Posts by Snorre64

    3 Monate mit Mopped und Zelt durch Island? Ohne „Enduroambitionen“?

    Mit 60?

    Tipp: spann dir ein Womo mit Moppedanhänger davor!

    ;)


    Nee...Scherz. Sorry!

    :)


    Mit der Mühle und dem Gepäck für 3 Monate zelten kommst du vermutlich locker auf 260-270 Kg Gewicht (+ Fahrer).

    Von daher werden alle Tiefsandstrecken und Furten über 20cm Wasser zur Herausforderung.


    Längere Hochlanddurchquerungen dürften mit 15L Sprit und geschätzten 8-12 Liter/100 Km ebenfalls kritisch werden.

    Zudem, wenn du alleine bist und entsprechend Werkzeug und Teile mitschleppst (ein abgebrochener Kupplungshebel nach dem Umkippen mitten im Nichts ist da echt blöd...).


    Auch wenn an anderer Stelle darüber gewettert wird:

    Das „Trackbook Island“ gibt einen super Überblick um zu verstehen, was da wo auf einen zukommt.

    Aktuelle Infos gibt es eh nur tagesaktuell und vor Ort.

    Diesen Sommer noch überprüft. Völlig out of date.

    Cool!

    Du hast echt alle beschriebenen Tracks abgefahren? Respekt! 8)


    Berichte doch mal:

    - welche Tracks mit welchem Fahrzeug?

    - wo gibt es Änderungen?

    - auf was muss ich besonders achten?


    Einfach nur „iss blöd“ hilft ja nun nicht unbedingt weiter, oder?

    Vielen Dank im voraus für deine hilfreichen und sinnvollen Beiträge!

    :)

    Es gibt "Reiseführer" für das Hochland, wie das aufgeführte Trackbook.
    Aber!: Die Pistenverhältnisse und die Furten ändern sich teilweise extrem schnell, daher sind solche Reiseführer allenfalls eine grobe Orientierung und ersetzen nie aktuelle Informationen die man Vorort erhält.

    Danke für die Ergänzung!

    „Nichts ist überholter als die Zeitung von gestern“.

    Trifft auch auf alle „normalen“ Reiseführer zu - und sogar auf Beiträge hier im Forum.

    Selten sind die tagesaktuell!


    Im Juni pflückten wir bei 18Grad Blumen am Rand einer (knochentrockenen) Straße, welche laut road.is Wintersperre hatte...


    Information vor Ort = ankucken und ggfs. umkehren.

    That's Iceland!

    ;)

    Ihr hattet die Wettergötter/Elfen/Trolle auf Jeden Fall auf eurer Seite.☀️

    Aber die letzten 3 Tage scheinen mir recht fahrintensiv. Aber ihr hattet ja noch Zeit für Spielplatz- und Schwimmbadpausen. Vielleicht überschätze ich die Entfernungen, weil ich im Winter dort war.

    Yepp...die letzten Tage waren in der Tat als „Fahrtage“ geplant: das war der Preis für 4 Tage am Stück im Norden! Aber du hast ja evtl. auch zwei Tage mehr.

    ;)


    Mit 12 - 14 Tagen kommst du im Juni recht locker rum, wenn du fast täglich woanders übernachtest und vorher weißt, wo du gerne Zeit verbringen möchtest. Danach richten sich dann die Übernachtungsorte.


    Ich bin auch schonmal Ende April/Anfang Mai in 9 Tagen rund gefahren. DAS würde ich nicht nochmal machen - und auch niemandem empfehlen wollen.

    Obwohl das auch noch 1-2 Tage mehr waren, als bei manchem Reiseveranstalter.


    Die Frage ist: was will ich?

    Vorteil der Rundfahrt: ich kann mir ankucken, wo ich später mal länger bleiben will.

    Risiko: ich finde ein Traumplätzchen und muss weiter!


    Risiko bei „fester Region“: ist es das, was ich erwarte? Oder bin ich nach 3 Tagen vor Langeweile genervt, weil irgendwie doch alle Hügel und Fjorde gleich aussehen?

    Vorteil (gerade in ruhigeren Gegenden): ich kann vermutlich deutlich besser „runterkommen“.


    Was willst du?

    :wacko:;)8o

    Insbesondere da der Trend ja zu kurzen Reisen mit sehr langen Etappen geht. Da bleibt keine Zeit für solche "Umwege".

    Ja, unglaublich.

    Uns hat man mehrfach völlig überrascht gefragt, ob wir tatsächlich vier Nächte im gleichen Gästehaus bei Husavik bleiben würden...scheint völlig unüblich zu sein.

    Der Südosten war bei mir 2016 dran. Tagesetappe z.B. Djupivogur - Egilsstaðir ;)


    Wenn man zu mehreren reist ist ein mobiler 4G Router empfehlenswert, dann nutzen alle das Datenvolumen per WLAN.

    Yepp - so machen wir das auch immer. Wir haben einen von 1und1 mit 3GB für 9,90€/Monat.

    In Neuseeland z.B. kam da dann eine nationale Prepaidkarte rein. In Island blieb die deutsche drin.


    Wie und wo auch immer: an 80,- Dollar kam ich noch nie heran.

    Hängt aber vielleicht auch damit zusammen, dass ich im Urlaub mein Handy nur einmal täglich online schalte, um kurz nach evtl. Nachrichten zu schauen.

    In Foren kucken oder Bilder hochladen kann auch warten, bis ich wieder kostenfreies WLan habe.

    Was ich mit 60GB im Urlaub anfangen soll, erschließt sich mir nicht wirklich...

    Der Witz ist doch dass ich mit Google Fi in 200 Ländern ohne Roamingkosten surfen kann. Und nun kommst du. Oder zeig mir wie du mit der deutschen in Japan oder Fiji surfst.

    Du schreibst hier in einem Islandforum, dass du die Karte in Island nutzt.

    Darauf bin ich eingegangen.

    Wenn ich Infos zu Takatukaland suche, dann gehe ich ins Langstrumpfforum!

    ;)

    Okay...nehmen wir es mal ernst:

    Island ist im Roaming-Abkommen der EU. Das heißt, dass ich meine deutsche Karte dort einfach drin lasse.

    Mein Congstar-Smart hat 300 Min, 100 SMS und 1,5 GB für 10,-€/Monat inclusive. Im Juni in Island habe ich in 12 Tagen vom Datenvolumen 300 MB verbraucht, da ich an jeder Ecke (Unterkunft) kostenloses WLan hatte.

    Und mein Handy bucht sich in Island auch in unterschiedliche Netze ein.


    Sollten mir die 1,5 GB Daten trotzdem nicht reichen, buche ich weiteres Datenvolumen zu (2-10,-€, je nach Menge = auch nicht teurer, als deine Prepaidkarte. Das geht mit einer SMS in wenigen Sekunden).


    Wie ich es auch anstelle: ich sehe keinen Sinn in dem Angebot, außer einem weiteren Anbieter/Verkäufer etwas Gutes zu tun.


    Und wie bereits erwähnt: warum registriert sich hier jemand, um im ersten Beitrag ein (überteuertes?) Angebot zu posten?

    Die kürzere "Variante" der Ringstraße, die nach meiner Erfahrungl viele Isländer bevorzugen, wird ja noch eine Weile ein Stück Schotterpiste beinhalten (Öxi !).

    Kann man auch anders fahren?

    ;)


    Nee...mal im Ernst:

    Die Fjorde im Osten sind wunderschön. Aber wenn man sie mal gesehen hat, dann ist man über den Öxi halt deutlich schneller und hat die gesparte Zeit an anderer Stelle zur Verfügung.


    Vielleicht schaffe ich es ja zur Rente mal, meinen Islandtraum zu verwirklichen: einmal komplett rum - und immer auf den Küstenstraßen bleiben. Und danach ein bissel quer durch.

    Bis dahin werden es wohl nie mehr wie 1-3 Wochen werden können. Und da ist der Zeitfaktor immer ein Thema: und somit auch der Öxi (den ich bei Schneematsch und Nebel übrigens schauerlich schön finde)!

    Thema Kühlung:

    Wir nehmen gerne eine kleine, leichte Kühltasche mit. Die passt gefaltet gut ins Fluggepäck und wiegt auch kaum etwas. Dazu 2-3 leere Smoothie-Flaschen.

    In letztere dann vor Ort je 3 Esslöffel Salz und mit Wasser auffüllen. Dann ab ins Gefrierfach damit: do-it-yourself Kühlakkus! Das Salz verhindert, dass das Wasser zu Eis wird und sich ausdehnt - und die Flaschen platzen.

    Eine Gefriermöglichkeit in Gästehäusern ist sehr häufig vorhanden.

    Somit liegen Kühltasche + Akkus bei unter 1KG.


    Variante 2: wir haben auch eine größere Kühltasche mit Kühlaggregat/12+24 Volt. Die ging auch schon mal als Handgepäck mit.

    Passt aber nur bei wenigen Gesellschaften, da bei den meisten die Maximalmaße überschritten werden.


    Die Info, dass du in Island keine Kühltasche brauchst, ist grundsätzlich zwar richtig. Aber ich verzichte auch ungern auf Kühle bei Butter, Bier, Wurst und Käse...;)

    Danke für eure Erklärung!

    :):thumbup:


    Und wie ist das auf dem Wasser?

    Wisst ihr das vielleicht auch?

    :/