Posts by Snorre64

    Das teurere Fluggesellschaften sauberer sind glaube ich auch nicht , es ist halt so - wenn die Tickets teurer sind wird weniger geflogen .

    Ich glaube nicht, dass das große Auswirkungen hätte. Die Urlaubsfliegerei auf der Mittelstrecke wird auch bei zwanghaft verteuertem Angebot weiter Bestand haben: dann wird halt an anderen Ecken wieder gespart.

    9,90€ gibt's schon lange nicht mehr (wirklich).

    Für sinnfrei halte ich in Mitteleuropa die ganze Kurzstreckenfliegerei: kein Mensch muss von Frankfurt nach München, Berlin oder Hamburg fliegen. Auch nicht nach Paris.

    Trotzdem gibt es diese Angebote mehrfach täglich.

    Völlig anders ist das schon wieder (z.B.) auf Island: da fährt halt kein ICE im Stundentakt von Reykjavik in den Nordosten.

    Mich nervt einfach dieses ewige Bashing, nur weil ich keinen Bock darauf habe, überzogene Renditeerwartungen der Lufthansa & Co.-Aktionäre zu erfüllen.

    Easyjet fliegt seit Jahren wirtschaftlich, mit anständigen Arbeitsbedingungen/Gehältern und zu fairen Preisen.

    Somit sind die nicht zu billig, sondern die anderen zu teuer. Marketing macht's!

    Hey Snorre, bitte nicht böse sein, ich wollte Dir nicht den Appetit auf Dein Frühstück verderben und bestimmt keinen Streit anzetteln. Warum Du diesen Beitrag vor dem Frühstück...

    Keine Sorge! Da war ein ;) drunter.

    Alles gut!

    Und ich kucke hier immer beim ersten Kaffee rein. Und der kommt vorm Frühstück.

    Der Tag beginnt mit Island...und manchmal halt dann auch mit gelber Pampe!

    :party:

    Inzwischen gibt es Experten die davon ausgehen, dass Indigo nie ernsthaft vorhatte sich an der WOW zu beteiligen...

    Durchaus denkbar - kann ich nicht beurteilen. Wundern würde es mich jedenfalls nicht.

    Ändert aber nichts daran, dass weder Indigo noch Icelandair, geschweige denn die Flughafengesellschaft von Keflavik für die Pleite verantwortlich sind. Auch wenn letztere wohl das „Zünglein an der Waage“ waren.


    Ich bin ebenfalls selbständig - und kann deine Denkweisen daher gut verstehen.

    Im Gegensatz zu WOW und dir bewege ich mich allerdings nicht im „sicheren Hafen von Gesellschaften mit beschränkten Haftungen“, sondern bin ein kleiner Einzelunternehmer mit voller Haftung meines kompletten Privatvermögens.

    Zudem laufen meine Autos nicht auf Wechsel, sondern bezahlt und auf Rädern. Und jeden Bockmist den ich baue, muss ich ganz persönlich wieder ins Reine bringen. Ansonsten zahlen Frau und Kinder...


    Möglicherweise reagiere ich da bei solchen Aktionen deshalb etwas sensibler.

    Ich finde, die Haftungsbeschränkungen von GmbH &Co höchst unsozial: denn genau diese Gesetze und Regelungen ermöglichen erst gezielte und geplante Insolvenzen auf Kosten von Mitarbeitern und Kunden - rechtlich immer korrekt darstellbar, wenn man nicht strohdoof ist. Vom Aktienmarkt will ich gar nicht erst anfangen: nirgends ist die Anzahl substanzloser Blasen größer.

    Für Skúlli wird es die günstigste Variante gewesen sein, die Folgen seiner Fehlplanungen vom Hals zu bekommen.


    Bevor ein Unternehmen dieses Herrn von mir auch nur einen Cent bekommt, beantrage ich die Heiligsprechung von Easyjet. Die haben wenigstens Tarife!

    „Das Problem, so heißt es in dem Bericht, sei dass Wow Airs Chef Skúli Mogensen seine Anteile an der Airline nicht zu dem Preis abgeben will, den Indigo zu zahlen bereit ist. Von der Fluglinie selbst gibt es zum Thema keine Stellungnahme.“


    Quelle:

    https://www.aerotelegraph.com/…-air-rennt-die-zeit-davon


    Je weiter ich mich in die online verfügbaren Berichte einlese, um so übler wird mir - unabhängig davon, ob in Sachen Gesellschaftsrecht alles rechtens war oder auch nicht.

    Nach dem Aus von Wow-Air wird die Isländische Regierung eine wichtige Infrastrukturmaßnahme umsetzen:

    Die Skúli-Snowhall!

    Die absolute Schneesicherheit in den angrenzenden Gletschergebieten gehört mittlerweile leider der Vergangenheit an. Darunter könnten in Zukunft das Image und der gute Ruf der ganzen Region leiden.

    Die Lösung hat Reykjavik: Hier soll die „Skúli-Snowhall“ entstehen nach den Vorbildern, wie sie schon seit Jahren erfolgreich in den Niederlanden betrieben werden. Bürgermeister Dagur B. Eggertsson und der Stadtrat sehen für dieses Vorhaben großes Potential. Hier können Urlauber ganzjährig Skifahren und feiern. Durch die verkehrsgünstige Lage im Osten von von Reykjavik mit eigener Schnellstraßenausfahrt herrschen beste Bedingungen. Das Potential an Besuchern pro Jahr liegt gemäß einer Marktanalyse eines Planungsbüros im sechsstelligen Bereich.

    Finanziert werden soll das Millionenprojekt durch den kasachischen Investor Oleg Feodorow. Er hat bereits vergleichbare Projekte in Katar und England erfolgreich finanziert und umgesetzt. Wichtig für den Stadtrat und den Bürgermeister ist, dass mit diesem Projekt die Zukunftsfähigkeit Islands nachhaltig sichergestellt wird. Gerechnet wird mit bis zu 300 nachhaltigen Arbeitsplätzen.

    Ein erster Entwurf der Architekten sieht eine Skihalle mit einer Gesamtgröße von ca. 30.000 Quadratmetern vor. Auf einer Piste von rund 400 Metern Länge und 70 Metern Breite sollen sowohl geübte Fahrer als auch Anfänger Platz finden. Ein Teller-Lift, ein Schlepplift und der 3er-Sessel-Lift bringen die Skifahrer und Snowboarder nach oben. Skiverleih und -verkauf, ein Restaurant im Stil eines Alpenbauernhauses eine Après-Ski-Partyzone, alles wie im „echten“ Skigebiet. Darüber hinaus gibt es bereits Überlegungen, wie man die Anlage zum gigantischen Freizeitpark ausweiten könnte: große Sporthalle, Kino, Bowlingcenter, Erlebnisbad alles ist momentan möglich. Stadtrat und Bürgermeister sind zuversichtlich, dass damit auch der Isländische Vereinssport nachhaltig gestützt werden kann.

    Für die vorgesehene Fläche am Rauðavatn ist man bereits in erfolgsversprechenden Gesprächen mit den Grundstückseigentümern. Auch die neue vierspurige Zufahrtstraße ist bereits projektiert. Stadtrat und Bürgermeister freuen sich zudem darüber, dass diese Straße östlich des Rauðavatn weitergeführt werden soll und damit durch eine zweite Zufahrt weiter südlich ein staufreier An- und Abfahrtsverkehr realisiert werden kann. Wenn alles glattläuft, könnte der Spatenstich bereits in der ersten Jahreshälfte 2020 erfolgen. Die Eröffnung ist für die Wintersaison 2021 geplant.

    Die ersten Entwurfspläne für die Skihalle können ab kommenden Montag, 01.04.2019 ab 08.00 Uhr im Rathaus, Bürgerbüro, eingesehen werden.