Posts by beorc

    Ich unterstütze Puffinos Meinung. Landmannalaugar ist in der Regel auf allen Routen einfach zu erreichen. Ein kleinerer bis mittlerer 4x4 ist da vollkommen ausreichend.
    Die 35 ist ja nun nicht umsonst keine F-Strasse mehr und kann mit jedem PKW befahren werden. Ein 4x4 ist natürlich etwas geeigneter, aber mehr auch nicht.
    Askja kann man gut über die östlichen Routen F905, F910 etc. erreichen. Dort sind die Furten in der Regel nicht tief, auf jeden Fall weitaus besser zu durchqueren als die auf der F88.
    Und die F26 ist bis auf die Furten bei Nyidalur gut zu befahren. An den Furten (zwei kurz hintereinander) könnte man auch abwarten bis ein weiteres Fahrzeug kommt und die Querung dann sozusagen zusammen durchführen. Warten bis jemand kommt braucht man mit Sicherheit nicht lange da dies auch eine der Haupttouristrecken im Hochland ist.
    Auf jeden Fall würde ich die Inlandstouren individuell gestalten und nicht mit Bussen. Denn du wirst dich nur ärgern wenn der Bus weiter will und du musst mit obwohl du das ein oder andere noch geniessen möchtest.
    Auch wenn du dann das erste Mal im Hochland unterwegs sein wirst bzw. die ersten Furten deines Lebens in Angriff nimmst, jeder hat mal irgendwann dort seine erste Tour gemacht und seine Erfahrungen gesammelt. Ich seh dabei jedenfalls kein Problem.


    Ich habe die oben (bis auf die F26, denn dort war ich nur per Fahrrad unterwegs) angeführten Touren übrigens mit einem serienmässigen VW-Bus T5 4motion gemacht und nirgends Probleme gehabt.


    Bernd

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    So eine "richtige" Angel haben wir nicht. In Norwegen hatten wir so eine
    Haspel, die Schnur mit Blinkern haben wir von der Brücke runtergehängt
    und die Makrelen wieder reingezogen.

    Vielleicht war meine Anmerkung "Angelausrüstung" etwas zu hoch gestochen. Nein, auch ich habe nur so ein 08/15-Angelset bestückt mit Pilkern. Schliesslich musste es ja auch auf meinen ersten Island-Touren am Fahrrad unterkommen. Und in auch Norwegen, wo ich schon oft war, hat es mir immer gute Dienste geleistet. Für den "Im-Urlaub-Hobbyangler" reicht das in Island aus - auch von der Mole.
    In Island habe ich damit hauptsächlich Dorsch und Seelachs geangelt. Mal 'ne verirrte Forelle war auch dabei.


    Bernd

    Meine Angelausrüstung wurde immer vom Zoll in Seyðisfjörður (Ankunft mit der Fähre) in einem Desinfektionsbad desinfiziert. Kleine Gebühr und gut war es.
    Wie das bei Ankunft mit dem Flieger in Keflavik ist kann ich allerdings nicht sagen. Ob es dort auch so eine Möglichkeit gibt müssen andere sagen.


    Bernd

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    Das essen dort ist sehr teuer und auch ungenießbar,zumindest das
    "original" isländische.(Spezialitäten sind trockener Fisch,gefüllte
    Schafskopfhälften und fermentierter Hai).Lammfleisch ist super,einfach
    im Supermarkt kaufen und in die Pfanne bzw.Grill.Das Brot fanden wir
    auch ziemlich scheußlich,

    Richtig ist, Essen gehen kann recht teuer werden. Falsch ist, dass das Essen in Island allgemein sehr teuer ist. Bei Selbstverpflegung wird das Budget kaum höher belastet als bei einer Deutschlandreise. Für den Snack zwischendurch oder auch eine nette Mittagsmahlzeit sind in der Regel z. B. die Tanken empfehlenswert. Hamburger etc. sind dort nicht zu teuer, die Portionen groß genug zum satt werden und es schmeckt.
    Zu den einheimischen Spezialitäten habe ich auch so mein besonderes Verhältnis. Die oben aufgeführten brauche ich auch nicht unbedingt. Sie sind aber deshalb noch lange nicht ungeniessbar.
    Und dem Kommentar zum Lamm kann ich nur zustimmen.
    Aber man ist auch auf einer Insel im Nordatlantik. Dort bekommt man auch fast überall guten Fisch, so fern man ihn sich nicht selber angelt, zu kaufen. Und es geht ja wohl nichts über einen sehr frischen Fisch. Ich bevorzuge immer die ganz frische Variante und angele (selbstverständlich in Meerwasser weil frei) selbst.
    Gut, und das Brot ist halt wie in den meisten anderen Ländern ausserhalb Deutschlands recht gewöhnungsbedürftig. Aber mit ein wenig ausprobieren wird man auch da ein Brot finden das schmeckt und eine für uns verwöhnte Deutsche annehmbare Konsistenz hat.
    Also meiner Meinung nach besteht nicht die geringste Notwendigkeit Lebensmittel mit nach Island zu nehmen.
    Und schmuggeln würd ich sowieso nicht. Es werden immer Fahrzeuge zur strengen Kontrolle rausgewunken. Mich hat es auch schon erwischt. Das Risiko der Strafen einzugehen für Dinge die ich auch problemlos in Island kaufen kann wäre mir echt zu blöd.
    Aber für die meisten wird das Ernährungsproblem ja sowieso äusserst gering sein. Bei den heute üblichen 7-Tagekurztrips käme man schon fast ohne Essen aus. Insofern betrifft es ja scheinbar nicht mehr viele.


    Bernd

    Ich würde eher in den Norden fliegen und mir dort ein Auto mieten.


    Godafoss sollte kein Problem darstellen, aber Dettifoss sehe ich auf Grund der winterlichen Reisezeit sehr skeptisch.


    Andere Highlights des Nordens wurden hier im Forum schon oft aufgelistet. Mal Suchfunktion verwenden oder einen guten Reiseführer konsultieren.


    Walbeobachtungen gibt es nicht nur in Husavik. Im Norden gibt es noch weitere gute Möglichkeiten. Martin 12 hat die schon oft genannt. Suchfunktion verwenden!


    Hveravellir ohne Superjeep kannst du zu der winterlichen Reisezeit ganz vergessen. Da musst du schon mal zu einer mehr üblichen Reisezeit Juli / August wiederkommen.


    Bernd

    zu 1. reicht masse


    zu 4. bin ich mit meinem damaligen VW T4 Caravelle 2 WD gefahren und war kein Problem. Sehr schöne Landschaft - lohnt sich.


    zu 5.: Ich bin die Strecke auch schon mit meinem eigenen VW T5 4motion gefahren. Da gab es z. B. den asphaltierten Teil bis zum Dettifoss noch nicht mal. Da ich beide Strecken (ost wie west) kenne kann ich auch nur sagen dass die westliche Route wesentlich mehr Highlights bietet und meiner Meinung auch landschaftlicher schöner ist. Ich bin jedenfalls mit meinem VW Bus auf der westlichen Route problemlos durchgekommen und würde diese Route sogar empfehlen.


    zu 8. möglichst immer Campingplätze nutzen! Irgendwelche "wilden" Stellplätze sind nicht so gern gesehen. Campingplätze sind auch oft recht einfach. Aber man hat, wenn auch manchmal in spartanischer Ausführung, eine sanitäre Grundausstattung. Folge einfach den Schildern an der Strasse wenn du meinst du bist für den Tag genug gefahren. Eine Campingkarte hatte ich aber noch nie. Denn damit finde ich mich zu sehr eingeschränkt da man ja dann unbedingt einen am System beteiligten Campingplatz anfahren möchte. Da bleib ich lieber flexibel.


    Bernd

    Also ich sehe die Strecke als gut zu bewältigen an. Wenn man nochmal 500 km drauf legt und somit von rund 4000 km ausgeht hat man eine durchschnittliche Fahrstrecke von ca. 210 km/Tag. Mal irgendwo einen Tag Pause ist da problemlos drin. Dann werden die fehlenden KM eben noch etwas verteilt. Drei bis fünf Stunden Fahrzeit sollte doch trotz der vielen Highlights kein Problem sein. Natürlich würde ich mir feste Unterkünfte für mehrere Tage dabei verkneifen. Das ist nur unnötige FHin- und Rückfahrerei. Aber ich zähl halt auch zu den Menschen die auch gern in schöner Landschaft fahren und nicht nur Highlights abklappern um irgendwelche Fotobücher mehr oder weniger zu kopieren. Für mich ist schon so ein Cruising, möglichst auf einsameren Strecken, ein super entspannter Urlaub. Aber das muss jeder selbst wissen wie er seinen Urlaub gestalten will.


    Bernd

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    Wir waren total blauäugig und haben die Flüge nach Island ganz spontan gebucht.

    Dies könnte mal für andere eine Mahnung sein nicht immer gleich die Billigflüge zu buchen sondern sich vorher erstmal ernsthaft mittels Lektüre (Reiseführer etc.) mit dem Reiseziel zu beschäftigen. Gerade im Winter gibt es jetzt diese vermeintlichen Schnäppchen, die sich dann schnell ins Gegenteil verkehren. Und wenn man dann noch das aktuelle Wetter beobachtet bzw. berücksichtigt wird aus dem Schnäppchen schnell ein Urlaub im Hotel etc. 7 Tage Reisedauer können dann mal schnell auf An- und Abreise schrumpfen. Sun94 wünsche ich dass es doch noch irgendwie klappt. Eine Hochzeitsreise ist ja schliesselich schon etwas Besonderes. Wenn nicht, rechtzeitig stornieren. Da geht zwar auch Geld flöten aber doch nicht so viel als wenn man dann die Reise auf Teufel-komm-raus durchzieht.


    Bernd

    2008 habe ich im Oktober auf Spitzbergen auf einem Isländer bei -10 Grad und schnee- und eisbedecktem Boden einen kleinen geführten Reitausflug unternommen. Selbst als er sich mal kurz erschreckt hatte und losgallopierte kam er nicht ins Rutschen. Die Pferdchen sind dann ganz gut "winterbereift". Und das wird in Island sicher nicht anders sein. Also keine Angst vor der kalten Jahreszeit. Nur warm genug anziehen.


    Bernd

    Abgesehen davon dass meiner Meinung nach schon 7-Tages-Trips um die Insel im Sommer nicht all zu viel Sinn machen macht eine Drei-Tage-Linenbusreise im Winter da überhaupt keinen Sinn mehr. Und auch wenn es die Busfahrpläne hergeben dass die Verbindungen im Winter so passen kann auch ein Linienbus bestimmten Wetterkapriolen nicht trotzen und wird dann auch nicht fahren können. So eine Rundreise bräuchte also ein wenig Wetterglück.
    Na ja, und sehen und fotografieren kannst du auch nicht viel. Das lohnt nun wirklich nicht sich auf so einen Trip einzulassen.


    Bernd

    Ob nun Uhrzeigersinn oder dagegen ist Jacke wie Hose. Lt. Google handelt es sich um ca. 20 km und eine halbe Stunde Unterschied. Dabei soll sogar die Nordroute die schnellere sein. Aber ob nun die von Google errechneten Zeiten erreicht werden oder nicht ist sicher auch nicht so relevant. Aber die Strecken sind vergleichbar.
    Ich würde einfach schauen wie das Wetter im Norden bzw. im Süden ist und die Route im besseren Wetter wählen.


    Bernd

    Die Blaue Lagune ist noch ein schöner Ausflug. Bei kaltem Wetter, eventuell auch Schnee rundherum ist es dort im warmen Wasser wirklich schön.
    Zu den Preisen, nach denen du selbstverständlich auch fragen darfst, hast du ja inzwischen Auskunft bekommen. Wie sieht es denn bei deinen gebuchten Touren aus? Ist da eine Mittagspause an einem Restaurant oder einer Tanke vorgesehen? Dann wäre das Mittagessen schon mehr oder weniger geplant. Natürlich kannst du auch im Supermarkt einkaufen und dies für die Touren mitnehmen.


    Bernd

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    Was könnte ich am besten so machen in Reykjavik in den 7 Tagen?

    Das ist hier im Forum eine der "beliebtesten" Fragen. Man muß doch selber wissen was man möchte. Oder möchtest du hören geniesse das Nachtleben und du brauchst dir über den nächsten Tag keine Gedanken mehr machen?
    Aber gut, etwas scheinst du ja in Eigeninitiative schon geplant und gebucht zu haben.

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    Ich bin sozusagen hauptsaechlich nur in Reykjavik,

    Bist du nun nur in Reykjavik oder nicht. Werde konkreter! Gebucht wirst du ja wohl schon haben.

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    Ich habe zwar schon 3-4 Touren gebucht wie Golden Circle und solche Sachen,

    Du mußt doch wissen wieviel Touren du gebucht hast. 3 oder 4? Und vor allem welche? Was sind "und solche Sachen"?

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    Außerdem wollte ich euch mal fragen mit wie viel Geld ich in den 7 Tagen ungefaehr rechnen kann?

    Essen gehen ist teuer. HotDog, Hamburger und Auf-die-Faust-Pizza sind im Vergleich zum Essen gehen günstiger, aber im Vergleich zu Deutschland wiederum recht teuer. Am günstigsten ist Selbstverpflegung. Aber dazu müßtest du verraten wie die in den 7 Tagen untergebracht bist.
    Und für 7 Tage sollte man schon genug Budget haben um sich nicht noch groß Gedanken über die Preise von Essen und Trinken machen zu müssen. Ist das nicht der Fall lieber noch ein Jahr sparen und dann einen entspannten Aufenthalt in Island verbringen.


    Und ansonsten mein Fazit: Werde wesentlich konkreter. Dann kann man dir eventuell auch helfen.


    Bernd

    Oh danke für das Kompliment! :thumbup: Wenn du gut gemeinte Ratschläge allerdings so ins Lächerliche ziehst wirst du wohl etwas weniger erhalten. Und wenn du ernst gemeinte Wünsche für deine Reise auch nicht willst, bitte, man kann das Ganze, sofern man dir überhaupt noch antwortet, auch nüchtern tabellerisch abhandeln. Bisher lebte das Forum allerdings auch von etwas Persönlichen. Aber du möchtest dies wohl nicht.

    Bernd

    Mit den geplanten 15 Tage Reisezeit sollte der Norden aber gut machbar sein. Natürlich ist´s dann nichts mit Zielen im Süden. Aber z. B. für einen Gletschersee auf die Highlights des Nordens zu verzichten würde ich nicht machen. Ich würde auch ruhig in den Norden fahren, dort eine schöne Zeit im Haus verbringen, Tagesausflüge machen und in wahrscheinlich zwei Tagesetappen wieder gen Süden gehen. Der Golden Circle kann dabei entweder am Anfang oder am Ende der Reise eingeplant werden. In der Regel reicht dafür ja ein halber, auf jeden Fall ein ganzer Tag. Das geht immer.
    Und für nächste Reisen kann man sich ja dann andere Gebiete vornehmen oder als Alternative mal eine Rundfahrt machen. Da gibt es ja dann viele Möglichkeiten.


    Bernd

    Wie Bernd schon schrieb ist die Einschätzung Nord oder Süd zuerst zu bereisen recht subjektiv. Meine subjektive Meinung findet den Norden viel schöner, wilder und mehr isländische Natur als jeder andere Landesteil. Und auch dort gibt es zu genüge gut erreichbare Sehenswürdigkeiten. Das gesamte Mývatngebiet mit den Solfatarengebieten, Krafla, Grjotagjá, Dimmuborgir, Hverfjall, Mývatn Nature Bath und der Mývatn natürlich selbst ist ein Highlight. Als Wasserfälle bieten sich der zwischen Akureyri und Mývatn direkt an der Ringstrße gelegene Goðafoss, der überwiegend recht gut erreichbare sehr mächtige Dettifoss zusammen mit dem Sellfoss und eventuell dem Hafragilsfoss an. Und auch der bei Akureyri gelegene Aldeyarfoss ist noch gut mit jedem Fahrzeug erreichbar. Akureyri selbst ist auch ein nettes Städtchen was sich zu erkunden lohnt, eventuell auch zusammen mit einem Besuch im schönen Schwimmbad verbunden. Andere Sehenswürdigkeiten Akureyris findet man im Netz oder in den an jeder Touriinformation erhältlichen Prospekten. Weiter finde ich Möðrudalur mit der Umgebung wunderschön. Aber Steinwüsten muß man eben auch mögen. Und wenn genug Zeit ist immer die N1 meiden und die Halbinseln mal richtig bis zur Nordküste ausfahren. Ich fand es dort herrlich ruhig und landschaftlich sehenswert. Weiter bestehen Möglichkeiten zu Tagesausflügen zur Askja oder auch zum Dettifoss mit den anderen Sehenswürdigkeiten in diesem Tal der Jökulsá á Fjöllum. Kann ja sein das man sich einfach mal führen lassen und nicht immer selbst fahren möchte. Ich habe sicher nicht alle Sehenswürdigkeiten des Nordens erwischt. Aber auch dazu gibt es noch genug Infos im Netz, Prospekten und natürlich guten Reiseführern, die man auf jeden Fall haben und durchlesen sollte. Dazu noch eine gute Übersichtskarte aus Papier und die Planung kann richtig Spaß machen.


    Auch ein Bernd

    Keiner weiss hier wie dieser Unfall zu Stande kam. Aber schon wird wieder auf anderen rumgehackt nur weil sie eventuell einen anderen Fahrstil haben als man selbst. Aber nur der eigene Fahrstil ist natürlich der einzig richtige. Ich habe mit meinem VW T5 auch schon andere überholt und das auch auf Schotterpisten. Na und? Ich störe mich nicht daran das dort jemand für mich zu langsam vor mir her fährt. Und andere sollte es genauso wenig stören überholt zu werden.
    Und das mal ein Auto am Strassenrand liegt ist doch nun wirklich nichts Islandspezifisches. Das kommt überall mal vor, gehört leider zum Strassenverkehr dazu und sollte nicht überbewertet werden. Das einzig Wichtige ist doch das den Insassen hoffentlich nichts Schlimmes passiert ist.