Beiträge von Verðandi

    Wie weiter vorne schon mal geschrieben, die google maps Angaben + 30% sind in etwa realistisch bei normalem Wetter und Straßenzustand.

    Im Hochland (was im Winter eher nicht in Frage kommt) rechne ich mit 20-25 kmh.

    Das ist nett, Sarah  

    Und natürlich steht kein extra Schild da, der Zaun ist ja selbsterklärend. Die Leitern dienen normalerweise den Landbesitzern dazu, komfortabel von einer Seite auf die andere zu kommen.

    Das Problem mit solchen Beschreibungen im Internet ist halt, dass das viel mehr Besucher generiert, als es so passiert, wenn es jemand zufällig findet oder einen Tipp zB in einem Mueseum bekommt. Gutes Beispiel für die Folgen sind das Flugzeugwrack am Strand und diverse natürliche Hotpots.

    Den 2. Tag würde ich nach hinten vor den Abflug verschieben. Im Winter ist es immer gut, einen Puffertag zu haben, zumal die Südküste recht sturmanfällig ist.

    Von Snaefellsnes nach Akureyri geht, kann aber wetterabhängig deutlich länger dauern und auch ein Umplanen erfordern. Wir sind auch schon vorletzten Winter von Snaefellsnes an den Myvatn gefahren, im Schneesturm. Ging auch. Dann kann man noch am Abend in das Bad und den nächsten Tag ausführlich der Myvatn-Gegend und der Fahrt zurück nach Akureyri widmen. Würde ich alles vom Wetter abhängig machen.

    Am Myvatn, das ist die Jardbodin bzw Myvatn Nature Bath.

    An Tag 6 (bzw. 5, wenn Reykjavik nach hinten wandert) würde ich nicht nach Reykjavik fahren, sondern entweder gleich zB bis Fludir, oder einen Zwischenstopp im Hraunfossar-Tal einlegen und von dort zum Golden Circle.

    Eigentlich solltest Du doch Deine Angebetete am besten kennen und den richtigen Moment/Ort unterwegs entdecken. Falls sie überhaupt ein Freund (oder eine Freundin) von solchen Ritualen ist. Ich wär's nicht :D

    Ich würde mir jetzt also nicht irgendwelche Orte geben lassen, dann verkrampft nach ihnen Ausschau halten und dann vielleicht mit "dort muss es sein" dahin fahren. Das kann ja nur schiefgehen ;)

    Ich habe bisher rund 20 mal auf Island ein Auto angemietet. Bisher noch nie über ein Portal, sondern immer direkt. Seit sie am Markt sind, buchen wir bevorzugt bei Geysir, aber ich hatte auch schon alle möglichen anderen einschlägigen Vermieter (Budget, Hertz, Sixt, Atak, Citycarrental ...) Bisher hat immer alles tadellos geklappt. Problem ist halt, dass eher schlechte Erfahrungen niedergeschrieben werden. Und es gibt Dinge, über die ich mich zB gar nicht aufrege. ZB ist es beinahe Standardausrüstung, dass ein Reifen Luft läßt oder dass nur ein Scheinwerfer funktioniert. Für andere ist sowas ein Grund für schlechte Bewertung, ich fahre alle zwei Tage an die Tanke und fasse Luft nach ;)

    Wir buchen meist in der Mittagszeit für die kommende Nacht. Hat bisher immer geklappt. Man darf sich halt nicht auf einen bestimmten Ort/ein bestimmtes Quartier festlegen, das klappt vielleicht nicht immer (vor allem im Südwesten).

    Wie das mit solchen Portalen funktioniert, weiß ich nicht, ich buche immer direkt bei einem Anbieter. Ich würde auch mit einem Golf fahren, kommt immer drauf an, was Du vorhast (also wie weit weg Du Dich von der Ringstraße/den dichter besiedelten Gebieten bewegen willst) und wieviel Erfahrung Du mit winterlichen Straßenverhältnissen hast.

    ich meine dabei nicht die Banner über kria - das passt ja alles, hoffentlich hört der andere kram "Wir empfehlen" mal auf, verunstaltet total die Optik und sollte verboten werden in dieser störenden Form.

    Entschuldige, aber dafür, dass wir dieses Forum kostenlos nutzen können, muss Werbung eben sein. Das Forum hat nicht nur Kria als Werbepartner, das wäre wohl auch etwas viel für einen.

    Die Küstenstraße (870) von Kópasker nach Raufarhöfn mit schönen Ausblicken, Steinformationen, Wasserfällem. Die merkwürdige skurrile "Arctic Stonehenge"- Variante in Raufarhöfn. Das Selárdalslaug etwas nördlich von Vopnafjördur direkt am Fluß, über einen Abzweig von der 85 zu erreichen. Natürlich die 917 mit unglaublich phantastischen Ausblicken, lohnt aber nur bei Nebelfreiheit. 4x4 braucht man natürlich nicht, ist eine ganz normale Schotterstraße.

    Auf die Westfjorde geht's nun auf jeden Fall auch. Mit Fähre ab Snæfellsnes und dann weiter bis Látrabjarg. Von dort dann weiter bis Ísafjörður. Habe mir für den Fall der Fälle ein Reifenreparaturkit für meinen Smart besorgt. Falls man dann wettermäßig dort langsamer als geplant weiterkommt, übernachte ich dann im Zelt. Habt ihr da Tips bzgl. Zelten?


    Grüße,

    Andre

    Tjalda kennst Du? Ein guter Überblick über die Campingplätze samt Öffnungszeiten.

    Da ich selbst nicht campe, kann ich nicht einschätzen, wie sinnvoll die Campingcard ist, aber ich meine, der recht übereinstimmende Tenor der campenden Forumsler ist: lohnt nicht. Ich denke, erst recht nicht, wenn nicht mehr alle Campingplätze offen sind.

    Für Campinggebühr gibt es oftmals einen kleinen Briefkasten, wenn man außerhalb der Öffnungszeiten dort steht. Manchmal gibt es auch eine Telefonnummer, an der man nachfragen kann wegen der Sanitäreinrichtungen.

    Danke, Silke, das hatte sich wirklich gelohnt!

    Als wir kurz in einer Schneewehe feststeckten und ein Stück zurückfahren mussten, hatte meine Tochter das schon abgehakt. Aber ich meinte, bei dem schönen Wetter und nur knapp fünf Kilometern könnten wir es doch zu Fuß versuchen. Nach einigem Genörgel und ein Paar zusätzlichen Leggings unter den Jeans durften wir dann auch loslaufen. Unterwegs habe ich mich dann zwar ein paarmal gefragt, wessen Idee das eigentlich war :D, der Weg war teilweise durch den Schnee ziemlich beschwerlich. Dafür wartete dann diese Schönheit auf uns- und das oben ist nur ein Handyfoto ;) 

    Wir waren 2016 und 2017 jeweils in der ersten Märzwoche auf Island.

    Kleinwagen würde ich eher nicht empfehlen, bei den oft heftigen Winterstürmen kann das unangenehm werden. Wir hatten beide Male einen 4x4, was nicht unbedingt sein muss (aber natürlich manchmal ganz nützlich ist) Auf jeden Fall würde ich auf sehr gute Winterreifen, idealerweise mit Spikes achten bzw. gleich so buchen.

    Wir haben vorab nur die erste und letzte Nacht gebucht (machen wir eh immer so), dann ist man unabhängig und kann sich und sein Tun sehr gut nach dem Wetter richten.

    2016 war es sehr winterlich. Wir sind über Snaefellsnes (1 Tag) gen Norden bis zum Myvatn gefahren. Im Norden gab es Eis und Schnee in Mengen, vereiste Straßen, Schneesturm & strahlenden Sonnenschein, immer aber recht viel Wind, der den Schnee dauerhaft in Schleiern über die Straße trieb. Dazu tagsüber um die minus 15 Grad. Es war großartig! Der Godafoss war ziemlich gefroren, überall war Schnee, durch den Wind von allen Seiten- meine erste Ahnung von "White-out" habe ich dort bekommen. Eyjafjördur&Skagafjördur präsentierten sich mit wunderbarstem Sonnenschein und Schnee, Schnee und... ja, Schnee :) In Akureyri lag er überall übermannshoch an den Straßen aufgetürmt.

    Wegen des vielen Schnees sind wir zwei Tage vor Heimflug dann in den Süden gefahren, über die berüchtigten Pässe war es teils schon recht abenteuerlich. Im Süden war auch Schnee, aber nicht ganz so viel, wir haben die großen Highlights an der Südküste im Winter angeschaut. In der Nacht vor dem Abflug gab es etwa einen halben Meter Neuschnee. Die Fahrt über die Hellisheidi war spannend, aber machbar, zum Glück war der Pass auch nicht geschlossen.

    Dieses Jahr kamen wir ca. eine Woche nach dem massiven Schneefalls in Südisland. Es lag noch allerorten an den Straßen jede Menge Schnee, die Straßen selbst waren frei. Da wir ein bisschen nord-addicted sind und auch dort sich hauptsächlich Freunde&Wahlfamilie tummeln, sind wir wieder via Snaefellsnes (das muss einfach und ist im Winter wunderschön) in den Norden. Dieses Mal nicht so viel Schnee, auch nicht so kalt, dadurch konnten wir u.a. zum Aldeyarfoss, der ja am Rande des Hochlande etwa 40 km stromauf vom Godafoss liegt. Auch der war wunderschön gefroren (und erforderte eine 5 km- Wanderung durch knietiefen Schnee - bei schönstem Sonnenschein).

    Auch Nordlicht haben wir reichlich gesehen.


    Nur Selfoss und Golden Circle wäre mir nix, aber es gibt genügend Leute, die ein festes Ferienhaus bevorzugen. Flug nach Akureyri ist sicher eine Option, man muss aber bedenken, dass Inlandsflüge im Winter gerne mal ausfallen. Im sturmreichen Winter 2014/2015 gab es mehr gecancelte als durchgeführte Flüge.

    Seid's beim Laufskálarétt?

    Ja! :love: Freu mich schon, das war vor zwei Jahren so endgenial, das schrie einfach nach Wiederholung :)


    @Doris, Du musst nicht gleich ein Pferd werden, für Leuts stricke ich auch ;)


    Silke , ich stricke Jacken auch immer offen, aber mit linken Reihen. Von links nach rechts stricken klingt sehr... wild :D Aber interessante Idee, vielleicht probiere ich das gleich mal aus, wenn ich mit der aktuellen Jacke in die Musterregion komme :)