Posts by MellyOnTour

    Hi, ich kann mich Claudia nur anschließen. Wenn du nicht ewig viele Museen sehen möchtest, reichen ein paar Stunden Stadtbummel aus. Dafür reicht eigentlich rein fahren, übernachten musst du hier nicht. Die Halbinsel Reykjanes bietet auch viele Sehenswürdigkeiten, hier kriegt ihr den letzten Tag bestimmt auch noch gut gefüllt.

    So, jetzt hatte ich ein bisschen mehr Zeit mir Gedanken zu machen, zu den Punkten, zu denen ich was sagen kann:



    1. Tag: Anreise Seyðisfjördur – Gufufoss – Egilsstaðir (Einkauf) – Hafrahvammagljúfur – Hengifoss;

    Übernachtung: Höfðavík Campingplatz:

    -- Gufufoss ist ein Minihalt, winzig kleiner Parkplatz, wir mussten dran vorbei fahren, weil war voll und Halten auf der Straße ist Mist. Hengifoss ist eine Wanderung bergauf, hierfür solltest du je nach Fitness mindestens 1,5 Stunden einplanen. Der Weg lohnt sich aber.


    2. Tag: Höfðavík – Borgarfjarðarhöfn (Papageitaucher) - Fáskrúðsfjörður;

    Übernachtung: Fáskrúðsfjörður Camping

    -- Bei den Puffins solltest du entweder sehr früh morgens oder spät Abends sein, sonst sind die auf dem Meer Fische fangen. Alternativ zu deiner Planung könntest du die erste Nacht auf dem Campingplatz Borgarfjardar verbringen, dann kannst du Abends ewig lange bei den Puffins sein und denen zuschauen.


    3. Tag: Fáskrúðsfjörður - Streitishvarf Lighthouse Nykurhylsfoss - Djúpivogur;

    Übernachtung: Framtid Camping Ground in Djúpivogur

    -- Wenn du beim Nykurhylsfoss weiter fährst, kannst du am Fossardalur parken und von hier eine tolle einsame Wanderung unternehmen, wenn du magst.


    4. Tag: Djúpivogur – Barkináfoss – Lækjavik - Hvalnes Lighthouse – Almannaskard (alte Passstraße) - Stokksnes Viewpoint - Glacier Lagoon

    Jökulsárlón (2 Tage);

    Übernachtung am Beach (???)

    -- Stokksnes kostet Eintritt, es lohnt sich aber aufgrund des tollen schwarzen Strandes mit den Bergen im Hintergrund und den Dünen davor. Wir waren hier fast alleine. Zum Übernachtung würde ich dir dann Höfn empfehlen, der CP ist zwar sehr voll, aber von dort kannst du am nächsten Tag direkt in den Nationalpark starten.


    6. Tag: JökulsárlónFjallsárlón - Hofskirkja – Svartifoss;

    Übernachtung: Skaftafell Camping

    -- Im Skaftafell-Nationalpark lohnt sich nicht nur die Wanderung zum Svartifoss, sondern auch die zur Gletscherzunge Skaftafellsjökull.


    7. Tag: Skaftafell – Skaftárhreppur – Stjórnarfoss, Systrafoss, Kirkjugólf und Fjaðrárgljúfur;

    Übernachtung: Campground Kirkjubæjarklaustur

    -- Das wird ein entspannter Tag, die Punkte auf der Liste sind fast alle kurze Stopps und wenig zu fahren.


    08. Tag: Kirkjubæjarklaustur - Hjörleifshöfði Cave - Vik und Reynisfjara Beach - Dyrhólaey -

    Sólheimajökull glacier (dort Übernachtung)

    -- Sei früh am Reynisfjara, spätestens gegen Mittag ist es hier total überlaufen (das gilt übrigens für alle Highlights).


    09. Tag: Sólheimajökull - Solheimasandur Plane Wreck – Skógafoss und Kvernufoss - Seljalandsfoss –

    Gluggafoss (über die 250); Übernachtung: Gaddstadaflatir camping in Hella

    -- Plane Wreck s.o.. Der Kvernufoss ist wunderschön, sei hier bitte besonders umsichtig, da der Wegü über eine Schafsweide geht. Wenn du während der Öffnungszeiten am Museum parkst, solltest du Parkgebühren bezahlen.


    10. Tag: Hella - Geysir Strokkur - Bruarfoss, Hlauptungufoss und Midfoss - Tomatengewächshäuser

    Friðheimar – Faxafoss;

    Übernachtung: Campingplatz Skjòl

    -- Für die Wanderung zumBruarfoss solltest du etwa 3 Stunden einplanen und gute Wanderschuhe haben (es könnte teilweise nass werden).

    11. Tag: Skjòl – Gullfoss - Seyðishólar - Kratersees Kerið – Þingvellir – þórufoss;

    Übernachtung: Camping þorisstaðir

    -- Du überspringst Reykjavik? Ich empfehle dir zumindest einen kurzen Stopp in der Hauptstadt, sie ist wirklich sehenswert.


    12. Tag: þorisstaðir - Grábrók Krater - Arnarstapavegur, Cliff - Dagverðará und Londranger ViewPoint

    - Vatnshellir Cave - Öndverðarnes lighthouse - Hellissandur (StreetArt);

    Übernachtung: Camping Grundarfjörður

    -- Das sollte so passen. Ein schöner Stopp auf der Halbinsel ist übrigens auch der Strand Djúpalónssandur.


    13. Tag: Grundarfjörður – Kirkjufellsfoss - Bjarnarhöfn Shark Museum - Skápadalur (Schiffswrack

    Garðar BA 64) - Látrabjarg (Papageitaucher);

    Übernachtung: Kárnafit campsite

    -- Hier wieder der Tipp, sei früh am Kirkjufellsfoss und spät bei den Puffins. Übernachtung siehe oben.


    14. Tag: Kárnafit - Militäria-Ausstellung Hnjótur – Wasserfall Dynjandi – Bolungarvik (Natural History

    Museum und Bolungarvik Lighthouse)

    Übernachtung: Camping Tunguskogur in Ísafjörður

    -- Der Campingplatz ist sehr schön, es fließt auch ein kleiner Wasserfall dahinter, zu dem du in wenigen Minuten hochsteigen kannst.


    15. Tag: Ísafjörður - Arctic Fox Centre in Súðavík – Djupavik (alte Heringsfabrik und Schiffswracks) –

    Hexenmuseum in Hólmavík; Übernachtung: Drangsnes Camping
    -- Das sollte so passen.


    16. Tag: Drangsnes – Hvítserkur - Kolugljúfur Canyon - Glaumbær Museum;

    Übernachtung: Steinsstaðalaug Camping

    -- Das sollte auch passen.


    17. Tag: Steinsstaðalaug – Hofsós(Reykjafoss und Fosslaug) - Herring Era Museum in Siglufjörður –

    Ólafsfördur, Übernachtung: Dalvik Campsite

    -- Bei Dalvik kann man wunderschöne Wanderungen unternehmen, kostenlose Karten gibt es in der Touristeninformation.


    18. Tag: Dalvik (Whale Watching) – Akureyri;

    Übernachtung: Camping Hamrar

    -- Das sollte so passen. Hamrar ist ein riesiger Campingplatz, der besonders am Wochenende von unzähligen Isländern ausgesucht wird. Wenn du es klein und gemütlich magst, such dir lieber einen anderen.


    19. Tag: Hamrar - Laufás Museum – Godafoss und Geitafoss - Ystafell Transportation Museum –

    Hverir (Lavatöpfe Hverarönd + Sulfuric smoker) - Krater Viti;

    Übernachtung: Camping Myvatn, Reykjahlíð

    -- Wenn dein Camper 4x4 geeignet ist oder du eine Wanderung nicht scheust, kannst du dir auch noch den Aldeyarfoss anschauen. Am Myvatn kann ich noch eine tolle kleine Wanderung zur Spitze des Leirhnjúkur bei den Lavafeldern des Krafla empfehlen.


    20. Tag: Ausflug ins Hochland zum Askja mit einem kommerziellen Anbieter (ganztägig)

    Übernachtung: Camping Myvatn, Reykjahlíð

    -- Dazu kann ich nichts sagen.


    21. Tag: Reykjahlíð - Lavafeld Dimmuborgir - Krater Hverfjall - Grojotagja cave - Naturschutzgebiet

    Höfði und Skútustaðagígar - Myvatn Nature Bath

    Übernachtung: Camping Myvatn, Reykjahlíð

    -- Das sollte so passen.


    22. Tag: Reykjahlíð - Dettifoss + Hafragilsfoss – Canyon Asbyrgi;

    Übernachtung: Camping 66.12 North

    -- Wenn du sowieso in Asbyrgi bist, kannst du auch hier auf dem CP übernachten. Uns hat er sehr gut gefallen, du schläfst direkt im "Hufabdruck".


    23. Tag: Raudinupur Cape – Heimskautsgerðið; The Arctic Henge - Raudanes Point – Halbinsel

    Langanes (Flugzeugwrack Douglas R4D-6 41-50187) - Bustarfell Museum in Vopnafjörður

    - Rjukandi Wasserfall;

    Übernachtung: Seyðisfjörður Camping

    -- Die Halbinsel haben wir ausgelassen, daher kann ich dir dazu nicht so viel sagen.


    24. Tag: Seyðisfjördur Fährterminal – Abreise

    -- Und so schnell sind drei Wochen rum :)



    An sich ist deine Planung machbar. Ich finde es nur schade, dass du, obwohl du mit den Campingplätzen super flexibel bist, die Route sehr starr geplant hast. Es wird Tage mit miesem Wetter geben, da wirst du früh keine Lust mehr haben und es wird Tage mit tollem Wetter und tollen Stationen geben, wo du Abends gar nicht aufhören möchtest. Ich würde dir gerne den Tipp ans Herz legen, dir etwa alle 30-50 Kilometer einen Campingplatz "vorzumerken". So kannst du deine Tage flexibler gestalten.





    Ich war letztes Jahr mit meinem Partner im Juli knapp vier Wochen in Island. Den Reisebericht muss ich immer noch posten (Schande über mein Haupt). Vielleicht hilft der dir dann auch noch weiter, wenn es so weit ist.....

    Hi und willkommen,


    meine ersten Gedanken zu deiner Tour: durchaus machbar, es werden aber volle Tage. Aber zum rumsitzen fährt man ja auch nicht nach Island... ;)


    Meine ersten Ideen zu deiner Tour:


    1. Jökulsárlón (2 Tage);Übernachtung am Beach: gibt es einen bestimmten Grund, dass du hier zwei Tage verbringen möchtest? Wir waren etwa zwei Stunden an der Lagune, danach sind wir weiter gefahren. Übernachten außerhalb von Campgrounds ist meines Wissens gerade im Süden verboten. Sei bitte nicht einer von denen, die irgendwo wild campen (und demnach auch wild sche**en).


    2. Solheimasandur Plane Wreck: auf jeden Fall einen Besuch wert, allerdings mit einer etwas längeren Wandeurng verbunden (du sprachst oben von kleineren Wanderungen). Die Wanderung startet an einem Parkplatz neben der Ringstraße und dauert insgesamt mindestens zwei Stunden hin und zurück. Alternativ kann man auch einen Shuttlebus nehmen, der einem die knapp 4 Kilometer lange Wanderung in jede Richtung erspart. Der Bus ist allerdings recht teuer.


    3. Gluggafoss (über die 250): Wenn du sowieso hier bist, kann ich den Campingplatz Hellishólar empfehlen. Mit kostenlosem Hot Pot (hatten wir sonst an keinem Campingplatz).


    4. Kárnafit campsite: In der Ecke kann ich auch den Campground Melanes am Rauðisandur empfehlen. Direkt am Strand war das einer unserer Lieblings-Campingplätze.

    Wir waren im Juli mit einem Hyundai i10 da und hatten keine Probleme. Weter war aber auch sehr gut.


    Der Campingplatz ist übrigens wunderschön, direkt am Strand. Wir sind Abends hier noch im T-Shirt und barfuß bis ans Meer gelaufen und haben hier einen Spaziergang gemacht.

    Hallo und willkommen,


    Umrundung inkl. Snaefellsnes in 10 Tagen kannst du machen. Ist aber echt viel Fahrerei, du wirst an vielen tollen Spots vorbeifahren müssen und viel Zeit im Auto verbringen. Was interessiert euch denn? Wollt ihr nur die Highlights abklappern oder auch Wanderungen oder Touren unternehmen? Es gibt viele tolle Schwimmbäder, hier lohnt sich auch der ein oder andere Halt.


    Viele Grüße

    Melly

    Wir haben am Flughafen umgerechnet ca. 100€ als Bargeld für den Notfall abgeholt. Bezahlt haben wir bis auf die letzten Tage genau 3 Sachen mit Bargeld: die Kerzenspende in der Hallgrimskirche, einmal Gemüse in eine Vertrauenskasse am Wegrand und einmal eine Spende bei den Hotpots bei Dragsnes. Demnach haben wir die letzten zwei Tage nur noch mit Bargeld bezahlt, um selbiges los zu werden :P

    Hallo und willkommen!


    Bei einer Woche würde ich auch Reykjavík, Golden Circle, ein bisschen Süden und Snæfellsnes empfehlen. Alle genannten Ziele lassen sich gut mit einem normalen PKW befahren (wir hatten einen Hyundai i10). Fahrpraxis, vorausschauendes Fahren und Umsicht vorausgesetzt.


    Ich bin kein Fan von Bustouren, die haben immer diesen "Anhalten - raus - Selfies machen - wieder rein - und weiter"-Charakter. Ich persönlich nehme mir lieber Zeit und halte auch gerne spontan irgendwo, wenn es interessant aussieht. Da hast du mit dem eigenen Wagen einfach mehr Möglichkeiten. Ausnahme hiervon war für mich die Fahrt ins Hochland, hier haben wir die Hin- und Rückfahrt als Tagestour mit dem Hochlandbus gemacht und waren sehr zufrieden (https://icelandbybus.is/summer-bus-schedules).


    Die Blaue Lagune hat Fans un Anti-Fans. Ich gehöre zu den zweiten. Für mich ist das einfach nur eine übervermarktete Touristenfalle. Da gibt es schönere Schwimmbäder im Land.

    Hallo und willkommen auch von mir


    Wie viele Unterkünfte plant ihr denn ein? Häufiger Wechsel oder immer mehrere Tage an einem Ort? Dann müsst ihr natürlich die Fahrzeit für das Hin- und Herfahren mit einrechnen. Camping ist da schon flexibler, aber um die Jahreszeit wohl recht kalt, wenn ihr keine begeisterten Wintercamper seid aabfrier1

    Hallo und willkommen,


    ich kann mich nur anschließen. Einmal rum in einer Woche im April mit unvorhersehbarem Wetter und nur zwei Übernachtungsstationen ist Wahnsinn. Konzentriert euch auf 1-2 Regionen, da habt ihr mehr von. Ich würde für den Anfang auch den Süden und Snæfellsnes nehmen, hier sind die meisten "Highlights" auf wenig Raum zu finden.

    Auf vielen Campingplätzen ist die Ausstattung sehr gut, du hast viele Sitzgelegenheiten, Koch- und Abwaschbereiche und teilweise sogar Pfannen, Töpfe, Geschirr und Besteck. Andere Campingplätze sind dagegen sehr sporadisch ausgestattet, daher sollte ein Gaskocher, Kochgeschirr, Essgeschirr und Besteck auf jeden Fall dabei sein. Die Campingvarianten sind meist leicht und gut verstaubar. Wenn du möchtest kann ich dir meine ganze Campingpackliste für Island schicken.


    Eine Sitzmöglichkeit mitzunehmen ist keine schlechte Idee. Wir hatten einfache Dreibeincampinghocker dabei.


    Damit die Ausrüstung zu mieten habe ich keine Erfahrung. Ich benutze lieber meine eigenen Sachen, die ich bereits getestet und für gut befunden habe. Meine Schätzung ist aber, dass es günstiger ist, ein zusätzliches Gepäckstuck zu bezahlen als für 2-3 Wochen die gesamte Ausrüstung zu mieten.

    Wir hatten uns bei vier Wochen Aufenthalt für Flug + Mietwagen entschieden. Wäre preislich etwa das gleiche wie Fähre mit eigenem Wagen aber dafür gehen nicht 5-6 Tage für An- und Abreise verloren. Fähre ist eigentlich nur interessant, wenn du a) einen langen Aufenthalt planst, b) einen eigenen 4x4 Wagen hast (einen 4x4 zu mieten ist wahnsinnig teuer) oder c) noch einen Zwischenstopp auf den Färröern machen möchtest. Oder d) arge Flugangst hast. Oder e) gerne Schiffchen fährst... oder, oder, oder :D


    Noch etwas anderes. In 2-3 Wochen alle Ecken sehen zu wollen wird sportlich, wenn du auch in die Westfjorde möchtest und nicht einfach nur durchfahren willst.

    Zu deiner Frage zur Blauen Lagune: es gibt Fans und es gibt Anti-Fans. Mein Partner und ich gehören definitiv zu den zweiten. Wir haben im Juli hier einen kurzen Stopp zum Schauen eingelegt und das hat uns schon gereicht. Auf den riesigen Parkplatz fahren im Sekundentakt Autos, im Minutentakt kommen ganze Reisebusse voller Touristen an. Wir haben von dem Panoramafenster beim Eingangsbereich einen Blick auf das Getümmel im Schwimmbereich der Blauen Lagune geworfen. Und uns war sofort klar, dass wir genau richtig entschieden haben, hier nicht reinzugehen. Das Schwimmbecken war überfüllt, von entspanntem Baden konnte hier keine Rede sein.


    Du musst es am Ende selber wissen, ich würde aber davon abraten.

    Das will man gar nicht wissen. Die Autofahrer sind schuld und dabei soll es bleiben.

    Kreuzfahrer bringen Geld, der gemeine Autofahrer eher nicht.

    Das Problem is ja meistens auch noch, dass Kreuzfahrer eben kein Geld bringen. Geschlafen und gegessen wird auf dem Schiff, das kommt der lokalen Wirtschaft nicht zugute. Gerade in ärmeren Ländern sind die Städte dann voller Touristen, die aber praktisch kein Geld im Land lassen.