Beiträge von Raigro

    Ich kenne es von einigen Ländern, dass die "normalen" Mietwagen keinen Ersatzreifen haben, sondern entweder Reparaturzeugs oder doch vielleicht ein Notrad. Allerdings ist es auch meistens verboten auf unbefestigten Straßen zu fahren, wobei die Formulierungen in den Mietverträgen einigen Interpretations-Spielraum lassen.


    Ich finde es aber ziemlich verantwortungslos, wenn man in Island SUVs, die ausdrücklich auch fürs Hochland zugelassen sind, ohne Reserverad vermietet. Meine Mietfahrzeuge fürs Hochland hatten bisher immer auch einen Ersatzreifen dabei, etwas anderes würde ich nicht anmieten,


    Ich finde es schon schlimm genug, dass viele SUVs nur normale Straßenreifen haben, die oft auch noch ziemlich abgefahrenes Profil haben. Irgendwo sollten die Isländer sich auch mal der Verantwortung stellen, die die (immer noch?) wachsenden Touristenzahlen mit sich bringen. Auch wenn der Profit natürlich größer ist, wenn man die abgefahrenen Reifen erst nach einem irreparablen Platten erneuern lässt.

    Hallo Alex,


    ich war ein paar Mal im Winter (Dez, Feb, März) in Island unterwegs. Wenn ihr in den Norden und die Westfjorde wollt, dann würde ich auf jeden Fall einen 4x4 SUV mit Spikes mieten. Februar ist ja noch "tiefer" Winter, und in den angepeilten Regionen gibt es wohl normalerweise deutlich mehr <Schnee als im Winter.


    Touren in Eishöhlen kenne ich nur im Osten, aber du kannst ja mal nach ice cave tours im Netz suchen.


    Unterkünfte vorbuchen oder nicht, wurde hier schon öfter hier diskutiert. Ohne vorzubuchen bleibt ihr flexibel, z.B. was das Wetter angeht, aber ihr verliert durch die Suche nach einer Unterkunft eventuell Zeit, oder müsst euch mit dem zufrieden geben (auch preislich), was ihr noch bekommt.


    Eine Woche mit Norden und Westfjorden im Winter halte ich aber für wenig realistisch. Ihr müsst einkalkulieren, dass es mal aufgrund des Wetters zu Straßensperrungen kommen kann, und auch die Entfernungen sind meiner Meinung nach zu viel für eine Woche (im Winter!). In den Westfjorden war ich noch nie im Winter, aber ich vermute, dass es dort eher mal gesperrte Straßen im Winter geben kann.


    Wenn ihr euch auf den Norden beschränkt, gibt es auch genug zu fahren, und wenn ihr noch eine Eishöhle im Osten einplanen wollt, dann ergibt sich praktisch eine Inselumrundung in einer Woche im Winter - ich würde es nicht machen wollen.:(


    Überlegt euch lieber nochmal, was euch am wichtigsten ist, und plant eine Tour, die der relativ kurzen Zeit und dem Winter gerecht wird.

    Ich war im Juli/August mit einem Toyota Hilux unterwegs, der auch ganz ausgezeichnete Geländereifen drauf hatte, was mir ein sehr gutes Gefühl gab. Mir sind praktisch überall wo ich unterwegs war auch Jimnys und Dacia Duster begegnet, alle mit den von "martinwag" genannten Straßenreifen, die noch dazu oftmals etwas abgefahren aussahen.


    Ich gestehe, dass ich mich mit der Bereifung dieser Wagen sehr unwohl gefühlt hätte und mich wohl auch nicht durch manche Furt mit diesen Autos getraut hätte (Holmsa). Aber wie gesagt, sie sind mir überall begegnet. Auch in einer Werkstatt in Kirkjubaejarklaustur, wo ein Deutscher nach 2 Platten bei seinem gemieteten Jimny einen kompletten Satz neuer Reifen aufziehen ließ (nach telefonischer Rücksprache mit dem Vermieter).


    Ich bin mir aber zumindest bei asiatischen Mietern nicht so sicher, ob sie sich überhaupt viele Gedanken über Furten machen, oder eher meinen, dass sie ein 4x4 gemietet haben, also können sie überall fahren.

    Hallo Carlotta,


    ich bin gestern nach Landmannalaugar gefahren, ab dort ist die F208 gesperrt, und habe mir Infos geholt. Da habe ich auch die von dir gezeigte Karte mit den 4 Kreuzen gesehen. Aber ich habe auch die Auskunft bekommen, was man auch aus der Karte schließen kann, dass ich weiter südlich über F261, F210 zum Maelifell fahren kann, und dann aber über die F232 zur Ringstraße.


    An der von dir markierten Stelle würde ich also nicht vorbeikommen, weil ich auch vermute, dass vielleicht die Furt durch die Holmsa an der F210 kritisch sein könnte.


    Schade mit der F208, aber bis Dienstag wird es wohl nix mehr werden. Mittwoch muss ich den Camper abgeben.

    Ich sitze startbereit für die F208 von West nach Ost in Arnes auf dem Campground. Da das wohl nicht klappen wird, aber ich werde mit den Rangern in Landmannalaugar reden, wollte ich dann vielleicht südlicher die Fjallabaksleid sydri fahren über F261 und dann auf der F210 weiter nach Maelifell und raus zur Ringstraße.


    Wo die F261 auf die F210 trifft geht ja der Laugavegur vorbei. Wenn die Gegend gefährdet ist, dann müssen ja die ganzen Hiker gestoppt werden. Von dort ist es ja nicht mehr weit zum Maelifell.


    Wenn ich von Osten zum Maelifell könnte, wie Carlotta vorschlägt, dann frage ich mich, wo denn westlich vom Maelifell mit Gefährdung zu rechnen wäre.


    Aber mir ist schon klar, dass ich letztendlich die Fragen mit Rangern klären muss, ob und wo ich hinfahren könnte.


    Langisjor ist erstmal aus dem Programm gestrichen.

    Erst nur besch.... Wetter und jetzt darf ich nicht mal nach Langisjor und/oder die F208 von West nach Ost fahren.


    Warum wird immer nur die F208 erwähnt, und nicht z.B. die südlicher verlaufenden F261 und F210?

    Könnte ich dort zum Maelifell fahren, oder schwappt da auch das Wasser daher?


    Kann ich in dem Hotel/Guesthouse in Hrauneyjar vernünftige Auskünfte zur F208 erhoffen, oder gibt es in Landmannalaugar Ranger?

    Hallo Melly,


    wie schon angesprochen, sind 4 Wochen reichlich um eure Pläne durchzuführen. Ich sehe die aufgelisteten Punkte eher als Sammlung von POIs, die ihr dann wahrscheinlich auch je nach Wetter aufsucht oder auch mal streicht. Ich finde es jedenfalls sehr gut, dass du schon mal eine große Anzahl von Orten zusammengesucht hast, die euch interessieren könnten. Ich muss gestehen, dass ich manches davon noch nie gehört habe, obwohl ich jetzt seit 2012 wohl auch schon 10 Mal in Island war.


    Ohne im Detail nachrechnen zu wollen, habe ich den Eindruck, dass 7500 EUR für 2 Personen ausreichen sollten. Die Fixkosten, wie Mietwagen und Flugtickets gehen ja gleich weg, und ansonsten werdet ihr schon merken, ob es vielleicht knapp werden könnte, weil euch Kälte und Regen zu oft in Guesthouses geschickt haben. Die Fähre von Stykkisholmur zu den Westfjorden mag bei schönem Wetter eine nette Tour sein, aber bei eurer Zeit würde ich notfalls das Geld dafür sparen. Ich war auf 2 Reisen in den Westfjorden und bin immer mit dem Auto gefahren, weil mir das Vorbuchen und die Zeitplanung zu nervig war, so dass ich lieber gefahren bin.


    Wenn ihr Pech habt, ziehen die Preise noch weiter an, was euer Budget belasten würde. Ich bin gerade mit Camper in Island unterwegs und bin schon etwas überrascht, wie die Preise für Camping angezogen haben. Gut, bei mir kommt noch der Stromanschluss (800-1000 ISK) dazu, aber auch Duschen kostet oft 400-500 ISK zusätzlich.


    Vielleicht wird nächstes Jahr der Sommer in Island auch wieder ein Sommer, was einiges einfacher für euch als Camper machen würde.

    Ich würde nach der Landung nach Snaefelsness fahren, aber dort eine Nacht, oder auch 2 Nächte bleiben. Dann noch Hraunfossar und den Golden Circle, und das war's dann auch schon für 4 Tage.


    Wenn der Sonnenaufgang um 9:30 Uhr oder Mitte November erst um 10 Uhr ist, dann sind mit ziemlicher Sicherheit die Touristenbusse auch schon dort.:blerg: Aber das ist nicht so schlimm, denn vor 2 Jahren waren im Februar nur ca. 30 Busse am Gullfoss.

    Ich schließe mich der Meinung von jomichel an. Reine Fahrerei und Stress, erst recht, wenn die Straßenverhältnisse schlecht wären, was ja im November nicht so unwahrscheinlich ist.


    Aber ihr wart ja schon im Dezember in Island, da sollte euch auch klar sein, auf was ihr euch einlasst.

    Ich denke schon

    bei allen Hütten die mit 4 Rädern angefahren werden können.

    Da wäre ich jetzt mal optimistisch.


    https://www.nat.is/mountain-huts-in-iceland/

    Danke für den Link. Hütten gibt es ja deutlich mehr im Hochland als Campgrounds.:)


    SiggiErl : Danke auch für die Ratschläge.


    Wie gesagt, kann man ja nicht jede Tour als Tagestour machen, also werde ich sicherlich manchmal im Hochland übernachten wollen, wenn das Wetter mitmacht. Dann ist es gut, wenn ich Karten mit Campgrounds und Hütten habe, um dort nachzufragen.


    Mal sehen, was ich in 14 Tagen überhaupt alles anfahren kann, aber geplante Ziele im Hochland habe ich erstmal genug.

    Hallo,


    ich möchte Ende Juli und Anfang August im Hochland unterwegs sein, und habe mal etwas recherchiert, wo es denn überhaupt „Campingplätze“ im Hochland gibt, da ja wildes campen verboten ist. Bei Tjalda.is sind insgesamt nur 8 Plätze im Hochland aufgeführt, was ja nicht gerade viel für das große Gebiet ist.


    Bei der Askja gibt es ja anscheinend gar keinen Campingplatz, daher meine Frage, ob man dann z.B. auch bei der Dreki Hütte übernachten darf? Ich habe ja einen Pickup Camper, bin also ziemlich autark.


    Ich erwähne jetzt nur die Askja, aber die Frage stellt sich für mich natürlich doch allgemeiner, ob man im Hochland auch bei Hütten oder anderen Unterkünften mit dem Camper übernachten kann? Man kann ja nicht alles als Tagestour machen, auch wenn ich natürlich immer wieder mal zum Tanken und Auffüllen in die „Zivilisation“ muss.

    Vielseher

    Mir liegt nichts daran, irgenwelche Rächtschreipwheler zu korrigieren. Erst recht nicht zu kommentieren.

    Meine Bemerkung: Ringstrasse, was ist das, sollte eine witzige Bemerkung sein.

    Auch Deine Fehler in Deinem Text, liebe Brigitte , kommentiere ich nicht.

    Ich habe deinen Witz verstanden.

    Als wir im August 2017 beim Haifoss waren, konnte man einige Kleinstwagen (Kia Picanto, Hyundai I10) antreffen. Diese waren zum Teil mit mehr als 2 Personen besetzt, was die Bodenfreiheit nochmals schmälert. Ich würde es mit einem VW Bus, angepasste Fahrweise vorausgesetzt, auf jeden Fall versuchen.

    Ist bei mir schon ein paar Jahre länger her, aber ich war auch mit einem normalen PKW dort. Damals stand da aber auch kein 4x4 Schild. Ein 4x4 Pickup fuhr lange vor mir her, gab aber auf halber Strecke auf, weil es ihm zu rumpelig war.

    Mir fällt bei Tag 4 auf, dass ihr zum Stakkholtsgja Canyon wollt. Dorthin gibt es zahlreiche Furten und ein 4x4 wird für die F-Straße benötigt. Alternativ könntet ihr mit dem Bus dorthin fahren, falls er noch im Oktober fährt, aber dann wird das Programm für den Tag recht eng.