Posts by Olaf J.

    Die DSLMs sind leichter (schon Aufgrund der Bauart) aber bei den Objektiven stimmt dies nur sehr bedingt. Vorausgesetzt man vergleicht Objektive für die gleiche Sensorgröße und die gleiche Qualität. Das geringere Auflagemaß bei den Spiegellosen ist ohnehin nur im Weitwinkelbereich von leichtem Vorteil.


    Ich würde mir in jedem Fall die Kameras genau anschauen und ausprobieren, denn für mich liegen die DSLs nicht wirklich schön in der Hand, jedenfalls die die ich probiert habe. Auch mit dem elektronischen Sucher muss man sich anfreunden, denn das ist schon etwas anders als der optische Sucher eine KB-Kamera.


    Ansonsten kann man mit den Dingern sicherlich genauso gute Bilder machen, wie mit einer DSLR, der springende Punkt ist ohnehin der Fotograf selber. DSLMs haben noch Nachteile bei der AF-Geschwindigkeit dafür fokussieren die Kameras meist präziser (wobei man natürlich auch mit einer DSLR mit dem Kontrast-AF fokussieren kann, was ich bei meinen Landschaftsfotos auch in der Regel mache).


    Eine DSLR ist aber sicherlich keine Sackgasse, denn Zubehör lässt sich auch mit einer DSLM weiter nutzen, falls die beiden großen Hersteller mal flächendeckend sich von der DSLR verabschieden (dürfte in den nächsten 5 Jahren sicherlich kaum sein und danach kann man auch prima weiter damit fotografieren).


    Also in jedem Fall vorher probieren, was Dir am besten liegt und nicht einfach im Internet eine Kamera kaufen :D
    Verkehrt machst Du mit einer guten DSLM jedenfalls nichts, solange man manuell überall eingreifen kann, denn das ist wichtig bei komplizierten Lichtbedingungen.

    Ich finde es immer gut, wenn man mehrere Optionen hat. Mir hat das schon einmal sehr geholfen. Also würde ich immer KK, EC und Bargeld dabei haben wollen.
    Vor kurzen hatte ich 30.000 ISK (ca. 226 Euro) am Automaten gezogen und das hat eine Gebühr von 176 ISK (1,30 Euro) gekostet. Die Kreditkarte wäre am Ende sogar teurer gewesen, wenn man sich bei der EC-Karte auf eine Abbuchung beschränkt (bei meiner KK sind das 1%).
    Als ich mit meiner KK Probleme in Island hatte, war sogar das Tanken mit EC an der N1 (nur bei größeren Tankstellen getestet) kein Problem. In der Regel zahle ich aber auch das meiste mit KK im Ausland nur in Deutschland hat die KK bei mir "Urlaub", den da wird sie ja nicht so gerne gesehen :-)


    Wie auch immer ihr das macht, ist am Ende persönliche Geschmackssache aber mindestens eine weitere Zahlungsart würde ich immer in petto haben.

    Kann mir bitte jemand sagen wie es da mit dem Parken für ein Womo (6m länge) aussieht und wie weit ich dann zu Fuß noch gehen muß,und ob es ein einfacher oder eher anspruchsvoller Weg ist.

    Zur Zeit kommt man da mit einem größeren Fahrzeug überhaupt nicht bis ganz nach oben, da dort zur Zeit Rohre verlegt werden und es auch so aussieht, dass dies sich noch ein wenig hinzieht. Die Parkplätze (2-3) sind in der Regel belegt. Ist ja schon lange kein Geheimtipp mehr. Ab 22:00 Uhr geht es dann wieder einigermaßen :D
    Ich hoffe nicht das man irgendwann dort mal einen "richtigen" Besucherparkplatz anlegt, denn das es etwas Mühe kostet, sorgt noch dafür, dass der Wasserfall nicht auch total überlaufen ist.

    Also Landmannalaugar sollte mit allen erwähnten Fahrzeugen gehen. In der Regel geht es ja ohnehin um die Furten. Wenn Du aus dem Norden ankommst, gibt es ohnehin keine Furten (die vor dem Basiscamp muss man nicht nehmen, wenn man 200m mehr laufen kann). Aus dem dem Süden kommend (ist die schönere Strecke) ist nur die erste Furt etwas tiefer. Ich habe die Landmannalaugar Furten 4-5 passiert und es war nie ein wirkliches Problem (Gran Vitara und Nissan Qashqai).
    Den RAV4 kenne ich nicht, hat aber die gleiche Wattiefe wie der Grand Vitara (40cm). Wichtig ist nicht zu schnell durch die Furt zu fahren, damit die Bugwellle Dir nicht das Wasser in den Motorraum haut.
    Den Jimmny würde ich auf keine Fall nehmen, zu Mal das in der Regel auch keine wirklich Ersparnis zu anderen SUVs ist. Da wäre mir der Komfort doch wichtiger.


    Zur Askja kann ich leider keine persönlichen Erfahrungen geben, aber da könne wohl die Furten erheblich tiefer sein als die südlichen Landmannalaugar Furten. Insbesondere die Furt über die Lindaá kann für die oben erwähnten Fahrzeuge ein Umkehrgrund sein (in jedem Fall Vorort Erkundigungen einholen, da der Wasserstand stark schwankt).

    Einen Camper werden wir leider nicht nehmen können. Wir sind beide nicht so geübt im Auto fahren und einen Camper trauen wir uns nicht zu.

    Es gibt ja Mini-Camper die sich praktisch wie ein PKW fahren lassen. Das sollte auf Island auch für ungeübte Autofahrer kein Problem sein. Ich würde für September auch eher vorbuchen. Bei einem Camper entfällt das und auch ich bin gerne flexibel aber da es bei mir demnächst vorzugsweise ins Hochland geht und ein Minicamper dafür ausscheidet, habe ich das erste Mal aller Übernachtungen vorgebucht. Island hat sich da leider gewandelt :(

    Wer mit scharfer Waffe schießen kann, könnte auch mit einem Betäubungsgewehr geschossen haben! Schade!

    Mit einem Betäubungsgewähr musst Du mindesten 30m nah ran an das Tier. Bei einem ausgehungertem Eisbär bedeutet das Lebensgefahr, denn die Betäubung wirkt auch nicht sofort und der Bär könnte nach einem Treffer äußerst aggressiv reagieren!

    Wenn ihr mit dem Auto unterwegs sein wollt, ist wohl die preiswerteste Variante eine Kleinwagen mieten und als Unterkunft das Zelten. Das kann aber Ende Mai noch ziemlich kalt sein und ein ordentliches Zelt sollte es für isländische Wetterverhältnisse ebenso sein. Der Minicamper ist die etwas bequemere Variante aber auch schon eine Ecke teurer.
    Alternativ zum Zelten gibt es aber auch hostels. Bei den isländischen hostels kenne ich mich nicht aus aber ich glaube das sind auch häufig Mehrbettzimmer oder gar Schlafsäle.

    Also eine Auslandskrankenversicherung ist ein absolutes MUSS!
    Die ist aber nun wirklich auch nicht teuer -


    Sehe ich auch so. Ich bin allerdings sehr viel im Ausland und insbesondere im nicht EU-Ausland kann da eine Behandlung schon recht teure werden. Einmal nicht aufgepasst und umgeknickt, schon wird es sehr schnell teuer. Von Rücktransporten sprechen schon gar nicht, dann fallen schon einmal fünfstellige Beträge an.
    Also dann lieber auf Vollkasko oder gravel-protection verzichten.

    - 4WD ist um die Zeit Geldverschwendung
    - vermutlich wird es um die Zeit keine Probleme bei der Umrundung geben
    - noch unwahrscheinlicher sind längere Straßensperrungen
    - vorbuchen würde ich den Süden, den ersten und letzten Tag
    - im Norden wird man sicherlich immer Unterkünfte zu der Zeit finden
    - eventuell auch den Norden vorbuchen mit der Option zur Stornierung


    Viel Spaß auf Island und herzlich willkommen im Forum :)

    4.
    Tag: An der Küste entlang nach Vik und evtl.
    Jökulsarlon

    Wenn alles von Selfoss ausgehen soll, hast Du Dir mal die Strecken angeschaut? Immerhin fällt dann ja ein Hin- und Rückweg an. Zum Jökulsárlón wären das dann schon einmal 8 Stunden reine Fahrtzeit.

    Da bist Du dann wohl ein Glückspilz. Ich bin auch Vielfahrer in Deutschland (ca. 30.000 km im Jahr) und hatte bis jetzt bei jedem Fahrzeug (Wechsel alle 4 Jahre) eine Glasschaden. Ich bin auch kein Freund von Versicherungen, wo Schäden abgesichert werden, die mich nicht ruinieren aber ich halte die Steinschlaggefahr in Island für sehr wahrscheinlich und möchte auch nicht aus einem Urlaub heraus gehen mit einer saftigen zusätzlichen Rechnung.


    Aber Du hast recht, muss jeder selber wissen ;)

    Ich finde bei dieser Leihwagenversicherung nicht, was die nun wirklich abdeckt. Bei anderen derartigen Versicherungen stdet immer irgendwo der Satz, dass nur der Selbstbehalt gezahlt wird bei Schäden, die durch den Vermieter gedeckt sind. Somit sind Gravel- und Ascheschäden nicht abgesichert.


    Wenn nichts weitere angegeben ist, dann wird wohl auch nur der Selbstbehalt versichert sein. Im Klartext benötigt man die Zusatzversicherungen (z:B. Gravel Protection oder Reifenschäden.) die einen Selbstbehalt erst ermöglichen.


    Noschwefi
    Die scheinen wirklich Reifen und Glasschäden zusätzlich zur Versicherung des Selbstbehaltes zu versichern. Ist halt eine Ltd. mit Sitz in GB und da Versicherungen immer auch auf Vertrauen basieren würde ich in dem Fall die Elvia (Allianz) vorziehen.

    Na ja sehr viele Isländer und Isländerinnen leben vom Tourismus und wollen natürlich auch ein gutes Leben und vielleicht auch mal verreisen. Die Zeiten wo sich es die Isländer schön gemütlich in ihren Torfhäusern gemacht haben und mit einem Schafskopf zum Mittag zufrieden waren sind schon lange vorbei. ;-)


    Das könnte ich sogar noch verstehen aber ich bin bei meiner Antwort davon ausgegangen, dass Reynisfjara sich nicht im Privatbesitz befindet oder irre ich da?

    Gebührenpflichtige Parkplätze sollten von denen bezahlt werden die diese nutzen oder nutzen müssen. Nicht pauschal sondern vor Ort.

    Das sehe ich auch so und anderseits frag ich mich, ob Island nicht schon genug mit den Touristen verdient. Ich fand jedenfalls das es einen besonderen Charme hatte, wenn bei den Naturerlebnissen kein Eintritt, Parkgebühren, Kurtaxe, Strandgebühren u.s.w verlangt wurden aber das wird wohl immer mehr aufgeweicht Bald unterscheidet sich Island diesbezüglich nicht mehr vom Timmendorfer-Strand :blerg:

    Quote

    Wenn ihr von Egilstadir aus hochkommt, ist der erste Stop der Dettifoss. Die neue Strasse ( müsste die 862 sein) ist durchgehend asphaltiert und sehr gut zu fahren. Somit spart man Zeit. ........ aber aus Zeitgründen würde ich oben genannte Anfahrt wählen.


    Wenn man sich so eine Frage bei der Planung stellen muss, sollte man sich meiner Meinung nach mal grundsätzlich über die gesamte Reiseplanung und dem Erholungswert der Reise Gedanken machen ;)