Posts by Raigro

    Ich bin nämlich wirklich eine starke Frostbeule...

    Wenn du dich schon selbst als starke Frostbeule bezeichnest, würde ich auch nicht zelten in Island. Es geht ja nicht nur ums Schlafen, sondern auch am Morgen kann es kalt sein oder regnen, und dann musst du zum Waschen, zur Toilette und irgendwo zum Frühstück. Wenn du keinen "großen" Campingplatz hast, dann gibt es da keine Räume, wo du dich bei Regen oder Kälte aufhalten kannst, also bleibt nur das Zelt oder das Auto.


    Ich war viele Male mit einem kleinen Camper (z.B. Happy Camper) unterwegs, und in den letzten Jahren mit 4x4 Pickup Camper (sehr teuer), weil ich überwiegend ins Hochland wollte.


    Die Camper haben Standheizung und man kann Drinnen sitzen und dort Essen, Lesen oder was man sonst so machen will - Schlafen natürlich auch.


    Für mich ist auch die Unabhängigkeit ein ganz wichtiges Argument für einen Camper, denn ich muss keine Hotels/Hostels vorher reservieren und kann meine Route ganz spontan abhängig vom Wetter ändern.

    Das Trump so denkt wundert mich nicht, aber in Schweden hat sich ja wohl auch einiges geändert und zumindest die Politik ist stark nach rechts gerutscht.

    Ich würde es Euch wünschen, dass Ihr reisen könnt. Habe aber kein gutes Gefühl.:(

    Wenn die Flüge durchgeführt würden. fände ich es aus heutiger Sicht ziemlich unverantwortlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich in 2,5 Wochen die Lage (außer zum Schlechten) verändern wird. Problem ist halt eventuell, dass man die Stornierung des Reisebüros/der Fluggesellschaft abwarten muss, damit man seine Kosten für den Flug erstattet bekommt.

    Ich war vom 20.2. bis 5.3. in Island unterwegs. Da es an ca.12 der 14 Tage (stark) bewölkt war, konnte man auf meiner Route (einmal rum) keine Nordlichter sehen, bzw. wenn es welche zu sehen gab, dann habe ich es verschlafen.:nummer1:

    Wenn ich die Kommentare einiger Isländer auf FB lese kann ich nur den Kopf schütteln, teilweise sehr aggressiv und immer wieder hat es welche die die Grenzen schließen möchten , nur Isländer sollen no ch heimkehren können .

    Ich bin jetzt seit 2 Wochen in Island unterwegs, das vierte Mal im Winter, und ich habe es noch nie so leer an Touristen gesehen. Die Isländer sollten sich lieber Sorgen machen, jedenfalls die, die am Tourismus verdienen, dass bald zu wenig oder gar keine Touristen mehr kommen.


    Ich war einige Male der einzige Gast im Hotel und ein paar andere Male zu zweit oder zu dritt (bei 10-20 Zimmern). Im Süden geht es sicher noch mehr zu, aber heute sitze ich auch alleine im Hotel Laxarbakki - vielleicht kommt ja später noch jemand.:)


    Ich vermisse keine Touris, aber den Isländern geht es vielleicht anders, wenn sie Kassensturz machen.


    Morgen, am vorletzten Tag, werde ich mal den Golden Circle checken, ob es da auch so ruhig zugeht.


    Dieser Eisberg mit Durchblick fand (zum Glück) nicht die wohlverdiente Beachtung. Er war in der Mitte der kleinen Schwester der berühmten Gletscherlagune - dorthin verlaufen sich im Winter nur wenige Touristen. Da ich kürzlich eine Diät gemacht hatte, habe ich mich auf das Eis getraut, um den Eisberg aus der Nähe zu betrachten.

    Das Virus ist angekommen, aber Touristen gibt es (zumindest im Norden) in diesem Winter nur wenige. Das mag an dem strengen Winter, an den wenigen Chinesen oder auch an den dauernden Straßensperren liegen. Ich war jetzt 3 Tage in Laugar und habe bei mehreren Besuchen am Godafoss nie mehr als 5 bis maximal 10 Autos auf dem Parkplatz gesehen, Die Sonne habe ich allerdings auch nicht gesehen.:(


    Ein Smartphone Bild vom Godafoss

    Hallo Annca,


    klingt für mich Alles ganz gut, wenn das Wetter mitmacht, aber das kann man nur hoffen.


    Ich würde allerdings die 2. Nacht in Fludir nicht einplanen, es sei denn ihr wollt es sehr ruhig angehen. Am nächsten Tag ist die Fahrt nach Hveragerdi ja auch nicht sonderlich weit, so dass ich die zweite Nacht in Fludir durch eine ÜN in Vik tauschen würde. Dann spart ihr euch die lange Fahrt hin und zurück nach Vik an einem Tag und habt reichlich Zeit, euch in Vik und Umgebung umzuschauen.


    Die Fahrt von Vik nach Hveragerdi ist auch wahrscheinlich auf winterlichen Straßen einfacher und angenehmer zu fahren, als bis nach Fludir.

    An die Fotograf*innen unter euch: Könnt ihr mir eine Brennweite für eine Tour in Husavik oder Hauganes empfehlen?

    Ich kann irgendwie nicht abschätzen, wie nah man den Walen kommt. Zur Auswahl stünden ein 70-200mm oder ein 100-400mm.

    Ich nehme mal an, dass das 70-200 mm Zoom leichter ist und größere Lichtstärke hat, sonst gäbe es ja keinen Grund, dieses Zoom zu bevorzugen, weil der Bereich zwischen 70-100 mm für's Walbeobachten relativ uninteressant ist. Da du wahrscheinlich am ehesten die Schwanzflosse beim Abtauchen des Wals in 30-50 m Entfernung sehen (und fotografieren) wirst, bist du mit dem 100-400 mm Zoom deutlich besser dran.


    Solltest du aber (eher unwahrscheinlich) einen ganzen Wal beim Springen zu sehen (und fotografieren) bekommen, dann könnten 70 mm die richtige Brennweite sein.

    Ich finde das Programm bzw. die möglichen Programmpunkte nicht zu viel für 3 Wochen. Vor allem auch, weil ich gelesen hatte, dass du ja nicht stur deine Route abfahren willst, sondern dich flexibel zeigen wirst.


    Genau das hätte ich dir auch geraten, denn der Vorteil eines Campers ist ja, dass man sich nicht an eine vorgebuchte Route halten muss. Ich würde deine Punkte als Ideensammlung sehen, damit du weißt, was es in der Region zu sehen gibt, in der du dich gerade befindest.


    Daher würde ich auch nichts auf die Frage "im oder gegen den Uhrzeigersinn" geben, sondern mich beim Start nach dem Wetter richten.

    Hallo,


    ihr seid ja früh dran mit euren Fragen, wenn ihr in 2 Wochen startet. :D

    Ich kann zwar das Bild nicht sehen, ist aber auch nicht notwendig. Für eure Tour braucht ihr keinen Allrad-Mietwagen, aber Allrad und Spikes geben euch auf jeden Fall zusätzliche Sicherheit auf den Straßen im Winter. Auf jeden Fall würde ich darauf achten, dass euer Wagen Spikes drauf hat.


    In etwa so wie eure Tour sah auch meine erste Wintertour aus. Die war allerdings im März, und damals gab es kaum Schnee und Eis auf den Straßen, so dass ich auch mit Polo und Winterreifen keine Probleme hatte. Wenn ich die Wettermeldungen der letzten Tage und Wochen aus Island aber so lese oder höre, dann scheint es dieses Jahr doch etwas "winterlicher" zu sein.


    Ich finde es richtig, dass ihr zuerst Richtung Höfn fahren wollt, und dann den Goldenen Circle (Geyser usw.) besuchen wollt. Denn es ist sicherlich gut, wenn ihr ein oder zwei Tage vor dem Rückflug nicht zu weit von Keflavik entfernt seid.

    Der Jeep Grand Cherokee ist sicherlich das besser geeignete Auto fürs Hochland, aber bei meinen Besuchen im Hochland (Toyota Hilux) hat man fast überall unzählige Dacia Duster angetroffen. So schlecht können die nicht sein. ^^

    Ich stimme MellyOnTour zu, dass die Fähre mit eigenem Wagen meiner Meinung nur Sinn macht, wenn man einen "speziellen" Wagen hat, also einen 4x4 oder eine Camper. Seinen eigenen "normalo" PKW mitzunehmen halte ich nicht für eine gute Idee - wozu, warum?


    Auch ohne 4x4 wirst du viele Schotterstraßen fahren, was deinem PKW schon etwas stärker abnutzen kann (Steinschlag). Mietwagen auf Island sind teuer, aber ein PKW ist mit Flug zusammen wahrscheinlich nicht teurer als Fähre mit eigenem Wagen und längerer Hin- und Rückfahrt. Aber wie schon gesagt wurde, einfach mal durchrechnen.


    Falls einige deiner geplanten Ziele im Hochland liegen, brauchst du sowieso einen 4x4, aber auf seiner ersten Islandtour kann man 3 Wochen spielend ohne Besuch des Hochlands sinnvoll rumbringen.