Beiträge von Soulfari

    Dem kann ich mich nur anschließen. Wenn ihr eure Pausen auf jeweils 30 Minuten beschränkt, könnt ihr evtl. bis zum Dettifoss kommen, dann aber flott auf der selben asphaltierten Straße wieder zurück. Húsavík und dann auch noch GeoSea, wie Drottning empfiehlt, ist keinesfalls machbar.

    Eine 8-Stunden-Bustour ist meist so aufgeteilt: 45 min Fahrt zum Goðafoss, 40-45 min da, weiter Fahrt zum Mývatn, Námaskarð-Solfataren 30 min, Dimmuborgir 45 -50 min, Mittagspause 1 Stunde, Skútustaðir-Pseudokrater 30 min. Dazwischen ist ja auch immer noch Fahrzeit einzurechnen. Die Runde wird auch in 5,5 Stunden angeboten, dann gibt es halt keine Futterpause und die Stopps reduzieren sich auf 15-25 Minuten. Und da werden wirklich nur die Hauptattraktionen angefahren.


    Von den Liegezeiten müsst ihr einige Zeit abziehen, wie schon erwähnt. Auch morgens um 7 kommt man nicht so schnell von Bord, weil da meist erst die Gruppen, die geführte Touren gebucht haben, über die Gangway hinausgeschleust werden.

    Ich würde eher sagen: in bezug auf die Nachhaltigkeit ist der Massentourismus eine Katastrophe.
    Der Straßenbau ist für die Isländer selber sicher ein Vorteil, ähnlich wie die wachsende Zahl von Tunnels (abgesehen davon dass manche Isländer sich selber wie die Axt im Walde in der Natur verhalten, nicht nur Touristen)

    Da gebe ich Siggi recht, man hätte sich vorm Straßenbau besser Gedanken über den Naturschutz im Nationalpark gemacht und ausgeführt.

    odins-raven : Was unterstellst du mir da?:/ da unten im Süden gibt es doch eh keine Geheimtipps mehrTaetschel-Haetschel ich hab keine Ahnung, was für eine Straße du meinst.


    Aber nach meinen Erfahrungen mit Kindern, die im Auto am besten schlafen, meine ich auch, dass es stressiger ist, zum Mittagsschlaf zurück im FH sein zu wollen.

    Andererseits war Island ja auch von Natur aus mehr bewaldet, bevor die Siedler alles abgeholzt hatten.

    Etliche der gepflanzten Nadelbäume enden wohl auch als Weihnachtsbäume und verstellen nicht die Sicht auf die Natur.

    Ich hoffe nur, dass sich die Aufforstungen auf Gebiete in Siedlungsnähe beschränken, wo früher auch mehr Wald war. Auf der Sprengisandur plötzlich durch Nadelwald zu fahren, fände ich auch nicht mehr spannend...

    Und die ganzjährige "Sommerzeit" ist auch schuld daran, dass es um Weihnachten herum erst gegen 11 Uhr morgens hell ist und nicht "schon" gegen 10

    Dafür wird es aber auch "erst" um 15 Uhr dämmrig und nicht schon um 14 Uhr. Hat auch was!


    Schulen und Büros erst später anfangen zu lassen (nicht nur in Island) fände ich grundsätzlich die beste Lösung, zu jeder Jahreszeit. Mit Geschäften funktioniert das ja schon länger sehr gut.

    Wie kommt ihr eigentlich auf Holzstege in der Fjaðrárgljúfur? Davon habe ich nirgends etwas gelesen, nur dass die Wege ausgebaut und besser befestigt werden sollen. Das kann doch genausogut Teer bedeuten wie in den Dimmuborgir.


    Dafür stand in einem isländischen Artikel, dass - je nachdem, wie sich das Wetter entwickelt - mindestens 2 Wochen gesperrt sein soll, aber man bemüht ist, so bald wie möglich wieder zu öffnen. Das verstehe ich so, dass erst mal abgewartet wird, dass der derzeitige Matschweg trocknet und wieder begehbar wird.


    Oder hat sich das inzwischen geändert?

    Also vedur.is zeigt für morgen maximal 10° an. Auch das Bild in dem Artikel geht nicht über 8°.


    Ich weiß ja nicht, was für windgeschützte Sonneneckchen hinter Glas die Iceland-monitor-Redaktion da hat.

    Zwischen dem 10. und 12. Mai 2017 konnte ich wegen Schneesturms nur in einem kurzen Zeitraum der Unterbrechung der Straßensperrung teilweise durch Schneeverwehungen von Seyðisfjörður nach Djúpivogur fahren.

    Und ich bin genau da extra einen Tag früher von Akureyri losgefahren, um die Norröna auch sicher zu erreichen, und bin schon recht vorsichtig nach Seyðisfjörður runtergerutscht.
    Mir hat das ja einen gemütlichen Tag mit Doris in Sey beschert, aber wenn man z.B. in 10 Tagen einmal rum "muss", kann das schon mal die straffe Planung über den Haufen werfen. Und mit einem windempfindlichen WoMo sucht man sich angesichts solchen Wetters auch besser ein windgeschütztes (Camping)Plätzchen zum Abwettern.


    3 Tage vor dem besagten Datum waren wir noch bei strahlendem Sonnenschein per Motorrad unterwegs und liefen im Tshirt am Dettifoss rum.

    Das liegt nicht nur am dunklen Winter und genetischen Faktoren, sondern auch daran, dass mit psychischen Krankheiten offener umgegangen wird.

    Leider vor allem zu dem Zweck, um Pillen zu verabreichen (von Vitamin D bis Antidepressiva) und Reisen in den sonnigen Süden zu verkaufen. Wie weit der Lebensstil in Leistungsgesellschaft und Turbokapitalismus für Depressionen verantwortlich ist, wird leider kaum in Frage gestellt.

    Ich denke da der um sich greifende Körperkult noch sein übriges macht bei jungen Menschen - wie perfekt muss man heutzutage aussehen - da war es in meinen jungen Jahren doch entspanter, da gingen nur ein paar in die Muckiebude und etwas Vereinssport. Heute Waschbrettbauch selbst bei den Frauen...

    Das ist auch Stress...

    Sehr Viele scheinen diesem Körperkult aber nicht zu frönen. Im Vergleich zu vor 30 Jahren sind die Isländer im Durschschnitt deutlich fetter geworden. Die Fitnessstudios werden da eher in einem Alibikampf gegen die Kilos aufgesucht.