Posts by funke

    Ich finde eine Rundtour mit ca. 140km pro Tag nicht stressig.


    mhh. ich habe das nicht einmal auf die km gesehen. Eher das lesen, der anzusehenden Punkte. (Aber ich habe wohl auch einfach eine andere Art zu reisen)
    Trotzdem wage ich zu behaupten, dass es nicht bei den geplanten km bleiben wird ;-)


    Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine gute Tour und viel Freude bei der Planung und Umsetzung.



    P.S. ich habe kaum woanders so sehr wie in Island gelernt, dass Pläne nicht immer aufgehen und die Lösung nicht immer einfach ist ;)

    GUten Morgen allerseits,


    ich schließe mich dem Thema einmal an, weil ich überlege Island im März (alternativ auch im nächsten November) das nächste Mal wieder zu besuchen. Dann wohl auch mit Mietwagen.


    @ matty, wenn ich Deinen Reiseplan lese, bekomme ich bereits beim lesen Stress ;-) aber das ist ja Geschmackssache.
    in Island ist es m.M.n. immer und zu jeder Jahreszeit sinnvoll, im Winter noch wichtiger, einen Puffer einzubauen, um zumindest rechtzeit zum Rückflug in KEF zu sein. (Außer man ist bereit, dem Chef zu verklickern, dass man dann doch später zurück kommt und eine Menge Geld in die Hand zu nehmen, um dann spontan irgendwie nach Hause zu kommen;-) )
    Wobei dieser Puffer bei mir immer daraus besteht, bei Einhalten der (welcher auch immer) geplanten Strecke mindestens zwei Tage vor dem Rückflug bereits in die Nähe von Reykjavik/ Keflavik sein zu können. Dann kann man zum krönenden Abschluss Reykjavik genießen und eine Runde über Reykjanes incl. Kleifavatn, Seltun und Ghnunnuver machen. Wer es mag auch blaue Lagune.


    Ich kenne Island bisher nur im Mai, September und Oktober, aber es gibt schon da Tage, die extrem ungemütlich sind, Nebel bei dem man nicht weiter als bis zur Motorhaube sehen kann, Sturm. Wenn ich mir das in Verbindung mit Eis und Schnee vorstelle, dann wird Weiterkommrn u.U. langsam bis unmöglich....


    Außerdem sollte man nicht vergessen, dass die sehenswerten Orte nicht nur die im Reiseführer beschriebenen "must-see" Hotspots sind , sondern dazwischen überraschend viele Flecken sind, die Island ausmachen und die man vielleicht ansehen oder auf sich wirken lassen möchte....
    Falls man nur "abhaken" möchte entfällt das...
    Wie in vorangegangenen Posts schon geschrieben wurde, sportliches Programm ist eine Umrundung in der kurzen Zeit zu jeder Jahreszeit.


    Ich werde bei meiner geplanten Zeit im Winter Snaefellsness, Golden Circle, und den Süden bis Vik ggf. Höfn und zum Schluss Reykjanes vornehmen. Das Ganze auch mit zwei bzw. drei Nächten an einzelnen Standorten. Obwohl ich die Gegenden schon kenne, so bin ich doch neugierig, diese im Winter zu sehen.


    VG
    Funke islandwinke

    Hallo zusammen,


    vorweg wünsche ich Euch einen guten Übergang in 2017 und hoffentlich viele schöne Islanderlebnisse.


    Eigentlich wollte ich schon lange ein paar Bilder meiner Radreise in der Westfjorden hier posten, aber leider war ich direkt nach meiner Reise aus diversen Gründen etwas ausgenockt.


    Um dieses Jahr aber zumindest damit zu beenden, erlaube ich mir eine kurze Zusammenfassung:


    Die Westfjorde waren ein Traum. Ich hatte unglaubliches Glück mit dem Wetter, viel Sonne, wenig Regen, meist erträglichen Wind und häufig Nordlichter. Diese konnte ich nur leider kaum genießen, da ich nach den mühsamen Pässen einfach zu Müde war noch bis weit in die Nacht wach zu bleiben.
    Sehr beeindruckt war ich von den unglaubich schönen Stränden und dem klaren Wasser und ich bin froh, dass Island kein Klima für Strandurlaub hat, so dass es nicht zu einem Badeurlaubsparadies werden wird.
    Dafür, dass die Westfjorde nicht so dicht besiedelt sind, fand ich es für Ende August, Anfang September sehr voll mit Touristen, dennoch konnte ich genügend Plätze finden, an denen ich Ruhe hatte und genießen konnte.


    Alle Strecken konnte ich mit Rad und Gepäck gut bewältigen, ich brauchte Zeit und Geduld, aber dafür sehe ich Ausblicke und KLeinigkeiten, an denen man mit dem Auto leicht vorbei fährt. In Breidavik habe ich mir zwei Tage gegönnt, weil es erstens zu Stürmisch zum radeln und zweitens so schön dort war. Zum Frühstück gab es das Frühstück im Hotel, ein schöner Luxus, wenn das mitgenommene Essen nur abgezählt ist. Auch das Abendessen habe ich mir dort im Restaurant gegönnt. In Raudasandur ging mir leider das Essen komplett aus, so dass ich dort nicht länger als eine Nacht bleiben konnte. Durch hier geschriebene Beiträge hatte ich Restpekt vor der Serpentinenstraße dorthin, empfand diese aber als sehr schön, in beide Richtungen. Solche Herausforderungen mag ich.



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    Schieben musste ich lediglich auf der ersten Etappe von Isafjordur Richtung Süden, da ich die alte Straße genommen habe, die sehr stenig, teilweise verschüttet ist.
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    Flateyri <3


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    dort bin ich erst abends um 22:30, gerade noch im Dämmerlicht angekommen.


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    Ich hoffe es ist erlaubt zu verlinken. Mehr Bilder, auch von anderen (Island)Reisen gibt es hier, auch öffentlich anzusehen:
    https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1293720683994838.1073741841.778814755485436&type=1&l=afea25fa10


    Alles Gute für 2017!
    Liebe Grüße islandwinke
    Yvonne

    Danke :)
    Ich fahre weiter Richtung Süden, also wohl gegen den Uhrzeigersinn. Gemein ist eigentlich die KombinationGegenwind und Bergauf ;) Mit Abstecher nach Latrabjarg und Raudasand,iwenn das Wetter es zulässt. Und dann sollte auf jeden Fall noch Flatey drin sein. Mal sehen, ob ich dann noch Zeit hab Richtung Reykjavík zu tadeln oder ob ich Bus fahre.
    LG Yvonne :girl:

    Hallo und hej!
    Meine ersten drei Radeltage und eine Kajaktour habe ich schon hinter mir :)


    Ich verstehe nun was Ihr meintet, von wegen Respekt und so. Ja. Die Westfjorde sind noch mal eine Nummer härter,als alles was ich radtechnisch bisher kenne und ich sitze für wenige km ziemlich lang im Sattel.


    ABER: Es ist toll und belohnt wurde ich die letzten Tage mit Superwetter! Die Landschaften beeindrucken mich nachhaltig und weil ich die Zeit vergessen habe und meiner Planung nun einen Tag voraus bin, gönne ich mir heute eine Pause in Bildudalur.
    Verhungert bin ich bisher auch nicht und da es ja überall das Nötigste gibt,passt es schon.


    GoIcelandislandwinke

    Patreksfjördur hat definitiv auch mindestens einen Supermarkt, da habe ich im Juni noch eingekauft.
    Ich meine mich zu erinnern, an den vielen Tunnels Fahrad verboten Schilder gesehen zu haben... aber ohne Gewähr.


    Ah ok, das ist schon mal gut! :thumbup: Dann interessieren mich noch die Orte dazwischen;-) Sind immerhin drei bis vier Tagesetappen.


    Wenn Tunnels Fahrraddurchfahrten verbieten gibt es hoffentlich Umfahrungsmöglichkeiten, die ich immer bevorzugen würde. .... So viele Tunnels sind aber auf meiner Strecke zum Glück nicht.

    Hallo und guten Abend zusammen,


    vielleicht kann mir jemand von Euch noch einmal mit ein paar kleinen Infos helfen.


    Supermärkte bzw.die Möglichkeiten Lebensmittel zu kaufen in den Westfjorden. Wenn ich das richtig sehe gibt es in Isafjödur zwei (große) Supermärkte, in denen ich mich mit den wesentlichen Dingen für einige Tage eindecken werde. Da meine Transportmöglichkeiten sehr beschränkt sind und der Kohldampf beim radeln groß muss ich zumindest Brot, Skyr und Obst öfter nachfüllen. Möglichkeiten Essen zu gehen oder zumindest einen Imbiss zu bekommen gibt es wohl genügend bzw. nutze ich eh wo ich kann.


    Wenn ich Ja. map oder google. map beschäftsige finde ich keinerlei Möglichkeiten Lebensmittel zu kaufen ?Ist nicht so, oder? Kann ich davon ausgehen, dass ich, wie im Rest von Island auch in den Orten zumindest kleine Lebensmittelläden finde?


    Dann würde mich noch interessieren, ob mir jemand genaueres zum Tunnel zwischen Isafjördur und Bolungarvik sagen kann.
    Ist der Verkehr dort stark? Ist der Tunnel steigungsfrei/-arm? Gibt es Ausweichstellen? Gibt es Luft?
    Meiner Kenntnis nach ist die Ausweichstrecke an der Küste wohl gesperrt. Vielleicht lasse ich es auch dorthin zu fahren. Ich finde Tunnels mit dem Fahrrad nicht gerade gemütlich und wenn ich den Hinweg nicht mag, muss ich ja auch wieder zurück.


    Danke schon mal und viele Grüße
    Yvonne

    Guten abend,


    noch eine weitere Frage tut sich mir auf... nein zwei.


    1. Muss ich in den Westfjorden bei (bestimmten) Küstenstraßen die Gezeiten beachten? Vielleicht ne doofe Frage, stellt sich mir aber gerade, wenn ich mir die Umfahrung des Tunnel Richtung Bolungarvík ansehe.


    2. Ich habe gesehen, dass es am Flughafen in Reykjavik Schließfächer geben soll, die man länger belegen kann. Hat jemand Erfahrung wie gut die Chance ist, dort ein Schließfach zu bekommen. Muss meine Fahrradtransporttasche irgendwie unterkriegen und brauche einen Plan B, falls es in meiner Erste- und Letzte-Nacht-Unterkunft in Keflavik nicht geht.


    und noch eine...
    Es gibt eine Tunnelumfahrung von Ísafjörður aus, zumindest nach Google Maps und und der im www befindlichen topografischen Islandkarte. Unter ja.is ist die Straße nicht zu sehen. Gibt es die? Tunnel ist nicht so meins, wenn ich es vermeiden kann.



    thx1 für Eure Infos!
    :girl:

    oder halt ein gutes Zelt. Mein Vaude Taurus UL hält schon was aus.


    ja, klar! Das ist ein gutes Zelt. :thumbup:
    Ich hatte das anders verstanden.
    Glaube schon, dass es gerade auf Island auch Wetter und Wind gibt, bei dem das beste Zelt nicht mehr viel kann.... aber ausprobieren ist immer gut ;-)
    Und ich denke, dass manchal einfach die Haltbarkeit eines Zeltes sich bei häufigen Extrembelastungen verkürzt, aber zumindest die mindestens mittelpreisigen, nicht unbedingt beim erten Sturm versagen Regen-Smiley

    Rauðasandur ist natürlich ein Mörder-Umweg von Deiner Strecke, aber schön ist es da, zweifelsohne (auch wenn mein Aufenthalt da sehr kurz war, da es leider sehr schlechtes Weter war)


    Solche Abstecher werde ich auch extrem vom Wetter abhängig machen. Aber ausschließen nicht. Ich weiß ja, dass ich mich auf eine Gegend mit Sackgassen einlasse. Musste aber auch an anderen Orten schon aus verschiedensten Gründen umdrehen, obwohl es keine Sackgasse war. Bin ich gewöhnt ;)

    Ich war in erster Linie wegen dem Latrabjarg und den Puffins dorthin gefahren und bin 3 Tage geblieben. Die Puffins werden Ende August wohl nicht mehr da sein. Aber der Strand bei Breidavik und vor allem Raudasandur sind auch sehenswer


    Ja die Vogelwelt ist ja zu der Zeit leider schon sehr karg, aber schöne Strände sind auf jeden Fall immer ein gutes Ziel. :)

    Hatte bisher in Island noch nie so starken Wind, dass ich mir um mein Zelt Sorgen machen musste. Aber vielleicht war es ja einfach nur Glück.


    Wahrscheinlich Glück gehabt ;)
    Vor zwei Jahren war Ende August, direkt am Tag meiner Ankunft so starker Sturm angesagt, dass vor Campen gewarnt wurde, ich hab mich spontan zwei Nächte in einem Gasthaus Grindavik einquartiert. Als ich nach leichtem Abflauen des Sturms endlich meine Tour (mit dem Fahrrad) starten konnte, hatte durch den Rückenwind das Glück mit 25 kmh die Berge hochzukommen :nummer1:


    Hi, also ich als Fan von Decathlon würde nicht für Island drauf vertrauen, aber egal wo (in Island oder sonstigem Skandinavien) wo Franzosen zelten waren, tun sie es oft mit Decathlonzelten. Ich denke, Versuch tut gut und Plan B in der Tasche oder genug Geld für einen Zeltspontankauf oder feste Unterkünfte (sollte man in Island eh immer mal mit rechnen, dass es ausdrückliche Warnungen gibt, nicht zu campen). Ich war mit meinem Nordsik Opland, was laut Hersteller 80 km/h gut verträgt in Island und Norwegen zelten bei Wind bis 100 km/h. passte:-)


    LG Funke

    Quote

    Klingt wunderbar! Würde ich so und nicht umgekehrt machen.
    Nur zum Verständnis: nach Hornstrandir ohne Rad, gelle? Das würde Dich dort nur behindern! Bei zwei Tagen Hornstrandir bietet sich an, z.B. nach Hornvík zu fahren, da zu zelten und zum Hornbjarg zu wandern. Musst Du aber natürlich mit den Booten checken, ob die da mittlerweile täglich fahren. Ansonsten Heysterey.
    Per Fahrrad wohl einigemaßen gut machbar (wird als 40km Fahrradstrecke beworben, trotzdem Tidentafel besorgen): von Þingeyri um die Spitze der Halbinsel.
    Vielleicht n Tag (oder wenigstens einen halben, morgens hin, dann weiter mit der Nachmittagsfähre) auf Flatey verbringen.


    Hi,
    ja, nach Hornstrandir wahrscheinlich ohne Rad und etwas wandern :-) Sofern die Boote noch fahren. Einige enden bereits am
    26.8. andere fahren wohl bis 31.8.


    Flatey ist eine gute Idee, hatte ich nicht auf dem Plan, aber wenn ich schon mal dabin

    Hallo zusammen,
    da bin ich wieder, nachdem ich mir letztes Jahr eine Islandabstinez verabreicht habe, bin ich wieder reif für die Insel GoIceland


    Ende August geht es für zwei Wochen los. Diesmal sollen es - so Plan A- die Westfjorde mit dem Fahrrad sein.
    Regen-, sturm- und kälteerprobt bin ich. Mein Fahrrad und ich sind fit 4*4 straßenfahrbar und leidensfähig ;)


    Ich habe geplant zwischen Ísafjörður und Brjánslækur die Strecke mit Abstecher nach rechts und links zurück zulegen. Meine Idee ist nach Ísafjörður zu fliegen und von dort noch zwei Tage nach Hornstrandir überzusetzen, was ja anscheinend nur bis 31.8. möglich ist. Zurück soll es dann per Boot über Stykkishólmur gehen und von dort abhängig der verbleibenden Zeit per Rad oder/ und Bus zurück nach KEF.


    Oder wäre umgekehrt sinnvoller?


    Was sollte ich gesehen haben? Besonders interessieren mich natürlich, die "Abstecher" in die westlichen Sackgassen. Mit dem Fahrrad können auf Island ja 5 km eine Weltreise werden ;) Wichtig ist mir tolle Eindrücke der Natur zu haben und einfach Ruhe.


    Für Tipps bin ich dankbar
    LG
    Yvonne