Beiträge von Jens

    Diese Frage finde ich absolut furchtbar und es sollte eigentlich verboten werden, sie zu stellen! WARUM kann man denn nicht einfach auf einen Campingplatz gehen? Warum hat jeder das Gefühl, dass ER (oder sie) ja ganz bestimmt sorgfältig mit der Natur umgeht? In Nationalparks ist Camping sowieso verboten (ausser auf ausgewiesenen Campingplätzen) und auch sonst gehört das Land ab und zu doch einem Bauern, wo man schon fragen sollte, ob man sich da hinstellen darf. Was aber auch nicht so einfach ist, da die Ländereien in der Regel grösser sind als der heimische Garten und man deshalb 1. gar nicht weiss, wem das Land jetzt gehört und 2. der Hof dann auch nochmal ein paar Kilometer weg ist...


    Das ist nur die Halbwahrheit, wie so oft! Leider wird auch hier vieles verallgemeinert und schlechtgeredet beziehungsweise die Frage gar nicht verstanden...

    Das Wildcampen ist für Wanderer vor allem im unbewohnten Interieur Islands unter bestimmten Umständen noch immer geduldet. Es geht auf einigen (meistens unmarkierten) Wanderrouten einfach nicht anders! Und so lange nur wenige Menschen die schönste Art der Fortbewegung nutzen, dabei verantwortungsvoll mit ihrem Müll und anderen Hinterlassenschaften umgehen, ändert sich daran hoffentlich auch in Zukunft nichts. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich vor oder während jeder Hochlandwanderung mit Jemandem von den Landsbjörg und/oder Nationalpark-Rangern über die Route und mögliche Zeltplätze gesprochen habe. Niemals wurde mir die Übernachtung im Zelt grundsätzlich verboten, allerdings immer auf die Gebiete hingewiesen in denen es aus verschiedenen Gründen nicht erlaubt ist.

    Hier gibt es übersichtlich einige Informationen: http://www.ust.is/einstaklingar/frettir/frett/2016/06/30/May-I-camp-anywhere-/


    Grüße,
    Jens

    Hallo Anne.


    Ja, den Strútsstígurhaben wir damals in dir Runde eingebaut. Wir sind bei der Hekla gestartet, über Landmannalaugar zum Langisjór und dann über Skælingar und Strútsstígur in die Þorsmörk. In der Gegend kannst du wochenlange Touren machen ohne das es langweilig wird.


    Auch der Strútsstígur ist nicht so abwechslungsreich, ich glaube keine der mehr oder weniger markierten Wanderrouten Islands bietet das. Wie gesagt muss das aber nicht schlecht sein, denn die vergleichsweise Abgeschiedenheit machen auch einen großen Reiz aus. Eine schöne heiße Quelle (nur zu Fuß erreichbar) und großartige Ausblick zum Mýrdalsjökull bietet der Strútsstígur. Und falls du danach noch alleine weiter wandern möchtest kannst du dem Laugavegur nach Norden (Landmannalaugar, schwieriger mit Anstieg auf über 1000m und großer Wahrscheinlichkeit von schlechtem Wetter) oder Süden in die Þórsmörk (relativ einfach) in jeweils zwei Tagesetappen folgen. Wie schon gesagt wirst du dort während der Hauptsaison zur Tageszeit kaum alleine unterwegs sein. Ohne Zelt solltest du allerdings die Übernachtung in den Hütten vorbuchen.


    Viele Grüße
    Jens


    PS: Für Fragen zu Trekkingtouren ist dieses Forum nicht so geeignet. Da bist du wahrscheinlich hier besser aufgehoben.

    Hallo Anne.


    Beide Wanderungen führen durch einzigartig schöne Landschaften, trotzdem möchte ich dir bei einer geführten Tour eindeutig zur Sveinstindur/Skælingar Route raten.


    Deine Beweggründe für eine geführte Wanderung kenne ich nicht, aber auf einer sehr gering frequentierten Wanderstrecke wie Sveinstindur/Skælingar macht es meiner Meinung nach mehr Sinn in einer Gruppe unterwegs zu sein als auf dem Laugavegur, den täglich wohl hunderte andere Wanderer bevölkern. Der Laugavegur bietet die größere Abwechslung und Einblick in fast alle Landschaftsformen des Hochlands. Dagegen ist die Gegend rund um den Langisjór eintöniger, was aber nicht mit langweilig verwechselt werden sollte. Bunte Berge und heiße Quellen wirst du dort nicht finden. Aber alleine der Rundblick vom Sveinstindur ist überwältigend, zumindest wenn das Wetter einigermaßen mitspielt.


    Sehr gute Eindrücke von der Sveinstindur Route findest du unter diesen Links:
    Isafold.de
    Unique Iceland


    Auf meiner Seite habe ich auch ein paar Fotos zu dieser und anderen Wanderungen im Hochland hochgeladen:
    Langisjór, Laugavegur


    Zum Laugavegur findest du massenweise Fotos nach kurzer Suche im Netz...


    Ich hoffe das hilft dir ein wenig bei der Entscheidung.


    VG
    Jens

    Ich frag mich grade wie du dir das vorstellst.. es wird definitiv zu kalt sein zum Zelten und gegebenenfalls hat es im Oktober schon geschneit, dann kommt man grad mal mit 'nem Auto vorwaerts aber bestimmt nicht ZU FUSS.
    Du hast dir definitiv die falsche Jahreszeit ausgesucht.
    Bereite dich vor und setz es naechsten Sommer um.


    Und schon wieder so ein Allgemeinplatz und schon wieder eine Frage an dich: Ab welcher Temperatur wird es "definitiv zu kalt zum zelten"?
    Was bringen solche Aussagen? Es mag vielleicht auf dich nicht zutreffen, aber glaube mir dass es auch Menschen gibt die gerne bei "winterlichen" Bedingungen oder Minusgraden zelten. Dafür muss man noch nicht einmal besonders abgehärtet sein. Nein, es reicht schon eine passende Ausrüstung und die Motivation(!) dazu.
    Vielleicht hat Stephan ja die passende Ausrüstung um ein paar kalte Oktobernächte im Zelt zu verbringen?


    Die Frage ist nur wo? Ich kann mir gut vorstellen dass im Oktober der Reykjavegur mit etwas Wetterglück wanderbar ist. Zusätzlich bietet dieser Weg den Vorteil der Zivilisationsnähe.
    Um potentielle Mitwanderer zu finden sollte er schon etwas mehr Details preisgeben...
    Das man zu der Jahreszeit mit anhaltenden starken Stürmen und Wintereinbrüchen rechnen muss sollte klar sein. Das Hochland ist dann ganz sicher nicht mehr geeignet für eine Trekkingtour.


    Gruß
    Jens

    In den Monaten auf jeden Fall nur im Hotel/Hostel. (Im Auto/Zelt schlafen ist bei winterlichen Bedingungen lebensmuede)


    Was verstehst du unter winterlichen Bedingungen?


    Du solltest vielleicht erst einmal das Übernachten im Auto und im Zelt trennen.
    Bei passendem(!) Wetter kann man sicher auch im Oktober noch schöne Bergtouren machen und wenn es sein muss auch das Zelt mitnehmen für eine schöne Zweitagestour. Es muss ja nicht unbedingt das Hochland sein, nette Berge gibt es auch Nahe der Ringstraße.
    Meines Wissens haben im Oktober auch noch nicht alle Zeltplätze geschlossen. Selber habe ich z.B. im Oktober letzten Jahres auf dem Campingplatz bei Skaftafell mehrere Zelte gesehen. Von dort sind auch schöne Tagestouren zu dieser Zeit möglich.


    Ob es allerdings ratsam ist der erste Islandreise im Oktober unter diesen Voraussetzungen durchzuführen ist eine andere Frage...


    Gruß
    Jens

    Hallo.


    Als ein Art Fortsetzung habe ich einen Film der diesjährigen Trekkingtour rund um die Askja bei Youtube hochgeladen. Wir haben neben Nýja-Holuhraun, Dyngjufjalladalur und der winterlichen Askja auch ein paar abgelegene und sehr interessante Orte im Norden der Dyngjufjöll besucht. Hier ein kurzer Zusammenschnitt mit Fotos, Videos und Zeitraffern:


    [YouTube]

    [/YouTube]
    Link: Juli 2015: Trekking Dyngjufjöll (Full-HD)


    Ich hoffe ihr findet etwas Gefallen daran.


    LG
    Jens

    Klaus, wenn ich mir deinen Tipp zur Verschlusszeit weiter oben anschaue dann hat das auch etwas mit Ausrüstungsqualität zu tun. Stell mal bei einigermaßen schönem Licht, d.h. nicht um 12 Uhr mittags, eine Kompaktkamera darauf ein und versuche auch noch den Fokus zu treffen.


    Andererseits hast du natürlich recht, Qualität ist nicht alles. Aber wer nur etwas Spass an der Sache hat wird vielleicht auch bereit sein ein wenig Geld zu investieren. Es muss aber keine 600er Festbrennweite and FX sein um dauerhaft Spass an der Tierfotografie zu haben.


    Das Wichtigste hat Thorsten doch beschrieben: Beobachten und abwarten.


    Gruß
    Jens

    Aber nicht jeder will sich ein 6000 Euro -Objektiv kaufen nur um mal einen Vogel auf Island zu erwischen.


    Ich finde Thorsten hat das in Kürze sehr gut beschrieben. Willst du Vogelaufnahmen die auch etwas formatfüllender sind und in guter Qualität musst du halt etwas Geld ausgeben. Für rund 2000€ für eine neue Kamera und Objektiv bist du allerdings schon gut dabei, z.B. D7200 und 150-600. Den kleinen Qualitätsgewinn den eine Kleinbildformat-Kamera liefert kann man doch getrost übersehen, erst recht durch die "Brennweitenverlängerung". Und was meiner Meinung nach auch sehr für so ein Zoom spricht ist gerade auf Reisen die Flexibilität. Island bietet wunderbare Hintergründe um die Tiere auch mal mit ihrer Umgebung aufzunehmen.
    Gruß
    Jens

    Hallo.
    Am Flughafen selber gibt es meines Wissens keine Gaskartuschen.
    Willst du von dort denn sofort loslaufen?
    Falls du, wie die meisten, am BSI in Reykjavik umsteigst kannst du an der Tankstelle nebenan normalerweise Gaskartuschen kaufen. Viele andere Tankstellen haben auch Gaskartuschen im Angebot.
    Gruß
    Jens

    BSI ist zwar nicht weit weg und zu Fuß gut erreichbar, aber du kannst dich auch für den Flybus abholen lassen (Haltestelle "domestic airport"). Das Ticket muss aber vorher bestellt werden damit sie dich auch wirklich abholen...
    Wahrscheinlich musst du dann am BSI nochmal in den größeren Bus umsteigen.



    VG
    Jens

    Hallo Lars & Manfred.


    Vielen Dank! Es freut mich zu hören, dass ihr die doch recht weite Anfahrt nicht bereut habt. Dass es so voll wird hätten wir nicht erwartet, leider war kaum Zeit sich wirklich zu Unterhalten


    Falls Interesse da ist wird es sicher eine Wiederholung geben, irgendwann...


    Über weitere Gäste würden wir uns natürlich sehr freuen, die Ausstellung ist bis 03. Oktober geöffnet und der Harz immer eine Reise wert ;)


    Viele Grüße


    Jens

    Liebe Freundinnen und Freunde der eisigen Feuerinsel.


    Ich freue mich sehr meine erste Fotoausstellung anzukündigen die ich gemeinsam mit Tore Straubhaar ab 18. Juni im Nationalparkhaus Ilsetal zeigen werde. Der Titel lautet „Island – Feuer, Eis und Abenteuer. Zu Fuß, auf Ski und per Rad durch das Eiseland im stürmischen Nordmeer


    Wir zeigen über 50 Fotos von der Vulkaninsel in unterschiedlichen Formaten und Präsentationsformen. Darunter sind bekannte aber auch einige selten gezeigte Motive aus dem Hochland und den Küstenregionen. Tore Straubhaar fertigt für seine Fotos wundervolle Rahmen aus Naturholz die den Besuch alleine schon lohnen lassen.


    Am Donnerstag, den 18.06.2015, findet um 18:00 die Eröffnung zur Ausstellung im Nationalparkhaus Ilsetal statt (voraussichtlich mit einem kleinen Vortrag). Die Lage am Eingang zu einem der schönsten und ursprünglichsten Täler des Harzes ist ideal um den Besuch mit einer Sommerwanderung im Schatten der Buchenblätter und dem frischen Plätschern des Wassers im Ilsetal zu verbinden... :)


    Die Ausstellung ist bis Ende September täglich (außer Montag) von 8:30 bis 16:30 geöffnet. Der Eintritt ist frei.


    Ihr seid herzlich zu einem Besuch unserer Ausstellung eingeladen. Vielleicht sieht man sich bei der Ausstellungseröffnung? Wir würden uns sehr freuen!


    Viele Grüße


    Jens


    Kunst und Kultur: Fotoausstellungen | Nationalpark Harz



    [IMG:http://u.jimdo.com/www400/o/sb…/1433362673/std/image.jpg]


    Veranstaltungsort, Adresse:
    Nationalparkhaus Ilsetal
    Ilsetal 5
    38871 Ilsenburg

    "Man könnte natürlich auch bis zum See Svartárvatn fahren und dann über mehrere Tage nach askja wandern. Ist es denn relativ unproblematisch bis nachSvartárvatnzu kommen? "




    Hallo.


    Svartárkot als Ausgangspunkt ist ohne eigenes Auto schwer zu erreichen, du müßtest also wieder auf gleichem Wege zurück wenn du bei der Askja warst. Wenn du nichts gegen eine Wanderung hast, warum dann nicht gleich den Öskjuvegur von Herðbreiðarlindir über die Askja zurück zum Mývatn laufen? Zum Ausgangspunkt kann man normalerweise bei einer der Bustouren mitfahren. Das sind etwa sechs Etappen mit mindestens einer Übernachtung (beim Sellandafjall) im Zelt. Das Erlebnis diese einzigartige Landschaft langsam zu durchwandern und mit allen Sinnen zu erleben ist auch etwas ganz anderes als durch eine dreckige Fensterscheibe zu schauen...


    Die Hütte mietet man normalerweis nicht komplett, sondern nur die Anzahl an Betten die benötigt werden. Es kann nur manchmal sein, dass eine Wandergruppe des FA dort einquartiert ist und alles belegt. Aber (zum Glück) ist bei den Hütten Botni, Dyngjufjalladalur und erst recht Bræðrafell sehr wenig los, manchmal fehlen zwischen den einzelnen Hüttenbuch einträgen mehrere Tage selbst in der Hochsaison. Die meisten Besucher des neuen Lavafelds werden wohl über die F88 einfallen und bei Dreki übernachten. Da wird, falls die Lage ruhig bleibt, in diesem Sommer wohl etwas mehr als sonst los sein.



    Gruß


    Jens