Posts by ulf

    Ähnliches habe ja auch ich in mehreren Beiträgen bereits geschrieben.
    Island ist halt leider ein irrsinnig teures Land.
    Ich will ja nicht abstreiten, dass ich nicht auch 2 Wochen an der Ringstraße verbringen möchte.
    Das würde mein Urlaubsbudget allerdings deutlich übersteigen.
    Und mit guter Organisation, zum Beispiel, dass man die Route genau plant, die Unterkünfte an idealen Positionen bereits vorher bucht, kann man auch in einer Woche die Ringstraße (+ Snaefelsnes und sonstige einige Abstecher) wirklich stressfrei erleben.
    Wir sind dabei rund 2.400 km gefahren, was einer Tagesleistung von durchschnittlich 350 km entspricht.
    Ich bin auch daheim immer Frühaufsteher und spätestens um 8.30 sind wir halt im Auto gesessen.
    Bei den hellen Nächten dürfen die Tage auch etwas länger dauern.
    Wir hatten Zeit genug für kleine Wanderungen, Museumsbesuche und seeeehr viele Fotos.
    Also absolut keine Rede von "Rally".
    Aber das waren unsere subjektiven Eindrücke.
    Uns reichen halt 1-2 Stunden am Gullfoss, ein anderer ist vielleicht entäuscht, wenn er dafür nicht einen halben Tag Zeit hat.

    ja, Island ist sehr teuer, das kann man nicht wegdiskutieren. Wir haben auch zwei Campingplätze gesehen und ich muss sagen, die waren in einem Top-Zustand. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass du da irgendein Platzproblem haben wirst. Wir sind keine Camper und eine Woche Inselumrundung ist sicher zu knapp um die Zeit mit Quartiersuche zu vergeuden, das meinte ich mit vorbuchen.
    Bezüglich Geld - ich weiß nicht wie gut du mit deiner Bankomatkarte zurecht kommst. Ich habe hier im Forum auch schon gelesen, dass unsere Karten nicht bei jedem Bankomaten akzeptiert werden. Und überhaupt wirst du in Island außerhalb der südlichen Ballungsräume nicht so leicht Bankomaten finden. Sicherheitshalber genügend Geld wechseln. Wir haben fast alles mit der Kreditkarte bezahlt. Die meisten Tankstellen im "Niemandsland" sind auch unbesetzte Tankstellen wo du überhaupt nur mit einer Kreditkarte Sprit erhälst -nur mit Zahlencode!

    auch ich habe voriges Jahr Island in einer Woche umrunded und hatte absolut kein Problem damit.
    Die Kommentare so mancher Island-Profis haben mich vorher allerdings schon verunsichert.


    Mein Reiseplan:


    Ankunft in der Nacht, Nächtigung in Flughafennähe.


    1. Tag Fahrt zur Snaefelsness-Halbinsel mit Umrundung, landschaftlich einfach ein Wahnsinn, wir haben uns in Island bereits am ersten Tag verliebt. - 2. Nächtigung im Raum Grundarfjördur


    2. Tag Fahrt von Grundarfjördur Richtung Norden in den Raum Varmahlid wo wir die 3.Nächtigung hatten. Die Straße ist über längere Abschnitte nicht asphaltiert, was für Island-Neulinge gewöhnungsbedürftig ist. Schön ist in Island alles. Aber im Vergleich mit Snaefelsnes ist dieser Tag nicht so reizvoll.


    3. Tag Fahrt Fahrt über Akureyri ins Myvatn-Gebiet wo wir die 4. Nächtigung hatten. Ein kleiner Bummel durch Akureyri, wir konnten jedoch nichts Besonderes entdecken. Die Isländer sind wohl auf den botanischen Garten recht stolz, der für diese geographische Lage auch beachtenswert ist. Auf der Weiterfahrt zum Myvatn-See erreicht man den Godafoss, bei dem man natürlich nicht vorbeifahren darf. Das Myvatn-Gebiet war ein Highlight unserer Rundreise. Den See muss man auch unbedingt umrunden. Besonders sehenswert sind die Lavafelder Dimmuborgir, die schönsten die wir in Island gesehen haben. Auch der Ausflug nach Krafla, nordöstlich vom Myvatn-See war beeindruckend. Am Ende der Straße liegt ein traumhafter türkisfarbener Bergsee, inmitten von Schnee. Vom Myvatn-Naturbad haben wir uns mehr erwartet. Für 20 Euro Eintritt erhält man relativ wenig geboten. Am schlimmsten haben wir empfunden, dass es keine Ruheräume mit Liegen gibt, so wie in unseren Bädern.


    4. Tag Fahrt über Husavik (hier gibt's Wal-Touren, wir habens nicht gemacht) und Asbyrgi zum Dettifoss. Asbyrgi ist eine reizvolle Schlucht und eine wunderbare Wandergegend. Hier hätten wir gerne einen Tag mehr Zeit gehabt für eine längere Wanderung. Der Dettifoss ist der größte Wasserfall Europas und ein Top-Erlebnis in Island. Danach Weiterfahrt in den Raum Egilsstadir wo wir die 5. Nächtigung hatten. Von Egilsstadir unbedingt den Abstecher nach Seydisfjördur machen, diese Straße ist ein Erlebnis!


    5. Tag Fahrt über die Ostfjorde zum Vatnajökull. Landschaftlich auch wieder Top! Im Raum Höfn bekommt man dann die ersten Perspektiven mit den faszinierenden Gletscherzungen. In Höfn bis zum Aussichtspark fahren! Weiterfahrt nach Süden zum Jökulsarion, ein Highlight, das man ohnehin nicht übersehen kann. In dieser Gegend hatten wir auch unsere 6. Nächtigung.


    6. Tag Fahrt zur Südküste. Die nächsten Highlights im Raum Vik. Bei Dyrholaey gibt's einen der anerkannt schönsten Strände der Welt und gleich daneben einen Vogelfelsen mit Papageientauchern. Danach sind wir weiter gefahren in den Raum Laugaras / Reykholt wo wir die 7. Nächtigung hatten.


    7. Tag Die Must-Haves des Südens, an denen kein Island-Tourist vorbei kommt: Gullfoss, Geysir, Pingvellier. Am Nachmittag haben wir uns noch Reykjavik angesehen was uns von ganz Island am Allerwenigsten gefallen hat. Und in der Nacht gings wieder nach Hause.


    Ich habe jetzt nur die wichtigsten Dinge aufgeschrieben, es gibt überall entlang der Strecke jede Menge kleinere, Sehenswürdigkeiten. Endlose Felder mit den wunderschönen Arktis-Lupinien, Schafherden, Island-Pferde, kleinere Wasserfälle. Wir sind oft mal für ein paar Stunden stehen geblieben und haben kleine Wanderungen gemacht. Auch mit nur 7 Tagen hatten wir nie ein Stress-Gefühl. Wichtig finde ich nur, dass alle Quartiere an den richtigen Positionen vorgebucht sind.

    wie bereits erwähnt kann auch ich nur sagen, dass sich die Fahrt am Kraftwerk vorbei bis zu dem See auf jeden Fall lohnt. Rund um den See sind wir allerdings in einem katastrophal klebrigen Schlamm gestanden. Entsprechende Schuhe erforderlich!

    Ich lese hier immer wieder Beiträge von Besuchern, die völlig unrealistische Erwartungen haben und dann total geschockt sind über die Zahlen, mit denen sie bei ihren Preisermittlungen konfrontiert werden.
    Liebe Leute - Island ist eines der faszinierendsten Länder der Welt und eines der teuersten Länder der Welt!
    Natürlich kann man auch in Island mit viel Aufwand, Eigeninitiative und Verzicht auf Komfort die Kosten etwas minimieren.
    Trotzdem wird ein Schlafsack-Urlaub in Island teurer sein als ein Urlaub in einem türkischen 5-Stern All Inclusive Club.
    Wer das nicht akzeptieren kann sollte sich mit Island gar nicht weiter beschäftigen.
    Wer bereit ist für dieses Land tiefer in die Tasche zu greifen wird dafür mit Eindrücken belohnt, die er sonst nirgends auf der Welt findet.
    Hier ein paar Hauptsaison-Richtpreise, wie ich sie festgestellt habe:
    Nächtigung im Doppelzimmer mit Dusche und WC am Gang inklusive Frühstück pro Person: ca. 60 Euro
    2 WD-Kleinwagen je Woche: ca. 600 Euro
    4 WD Suzuki Jimny je Woche: ca. 900 Euro
    Essen in einfachen Lokalen: 20 - 30 Euro (Pizza und Burger gibt's etwas billiger)
    Bier in einfachen Lokalen: ab 7 Euro

    ich kann dir nur die Unterkünfte nennen, in denen wir waren. In der Reihenfolge unserer Reise. Du kannst ja googlen, bei manchen findest du eine eigene Website, bei manchen nur Reiseportale. Es waren durchwegs sehr einfache Unterkünfte, allerdings überall mit gutem Frühstück. Und die Lage war auch fast überall sehr schön. Wir habens über www.island-profi-at gebucht. Pro Nacht pro Person haben wir um die 60 Euro bezahlt.


    Hotel Vogar
    Sudur-bar
    Bakkaflöt
    Guest House Stoeng
    Guest House Eyolfsstadir
    Hotel Hali
    Sydra Langholt

    ich halte fixe Punkte mit Ausflügen nicht so ideal weil man viel Zeit mit dem Fahren auf bereits befahrenen Strecken vergeudet. Ich kann da wirklich nur eine Rundreise mit ständig neuen Quartieren empfehlen, da hat man einfach mehr von Island. Wir hatten voriges Jahr 7 Nächtigungen, in Stichworten unsere Rundreise (mit Mietwagen):


    Ankunft Keflavik gegen Mitternacht - 1. Nächtigung in Vogar (Flughafennähe)


    1. Tag Fahrt zur Snaefelsness-Halbinsel mit Umrundung, landschaftlich einfach ein Wahnsinn, wir haben uns in Island bereits am ersten Tag verliebt. - 2. Nächtigung im Raum Grundarfjördur


    2. Tag Fahrt von Grundarfjördur Richtung Norden in den Raum Varmahlid wo wir die 3.Nächtigung hatten. Die Straße ist über längere Abschnitte nicht asphaltiert, was für Island-Neulinge gewöhnungsbedürftig ist. Schön ist in Island alles. Aber im Vergleich mit Snaefelsnes ist dieser Tag nicht so reizvoll.


    3. Tag Fahrt Fahrt über Akureyri ins Myvatn-Gebiet wo wir die 4. Nächtigung hatten. Ein kleiner Bummel durch Akureyri, wir konnten jedoch nichts Besonderes entdecken. Die Isländer sind wohl auf den botanischen Garten recht stolz, der für diese geographische Lage auch beachtenswert ist. Auf der Weiterfahrt zum Myvatn-See erreicht man den Godafoss, bei dem man natürlich nicht vorbeifahren darf. Das Myvatn-Gebiet war ein Highlight unserer Rundreise. Den See muss man auch unbedingt umrunden. Besonders sehenswert sind die Lavafelder Dimmuborgir, die schönsten die wir in Island gesehen haben. Auch der Ausflug nach Krafla, nordöstlich vom Myvatn-See war beeindruckend. Am Ende der Straße liegt ein traumhafter türkisfarbener Bergsee, inmitten von Schnee. Vom Myvatn-Naturbad haben wir uns mehr erwartet. Für 20 Euro Eintritt erhält man relativ wenig geboten. Am schlimmsten haben wir empfunden, dass es keine Ruheräume mit Liegen gibt, so wie in unseren Bädern.


    4. Tag Fahrt über Husavik (hier gibt's Wal-Touren, wir habens nicht gemacht) und Asbyrgi zum Dettifoss. Asbyrgi ist eine reizvolle Schlucht und eine wunderbare Wandergegend. Hier hätten wir gerne einen Tag mehr Zeit gehabt für eine längere Wanderung. Der Dettifoss ist der größte Wasserfall Europas und ein Top-Erlebnis in Island. Danach Weiterfahrt in den Raum Egilsstadir wo wir die 5. Nächtigung hatten. Von Egilsstadir unbedingt den Abstecher nach Seydisfjördur machen, diese Straße ist ein Erlebnis!


    5. Tag Fahrt über die Ostfjorde zum Vatnajökull. Landschaftlich auch wieder Top! Im Raum Höfn bekommt man dann die ersten Perspektiven mit den faszinierenden Gletscherzungen. In Höfn bis zum Aussichtspark fahren! Weiterfahrt nach Süden zum Jökulsarion, ein Highlight, das man ohnehin nicht übersehen kann. In dieser Gegend hatten wir auch unsere 6. Nächtigung.


    6. Tag Fahrt zur Südküste. Die nächsten Highlights im Raum Vik. Bei Dyrholaey gibt's einen der anerkannt schönsten Strände der Welt und gleich daneben einen Vogelfelsen mit Papageientauchern. Danach sind wir weiter gefahren in den Raum Laugaras / Reykholt wo wir die 7. Nächtigung hatten.


    7. Tag Die Must-Haves des Südens, an denen kein Island-Tourist vorbei kommt: Gullfoss, Geysir, Pingvellier. Am Nachmittag haben wir uns noch Reykjavik angesehen was uns von ganz Island am Allerwenigsten gefallen hat. Und in der Nacht gings wieder nach Hause.


    Ich habe jetzt nur die wichtigsten Dinge aufgeschrieben, es gibt überall entlang der Strecke jede Menge kleinere, Sehenswürdigkeiten. Endlose Felder mit den wunderschönen Arktis-Lupinien, Schafherden, Island-Pferde, kleinere Wasserfälle. Wir sind oft mal für ein paar Stunden stehen geblieben und haben kleine Wanderungen gemacht. Auch mit nur 7 Tagen hatten wir nie ein Stress-Gefühl. Wichtig finde ich nur, dass alle Quartiere an den richtigen Positionen vorgebucht sind.

    Für uns war die Snaefelsnes-Halbinsel so beeindruckend, dass das der einzige Teil unserer Vorjahres-Rundreise ist, den wir uns heuer noch einmal geben (zusätzlich zu unserer heurigen Tour ins Hochland und in die Westfjorde). Das Myvatn-Bad haben wir auch besucht. Okay - ein Bad inmitten von Lavasteinen hat seinen Reiz. Die Infrastruktur dort ist eine Katastrophe. Die Sauna sieht prähistorisch aus, es gibt keine Ruheräume mit Liegen wie wir es von unseren Wellness-Zentren gewöhnt sind. Da man sich eigentlich nirgends so recht aufhalten kann außer im Wasser werden bereits 2 Stunden lange. Vermutlich ist das so gewollt, damit die Leute bald wieder gehen. Das Myvatn-Gebiet insgesamt ist aber sehr schön. Ein Highlight sind die Dimmuborgir Lavafelder. Den Myvatn-See solltet ihr umrunden! Auch die Fahrt den Berg hoch nach Krafla (nordöstlich vom Myvatn-See) ist wunderschön, dort gibt's einen traumhaften türkisfarbenen See inmitten von Schnee. Die ganzen Schwefeldämpfe in der Gegend sind einfach ein Erlebnis. Dettifoss ist ein Muss, die Walbeobachtung war uns nicht wichtig. Wenn ihr vom Norden in den Osten fahrt unbedingt bei Egilsstadir den Abstecher nach Seydisfjördur machen. Ihr werdet es nicht bereuen! Abschließend meine Meinung (die aber nicht unbedingt für euch passen muss) - verzichtet nicht auf Snaefelsness, es wäre schade, eine Nacht im Westen reicht, und 2 Nächte im Norden reichen meiner Meinung nach auch.

    Wir sind voriges Jahr die Ringstraße (+ ausgefahrene Snaefelsnes Halbinsel) mit 7 Nächtigungen gefahren. Ich hatte kein einziges Mal das Gefühl von Stress. Wir sind unterwegs immer wieder stehen geblieben wenn es uns wo besonders gut gefallen hat (schön ist es überall), wir hatten genügend Zeit für kleine Wanderungen und für sehr viele Bilder. Wir hatten auch genügend Zeit um stundenlang in katastrophalste Seitenstraßen zu fahren um Robben (laut Reiseführer) zu sehen. Robben haben wir zwar keine gesehen, aber wunderschöne unberührte Natur. Die Muß-Highlights - Geysir, Gullfoss, Pingvellir, Godafoss, Dettifoss, Asbyrgi, Myvatn Gebiet, Jökulsarion, aber auch immer wieder Abstecher in Seitenstraßen wie zum Beispiel das wunderschöne Seydisfjördur haben wir alle erlebt. Im Raum Vik haben wir uns fast einen halben Tag aufgehalten um einen der anerkannt schönsten Strände der Welt bei Dyrholaey zu genießen und gleich daneben den Vogelfelsen mit den Papageientauchern. Wir hatten Zeit für das Myvatn-Naturbad. Wir sind also ganz bestimmt nicht mit 90 um Island gerast. Für Reykjavik haben wir einen halben Tag eingeplant, was leider viel zu lange war. Das waren die reizlosesten Stunden unseres ganzen Island-Urlaubes. Wichtig finde ich nur, dass die Rundreise gut geplant ist, die Reiseanbieter machen das normalerweise perfekt. Denn für Quartiersuche haben wir nicht eine Minute verschwendet.

    Hallo energy,


    ich kann dir Island Profi nur empfehlen. Ich habe dort meine Rundreise im Vorjahr gebucht und für heuer bereits wieder. Die Preise sind ja übers Internet vergleichbar, der Service nicht. Bei meinen Buchungen wurde immer auf persönliche Wünsche eingegangen. Ein derart umfangreiches Infomaterial habe ich noch bei keinem anderen Anbieter erhalten. Sämtliche Fragen wurden immer sofort und persönlich beantwortet. Die gebuchten Quartiere befanden sich ausnahmslos immer an den landschaftlich schönsten Plätzen. Es hat einfach rundherum alles gepasst.

    ich habs in diesem Forum schon einige Male gepostet, dass ich immer wieder das Vorbuchen empfehle. Abgesehen davon, dass es wirklich schwierig werden kann ein Zimmer zu bekommen (die Quartiere, in denen wir waren, waren fast immer voll) ist mir die Urlaubszeit auch einfach zu kostbar um sie mit Quartiersuche zu vergeuden. Du schreibst in deinem Beitrag von Hotels, wir haben eigentlich nur in Privatquartieren geschlafen. Mag sein, dass die Situation in Hotels anders ist. Zu unseren Privatquartieren muss ich auch sagen, dass man sie oft nur über Seitenstraßen erreicht hat, in die man zur Quartiersuche bestimmt nicht hineinfährt. Und die Route vorher festlegen halte ich für kein all zu großes Problem.

    wie ich schon geschrieben habe, war für uns alles vorreserviert. Ich muss dazu auch sagen, dass sich die Unterkünfte (wir hatten einfache Privatquartiere) meistens etwas abseits der Hauptstraße befunden haben. Das waren dann schon mal ein paar Kilometer Schotterstraße in die ich nie eingebogen wäre um ein Quartier zu suchen. Dafür hatten wir jedes Mal eine Nächtigung in wunderschöner Landschaft an einem Fjord, einer Pferdefarm und ähnliches. Was ich damit sagen will - ich hätte diese Unterkünfte selbst nie gefunden. Und wie erwähnt ist mir Urlaub grundsätzlich zu kostbar um die Zeit mit irgendwelchen Suchen zu vergeuden. Die Nächtigungspreise pro Person mit durchwegs reichhaltigem Frühstücksbuffet lagen immer um die 60 Euro (Hauptsaison). Dieser Betrag ist natürlich höher, als wir es von Mitteleuropa gewöhnt sind, aber Island ist halt teurer als Mitteleuropa. Ich bin in diesem Forum auch schon empfohlenen Links bezüglich Hostels und dergleichen gefolgt. Wenn ich dann die Lage dieser Hostels mit der Lage unserer Farmhäuser verglichen habe, dann noch berücksichtigt, dass man dort entweder die Bettwäsche selbst haben muss oder dafür aufzahlen muss, das Ganze dann noch ohne Frühstück - dann haben mir die paar Euro die wie mehr bezahlt haben nicht leid getan. Für was auch immer du dich entscheidest, ich kann dir nur raten organisiere so viel wie möglich von daheim. Wir haben alles über www.island-profi.at gebucht und waren sehr zufrieden. Du findest in diesem Forum auch genügend weitere Möglichkeiten.

    Hallo Cara,


    auch wir (meine Frau und ich) haben voriges Jahr im Juni unsere Island-Rundreise ab München angetreten. Wir werdens auch heuer wieder machen (heuer geht's aber ins Hochland und in die Westfjorde). Wir hatten allerdings nur 7 Nächtigungen zur Verfügung und haben uns da die gleiche Frage gestellt - geht das überhaupt? Einmal abgesehen davon, dass Urlaub immer zu kurz ist sind wir in dieser Woche rund um Island gefahren und haben dabei etwas mehr als 2000 km zurückgelegt. Ein Stress-Gefühl ist dabei überhaupt nie aufgekommen. Unsere Mietwagen-Rundreise war von unserem Anbieter allerdings auch perfekt geplant. Wir haben nicht eine einzige Minute mit Quartier-Suche vergeudet, das war alles vorreserviert und leicht zu finden. Die Highlights von Island wie z.B. Snaefelsnes Halbinsel, Godafoss, Myvatn-Gebiet, Dettifoss, Jökulsarion, Gullfoss, Geysir, Pingvellir, haben wir alle gesehen. Wir hatten aber auch Zeit für Abstecher von der Ringstraße in einige wunderschöne Orte wie zum Beispiel Seydisfjördur (bei Egilsstadir im Westen). Wir hatten auch genügend Zeit um zum Beispiel einen der anerkannt schönsten Strände der Welt - bei Dyrholaey/Vik zu genießen. Dort in der Nähe konnten wir auch Papageientaucher fotographieren. Ebenso haben wir einen Badenachmittag im Myvatn Naturbad eingelegt. Also sogar in einer Woche kann man sehr viel erleben, so sollte es in 12 Tagen noch weniger Problem sein. Für Reykjavik haben wir nur ein paar Stunden eingeplant und auch die waren zu viel. Diese Stadt hat uns von ganz Island am wenigsten gegeben.


    Lasst euch nicht entmutigen wenn andere von 3-wöchigen Rundreisen berichten, für uns wars auch in einer Woche schön. Und Autofahren in Island ist mit dem in Deutschland nicht zu vergleichen. Sobald ihr Reykjavik hinter euch gelassen habt befindet ihr euch auch auf der "Hauptstrasse" mitten in der Natur.


    Liebe Grüße Ulf

    Wenn man nach Island fährt muss man sich damit abfinden, dass nahezu alles teurer ist, als in Deutschland oder Österreich. Wer hier verzweifelt nach dem gewohnten Preisniveau sucht, macht sich damit nur den Urlaub kaputt! Wir schlafen in einfachen Privatquartieren die mit rund 60 Euro/Person doppelt bis drei mal so teuer sind wie daheim. Ein halbwegs ordentliches Essen haben wir voriges Jahr kaum unter 25 Euro erhalten. Und ich weigere mich einen Hamburger mit ein paar Pommes Frites als ordentliches Essen zu bezeichnen. Und auch dafür haben wir 15 Euro bezahlt. Wobei wir durchaus auch bei so manchem Lokal nach dem Lesen der Speisekarte wieder weitergefahren sind. Denn 45 Euro und mehr bin auch ich nicht bereit für ein Essen auszugeben. Man muss halt auch in Island (so wie überall) etwas rumschauen. Wenn man auf das Bier verzichten kann (Leitungswasser gibt's überall kostenlos) ist die Gesamtrechnung fürs Essen dann halt auch wieder nicht um so viel teurer.


    Wie unten bereits angemerkt findet man manchmal Touristenrestaurants (bei den Sehenswürdigkeiten) die Mittagsbuffets anbieten. Hier kann man sogar unter 20 Euro ausgezeichnet essen.

    Wenn man nach Island fährt muss man sich damit abfinden, dass nahezu alles teurer ist, als in Deutschland oder Österreich. Wer hier verzweifelt nach dem gewohnten Preisniveau sucht, macht sich damit nur den Urlaub kaputt! Wir schlafen in einfachen Privatquartieren die mit rund 60 Euro/Person doppelt bis drei mal so teuer sind wie daheim. Ein halbwegs ordentliches Essen haben wir voriges Jahr kaum unter 25 Euro erhalten. Und ich weigere mich einen Hamburger mit ein paar Pommes Frites als ordentliches Essen zu bezeichnen. Und auch dafür haben wir 15 Euro bezahlt. Wobei wir durchaus auch bei so manchem Lokal nach dem Lesen der Speisekarte wieder weitergefahren sind. Denn 45 Euro und mehr bin auch ich nicht bereit für ein Essen auszugeben. Man muss halt auch in Island (so wie überall) etwas rumschauen. Wenn man auf das Bier verzichten kann (Leitungswasser gibt's überall kostenlos) ist die Gesamtrechnung fürs Essen dann halt auch wieder nicht um so viel teurer.


    Wie unten bereits angemerkt findet man manchmal Touristenrestaurants (bei den Sehenswürdigkeiten) die Mittagsbuffets anbieten. Hier kann man sogar unter 20 Euro ausgezeichnet essen.

    Die Mietwagenfirmen bei denen wir hier buchen haben lokale Partner in Island. In Keflavik sind die in einem Gebäude ca. 800 m vom Flughafen entfernt untergebracht, Geysir, Avis, Hertz, etc. Auch wir kommen heuer um diese Zeit, genauso wie im Vorjahr, an. Die Frage ist jetzt wer der lokale Partner von billiger-Mietwagen ist. Es ist schon möglich, dass der sein Büro in der Nacht nicht geöffnet hat. Geysir, Avis und Hertz haben zum Beispiel auch nachts geöffnet. Ich weiß nicht ob ihr ADAC-Mitglied seid. Die haben für Mitglieder auch gute Tarife bei den genannten Unternehmen, die auch nachts geöffnet haben.

    Bevor jemand auf die Idee kommt, dass ich hier Schleichwerbung betreibe - das ist definitiv nicht der Fall!


    Aber wir haben mit diesem Unternehmen die allerbesten Erfahrungen gemacht und das wünsche ich auch anderen Island-Freunden. Auf individuelle Wünsche erhält man in kürzester Zeit sehr umfangreiche Informationen und Beratungen. Nach dem buchen der Reise erhält man ein Welcome-Package bestehend aus Info-Material, Routenbeschreibungen, Karten, Reiseführer wie ich es überhaupt noch bei keinem anderen Veranstalter erlebt habe. Und was die Preise betrifft - einfach vergleichen, das kann dann jeder selbst beurteilen.

    Natürlich ist ein fixer Standort für mehrere Tage billiger als wechselnde Quartiere auf einer Rundreise. Die Idee vom Süden (Raum Bogarnes) zum Beispiel Tagesausflüge ins Myvatn-Gebiet und zum Dettifoss zu machen halte ich nicht für realisierbar. Island hat keine deutschen Autobahnen! In diesem Fall kann ich euch nur empfehlen im Süden zu bleiben und auf den Norden zu verzichten. Vielleicht gefällt euch Island ja so gut wie uns, dann macht ihr halt ein anderes Jahr den Norden.

    Wir (meine Frau und ich) wurden schon vor vielen Jahren von Bildern aus Skandinavien beeindruckt. Mit Finnland haben wir angefangen, dann folgten Schweden, Norwegen und zuletzt Island. Wir wollten uns alles einmal ansehen. Bei Island konnten wir es nicht mit einmal bleiben lassen und somit folgt heuer eine Wiederholung.


    Für den Retourflug ab München bezahlen wir heuer (Ende Juni / Anfang Juli) 249 Euro mit airberlin. Nun zu eurer Frage - Eindrücke sind immer subjektiv, eure Empfindungen können durchaus anders sein als unsere. Wir haben uns im Vorjahr über die Ringstraße einen Großteil Islands angesehen. Davon einen halben Tag in Reykjavik und selbst dieser halbe Tag war nach unseren Eindrücken zu viel Zeit in Reykjavik. Wir hatten in Norwegen und Schweden wesentlich reizvollere Stadt-Eindrücke. Die Highlights von Island findet man am Land und nicht in der Stadt!


    Wie weit man selbst Unterkünfte finden kann weiß ich nicht. Mir ist auch die Urlaubszeit zu wertvoll um sie mit Quartiersuche zu vergeuden. Ich habe das alles gerne vorher organisiert. Wir haben dabei sehr gute Erfahrungen gemacht mit www.island-profi.at Auf jeden Fall würde ich euch eine Rundreise und nicht Tagesausflüge von Reykjavik empfehlen.


    Landschaftliche Topgebiete für "normale PKW": die Snaefellsnes-Halbinsel im Westen, das Gebiet um den Myvatn-See im Norden (in dieser Gegend kann man auch den größten Wasserfall Europas, den Dettifoss, sehen), und die Ostküste zwischen Seydisfjördur (absolut sehenswert!) und Vik. Bei Vik findet man einen der anerkannt schönsten Strände weltweit und kurz danach bei Dyrholaey kann man Papageientaucher beobachten. Ein weiteres Highlight an der Ostküsten das man sehen muss ist der Gletschersee Jökulsarion. Alles Eindrücke die man in Reykjavik niemals bekommt. In der Nähe von Reykjavik hat man dann natürlich den Pingvellir-Nationalpark, den Geysir und Gullfoss-Wasserfall. Daran kommt ohnehin kein Tourist vorbei. Die Ringstraße ist natürlich kein Problem für normale PKW, abseits davon wird's dann schon sehr schnell "abenteuerlich". Wir wollen Island heuer queren und das ist ohne Geländewagen ohnehin nicht möglich.


    Weitere gezielte Fragen beantworten wir euch gerne mit "privaten Nachrichten". Zusammenfassend wie eben gesagt: Nicht zu viel Zeit in Reykjavik verbringen, das wäre wirklich schade!

    Ich weiß nicht woher aus Österreich du kommst, für mich ist München ungefähr gleich weit weg wie Wien. Ich bin heuer mit airberlin von München nach Reykjavik geflogen und werde das auch nächstes Jahr wieder machen. Bei rechtzeitiger Buchung liegen die Preise für einen Retourflug Ende Juni unter 250 Euro.