Beiträge von Verðandi

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    Ist das Bad denn direkt an das Schlafzimmer angeschlossen? Das wäre sehr schlecht, denn dann wären ziemlich viele Sporen im Zimmer.

    Nein, es ist ein Gemeinschaftsbad und am Ende des Korridors. Ein Zimmer ist natürlich direkt daneben.


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    -Mücken: Mit wievielen müssen wir rechnen? Ist das so katastrophal wie in Schweden?

    Ich war jetzt vielleicht zehn Mal im Frühjahr/Sommer/Spätsommer am Myvatn und es gab nur ein einziges Mal Mücken. Dann aber so richtig viele. Sie stechen aber nicht. Man sollte nur den Mund zulassen und die Klimaanlage auf "Umluft" stellen :D


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    -sind die Straßen eigentlich beschriftet, so dass man sofort erkennen würde, wenn man eine F-Straße befährt?


    Straßennummern stehen immer an allen Abzweigen und wenn man auf eine F-Road einbiegt, steht da immer ein großes Schild, dass 4x4 angesagt ist und ggf. Furten warten. Das gilt natürlich nur für die offiziellen Straßen. Wenn man auf irgendwelche Feldwege einbiegt, muss man selber aufpassen ;)

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    -Reykjanes, wenn man wenig Zeit hat: Was sollte man auf jeden Fall gesehen haben?

    Ich würde dann Seltun/Krysuvík anpeilen. Das Thermalgebiet hat auf engem Raum ziemlich viel anzuschauen, besser/intensiver als Gunnuhver *find*

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    Warum 5 Nächte auf Gardur habe ich mich inzwischen auch schon gefragt :-D Es passt mit der Planung vorne und hinten nicht *heul* Mich spricht aber die Unterkunft sehr an, da ich Tiere (vor Allem Katzen) sehr liebe und mein Mann und ich dringend auch mal ein paar Tage zum Ausspannen benötigen würden.

    Ich würde Euch davon, ehrlich gesagt, abraten. Zwischenzeitlich gab es auf Garður mal ein Cottage, aber scheinbar nicht mehr, wenn man sich die Bilder/Beschreibung sowohl auf der Website als auch bei FB so anschaut. Man wohnt also ziemlich sicher im Erdgeschoß des Wohnhauses. Eines der Zimmer (das sog. Familienzimmer, das hatten wir) geht vom Gemeinschaftsraum mit der Küche ab (Lärmpegel bis spät abends und morgens beizeiten). Im kleinen Bad blühte in der Dusche der schwarze Schimmel, die war für mich unbenutzbar. So wie ich Guðmundur einschätze, ist da inzwischen nichts passiert, zumal seine bessere Hälfte vor 4 oder 5 Jahren nach Deutschland zurückgegangen ist.

    Mal eine oder zwei Nächte, ok. Aber für 5 wäre es mir deutlich zu, äh, einfach. Im Aðaldal an sich ist es aber wirklich schön. Und sehr viele Pferde sind auch da. Und preislich sind sie natürlich immer noch ganz am unteren Ende.

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    (Barnafoss wird wohl nicht gehen, oder?

    Die letzten beiden Winter (jeweils erste Märzwoche 2016 und 2017) kam man dort problemlos hin. Ein bisschen glatt auf den Wegen war es, aber völlig im Rahmen.


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    Was ist auf Reykjanes ein absolutes Muss-Ziel?

    Gunnuhver, Seltun/Krysuvik zB

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    Danach soll es in die Westfjorde gehen. Auf dem Weg dorthin dachten wir, machen wir einen Zwischenstopp in der Gegend vom Kolugljufur Canyon (sinnvoll??). Dann kann man sich noch Vatsnes anschauen.

    Ja. Ist sinnvoll.


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    Habt ihr einen ultimativen Tipp für das Abfahren der Westfjorde? Wir dachten, dass wir vom Kolugljufur Canyon zum Latrabjarg fahren (das wird ne ganz schöne Strecke....), dort übernachten und am nächten Tag zum Arnarfjördur (Dynandi)? Da fragen wir uns noch, wieviel Zeit wir dort verbringen sollten. So viele Tage haben wir dann ja nicht mehr zur Verfügung.

    Drei Tage sollte man schon einplanen. Ganz gut bewährt hat sich: Vor den Toren der Westfjorde irgendwo übernachten, zB in Laugar i Saelingsdal. Ein Tag für den südlichen Bereich, mit Látrabjarg, evtl Raudasandur, und allem, was am Wege liegt. Übernachtung zB in Talknafjördur. Tag 2 Arnarfjördur mit Abstecher bis Selardalur raus, Dynjandi etc., Übernachtung Isafjördur. Den dreitten Tag über die nördlichen Fjorde und Steingrimsfjardarheidi wieder raus. Das schafft man dann auch bis ungefähr Budardalur oder Grundarfjördur (Snaefellsness).


    Warum 5 Nächte auf Gardur?

    Gibt aber jetzt auch die Möglichkeit, von Keflavík weiter nach Akureyri zu fliegen und dort zusammenzutreffen. Allerdings ist der Anschlussflug glaube ich nicht ganz billig, aber macht vielleicht Sinn.

    Oder Flug nach Egilsstadir. Allerdings müsste da die bessere Hälfte nach Reykjavík (45 km vom Keflavík, zB mit Flybus), während Akureyri inzwischen auch von Keflavík angeflogen wird (aber nur mit direktem Umsteigen von einem internationalen Flug, dh, man muss eingecheckt bleiben). Inlandsflug kostet so um die 100 Euro one way.

    Wie gesagt, weiß ich nicht, wie weit das Projekt Asphaltierung inzwischen ist. Wenn man auf den Road Info Viewer bei vegagerdin schaut, offenbar noch nicht bis dorthin. Die Piste wies in der Vergangenheit manchmal sehr tief Spurrinnen auf, mit PKW ist man da echt chancenlos gewesen.

    Und, wie schon angemerkt, sind nicht nur F-Straßen für PKW ausgeschlossen. Die prominentesten, die man auch ohne "F" mit PKW nicht fahren darf, sind die Kjölur ((F)35) und Kaldidalur ((F)550). Eine Liste liegt normalerweise im Fahrzeug.

    Auf der östlichen Dettifoss-Piste durfte man schon immer auch mit PKW fahren. Spaß macht das aber keinen :P *waschbrett*

    @Preisexplosion: Eigentlich sind die Preise ungefähr wieder dort, wo sie früher, vor dem Bankrott, auch schon waren .


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    Kurz im Moment tendieren wir dazu, die Ringstraße aufzugeben. 1 Nacht nach der Ankunft in Flughafennähe (Reykjavik), 1 Tag Reise, 3-4 Nächte an einem Ort mit Ausflügen, 1 Tag Reise, 3-4 Tage an einem anderen Ort mit Ausflügen, 1 Nacht Reykjavik und Abflug übern Teich.


    Finde ich sehr vernünftig. Was gut funktioniert für eine Woche bis zehn Tage:

    1. Nacht in Flughafennähe (weil Ihr ja sicher mitten in der Nacht landet).

    Am nächsten Tag Snaefellsnes anpeilen. Zwei Übernachtungen auf der Halbinsel einplanen, zB eine an der Süd- und eine an der Nordküste. Es geht auch zwei Nächte im selben Quartier, weil man relativ einfach von der Nord- auf die Südseite und umgedreht kommt.

    Anschließend Fahrtag bis zum Myvatn. Dort zwei- drei Übernachtungen einplanen.

    Dann gemächlicher wieder zurück. Eine Nacht Akureyri.

    Von Akureyri unter Mitnahme der Sehenswürdigkeiten an der Strecke bis ungefähr Borgarnes fahren.

    Am nächsten Morgen Hraunfossar, dann Golden Circle.

    Wenn noch ein Tag Zeit ist, eine Nacht bei Selfoss/Fludir und den nächsten Tag für die Südküste bis Vík.

    Übernachtung in Reykjavík, Rückflug.


    Würde ich lieber so machen statt zu viele Nächte an einem Ort. Das geht auch, aber man fährt dann viel mehr.

    Hallo Frank,

    es ist besser, ein Quartier in Reykjavík und eins auf Snaefellsnes zu haben. Sonst wird es einfach viel zu viel Hin- und Herfahrerei. Ich würde sogar eher zu 1x Reykjavík, einmal Bereich Golden Circle und dann Snaefellsnes tendieren. Das erspart auch eine ganze Menge Hin-und Herfahrerei, die besser für andere schöne Dinge genutzt werden kann.

    Snaefellsnes --> Myvatn ist durchaus realistisch machbar. Natürlich hat man dann unterwegs wenig Zeit für evtl Sehenswürdigkeiten, aber bei nur zehn Tagen und einem einmal Rundrum-Trip muss man halt Abstriche machen. Und im Mai sind die Nächte hell, man kann also sehr viel Zeit für all die schönen Dinge nutzen und muss dann nur sehen, dass man auch mal irgendwann ins Bett geht :D

    Eine Zwischenstation im Osten ist sinnvoll. Außerdem gibt es im Osten auch viel zu sehen :)

    Nein, das ist es nicht. Sie wären nur eine Draufgabe. Wir möchten das Island abseits der Touristenattraktionen kennenlernen und einfach nur mal für uns sein und genießen.

    Látrabjarg ist eine Touristenattraktion. Natürlich trotzdem im Verhältnis relativ ruhig, aber doch gut besucht. Nicht einmal im Juni 2003 waren wir dort allein.

    Ich stimme flakkari zu. Ein halber Tag geht ja schon für Anfahrt und Rückfahrt drauf. Und für Landmannalaugar selbst sollte man schon mindestens 2-3 Stunden einplanen, wenn man nicht nur hin und direkt wieder zurückfahren will. Für uns ist LML einer der klassischen Tagesausflüge. Meist früh am Morgen ab Hrauneyjar los, nach ca. 2 Stunden in LML, dort über den stetig wachsenden Massenandrang staunen, ein bisschen wandern (wenn man Pech hat, in Kolonne :wacko:), Fotos etc, dann nach Süden wieder raus. Da Ihr ja zurück nach Hrauneyjar müsst, denselben Weg zurück, aber bevor man das tut, kann man ja auch noch ein Stück nach Süden fahren und sich von der schönen Landschaft bezaubern lassen.

    Doch, seit sie verlegt wurd vor ca. 1-2 Monaten, ist die Ringstraße durchgängig auch im Osten asphaltiert.


    Mit WoMo nach Látrabjarg würde ich mir wohl sparen. Manche machen das zwar, aber es gibt da so Stellen, die stelle ich mir mit WoMo alles andere als spaßig vor.

    Auf die Google Maps - Zeiten kannst Du locker 30% aufschlagen - mit PKW. Mit WoMo womöglich noch mehr.

    Ansonsten sehe ich das wie Doris. Wir haben immer nur ein paar "Nice to"- Eckpunkte, nie einen Plan. Nie würde mir einfallen, eine Route festzulegen. Wir entscheiden früh nach Wetter, Lust und Laune, was uns der Tag ungefähr bringt. Wenn sich das dann über Tage ändert, so ist das eben so. Durch Island muss man sich treiben lassen, sonst hat man den "Erdungseffekt" verpasst.

    Beim Laugarvatn ist das Hauptproblem, eine Stelle zum Reingehen zu finden. Man befindet sich ja immer auf Privatland. Und so sonderlich warm ist der See nicht, wir waren schon mal drin, aber via Fontana. Vielleicht, wenn man eine Stelle findet, an der gerade auch eine heiße Quelle ist.

    Hrunalaug ist ein ganz kleiner privater Hotpot, der leider durch Veröffentlichungen im Internet völlig verloren ist. Er hatte auch früher schon nicht immer Wasser oder nur sehr wenig richtig abtauchen war nicht. Inzwischen muss es leider ziemlich verdreckt sein.

    Selárdalur ist schön. Es ist ja auch ziemlich abgelegen, entsprechend wenig frequentiert. Aber sehr weit weg vom Golden Circle (in Nordostisland)

    "Guide to Iceland" ist kein Vermieter, sondern ein Vermittlungsportal. Bei welchem Anbieter man letztendlich landet, sieht man nach der Abfrage.

    Wegen Spikes anfragen. Nicht alle Vermieter bieten sie automatisch an (zB bei Sixt hatten wir keine, bei Citycarrental waren sie Standard).

    Thema Versicherungen: Wir fahren seit 17 Jahren regelmäßig 1-2 x im Jahr nach Island. Früher (tm) gab es diesen ganzen Versicherungskram überhaupt nicht. Erst seit dem Eyjafjallajökull-Ausbruch sind plötzlich Versicherungen gegen allen möglichen Scheiß aufgeploppt.

    Ich miete nach wie vor nur mit Grundabsicherung. Als einzige einigermaßen sinnvolle Zusatzversicherung ist meiner Meinung nach die Steinschlagversicherung (Gravelprotection). Es gibt Vermieter (Sixt zB) die sind da wohl wirklich extrem pingelig. Wir selbst hatten noch nie ein Problem, ich miete meist bei geysir.is. Zuletzt hatte ich bei bei Icerental4x4 einen älteren Jeep gemietet. Der hatte schon soviele Kratzer und Schmarren, dass das Übergabeprotokoll einen Wald aus Strichen enthielt :D Aber das Auto war völlig in Ordnung, hat uns überall hingebracht, ist klaglos auch durch tiefere Flüsse gefahren und niemand hat sich bei der Rücknahme näher für einen evtl. neu hinzugekommen Kratzer interessiert :D