Posts by Inselfan

    Hi undwillkommen im Forum - mich irritiert die Aussage, der Osten sei ein Mauerblümchen.

    Wir hatten dieses Jahr unseren ersten 10-tägigen Aufenthalt auf Island und ich muss sagen, der Osten hat mich total fasziniert. Die Fjorde sind toll und es nicht überlaufen, ein ganz besonderer Charme, die Landschaft irgendwo zwischen Kanaren und Dolomiten angesiedelt- ganz toll. Wenn ich nun nochmal etwas wiedersehen wollte, würde ich Snaefellsness und den Osten wählen. Sicherlich hat dazu jeder andere Vorstellungen, das ist ja auch gut so.

    Ich wünsche Euch viel Spass und eine gute Fahrt.

    Hi Peter, auf keinen Fall würde ich dir diese Tour im Winter empfehlen in dieser Zeitspanne - wir haben das im Sommer gemacht, das ist okay.


    Du hast doch sicherlich dich schon gut eingelesen hier im Forum ?


    Bei Interesse schau dir mal die Wetterverhältnisse in den nächsten Wochen an und bedenke die ganz anderen Straßenverhältnisse als du Sie von hier vielleicht kennst inkl. Winde.


    http://en.vedur.is/weather/forecasts/areas/


    Viel Spass in Deinen Reisevorbereitungen.

    Fazit unserer Islandreise


    - wir haben in den 10 Tagen einen wunderbaren Überblick über diese tolle Insel erhalten und wirklich alles gesehen, was wir wollten und uns vorgenommen haben, große Klasse und jedem sehr zu empfehlen für einen ersten Eindruck


    - traumhafte Natur, supernette Menschen, tolle Tier- und Pflanzenwelt, Essen und Unterkünfte absolut okay


    - das übelriechende Wasser /Schwefelgedöns in großen Teilen Islands ist nicht mein Ding, preislich vieles sehr teuer, aber das war klar


    - die Temperaturen im Sommer -- HERRLICH / wir hatten Glück mit dem Wetter im Juli, gut - besser geht immer, aber alles okay


    - Reykjavik - eine junge, liebenswerte Stadt mit vielen Besonderheiten, auf jeden Fall sehenswert


    - dem Gast, der nur 3 ganze Tage Zeit auf Island hat und durchaus bereit ist, ein bisschen Geld gut zu investieren, würde ich jederzeit empfehlen a) Rundfahrt auf Snaefellsness, b) Ausflug ins Thörsmörk und c) ins Landmannalaugur - alle 3 Touren mit Ingi im Superjeep, ein Supererlebnis


    - herrlich super-stressfreies Autofahren in der "Metropole" wie auch auf dem Land


    - ich bin zum absoluten Fussballfan der isländischen Mannschaft geworden und halte superdolle die Daumen für die WM


    - bei jedem Island-Film kommt eine gehörige Portion Wehmut auf - ist das vielleicht der Anfang des gefährlichen Islandvirus?


    Mein Herz gehört schon einer anderen Insel hoch im deutschen Norden, aber ich habe Blut geleckt - der Islandvirus hat wohl angeklopft. Jetzt heißt es aber die nächsten 3 Jahre sich auf Grönland und / oder Spitzbergen vorzubereiten, zuvor noch mal schnell in Florida, Californien, Alaska und Kanada rein lupschen.


    Ich danke Euch ALLEN wirklich sehr für die hervorragende und professionelle Unterstützung in den Urlaubsvorbereitungen.

    By the way, kennt Ihr eine gute Möglichkeit, wie man sich auf Grönland vorbereiten könnte, hauptsächlich wohl nur den Südwesten, aber soweit bin ich noch nicht, um alles klar einzuschätzen ? Evtl. Anreise über Keflavik und dann rüber oder gleich eine Kreuzfahrt in diese Region einplanen, vielleicht über New York und Neufundland - das sind so meine ersten, noch stark ausbaufähigen Gedanken.


    Liebe Grüsse aus der hektischen Rhein-Main-Region.

    Am letzten ganzen Tag auf Island wollten wir unserem Sohn, einem Teenie, einen großen Wunsch erfüllen - 1 x eine Schlittenhundefahrt unternehmen.


    Gesagt, getan, zwar auf Trockenland, aber trotzdem einzigartig.


    Gebucht von Deutschland in Eigenregie bei Doggsledding - superliebe Leute ! Wir wurden in unserer Fewo im höhergelegten Fahrzeug abgeholt (kein Superjeep) von einem äusserst netten jungen Mann, gepflegte Erscheinung, beste Marnieren.

    Nach etwas über einer Stunde kamen wir an der Hundefarm in Südwest-Island an. Es grüßten 42 Schlittenhunde aus Ihren Zwingeranlagen, alles prachtvolle Tiere.


    Eine gepflegte Anlage, als langjähriger Hundebesitzer schaue ich da mit speziellen Augen drauf.


    Und dann ab auf den Wagen, sehr abenteuerliche, hoppelige Angelegenheit. Ich war heil-froh, dass ich nicht vom Wagen runtergefallen bin z. B. beim Anfahren oder in den Kurven - aber alles gut. Zwischendurch dann die große Knuddelpause, wo die Tiere auch mit Wasser versorgt wurden. Wir durften ein 12-er-Gespann genießen. Was ein Anblick. und solche verschmusten Mäuse. Einzigartig. Kein Hund auch nur mit Anzeichen von Aggression, gut 1 x gab es Zoff zwischen 3 Hunden, wurde aber schnell vom Musher und den Mädels geklärt.


    Bestes Wetter - die 15 Grad (wir hätten wohl die bislang einzigen 3 Sommertage erwischt) waren den Tieren zu warm, deshalb zu Erleichterung auch das große Gespann.


    Auf dem Rückweg - am Liebsten wären wir grad da geblieben oder hätten uns so eine Schmusemaus mitgenommen - konnten wir noch einen schönen Wasserfall besichtigen, der touristisch eher sekundär scheint, aber nett anzuschauen ist - siehe Fotos.


    Jo - den Mittag schlenderten wir dann noch ein wenig durch Reykjavik ganz entspannt, bevor wir nachts um 2.45 Uhr vom Bus geholt wurden - wahnsinnig hell um diese Uhrzeit und superpünktlich. Also davon bin ich wirklich begeistert.


    Nach dem schwierigen Vortag freuten wir uns auf unseren nächsten Ausflug am vorletzten Tag unserer Reise ins Landmannalaugur mit Ingi Þorbjörnsson von Boreal. Da ich mich ja rund 2 Jahre auf unsere Island-Reise vorbereitet habe mit allen erdenklichen TV-Sendungen, habe ich in einer von diesen Sendungen Ingi und seinen Superjeep gesehen. Deutschsprechend, super sympathisch, eine Ruhe ausstrahlend -- wunderbar.


    Ich war sofort begeistert und wollte unbedingt - Preis wurscht - eine Tour mit ihm unternehmen und dann entdeckte ich ihn in einem Prospekt eines Island-Reise-Anbieters. Also sofort eine Tour gebucht.


    Überpünktlich wurden wir in einem tip-top-gepflegten Mercedes-Superjeep an unserer Fewo von Ingi abgeholt // das krasse Gegenteil vom vorherigen Tag. Und los ging es. Wunderbare Landschaften, herrlichen Farben, sagenhaft, wo diese Jeeps rumgurken können, total in der Schräge, klasse und doch ein sehr sicheres Gefühl. Diese Tour wird uneingeschränkt von mir empfohlen, weil wir wesentlich mehr als den Campingplatz und den Einkaufsbus sehen konnten - schaut selbst unsere Bilder, ein absolutes Highlight hoch 5. Ein Ausflug, an den wir noch sehr lange denken werden / Obwohl an den vorherigen denken wir auch, aber in anderer Denkweise.....

    Interessant war auch die Info von Ingi, dass ich fast auf einem künftigen Wald stehen würde, er meinte damit die noch kleine Wollweide, die bis zu 2 Meter hoch werden kann, aber hier noch als Mini auf dem Boden war.


    Ein traumhaft schöner Tag voller zahlreicher Aussichten.


    Hier nun die versprochenen Bilder zu unserem Thörsmörk-Abenteuer, von den Irrfahrten quer durch das Gelände habe ich keine ordentlichen Fotos, da habe ich mich zu sehr im Auto fest klammern müssen, als es über Stock und Stein ging -- also ganz wichtig für alle Island-Urlauber, die so einen Trip buchen, genau schauen, mit wem ihr das machen wollt - schickt mir ggf. eine persönliche Nachricht, ich kann eine Topempfehlung aussprechen !



    8. Tag unserer Islandreise - Ausflug nach Thörsmörk - ein Abenteuer


    Wie gesagt, hatten wir ja dieses spezielle Hotel in Reykjavik. Wir hatten vereinbart, dass wir dort unser Gepäck für den Tag lassen dürfen, tagsüber dann den Ausflug nach Thörsmörk mit dem Superjeep mit Driver unternehmen und abends das Gepäck dann abholen und umziehen in unsere nahe gelegene, lt. Internet, supertolle Fewo für weitere drei Nächte. Der Ausflug nach Thörsmörk war gebucht über unseren Reiseveranstalter der Busrundreise, Preis pro Person dieses Ausflugs attraktive EUR 200 - keine Ironie, normal sind EUR 300 - pro Person. Der Ausflug sollte um 8 Uhr morgens starten, Frühstück gab es ab 7 Uhr, wir schlungen das Frühstück runter nach einem Kampf am gut besuchten Frühstücksbuffet und standen überpünktlich um 7.45 Uhr vor dem Hotel, wo wir abgeholt werden sollten bei luftigen 11 Grad .


    Und standen und standen und standen. Alle möglichen Stellen angerufen, jeden Superjeep, der vorfuhr gecheckt. njet.


    Mann - um 9.15 Uhr wurden wir dann abgeholt von einer anderen Unternehmung als ursprünglich gebucht, ein Ford mit abgewetzten, verschliossenen und verschmutzen Sitzen ohne Kopfstützen. Der gebuchte deutschsprachige Driver entpuppte sich als perfekt englischsprechender Typ, der ständig mit dem Kopf bei der Fahrt nickte. Ich dachte anfänglich, der schläft vielleicht gleich ein, dabei tippte er anscheinend Whats app - oh backe. Im Auto selbst wurden wir direkt quasi von Amerikanern überfallen, die sich uns lautstark vorstellten und äusserst kontaktfreudig zeigten - eine Welle, ein Tsunami.


    Meinem Mann fiel dann bei dem ganzen englischen Gequassel unseres Fahrers auf, dass der ständig von Kanabis gesprochen hätte - okay, das habe ich dann schon nicht mehr mit bekommen.


    Und dann kam der freundliche Hinweis unseres Fahrers, dass wir nun die nächsten 7 Stunden keine Toilette mehr aufsuchen können - upps, das ist schon ne Nummer.

    Ein bisschen ließ er die Luft aus den Reifen, offensichtlich viel zu wenig, unsere Bandscheibe hatte Party - unmöglich und voll der Hammer. Ich habe ihn dann gebeten, wenigstens mal ein bisschen langsamer zu fahren, ich hatte echt Angst, mit deutlichen Problemen an Wirbelsäule und Co den Tag zu beenden.

    Nun gut, zwischendurch waren definitiv keine Wege mehr im Ansatz zu sehen. Unser Driver streckte sich dann immer mal ein bisschen, um besser vielleicht einen Verlauf zu sehen, fuhr teilweise in die Wallachei bis es nicht mehr weiter ging und dann wieder auf eine erneute Strecke oder so was in der Art.


    Ein echtes Abenteuer, landschaftlich mega reizvoll, aber nie mehr mit diesem Veranstalter - dieses adventure hat zu viele Tücken, die gesundheitlich absolut bedenklich sind.

    Die Landschaft natürlich mega-toll, der deutschsprachig gebuchte und englisch sprechende Fahrer ehrlich supernett und hilfsbereit.


    Getoppt wurde das ganze noch bei unserer Rückfahrt. Hier wurde eine Herde Islandpferde von einer Koppel zur anderen Koppel geleitet - die Tiere sind ungefähr 3 Km lang direkt vor unserem Jeep gelaufen, ein wahnsinnig toller Anblick dieser wunderschönen Tiere. Ein Erlebnis.


    Zurück im Hotel holten wir unser Gepäck und fuhren mit Taxi in unsere Fewo downtown, tolle Lage, aber oh Gott, was ein Schmutz. Volle Abfall- und Kosmetikeimer von den vorherigen Mietern usw. Die ganzen positivien Bewertungen und tollen Bilder der Fewo im Internetportal total für die Katz, ekelhaft. Naja, es ging dem Ende unserer Islandreise zu, aber wir hatten ja noch 2 traumhaft schöne Tage vor uns.


    Bilder folgen

    7. Tag unserer Islandreise


    Dieser offiziell letzte Tag unserer organisierten Busrundreise führte uns auf dem klassischen golden circle. Gullfoss, Geysir, Allmännerschlucht - wunderbar alles, die letzte Nacht in Reykjavik und auf unser anschließendes Programm, dass wir selbst organisiert hatten mit Unterkunft in downtown Reykjavik. Naja, unser Hotel an diesem Abend war sehr speziell, außen und im Empfangsbereich hui hoch 3, bei uns das Zimmer pfui - siehe Foto mit herrlicher Aussicht. Das alles ließ uns jedoch kalt, hatten wir doch noch drei tolle Tage geplant, naja, seht und hört selbst demnächst an dieser Stelle.

    Die Zodiac Tour ist weitaus teurer als die Amphibien Tour und bietet den Vorteil, dass man bis zur Abbruchskante des Gletschers fahren kann inkl. Seehund-Begleitung :P

    Danke für Deine Info, ich hatte es in meiner Urlaubsvorbereitung mal anders gelesen, aber gut,, dass du das hier richtig stellst - was kostet denn die Zodiak-Tour?

    Ich denke, es ist halt ein anderes Fahrgefühl und man muss sich damit wohlfühlen, für mich als ausgeprägtes Landei mit Wasserallergie war deshalb das Amphibienfahrzeug genau richtig. Es ist schon echt mega, so an die Riesen ran zu kommen bzw. auch an die Abbruchkante des Gletschers, wow.


    6. Tag unserer Reise vom Vatnajökull über Jökullsarlon zum Hotel in Hvolsvöllur


    Der Tag heute war geprägt von außergewöhnlcihen Eindrücken auf der Gletscherlagune. Laut Reiseprogramm war nur so die Anfahrt, das quasi-Antasten der Lagune angedacht. Ich dann gleich mal lautstark meinen Wunsch geäußert, mit dem Amphibien-Fahrzeug einen Ausflug auf der Lagune machen zu können. Den Preis von rd. EUR 45 habe ich gleich dem Reiseleiter mal zugerufen. Der war so lieb und hat dann alles für uns organisiert, außerhalb des offiziellen Programms.

    Viele Fotographen warteten auf den Seehund, der ab und zu mal raus guckte aus dem Wasser. Ansonsten eine Super-Tour, unbedingt mit dem Amphibien-Fahrzeug fahren, ein Highlight. Alternativ stünde das Zodiak preisgünstiger zur Verfügung, aber nee, das ist nicht so unser Ding. An Board war sogar ein Mädel als Tourführerin, dass ein bisschen deutsch konnte. Dann durften wir alle mal ein Stückchen vom 1000 Jahre alten Eis probieren, ein kleiner Zodiak hatte das zwischendurch auf dem See angeliefert. Wie gesagt - absolut klasse - ein totales MUSS auf Island.


    Dann ging es in das nächste Hotel zur Übernachtung, Hotel Hvolsvöllur im gleichnamigen Ort an der Südküste. Das Hotel ist schon sehr speziell. Wir hatten das Glück ein wirklich schönes Doppelzimmer leider mit eingeschränkter Sicht auf eine Wand und Blick auf die Raucherecke zu erhalten, ein weiteres Zimmer war als krasses Gegenteil ein Kämmerlein, wo ein bisschen die Luft fehlte. Andere Gäste hatten stärkeren Betrieb mit Spinnentieren, okay, unter das Bett habe ich dann nicht mehr geguckt nach dme Motto, wer suchet, der findet. Das Abendessen sollte dort wohl eigentlich ein Highlight sein.

    Für das Auge sehr schön aufbereitet gab es so Leckereien wie Wal, Pferd, Rentier und Papageitaucher. Naja, im Endeffekt haben mich die Desserts gesättigt. Es dürften da wohl abends etwa 3 bis 4 Buss-Ladungen im Speisesaal anwesend gewesen sein, für mein Geschmack etwas zu viel. Aber unser Junior hatte viel Spass im Hotpot des Hotels.

    Naja und als Highligt wurde uns der Neue Bus gebracht und unser bislang so treuer Gefährte mit dem gewissen Piepsen abgeholt.

    So neigte sich langsam die eigentliche Rundreise fast schon dem Ende zu, bevor wir mit unseren anders organisierten Touren noch wahnsinnig tolle Eindrücke erzielen konnten, auf die ich in den Folgeberichten noch komme.


    Zum Essen auf Island will ich allgemein noch was sagen. Ich bin ja so eine komische Type, die kein Fisch, kein Käse und keine Tomaten ist. Im Allgemeinen boten die Hotels uns stets ein Fisch- und ein Lammgericht mit Champignonrahmsuppe an - es muss wohl viele Pilze dort geben....Ironie--Smiley


    Aber im Endeffekt war stets das Essen gut zu essen und da bin ich echt eine ganz spezielle Tante. Die Preise kennt man ja auch auf Island, wenn man sich mit dem Land und der Urlaubsreise beschäftigt, eine Pizza für EUR 32 ist normal, ohne Schicki-Micki. Das Service-Personal alle rundum meist sehr freundlich - das passt. Also auch ich mit meinen komischen Essgewohnheiten bin gut zurecht gekommen, in Reykjavik wurde mir sogar eine Pizza ohne Käse und Tomaten gemacht, wie geil ist das denn - und das Teil hat sogar klasse geschmeckt, wurde mit Hackfleisch bestückt.

    Am nächsten Tag war der letzte offizielle Rundreisetag mit Golden Circle geplant - ich berichte noch drüber in den nächsten Tagen.


    5. Tag unserer Islandreise - eigentlich ganz locker laut offiziellem Programm - Ziel Ostfjorde, also die Tour von Egilstadir zum Vatnajökull mit Übernachtung im Fosshotel Vatnajökull, aber es sollte viel mehr kommen....


    Nach dem Frühstück in unserem Lieblingshotel kam die Nachricht, wenn wir noch mal so rund 100 km zurück fahren würden, könnten wir - wenn wir wollen - eine Papageitaucherkolonie besichtigen - und ob wir wollen. Prima, los gehts - ab zu Borgafjardarhöfn. Und was für bildhübsche Tierchen, die ich mir eigentlich schon ein bisschen größer vorgestellt habe. So ein wunderschöner Anblick.


    Weiter ging es auf einer staubigen Piste, so staubig, dass die Sensoren unseres komfortablen Busses so vom Staub des vorbeifahrenden Fahrzeugs irritiert wurden, dass wir nun für den Rest des Tages ein Piep-Piep hören durften. Unser armer, lieber Busfahrer hat alles versucht, erst die Sicherheitslage zum Alarm gecheckt, fremde Busfahrer noch mit eingeschaltet, bis der Sensor dann manuell ausgeschaltet wurde - hat ja auch ganz schön genervt - und vorsorglich ein Ersatzbus zu unserem nächsten Quartier bestellt wurde.


    Unterwegs also Schotterpiste und ab zum "Eiermarkt" Eggin i Gledivik - oder so, wunderbare, große, geschliffene Granit-Eier, herrliche Kunstwerke. Dann weiter entlang der Küste, irgendwo auch Unruhen auf dem Meer gesichtet - Wale ?


    Die Küste ein Hauch von Kanaren, zuvor eine Optik wie in Südtirol und als Abschluss des heutigen Tages die Ankunft im Fosshotel Vatnajökull. Ach ja, und zuvor schnell noch bei Regen einen Sprung zum Seljalandfoss und Skogafoss - nasse Angelegenheit auch so hinter dem Wasserfall.



    Oh mann, was hatte ich hier für Erwartungen und wie wurde ich enttäuscht. Der äußere Bereich wirkt hochmodern, auch die Lobby und das Restaurant mit viel zu lauter Begleitmusik beim Essen durchaus in einem modernen Stil, aber die Zimmer leider eher etwas enttäusend. Hässliche und langgezogene Flurbereiche mit dunkler Ausrichtung. Naja, so isses eben - ansonsten natürlich Bestlage in der Nähe des Gletschers.

    Wenn ich mich recht entsinne, war hier jedoch ein einzigartiges Wasser-Erlebnis, d.h. kein Stinki-Wasser und ein Gefühl, als wäre dem Wasser eine Pflegelotion beigefügt, das habe ich in meinen 50 Jahren hier auf der Welt noch nirgends erlebt. So ein Wasser - wowwww.