Posts by fakewoodforest

    besonderen Campingplätzen (kein Hochland).


    zur Fähre kann ich nix sagen; wir sind immer geflogen.


    An besonderen Campingplätzen kann ich euch Thakgil (thakgil.is vorschlagen - nicht wirklich Hochland, das schafft ein normaler VW-Bus auch (es sei denn er ist tiefergelegt). Ansonsten im Norden bei Myriam in Skeid bei Dalvik oder in Hofsos im Norden quasi um die Ecke von einem wirklich schönen Schwimmbad.


    Gruss und viel Spass,


    Bernd.

    nun ja - ihr habt nur 9 Tage in Island, fahrt in 7 1/2 Tagen einmal um die Insel - es muss dann schon klar sein, dass ihr quasi überall nur kurz reinschnuppert. Was ist euch denn wichtig auf der Tour? Was wollt Ihr unbedingt sehen, was ist euch eher wurscht? Ihr müsst klar priorisieren - Wollt Ihr noch irgendwo Wale gucken, Robben, was sind kurze Wanderungen (30min oder ein halber Tag?).


    Ich würde vielleicht überlegen, ob ich von Höfn direkt bis zum Myvatn durchfahren würde. Das sind nach Google 5h reine Fahrzeit. Dann hättet Ihr aber am Myvatn selber mehr Zeit - viele finden es dort extrem schön und abwechslungsreich. Mit Dettifoss/Myvatn Nature Bath/Krafla/Dimmuborgir/Namaskard gibt es aber auch wirklich viel zu sehen...


    ich finde den 15.6. irgendwie überflüssig - von Snaefellsness an Reykjavik vorbei zur Blauen Lagune und zurück nach Reykjavik - ihr habt doch schon das Myvatn Nature Bath mit drin; dann würde ich mir die Blaue Lagune schenken und eher woanders mehr Zeit einplanen.


    Wenn Ihr noch ein bisschen Hochlandfeeling haben wollt, koennt Ihr überlegen, ob Ihr anstatt in Kirkju nach Thakgil fahrt -dort gibt es kleine Hütten zum Übernachten und sehr schöne Wanderungen. Schon der Weg nach Thakgil ist lohnenswert...


    Gruss,


    Bernd.


    Ich bin noch nie Q5 gefahren, aber die Sprengisandur würde ich auslassen.


    und warum? es mag tatsächlich Tage geben, an denen die Furten der Sprengissandur mit einem Q5 nicht gehen (wir waren letztes Jahr mit einem Hilux unterwegs, und nach Auskunft der Rangerin in Nyidalur wären wir den Tag vorher nicht durch die Furt gekommen) - ABER wir sind im "Konvoi" zusammen mit einem Duster gefahren, und der hatte keinerlei Probleme. Pauschalisieren hilft nicht immer.


    Das Statement von Martin finde ich gut - ich glaube die Teile können mehr, als man selbst ihnen zutrauen will, da einem das Auto eher zu schade ist...


    Strassen ohne F sollten fast immer kein Problem sein - die beiden wo es noch am ehesten eng werden könnte sind Kjölur und Kaldidalur:
    Kjölur hat keine Furten mehr, vermutlich sollte im kommenden Jahr auch wieder der Abzweig in die Kerlingarfjöll repariert werden. Kann aber eine ganz schöne "Hoppelstrecke" mit viel Wellblech sein. Kaldidalur hat auch keine Furten - aber auch hier gehen die Angaben über die Qualität der Strasse weit auseinander - ich hatte dort nie irgendwelche Probleme, andere berichten von massiven Schlaglöchern und ausgefahrenen Spuren (Bodenfreiheit!!!).


    Landmannalaugar von Norden kommend (von Hraunejar) hats keine Furten - trotzdem schöne aber viel frequentierte Strecke. Die F225 ist weniger befahren, hat noch den Vorteil dass man in Landmannahellir übernachten kann, allerdings ein paar Furten, welche ich aber nie problematisch erlebt habe. Eine ist evtl. etwas happiger - aber wenn der Q5 50cm Watttiefe hat (mehr hat der HIlux auch nicht) sollte das kein Problem sein. Der Weg von Landmanna nach Eldja ist gespickt mit kleineren Furten - das fahren auch viele Dusters und andere SUVs; das soll aber kein Freifahrschein sein. Bei schlechter Witterung (tagelanger Dauerregen) und ungeschicktem Fahrer (die Furten sind durch die vielen Busse in der Mitte ordentlich ausgefahren und entsprechend tief) kann man auch hier ein Auto versenken.


    Generell hängt glaube ich viel von deiner Flexibilität ab - buchst du feste Unterkünfte oder zeltet Ihr? Bei festen Buchungen musst du natürlich auf Nummer sicher gehen, dass die ausgewählte Strecke locker fahrbar ist...wenn du mit dem Zelt flexibel bist, kannst du ja immer umkehren oder vor ner heftigen Furt (z.B. Nyidalur) übernachten und hoffen dass es am nächsten Tag besser ist...


    Gruss,


    Bernd.

    Ja, über die 843 vom Osten her - muss man aber schon etwas wandern und steht quasi auf der "falschen" Seite. Trotzdem schön.


    Im Westen über die 842 und dann kurz auf der F26 in 2-3 Serpentinen den Berg hoch. Der einzige Fluss auf der Strecke ist überbrückt. Auch hier muss man etwas laufen, aber kürzer. Seeeehr lohnenswert.


    Gruss,


    Bernd.

    Myvatn ist schon nett - Dimmuborgir, auf den Hverfjall, ins Myvatn Nature Bath, Krafla, Namaskard - um nur einige zu nennen.


    Zum Wale gucken würde ich auch nicht nach Husavik, sondern eher nach Dalvik - viel familiärer. Übernachten kann man bei Dalvik sehr schön bei Myriam in Skeid (http://www.thule-tours.com/ind…gueshouse-skeidh-de)...oh - jetzt habe ich erst gelesen dass Ihr gar keine Wale anschauen wollt...warum in aller Welt nicht? Wie auch immer - in Skeid kann man auch übernachten, ohne Wale zu gucken...

    Wow, da hast du dir ja eine Mammuttour zusammengestellt:


    1. Tag: du übernimmst um 17:30h den Mietwagen und fährst dann noch bis Vik???


    Tag 2 oder 3: Von Vik fährst du jetzt wieder zurück um von Westen her die 225 zu fahren?


    Tag4: Im Skaftafell wandern, auf einen Gletscher kraxeln, Bootsfahrt in Gletscherlagune, und dann noch weiter nach Höfn


    Wie willst du denn an Tag 7 das alles unter einen Hut bringen? Die Whalewatchingtour dauert min. 2-3h, dann noch reiten und ins Schwimmbad und noch ordentlich Strecke machen???


    ....


    ich würde mir die blaue Lagune schenken und im Norden beim Myvatn ins Nature Bath gehen (ziemlich ähnlich) - dann hast du einen Tag gewonnen (und entspannen kannst du doch auch am letzten Tag in Reykjavik).
    Auch lohnt es meiner Meinung nach nicht für einen Tag nach Snaefellsness zu gehen. Sooo klein ist die Halbinsel nicht. Dann hast du volle 2 Tage mehr für die wirklich vollgepackte Umrundung der Insel.
    Immerhin: der Jimny sollte diese Tour locker packen (Watttiefe und so...)


    Gruss,


    Bernd.

    Hallo,
    auch ich war inzwischen 3 Mal mit dem MTB in Island, das erste Mal kurz nach dem Abi - schon ein paar Jahre her, aber eine ähnliche Situation wie bei dir jetzt: wenig Geld, noch nicht sooo viel gesehen in der Welt, etwas naiv,... Wir sind damals glaube ich in 10 Tagen von Reykjavik, über Geysir und Landmannalaugar nach Vik. Komplett rings rum war uns zu weit (klar, in 10 Tagen), deshalb haben wir uns eine kleine Rundstrecke gesucht. Das war perfekt - auch wenn wir Sandsturm, starken Regen mit Sturmböen (dabei ging eins unserer Aldizelte zum Glück am letzten Tag kaputt) und heftigen Gegenwind auf dem Weg nach Vik hatten. Es hat mich so sehr fasziniert, dass ich danach noch 2 Mal mit dem Radl hin bin, und jetzt nochmal 3 Mal mit dem Allradcamper mit meiner Familie.


    Warum willst du mit der Fähre fahren? Die Flüge nach Island sind doch tatsächlich nicht mehr der Kostentreiber - teilweise bekommt man die doch für 200Euro incl. Gepäck - ich glaube kaum, dass die Fähre so viel billiger ist (und hast eine deutlich längere Anreise). Dann fahr mit dem Bus irgendwo hin (z.B. Blönduos) und mit dem Rad durchs Hochland (Kjölur) zurück nach Reykjavik. Von der 1 wurde dir ja schon abgeraten - deshalb würde ich durchs "nicht mehr gar so abgelegene" Hochland fahren. Dafür brauchst du definitiv ein MTB, ordentliche Satteltaschen (inzwischen gibts die wasserdichten Taschen auch von günstigeren Anbietern als Ortlieb), und ein gutes windstabiles Zelt.


    Bei Fragen....


    Gruss,


    Bernd.

    Nur um etwas Abwechslungs Willen: nehmt doch für F26 - von akureyri über die 821 direkt zum hotpot in laugafell (Dorf kann man auch in der Hütte übernachten), dann mit den Furten ganz durch über landmannalaugar nach vik oder die f225 an der Hekla vorbei nach selfoss. Vorher aber informieren ob die Furten problemlos machbar sind...dir kjölur ist auch schön, vor allem die kerlingarfjöll, aber die richtige mondlandschaft hat's meiner Meinung nach auf der f26; und Furten gehören doch zum Hochland irgendwie dazu, oder?

    Das ist doch mal ein guter Anfang. Mach dich mit der Kamera vertraut, die blendenvorwahl (A) ist dein Freund. Wenn das Ziel Polarlichter sind, solltest du rausfinden ab welchem ISO- Wert das Rauschen beginnt (und wie du die ISO verstellst) und wie man manuell fokussiert. Anstatt eines Stativs kannst du dir ein Beanbag besorgen oder selbst nähen.
    Viel Spaß,
    Bernd

    Die ist im Winter nicht gesperrt, "nur" impassable...mit dem monsterjeep.....


    Ansonsten sind wir im Sommer von der Askja aus zum warmen Fluss und lavafeld gefahren. Die - nennen wir es mal - Straße besteht aus einer Fahrspur durch schwarzen Sand mit den orangenen Pfosten. An einer Stelle erinnert es so die f210 im Süden kurz vor dem maelifell, wo man für mehrere 100m durch kleinere Rinnsale fahren muss... Wie das bei schlechtem Wetter (regen) aussieht weiß ich nicht, die f210 soll da schon knifflig werden (Stichwort Treibsand).


    Gruß,


    Bernd

    Ihr redet aneinander vorbei: der threadersteller will in die kverkfjöll und dort zum wärmen Fluss/geothermalgebiet Hveragil, und eben NICHT im Süden nach hveragerdi...
    Im August waren wir in kverkfjöll und haben abends den Film vom hutwarden angeschaut; unter anderem gabs da Bilder einer Wintertour in diese Gegend - sehr schön aber auch herausfordernd. Das macht man nicht mal so nebenbei mit einem Mietwagen (auch nicht mit einem 35" landrover)...

    Mit einem Benzinkocher kann man im duemmsten Fall beim Flug bzw. Einchecken Probleme bekommen - ist uns damals beim Heimflug aus den USA passiert. Der Benzinkocher durfte nicht mit - war ein Coleman mit integriertem Tank (konnten also nicht einfach die Flasche da lassen). Da wir zum Glück noch genug Zeit hatten, haben wir ihn mit der Post heim geschickt....
    Halbvolle Gaskartuschen gab es dieses Jahr am Zeltplatz in Sandgerdi in Massen (geschätzt 50Stück) - ist 7km vom Flugplatz...
    Gruss,
    Bernd.

    die Piste über den Hrafntinnusker ist zur Zeit noch gesperrt (siehe hier: http://www.road.is/media/umferd-og-faerd/Halendi.gif). Zur Zeit kommt man von der 225 NICHT in den Süden. Wir hoffen da tut sich noch was in den kommenden Tagen - sind grad auf dem Weg in den Süden (die Furten/Pisten nach Askja und Kverkfjöll waren problemlos befahrbar - aber Dauernieselregen und tiefe Wolken...). Die 910 ist und bleibt wohl auch weiterhin gesperrt - schade...


    Gruss,


    Bernd.

    Polarlichter haben wir letztes Jahr glaube ab dem 20. August in mehreren aufeinanderfolgenden Nächten gesehen. Und sooo schwach fand ich die nicht... Ist aber natuerlich Glückssache.


    Snail.is lässt dich mit dem 4x4 VW-Bus durchs Hochland - haben wir 2012 gemacht. Sie haben auch keine Einschränkungen gemacht welche Strecke wir fahren dürfen (Asjka, Landmannalaugar, Spengissandur,...) - aber auch hier ist man natuerlich in den Furten nicht versichert.


    Gruss,


    Bernd.

    Ab dem 20. August gilt bei manchen Vermietern "schon" Nebensaison - wir bezahlen dieses Jahr für den hilux mit Wohnkabine 200€ am Tag. Ist noch immer happig, keine Frage. Der Vorteil vom Camper ist eben seine Flexibilität gegenüber einem 4x4 mit festen Unterkünften. Diesen würde ich mir vor allem mit kleinen Kindern nicht nehmen lassen: Kind ist müde und will schlafen - nächster Feldweg oder Parkplatz; kein Problem. Kind hat Hunger - rechts ran und kochen. Nach dem schwimmen sind die Sachen nass - hinten rein hängen, trocknet dort. Regen im Auto ist lästig - im Camper kann man spielen. Etappe doch zu lang geplant - der nächste Campingplatz ist nie weit.
    Kleiner Tipp: wenn ihr mit Wow-air fliegt, könnt ihr kostenlos zusätzlich den richtigen Kindersitz mitnehmen...
    Hochland haben unsere beiden auch prima "weggesteckt"- wir sind halt absolut kein Risiko eingegangen (die holmsa wäre vielleicht gegangen und es war sogar ein Isländer im Falle eines Falles da).
    Gruß,
    Bernd