Nur gelegentlich waren Strukturen zu erkennen. Ich hatte mir von der Vermieterin noch eine Stelle auf der Karte zeigen lassen, wo ich Seehunde an der Küste zu erwarten habe. Da steuerte ich zunächst drauf zu. Wie gehabt und schon auf Vatnsnes erlebt, die Küste war immer noch da, nur keine Seehunde. Na gut, dann eben beim nächstenmal. Aber dann an ganz anderer Stelle, aus den Augenwinkeln heraus sah ich etwas. Dachte zuerst an einen Stein in Seehundform, hatte auch die gleiche Farbe. Nein, tatsächlich ein Seehund. Vollbremsung und gehalten. Weil ich auf der falschen Straßenseite stand, habe ich den verdammten Fehler gemacht, die Tür aufzumachen und auszusteigen. „Was soll das denn jetzt, Du weißt doch dass das nicht funktioniert“, kam von meinem anderen „Ich“. Hast ja Recht...! Und schwupps, weg war er schon. Ich hab ihn noch zweimal auftauchen sehen, für ein Foto zu wenig! Hab es abgelegt unter: „war ohnehin zu schlechtes Licht“. Kurz darauf kam ich in einen regionalen Schafabtrieb. Das passt! Erst lief eine schon zusammengetriebene Herde auf der Straße an der Leitplanke lang. Die Treiber machten uns vorher darauf aufmerksam und deuteten auf Vorsicht hin. Ein paar Fotos aus dem in Schritttempo fahrenden Auto heraus, das war es zunächst. Dann aber ein Stückchen weiter erwartete mich ein dramatische Situation, die sich so nicht abzeichnete. Zwei Schafe standen auf einem Fels direkt am Ufer im Fjord. Die Treiber versuchten sie zum Sprung an Land zu bewegen. Die Tiere gingen aber in’s Wasser. Saudumme Schafe ! Die Treiber legten sich auf die Felsen und griffen sich die Schafe, konnten sie aber aus dieser Position nicht aus eigener Kraft an Land ziehen! Die Treiber waren offensichtlich genauso dumm wie die Schafe. Anstatt selbst einen Schritt in das nur maximal wadentiefe Wasser zu machen, hingen jetzt zwei Schafe und zwei Treiber zusammengeklettet am Felsen. Die Hofherrin, die von der Straße aus lautstark und vergeblich Anweisungen gab, setzte sich dann in Ihr Auto und wird wohl Hilfe geholt haben, - ich hoffe nicht den Schlachter für alle vier! Ich habe mit meinem 400er Tele noch einige Fotos von der Situation gemacht, aber die Rettungsversuche dann nicht weiter verfolgt. "Geh doch hin und zeige denen doch wie es geht". Ja, der Gedanke kam mir auch, aber ich wollte die beiden nicht bloß stellen und eine Gefahr bestand ja nicht wirklich. Die Schafe standen ja nicht mal bis zu den Knien im Wasser. Ein kleinwenig amüsiert habe ich mich schon über die Schusseligkeit, oder soll ich sagen der Dummheit der Treiber.

     Im Laufe der Weiterfahrt fing es dann an zu regnen und hörte lange Zeit nicht auf. Erst kurz vor Borganes wurde es trocken mit wiederum traumhaften Lichtsituationen. Pferde auf der Weide, wobei das Gras intensiv im Sonnenlicht leuchtete, der Himmel im Hintergrund einen schwarzblauen Ton annahm. Einfach fantastisch ! Kurz darauf fiel mir ein verlassener Hof mit diversen Gebäuden auf. Auch an dieser Stelle fielen Sonnenstrahlen durch eine dunkelblaue Wolkenwand und gaben eines tolles Szenario ab. Ein weiterer alter, zerfallener Hof mit rotem Dach war das nächste Motiv, das auf dem Weg lag und mitgenommen werden wollte. Dann fing es wieder an zu regenen und der Himmel wurde durchgehend grau. Der Gedanke, noch kurz nach Akranes zu fahren, wurde von meinem anderen „Ich“ rigoros gecancelt, da es einen möglichen Sonnenuntergang beim alten Leuchtturm von Garður  favorisiert hatte. Des lieben Friedens willen ging es zum Schluss nach Garður. Und wo war jetzt der Sonnenuntergang ? Tristes Grau empfing mich. Ein paar Fotos, als der Himmel etwas mehr Struktur zeigte, waren der Abschluss des Tages. Dann machte ich mich auf den Weg das Auto abzugeben. Europecar hatte aber um 20.00 Uhr schon zu. Diese Tatsache wurde einem bislang auch nicht mitgeteilt. Der Schlüssel sollte in eine Box eingeworfen werden. Keine Kontrolle des Autos. Nicht gut ! Soviele Fotos vom Auto kann ich gar nicht machen, um sämtliche Ecken zu dokumentieren, um die Unversehrtheit zu dokumentieren. Was sollte ich machen, wird schon gutgehen, hatte in 8 Jahren bisher nicht einmal Probleme bei der Autorückgabe. Als Konsequenz musste ich im Regen mit 36 Kilogramm Gepäck den, zwar nur kurzen, aber sehr nassen Weg zum Flughafen zurücklegen und nicht wie gewohnt mit dem Shuttlebus. Im Flughafen habe ich mir nach dem einchecken und der Sicherheitskontrolle erst einmal zwei Flaschen Bier geholt. Eigentlich wollte ich im Urlaub keinen Alkohol trinken, hatte aber ja mit Peter schon gesündigt. Was soll's ! Ich setzte mich an einen Tisch, holte meinen Laptop aus der Tasche und schrieb mein Tagebuch. Nach einiger Zeit setzte sich eine Frau an den Nachbartisch. Da ich eine Schreibpause brauchte, sprach ich die Dame an. Ich fragte sie, ob sie das erste mal auf Island war. Sie antwortete: "Nein, seit 36 Jahren". Wir kamen sofort in's Gespräch. Hanný erzählte mir, dass sie einen Reiterhof auf Vatnsnes besitzen, dazu eine Eiderentenkolonie. Vatnsnes ?, sagte ich und sprach von meinen Misserfolgen der Seehundbeobachtung auf der Halbinsel. Hanný lud mich ein, doch in meinem nächsten Urlaub auf den Hof zu kommen, da dort immer Seehunde zu sehen wären. Leider ist das nächste Jahr schon mit dem südwestlichen Hochland verplant, aber ich werde sicher 2019 das Angebot annehmen. Wir tauschten unsere Visitenkarten aus und verabschiedeten uns. Pünktlich um 0.45 Uhr startete der Flug Richtung Heimat.

    Island 2017, - es war wieder eine fantastische Zeit, erholsam, interessant, mit tollem, abwechsungsreichem Wetter und wunderschönen Eindrücken. Ein Land, dessen Impressionen ich mental und fotografisch aufnehme. Impressionen, die Ewigkeiten nachwirken und die süchtig machen.

    Ich bin von Ísafjörður aus gefahren, war eigentlich nicht wirklich gefährlich. Aber ich wollte am vorletzten Tag nichts mehr riskieren, obwohl die Strecke ja nicht gesperrt war.

    9.Tag.



    Manche Männer leben offensichtlich noch im Mittelalter. Mann, englisch sprachig, Nation unbekannt, pisst nachts auf der Toilette im Gästehaus im Stehen und alle anderen Gäste müssen in die Urinspritzer rundherum latschen. Und die Wirtin darf es dann auch noch saubermachen. Widerlich ! Aber manche Köpfe sind dafür offensichtlich zu hohl! Wohl der selbe Mann blockiert morgens fast eine Dreiviertelstunde die einzige Dusche im Gästehaus und hört dabei Musik. Nicht dass er duscht – das hat nur 5 Minuten gedauert. Auch das anschließende Geschäft war nach, dem ertönten Spülvorgang zu urteilen, nicht mal so zeitaufwändig. Maniküre und deodorieren sowie rasieren und Zähne putzen rechtfertigt diesen Zeitaufwand auch nicht. Gefönt hat er sich auch nicht, das kann es also auch nicht sein. Vielleicht ist er bei der kleinen Nachtmusik noch einaml auf der Toilette eingeschlafen. Grr.... Ich habe auf  dem Sessel im Flur vor der Badezimmertür gewartet und somit jeden Versuch einer anderen Person im Keim erstickt, vor mir dranzukommen. Nicht genug des Ärgers, auch mein frisch eingegossenes Glas Orangensaft war, nachdem ich mir einen Kaffee aus dem Vollautomaten holen wollte, wie auf wundersame Weise verschwunden. Zurück am Kaffeeautomaten zeigte die Kontrollleute an: „Kaffeebohnen auffüllen“. Na toll, kein O-Saft, kein Kaffee !! Ein anderer Gast rief zwischenzeitlich schon die Vermieterin an, die dann auch gleich kam. Der Tag kann ja heiter werden. „Positiv denken“, kam mal wieder eine Nachricht von meinem anderen „Ich“. Ja, ok, ich bemühe mich ! Um 8.30 Uhr fuhr ich dann los, hatte mich mit Peter noch mal kurz in Bolungarvik verabredet. Im Tunnel zwischen Flateyri und Isafjördur gab es das nächste morgendliche Erlebnis, dass ich eigentlich nicht haben musste.



    Die Strecke ist zum größten Teil einspurig mit Haltebuchten für den Gegenverkehr der linken Spur, die aus Isafjördur kommt. Einige Touristen schienen das System aber noch nicht begriffen zu haben und fanden die Haltebuchten, die in regelmäßigen und kurzen Abständen vorhanden sind, nicht rechtzeitig. So musste ich immer wieder anhalten, damit diese Vollpfosten es bis zur  Ausweichstelle schafften. Ich war drauf und dran, denen bis vor die Stoßstange zu fahren, damit sie bis zur letzten Bucht Rückwärts zurückfahren müssen. Aber ich wollte ja ruhig bleiben, hab es dann auch schließlich geschafft. Am Leuchtturm von Isafjördur habe ich Peter getroffen und mit ihm noch kurz einen Tee getrunken und mich dann von ihm verabschiedet, wollte heute mal wieder allein sein, nicht reden und nicht zuhören müssen. Ich wollte meinen eigenen Gedanken nachgehen und einfach nur Eindrücke aufnehmen und fotografieren. Ich bin die alte Straße am Leuchtturm weitergefahren, die aber als Sackgasse ausgewiesen war, da es einige Felsstürze gegeben hatte. Auch ein Teil der Straße war in’s Meer abgerutscht. Nach etwa 3 Km wendete ich, obwohl es noch weiterging, wollte aber kein Risiko eingehen. Dann wurden noch die Fischerhütten von Ösvör fotografiert, bevor es auf den Berg nach Bolafjall ging. Dort oben empfing mich ein traumhaftes Licht  mit einer fantastischen Aussicht. Ich hab mich hier wohl eine halbe Stunde aufgehalten, fotografiert und einfach die Ruhe genossen. Bolafjall war schon mein Ziel im Juni 2014 gewesen. Da war die Strecke aber noch nicht vom Schnee geräumt und gesperrt. Nach Bolafjall führte mein Weg nach Skálavik. Dort auf dem Campingplatz angekommen, hörte ich einen lauten Pfiff. War ich gemeint, was hatte ich falsch gemacht ? Ich drehte mich um, sah aber niemanden. Ein paar Schritte weiter traf ich Peter noch einmal. Hätte ich mir denken können, dass er es war. Wir sind dann aber nur ein kurzes Stück zusammengegangen, haben ein paar Fotos gemacht. Ich habe mich erneut verabschiedet, wobei er meinte, dass wir uns wohl heute noch mehrfach über den Weg laufen werden. War das eine Drohung ? Ich dachte, ich hätte mich klar ausgedrückt, dass ich heute einen Tag zum sinnieren benötige. Ich setzte mich in mein Auto und bin in Richtung Súðavík gefahren. An der Straße gibt es an einer Stelle eine ganze Reihe alter Gebäude, - wohl alte Fischerhäuser und Viehställe – die in gelb und blau gestrichen ein pittoreskes Ambiente lieferten. Hier habe ich mich noch eine ganze Zeit aufgehalten, wobei immer noch ein tolles Licht herrschte. An dieser Stelle machte sich bei mir aber eine gewisse Müdigkeit breit. Ich hatte keine Lust mehr noch weiter wegzufahren und  Fotos zu machen, war einfach auch nicht mehr für weitere Eindrücke aufnahmefähig. Von meinem Gegenüber kamen auch keine wirklichen Argumente anders zu handeln. Es hätte auch die Gefahr mit sich gebracht Peter noch einmal über den Weg zu laufen. Ich fuhr dann nur noch direkt zu meinem Gästehaus, aß meine Brote und trank meine heute morgen in der Thermoskanne mitgenommene heiße Gemüsebrühe. Nach abspeichern der Fotodaten legte ich mich in’s Bett und schlief für eine Stunde ein. Um 19.15 Uhr wachte ich auf und sah kurz aus dem Fenster, wobei ich etwas rötliches am Himmel erblickt. Das war das Signal, noch einmal rauszugehen und den Sonnenuntergang im Fjord zu fotografieren. Ich nahm den Weg oberhalb des Ortes. Fantastische Himmelsfarben taten sich auf. Das war doch noch mal ein krönender Abschluss des Tages. Ein paar Panoramen und Einzelbilder und dann war die Sonne weg – das war knapp.

    Ein kleiner aber wichtiger Hinweis für Leser: In Island gilt die 0,0 Promillegrenze!
    Ab 0,5 Promille begeht man eine Straftat.

    Sven, in der Süddeutschen Zeitung steht, dass Alkohol generell am Steuer verboten ist. Insofern weiß ich das. Aber warum steht in sämtlichen Reiseportalen, Mietwagenportalen, beim ACE, ADAC und wie sie alle heißen, dass die Grenze bei 0,5 Promille liegt? Der Straftatbestand ist in Deutschland mit 0,5 auch erreicht.

    8. Tag

    Das Frühstück kam leider wiederum erst pünktlich um 8.00 Uhr. Ich hatte mich dazu in's Wohnzimmer zurückgezogen. Die beiden weiblichen Gesprächspartner vom Vortag setzten sich zu mir. So fand das sehr nette Gespräch mit Mutter und Tochter seine Fortsetzung. Die anderen Gäste frühstückten in der Küche. Um 8.30 ging es dann endloch los, den restlichen Teil der Straße 622 zu fahren. "Was heißt hier endlich, du hast das doch genossen mit zwei so hübschen Frauen den Tag zu beginnen". Ja schon, aber man will ja nicht aufdringlich sein und weiß nicht, ob die beiden das genauso sehen. "Sonst hätten sie sich nicht zu Dir gesetzt". Schluss jetzt, ich bin zum fotografieren hier und zum entspannen, - keine anderen Intentionen! "Ich mein ja nur !". Was denkst Du eigentlich von mir? Ich glaub es ja wohl nicht! ... Das Wetter zeigte sich mal wieder von der besten Seite. So waren auch zahlreiche Motive unterwegs in fantastisches Licht gesetzt. An einer Stelle am Meer war die Brandung so stark, dass die Gischt weit über 10 Meter in die Luft geschleudert wurde – ein atemberaubendes Schauspiel. Ich war nur wenig weitergefahren, befand sich auch auf dieser Seite der Straße ein Schild mit der Beschriftung: „Ófaert – impassable“. Mal sehen, wie weit der Weg noch befahrbar ist. Dann stand auf einmal ein Geländewagen mitten auf dem Weg. Es war ein Ford Ranger, - ich dachte noch: „... hoffentlich ohne Ranger. Ich fuhr näher ran. Nein, war ein Fahrzeug mit deutschem Kennzeichen. Auch nicht schlecht. Gehalten und ausgestiegen. „Hi, ich bin der Klaus“, sagte ich. „Ich bin Peter“, war die Antwort. „Hier kannst Du nicht weiterfahren“, sagte er. „Ich weiß“ ! So kamen wir in’s Gespräch. Wir setzten uns auf zwei nebeneinander liegende größere Felsen, nachdem wir festgestellt hatten, dass das Gras noch feucht war. Nach kurzem Gespräch fragte mich Peter: „Magst Du einen Whisky ?“ Das war gegen 12.45 Uhr mitten am Tag, in der abgeschiedensten Ecke Islands – und ich hatte Urlaub. Drei Gründe um zu sagen: „Ja, aber gerne doch“. Aus dem Hintergrund kam nur: "Jau, ich bin dabei und pass auf". Wie soll ich das jetzt verstehen ? Es folgte von Peter noch eine Dose Bier aus Deutschland für jeden, von mir eine Flasche Light-Bier aus Island und zwei Schnitten Brot mit Salami sowie zwei hartgekochte Eier. Peter sprach davon, dass er schon seit vielen Jahren nach Island fährt und Nonni noch persönlich gekannt hat, den letzten Bauern von Lokinhamrar. Nach ziemlich genau drei Stunden haben wir unser Sit-in dann beendet. Ich bin noch mal kurz zu der Stelle gefahren, wo das Meer die Straße für normale Geländewagen unpassierbar machte. Es waren schließlich nur wenige Meter, die mich am gestrigen Tag an der Durchfahrt gehindert haben. Im Nachhinein zum Glück, weil heute das Wetter gegenüber gestern fanstastisch war. Ich weiß, das mit dem Alkohol war hart an der Grenze, aber nach drei Stunden und eineinhalb Bier - das light zählt nicht voll - dürfte die 0,5 Promillegrenze bei weitem noch nicht erreicht worden sein. "Du hast den Wiskey vergessen!" Klappe ! Peter und ich verabredeten uns dann gemeinsam weiter nach Sæból, am Ende der Straße 624, zu fahren. Peter musste zwischendurch noch kurz sein Wohnanhänger vom Campingplatz holen. In Sæból war ich 2014 schon einmal gewesen und hatte in dem Tal fantastische Wettersituationen erlebt. Um 18.00 Uhr eingetroffen fotografierte ich zunächst die Kirche im Abendlicht. Nach gut einer Dreiviertelstunde kam dann auch der Peter. Wir setzten uns auf einen Baumstamm am Strand und quatschten weiter mit einer Dose Bier in der Hand und der Flasche Whiskey zu unseren Füßen. Vorweg gesagt, es blieb alles im Rahmen. "Nach einer Dose Bier und drei Schnapsgläsern Wiskey, wäre ich schon voll", kam es mal wieder. Du redest schon wie meine Frau, die muss auch nur an einem Schnaps riechen und fällt tot um. Halt endlich den Mund ! Gegen 19.30 Uhr begann die Sonne hinter den Bergen unterzugehen und es gab erneut ein Szenario, dass beeindruckend war. Der Himmel färbte sich rosa und die grauen Wolken zogen von den Bergen herunter und gaben ein diffuses Licht. Eine Viertelstunde später war das Schauspiel zu Ende und die Fotos gemacht. Wir saßen noch einen Augenblick lang und fuhren dann zu meinem Gästehaus. Hier wurde noch eine letzte Dose Bier getrunken und der Whiskey vor dem verdunsten bewahrt. Gegen Mitternacht war dann Schluss. Ich ging in’s Bett und Peter zwei Minuten zu Fuß zu seinem Auto, das er auf einer öffentlichen Fläche im Ort geparkt hatte und schlief in seinem Wohnanhänger. Es war mal wieder ein vollkommen gelungener Tag, obwohl schließlich auch etwas anstrengend.

    7. Tag

    Ich muss dem Gästehaus Abbitte leisten. Ich habe jetzt zwei Nächte hervorragend geschlafen. Das Problem scheinen wohl doch nur die Gäste des ersten Abends gewesen zu sein. Vermutlich standen ihnen die letzten drei Tage keine Toiletten zur Verfügung, so dass sie ihr fundamentales und nun wohl schwerlastiges Geschäft im Gästehaus erledigen mussten.

    Von dem Gast, der letzte Nacht offensichtlich Schlafstörungen hatte, habe ich dagegen nichts mitbekommen. Als ich gegen 2.00 Uhr auch mal die Toilette aufsuchen musste, lief der Fernseher in seinem Zimmer so laut, wie des Pfarrers Worte in der Kirche.

    Um 7.30 Uhr ging es zum Frühstück. Das muss hier auch mal gelobt werden. Es gab fünf verschiedenen Sorten Brot, davon einige selbst gebacken. Neben diversen Auflagen, Käse, Eiern und Marmeladen, war das Beste, die frisch aufgeschnittenen, geräucherten Regenbogenforellen – einfach lecker !

    Das Gepäck hatte ich schon komplett vorher in’s Auto geladen. So ging es um 8.00 Uhr auf den Weg nach Flateyri. Heute war ich wieder absolut tiefenentspannt, obwohl es leicht regnete. Ich fuhr langsam dem nächsten Fotoziel, das auf dem Weg zum letzten Gästehaus lag, entgegen. Das Wetter und die Landschaft vereinigten sich zu melancholischen Bildern. Ich schmiss eine CD in den Rekorder und hörte isländische Folk-Musik. Auf der CD hatte ich versehentlich einen Song doppelt abgespeichert. Das war schließlich auch gut so, denn jetzt hatte ich ihn nur noch in einfacher Ausführung auf der CD. Dass Duplikat hat es lei.... leid....er.. zerr...issen., a....uu....fff... dd ..er.... Pisssssssssss ......teee, Stra....ße..ße ka…nn man, man, man das nicht nenn….nen. Der Zustand war, nach dem unaufhörlichen Regen der letzten Woche, teilweise katastophal. Da gab es kein Wellblech mehr, keine durchgehenden Spuren mit Schlaglöchern in gleichem Abstand und Tiefe, auf die man sich hätte einstellen können. Die Schlaglöcher mit Durchmessern von ca. 30 cm und Tiefen von ca. 10 cm waren unregelmäßig und flächendeckend dicht an dicht über die ganze Pistenbreite verteilt. Wohl dem, der richtig breite Reifen am Fahrzeug hat. Aber es machte mir nichts, ich tat es einfach als informatives Erlebnis ab. Trotz Regen wurden unterwegs einige Fotos gemacht. Ziel war die Straße 622, die ich 2014 schon fahren wollte, ich aber witterungsbedingt kurzfristig mein 4x4 und die Fahrt storniert hatte. Zwischenzeitlich setzte der Sprühregen auch längere Zeit immer mal wieder aus und vereinzelte Sonnenstrahlen kamen durch die Wolkendecke. Gegen 11.00 Uhr hatte ich die Straße 622 erreicht und führ sie vom Süden rein. Viele Fotomotive fanden mein Auge. Die vielen Bäche, die zu furten waren, führten gut Wasser. Das stellte für meinen Jimny noch kein Problem dar. Aber als ich mich kurz hinter dem Felsentor befand, war Schluss. Es stand ja auch ein Schild vor einigen hundert Metern = Ófaert – impassable. Die Strecke, die hier direkt über das Grobgeröll am Strand langführt, war nur noch zum Teil vorhanden. An einer Stelle fiel das grobe Felsgestein zum Meer hin mit großen Rinnen versehen mit weit über 30 Grad ab. „So ein Mist, und jetzt ?“, meldete sich mein anderes „Ich“. Ach nicht schlimm, ich fahre die Strecke, wenn ich über den Pass bin, von der anderen Seite rein, Dann lasse ich nur das kleine Stück aus. Ich wollte auf jeden Fall nach Lokinhamrar. Nach einer dreiviertel Stunde war ich am Ausgangspunkt zurück. Dort machte ich erst einmal Mittag. Dann ging es hinauf auf die Berge. Es wurde zusehends stürmischer und fing wieder an zu regnen. Bald erreichte der Wind eine ständige Stärke von 7, in Böen, die in extrem kurzen Abständen kamen, war es Sturm mit einer Stärke von 9. Die Fahrt wurde anstrengend. Bereits hier gab ich den Plan auf, die 622 heute noch zu fahren. Da kamen auch keine Einwände von der anderen Seite. Besonders in Schneisen, die

    nicht immer sofort zu erkennen waren, gab es häufiger einen heftigen Schlag von der Seite, der mit hoher Konzentration abgefangen werden musste. Überholen sollte hier keiner, dann wär ich sauer geworden. Je nachdem woher der Wind kam, wurde ich entweder geschoben oder ohne zu bremsen auf der Straße festgenagelt.

    Um 15.00 Uhr bin ich am Gästehaus angekommen. Ein kurzer Anruf bei der Vermieterin und sie hat mir den Zimmerschlüssel überreicht und das Haus gezeigt. Der Tag war trotz der Anstrengungen sehr erlebnisreich und wunderschön. Alles andere wäre ja auch langweilig.

    Weitere Aktivitäten fanden heute nicht statt, war satt und matt, einfach platt. Nach und nach kamen die anderen Gäste, insgesamt waren wir zu sechts im Gästehaus. Unter anderem zwei Deutsche – Mutter und Tochter, wobei die Mutter in Frankreich und die Tochter in England lebt. Es gab noch eine nette Unterhaltung bevor ich mich zu meinem allabendlichen Speichern der Daten und laden der Akkus zurückgezogen habe.

    6. Tag

    Letzte Nacht waren neue und rücksichtsvollere Gäste da. Insofern war die Nacht wesentlich ruhiger. Ich habe, abgesehen von dem eigenem Toilettengang auf eine etwas abseits gelegene Toilette, weitestgehend durchgeschlafen. Nach einem ausgedehnten Frühstück bin ich dennoch schon um 8.00 Uhr aus der Gästehaus aufgebrochen. Zunächst sollte es auf die Straße, die durch Talknafjördur am Fjord entlang führt, gehen. Es war wieder ein mystisches Licht am Morgen. Im Fjord lag ein Boot einer Fischfarm, das gerade Zuchtfische aus den Seegehegen holte. Eine Szene, die ich mehrfach mit unterschiedlicher Wolkenstimmung im Foto festhielt. Kormorane, die auf dem Rand der Gehege und auch auf größeren Felsen in Ufernähe saßen, hofften sicherlich auf Futter. Sie wurden auch Ziel meiner Fotoleidenschaft. Die Lichtstimmung hielt mich noch eine ganze Zeit im Fjord gefangen. Irgendwie überkam mich dann eine Unruhe. Ich hatte mir für den heutigen Tag eigentlich keine weiteren Fotoziele mehr gesteckt. Das meiste wurde schon 2014 ausgiebig bei verschiedenen Wetterbedingungen fotografiert. Und viele Möglichkeiten gibt es in diesem Gebiet nicht. Wege sind deutlich begrenzt vorhanden. Ich würde ja heute einen Ruhetag einlegen, aber es wäre schön, wenn man jemanden zum Reden hätte. Ich war allein, die Unterkunft war leer. Naja, waren ohnehin nur Südafrikaner, Amerikaner, Briten, Franzosen etc. da - keine Deutschen. Ich spreche zwar ganz gut englisch, ein wenig dänisch und niederländisch beherrsche es aber nicht, mir fehlen zuviele Vokabeln; es wird dann immer anstrengend, zumal ich etwas schwerhörig bin - „ etwas?“ – Schnauze ! - und mich dann immer sehr konzentrieren muss. Und mein perfektes Niederdeutsch kann auch keiner. „Rede doch mit mir“, kam als Nächstes aus dem Hintergrund. Ach „Du“, nee, auf Selbstgespräche hatte ich heute auch keine Lust. So fuhr ich noch mal, durch die gestrigen Erlebnisse angetrieben, Richtung Rauðisandur und Latrabjarg. Kurz vor dem Abzweig der beiden Straßen gab es über dem Fjord einen alles überspannenden Regenbogen, der breit und sehr intensiv war. Da war erst einmal eine Serie von Fotos angesagt, die ich später zu einem Panorama zusammenfügen werde. Ich bin anschließend beide Strecken gefahren, aber das Wetter spielte nicht wirklich mit. Alles Licht wurde von grauen Wolken verschlungen. Aber auf dem Rückweg gab es an fast der selben Stelle noch einmal einen Regenbogen. Noch einmal angehalten und aus einer anderen Position eine Serie von Fotos gemacht. Ein letzter Halt fand in Patreksfjördur statt. Auch hier gab es noch ein paar Aufnahmen. Dann ging es zurück zur Wohnung. Ein sparsames spätes Mittagessen – es war schon halb drei Uhr - folgte und das Tagebuchschreiben. Am späten Nachmittag klarte es auf, die Sonne schien. So sah es auch der Wetterbericht voraus. Ich hatte mir noch vorgenommen, heute Abend ein paar Sonnenuntergangsfotos am Fjord zu machen. In der Nacht ist noch geplant, so Gott und Sonne es wollen, Polarlichter zu fotografieren – der Aktivitäteslevel lag bei “4“. Ich wollte Richtung..., - Kommando zurück, lese gerade bei „aurora forecast“ ist der Level eben auf „2“ gesenkt worden. Gott und Sonne wollen nicht wirklich. Dann eben nicht, gehe ich eben in’s Bett.

    18.00 Uhr – bin bisher immer noch allein im Haus, alle anderen scheinen noch unterwegs zu sein. Dann bemerke ich aber Stimmen, guckte mal kurz aus der Zimmertür raus und sehe ein Paar mittleren Alters – für die jüngeren zum Verständnis, so zwischen 45 und 50 - im Frühstücksraum stehen. Er fragt, wo es denn Joghurt hier im Haus geben würde, ob ich wüsste wo er steht. Ich sagte ihm, dass es den nur morgens als Teil des Frühstücks geben würde. Ganz erschrocken dieser Frage und des Gedankens, dass offensichtlich alles, was hier an Essbarem rumsteht, als Allgemeingut angesehen wurde, bin ich dann erst einmal schnell zum Kühlschrank der Gemeinschaftsküche gelaufen und habe nachgesehen, ob meine Getränke noch da sind. Puh.!, alles an seinem Platz. Es waren übrigens Norweger. Um 19.00 Uhr bin ich dann raus, bin die Straße am Fjord langgefahren und habe mir ca. eine Stunde lang den in allen Farben schillernden Sonnenuntergang angesehen. Anschließend ging es noch kurz zum Hotpot „Pollurinn“, der direkt auf der Strecke am Fjord liegt. Ich hatte vor, mich dort noch einige Zeit zu entspannen. Einige Autos sowie zahlreiche Personen waren vor Ort, - war mir definitiv zu voll ! Auf Kommunikation hatte ich jetzt auch keine Lust mehr, zumal mir aus besagtem Grund anstrengende Gespräche in anderer Sprache zu stressig wären, wollte ja alleine vor mich hin sinnieren. Vielleicht hätte ich mich aufraffen und meinem anderen "Ich" folge leisten sollen. "Du kommst doch erst in einem Jahr wieder, sei nicht so träge. Raff dich auf, sammel neue Informationen für morgen und die Zukunft". Ich hab es nur noch im Hintergrund wahrgenommen. So wendete ich das Auto und es ging zurück auf’s Zimmer.

    Auch wenn man die selben Strecken fährt ist es bei weitem nicht das gleiche. Andere Lichtverhältnisse, andere Perspektive ! Ich bin immer froh, wenn ich nach einem 8-Stunden Tag außer Haus abends eine feste Bleibe habe und mich im hotpot auf der Terasse entspannen kann. Aber da ist jeder anders gestrickt! Im Südwesten kann man natürlich eine Rundreise machen, die den golden circle und Snæfellsnes einschließt!

    5. Tag


    Ich hatte Frühstück gebucht, wollte um 7.00 Uhr aus dem Haus. Frühstück gab es aber erst ab 7.30 Uhr, wie ich erfahren habe ! Na gut! Zur angesagten Zeit saßen schon alle im Frühstücksraum, so wurde doch leider noch etwas Konversation betrieben. Da es immer noch regnete, war es schließlich auch in Ordnung. Um 9.00 Uhr wurde es dann heller und die Wolkendecke lockerte auf. Starten war angesagt. Es ging zunächst zum Rauðisandur. Dort angekommen erwischte ich gerade noch ein paar Sonnenstrahlen, als es sich schon wieder mehr und mehr bedeckte. Bei Ebbe, aber immer noch ablaufendem Wasser, konnten die Sandflächen schon betreten werden. Fantastische Bilder boten sich im Zusammenspiel von Farben und Formen, von Sand- und Wasserflächen. In den Prielen bildeten sich Strukturen durch die differente Ablagerung verschiedenfarbigen Sandes. Tiefhängende Wolken und ein wenig Seenebel zogen über den Sand vor den Felsen entlang. Einige Personen wurden in die Bildgestaltung mit eingebunden. Ja richtig! Hier gab es sogar einige Touristen, aber mehr als 10 bis 12 Personen war es nicht, zumindest nicht auf einmal. Ich schlenderte eine halbe Stunde über die Sandflächen und ließ meine Seele baumeln. Jetzt noch eine zusätzliche Urlaubswoche, das wär's. So machte ich mich aber gegen 12.30 Uhr auf den Weg zum zweiten Ziel. Das war eigentlich nur die Straße 615 nach Kollsvik. 2014 bin ich schon mal gestartet, musste dann aber aus Zeitgründen auf halber Strecke abbrechen. Nun wollte ich sie bis zum Ende fahren. Vorweggenommen, der Pass im hinteren Teil der Strecke bis zur Bucht ist eine der schönsten, die ich bisher gefahren bin. Das hängt sicher auch damit zusammen, dass das Licht in dem Moment fantastisch war, der Bewuchs in Form von Moos, Flechten und Zwergsträuchern sein Farbspiel abgab und die Ausblicke ihr Übriges dazugaben. Im Duett kam von mir und meinem inneren Zwilling ein „Wahnsinn !“ Die Speicherkarte brannte. Ich stand noch eine Weile – es war absolut still. Kein Wasser rauschte, kein Vogel zwitscherte, kein Wind ging. Auch aus der Ferne war kein Geräusch zu vernehmen. Absolute Ruhe, als wäre die Erde noch ohne Leben, gerade erst erschaffen worden. Man kann solche Momente kaum in Fotos festhalten, vielleicht in Filmen mit entsprechender Musikhinterlegung rüberbringen. Aber ich bin kein Filmer, habe meine Gopro auch zuhause gelassen. Ich hatte es mal 2013 und 2015 probiert, aber erkannt, das ich es nicht schaffe, beides zu koordinieren. Anstatt diese Momente der Ruhe und Besinnlichkeit zu genießen und auszukosten setzte ich mich in’s Auto und fuhr in’s Tal hinunter. Auch von meinem anderen „Ich“ kamen keine Einwände. Es dachte wohl nur an neue Eindrücke und Motive, die gleich um die Ecke zu finden sein könnten. Das Tal selbst hatte wenig fotografisch attraktives zu bieten, war eines von vielen mit schönem Sandstrand und Dünen, ein paar Häusern und Schafen. So ging mein Weg gleich zurück, um sie Situation oben auf dem Berg noch weiter zu inhallieren. Ich war nur ca. 30 Minuten später wieder auf dem Pass angelangt und musste erneut mit offenem Mund und großen Augen das wahrnehmen, was in der kurzen Zeit passiert war. Zunächst zogen dichte Wolken über die Bergkante auf das Plateau. Im nächsten Moment stand ich mitten darin mit 10 m Sicht und kurz darauf fuhr ich mit den Augen drüber hinweg. Das war einfach nur....................geil ! Es waren vom Start heute morgen bis zu diesem Punkt nur 6,5 Stunden vergangen, aber ich war so etwas von platt, mein Kopf sagte nur: „Aufnahmekapazität nicht mehr vorhanden, Akkuaufladung nicht möglich, Rückweg antreten!“. Das war auch gut so. Es war noch eine Stunde bis zur Unterkunft zu fahren. 10 Minuten vor dem Ziel musste ich kurz anhalten und aussteigen, da mir fast die Augen zufielen. War ja insgesamt auch eine kurze Nacht. Der Blick ging in das Tal von Talknafjördur. Ein paar kurze Momentaufnahmen von der hier ebenfalls vorhandenen wunderschönen Herbsvegetation. Dann ging es weiter. In dem Gästehaus angekommen,

    mussten aber noch die Daten gespeichert und die Akkus aufgeladen werden. Ebenso forderte das Tagebuch sein Recht – das abendliche Ritual.