Beiträge von Verðandi

    Ein Navi braucht man nicht, ob man sich gegen alles und jedes versichern will, muss man selber wissen.

    Ich habe bisher noch nie eine zusätzliche Versicherung abgeschlossen und habe auch immer nur den "normalen" Selbstbehalt (CDW). Hätte ich nicht inzwischen eine Kreditkarte, die zusätzliche Absicherung mitbringt, würde ich heute, mit dem massiv gestiegenen Verkehrsaufkommen, vor allem im Süden/Südwesten wohl zusätzlich Gravel Protection buchen. Gebraucht hätte ich sie aber bisher trotzdem auch noch nie.

    Sand&Asche ist keine echte Versicherung, sondern etwas, was die Mietwagenanbieter erfunden haben, dh, das Geld fließt direkt an den Mietwagenanbieter, eine schöne zusätzliche Erhöhung des Mietpreises (und die Erklärung, warum Mietwagenanbieter so interessiert am Verkauf dieser "Versicherung" sind). Asche: Es gibt aktuell keinen Vulkanausbruch, also keine herumfligende Asche. Sand: Wer in einen Sandsturm fährt, dem ist wohl eh nicht zu helfen (und vermutlich zahlt dann niemand wegen grober Fahrlässigkeit). Für mich eine echt überflüssige "Versicherung".

    Und natürlich hoffe ich für sie , dass sie sich den Traktor bald kaufen kann !

    Sie hat ihn schon gekauft, der Kalender war ein Renner :)

    Ich meine, er sollte dann auch die Tage auf ihrem Hof eintrudeln.

    Gefährlich wird es nur, wenn man seinen gesunden Menschenverstand zu Hause lässt.

    Das Wetter kann einem natürlich einen Strich durch die Rechnung machen und man hat vielleicht das Pech, dass einen oder zwei Tage nur Fensterwetter ist. Das muss einem klar sein, dass das passieren kann, auch zeitweise Straßensperrungen u.ä. Dass man sich gar nichts anschauen kann, ist aber eher unwahrscheinlich.

    Mietwagen sollte Spikes haben (bei der Autovermietung vorher klar machen)

    Ob nun der Himmel im Februar klar oder bedeckt sein wird, kann jetzt auch niemand sagen. Wir haben die drei letzten Jahre immer die erste Märzwoche in Island verbracht (und werden das nächstes Jahr wieder tun) und haben häufig Nordlicht gesehen.

    Kann ich als nicht-Isländer nicht so unterschreiben, ich hatte irgendwie (komischerweise?) noch nie Probleme damit :help:

    Gibt es aber tatsächlich, eine Freundin lebt jetzt seit 10 Jahren in Island, hat jahrelang gebraucht, ehe sie "rein" kam und kämpft eigentlich nach wie vor. Es ist, denke ich, ein Unterschied, ob man praktisch direkt aus den Windeln, so wie Du, oder im höheren Lebensalter auswandert und auch wohin. Besagte Freundin ist auf's Land gezogen und war schon so Mitte 40.

    Andere Beispiele kenne ich aber auch. Und meine Tochter hat auch nach wie vor ihre Familie in Island, ist immer noch die jederzeit willkommene Tochter und Schwester, auch nach inzwischen 17 Jahren noch (8|)

    Deltoro ,

    die Idee von einer Mietwohnung in einem Dörfchen abseits der großen Städte (die hierzulande auch alle als Dorf durchgehen würden, abgesehen von Reykjavík, Akureyri und vielleicht noch Isafjördur) kann man wohl nur haben, wenn man noch nie da war ;)

    In Island ist wohnen zur Miete schwierig bis unmöglich, besonders in den kleine Ansiedlungen. Das ist im Wesentlichen immer Eigentum.

    Dazu kommt, dass Island ein Land der weiten Entfernungen ist. In den kleinen Dörfchen (die teilweise aus sehr weit verstreut liegenden Farmen bestehen), gibt es nicht so sehr viel außer Landwirtschaft und Fischerei. Also zum Arbeiten in eine der wenigen Städte. Jeden Tag 50 km und mehr pendeln.

    Dasselbe natürlich auch für die Kids. Außerhalb der Städte sind 40 km und mehr zur Schule keine Seltenheit. Es fährt ein Schulbus, ja. Aber die Zeit braucht es trotzdem. Und immer noch gibt es Internate für die Kinder, die zu weit abgelegen wohnen. Das ist vielleicht auch nicht unbedingt das, was man will.

    Der nächste Punkt ist die medizinische Versorgung. Außerhalb der Städte ebenfalls ein schwieriges Thema. Eine Freundin zB ruft ihren Arzt (Allgemeinsmediziner) regelmäßig an und sagt ihm, welche Antibabypille sie braucht. Untersuchung? Fehlanzeige. Wenn einem was fehlt, ruft man erstmal den Arzt an und der entscheidet, ob man auch vorstellig werden darf oder einfach ein paar Pillen einwirft und gut.


    Man sollte sich das schon alles ganz genau anschauen, ehe man auswandert. Mindestens 3-4 Wochen Urlaub sollte man für den Anfang machen, um überhaupt mal eine Idee zu bekommen.

    So einfach drauf los, das mag funktionieren, wenn man jung und ungebunden ist. Mit Familie hängt viel mehr dran.

    Hast Du da auch die Einwegmiete einberechnet? Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass das so viel ausmacht.

    Wir behalten zB auch den Mietwagen immer während einer einwöchigen Reittour, weil das billiger als Einwegmiete ist.

    Ich würde aber sowieso nicht zwei Tage für Reykjavik einplanen. Das Innenstädtchen ist doch sehr überschaubar und locker an einem Tag abgedeckt.

    Ich würde lieber einen zusätzlichen Tag an der Süd- oder Ostküste einplanen und den, der jetzt noch "übrig" ist zB im Skagafjördur o.ä., also im Norden. Aber auch auf der Halbinsel Reykjanes kann man locker einen Tag verbringen oder zwischen Hvammstangi und Borgarnes zusammen mit dem Reykjadal (Hraunfossar&Co)

    Wir übernachten immer ganz normal in einem der Gästehäuser in der Nähe des Flughafens. Auch wenn man schon sehr früh da sein muss, finde ich das für mich immer viel entspannter, als irgendwo rumzulungern und die Zeit totzuschlagen.

    Auto wird auch immer morgens abgegeben. Die Autovermietungen sind darauf eingestellt.

    Mit kurzfristiger Buchung vergeudet man auch nicht den halben Tag mit Unterkunftssuche. Wir buchen meist nach dem Frühstück für die kommende Nacht oder im Laufe des Vormittags, dann immer der Beifahrer. Das dauert keine 5 Minuten ;)

    Wenn man das nicht machen will, würde ich auch das Risiko eingehen, dass man eben zahlen muss. Die Isländer kennen ja aber ihr Wetter auch und es ist nicht in ihrem Sinne, dass Touristen irgendwo aus dem Schnee gezogen werden müssen. Die Wahrscheinlichkeit von Kulanz bei wetterbedingter Absage würde ich auf über 90% einschätzen.

    Bei der geplanten Strecke würde ich dann eher auf zehn Tage orientieren.

    Es sieht zumindest nicht unrealistisch aus. Ich würde aber auf Snaefellsnes lieber eine Nacht an der Süd- und eine an der Nordküste einplanen. Statt nur "Ausflug Myvatn" lieber gleich eine Nacht am Myvatn einplanen. Dort gibt es so viel zu sehen und zu unternehmen und abends geht man dann ins Jardbodin :) Eine zusätzliche Nacht in Borgarnes braucht es eigentlich nicht. Ggf. würde ich auch eher etwas weiter im Tal, zB Reykholt übernachten.

    Da werden Klicks generiert. Oft sind diese Links personalisiert, dh, derjenige, der den Werbelink platziert hat, bekommt Bares, wenn jemand da drauf klickt, weil man nachvollziehen kann, wer den Link platziert hat. Natürlich gibt es da noch mehr Varianten. Und dann gibt es natürlich welche, denen ist einfach fad und die wollen einfach rumtrollen.