Beiträge von odins-raven

    Für die Reiseplanung würde ich den Reiseführer oder auch einen Reisebericht als Basis nehmen und mir raussuchen, was ich sehen möchte.

    Im 2. Schritt würde ich mir auf einer Karte die Lage der Orte anschauen.

    Dann kommt vielleicht für die Wintermonate der wichtige Teil: Jetzt schon auf road.is oder http://brana.is/vegbuinn/ schauen, wie die Erreichbarkeit zur Zeit ist.

    Bei einem Erstkontakt werden die klassischen Highlights im Vordergrund stehen, zumal diese auch eher erreichbar wären als die Fahrt zum Gluggafoss, wenn Schnee liegt.

    Wenn du dir deine Liste erstellt hast, dann kannst du sicher noch einmal anfragen, wie die Erreichbarkeit im Winter sein kann.

    Wichtig bei deiner Fahrt ist dann der regelmäßige Check des Straßenzustandes, um nicht bös überrascht zu werden.

    So ist es mir im November '13 geschehen. Morgens war die Strecke über Nesjavellir noch möglich, zwar schneebedeckt, aber als wir sie fahren wollten bin ich auf halber Strecke umgekehrt, da selbst mit Spikes und 4x4 kein sicheres Vorwärtskommen möglich waren. Hätte ich vor der Anfahrt auf road.is geschaut, hätte ich gesehen, dass sie seit dem späten Vormittag bereits gesperrt war.

    Ich vermute mal, dass du mit einem Mietwagen die Rundreise machen möchtest. Außerdem vermute ich mal, dass du mehr als 8 Tage zur Verfügung hast. Dann gehe ich mal davon aus, dass dir bewusst ist, dass der März noch zu den Wintermonaten gehört.

    Unabhängig von den Vermutungen ist eine Rundreise im März machbar. Das Wetter kann niemand vorhersagen. Es kann kein Schnee oder ein bisschen Schnee oder viel Schnee liegen. Straßen können problemlos zu befahren oder auch gesperrt sein. Etwas Puffer sollte eingeplant werden, um die Wetterunbillen abfedern zu können.

    Das einzige, was man mit sehr großer Sicherheit sagen kann ist, dass es eher kühl sein wird.


    Ich war im März diesen Jahres im Süden unterwegs (blog.einjahrauszeit.de).

    Wie du schon richtig schreibst, kann dir das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen.

    Wenn du die Sicherheit einer vorgebuchten Unterkunft möchtest und die Stornierungsbedingungen keine kurzfristige Stornierung vorsehen, dann wirst du bei schlechtem Wetter wohl in den sauren Apfel beißen müssen.

    Was würde ich in dieser Situation im Oktober machen?

    Wenn du die Ostfjorde weitgehend auslassen möchtest/musst (gelbe Streckenführung), dann würde ich mich wahrscheinlich auf den Norden beschränken (Mývatn-Gebiet) und im weiteren Dunstkreis eine Unterkunft suchen.


    Eine andere Alternativ wäre eine Unterkunft im Süden zu suchen und dann bis Höfn/Djupivorgur zu fahren.

    Falls mich jemand falsch verstanden haben sollte... Der Bericht im Blog ist völlig in Ordnung. Über den Schreibstil kann man sich streiten, nicht jeder ist ein begnadeter Schreiber, ich schon gar nicht.

    Vielleicht war es ja der ‚Marvin‘-Stil, der die Erlebnisse eher enttäuschend erschienen ließ. Aber so ist es halt.

    Ich lese Berichte gerne und ziehe mir die Infos raus, die mich interessieren.


    Schon interessant, welche Wellen eine Mitteilung über einen Reisebericht schlagen kann.

    Es geht doch um die Berichte und nicht darum, wie etwas geschrieben wurde, oder?

    Natürlich möchte man schöne Bilder sehen, klar soll der Himmel immer schön blau sein, sicherlich möchte man an bestimmten Stellen allein sein...

    Aber die Realität sieht oft anders aus. Das Wetter ist nicht berechenbar, Mitreisende auch nicht.

    Dennoch hat Nebel, feuchtes Wetter auch seinen Reiz. Wenn man das Glück des schönen Wetter hatte, um so besser.

    So wie der Bericht geschrieben wurde, haben wir es teilweise auch erlebt. Eine Nebelfahrt von Isa nach Bildudalur. Start im Regen zum Latrabjarg, strahlender Sonnenschein in Patreksfjördur.

    Danke für den Bericht.

    Ge"schönte" Reiseberichte, wie in einschlägigen Portalen wecken Hoffnungen, wenn man in das Land reist. Nur vor Ort muss man doch anders planen. Der eine empfindet das schön, der andere nicht. In Sydney wurde uns Manly- oder Bondi-Beach als die Strände empfohlen. Meine Meinung, ja, ganz nett, aber kein muss, da ist die Fahrt mit dem Bott dahin viel interessanter.

    Zurück zu Island. Den Fragen wie: Lohnt es sich zu Ort X zu fahren, wie komme ich dahin, wie lange brauche ich, stehe ich gespalten gegenüber.

    Über das Lohnen kann man sich Gotseidank streiten, einige finden die Laugarvatnshellir (vor der Museumseröffnung) totlangweilig, für mich übt sie einen Reiz aus. Einige freuen sich darüber, durch einen GC dort hin geführt worden zu sein, andere finden es immer noch überflüssig trotz des Museums.

    Zu Wanderzeiten kann man gar nichts sagen, da das Tempo zu unterschiedlich ist. Das muss jeder für sich anhand seiner Wandererfahrung durch die Streckenlängen abschätzen.

    Ein ganz weites Feld ist die Fragen nach Routen oder Fahrtzeiten. Wenn es nicht der entlegendste Wasserfall in den Weiten des Hochlandes ist bekomme ich die notwendigen Informationen immer durch Recherche und mehreres Kartenmaterial heraus. Und wenn nicht, dann hat das seinen Grund.


    Vielleicht ist es aber auch die Gnade des Alters und der Reiseerfahrung, dass man im Laufe der Zeit für sich einen entspannten Reiserythmus gefunden hat, auch in Ländern in denen man zum ersten Mal ist.


    Eine Streckenempfehlung möchte ich dennoch geben. Wenn der Schwerpunkt auf Sightseeing liegt, dann sind Tagesetappen von 200 - 250 km mehr als ausreichend. Geht es nur um den Transport von A nach B, dann liegt das Maximum bei ca. 350 km. Alles andere mehr hat für mich nichts mehr mit Urlaub zu tun.


    Für die fehlenden Papierkörbe habe ich immer die Alternative im Rucksack, Müllbeutel, mehrfach verwendbar.

    Ein 4x4 für 400€ für 1 Woche ist extremst günstig. Da würde ich in Island keine Topqualität erwarten.

    Sich über Preise in einem Land aufzuregen bringt überhaupt nicht, denn ich habe mich bewusst für das Land als Reiseziel entschieden. Dann muss ich mit den Preisen arrangieren. In unseren bislang 12 Islandreisen sind wir genau 2x in einem Restaurant Essen gegangen. Das erste Mal bei unserer 2. Übernachtung in Bifröst, das zweite Mal bei unserer Hochzeit in Eyrarbakki (4 Personen). Für den Preis des "Hochzeitsessens" (typsiches 3-Gänge-Menü mit Getränken) waren wir 2006 knapp 300€ los. Für den Anlass ok, da es eingeplant war.

    Ansonsten geht auch immer Selbstversorgung, auch bei Hotelübernachtungen, oder Tanke.

    Hilfe, ich bin eben im Hypermercado Continente in Santana (Madeira) auf Skyr gestoßen. Zwar kein Original, aber der Name reicht schon. Jetzt ist es mit der Entziehungskur vorbei. =O

    Moin,

    für die Sonnenaufgangs- und -untergangszeiten kannst du hier schauen.

    Da ihr sicher in der Nähe von RKV untergebracht seid, ist das eigentlich alles kein Problem.

    ein Tagesausflug Golden Circle abends in die Blaue Lagune (wenns denn sein muss), als Alternative Secret Lagoon oder das Spa am Laugarvatn.

    Nordlichter sind nicht planbar.

    Whalewatching von RKV aus.

    Soo dunkel ist es im Winter nicht, man muss halt die Zeitfenster gut nutzen.