Beiträge von Camperfan

    wann ich michg rechts entsinne, sind entlang der Straße 425 (nesvegur) von hafnir kommend Infotafeln aufgestellt, hier irgendwo beginnen verschiedene Wanderwege, auch zu den Klippe. Ich würde hin / rück mit 7 km rechnen also ca. 1,5 bis 2 h. das WoMo kann dort recht problemlos abgestellt werden oder aber beim Parkplatz der Brücke zwischen den Kontinenten, von dort ist es aber weiter ( ca. 9-10 km hin / rück).

    Die ganze reykjaneshalbinsel ist problemlos mit dem woMo befahrbar, da man auch schottertsrassen befahren kann sind wir sogar die traverse von hafnarfjördur zum Kleifarvatn via Strasse 42 gefahren, allerdings gibt es von dort kommend ein übel steiles Stück und das würde ich kein zweites mal mit einem WoMo fahren. Von Seltun kommend kann man aber problemlos auch den Kleifarvatn erfahren.

    Mit Abstechern ist an diesem Tag der Weg bis Thorlakshöfn eher nicht zu schaffen. Da wild stehen ja verboten ist, kann man leider nicht mehr am Parkplatz Seltun übernachten.

    Es bietet sich somit die Campsite bei Grindavik zum Übernachten an. es gibt aber auch einige km vor Thorlakshöfn einen Stellplatz ( Selvogur).


    Wir sind nicht so die Frühstarter und sind 2015 im mai ca. gg. 10 Uhr losgefahren, haben allerdings ohne Wanderstops problemlos von Gardur- Brücke zwischen Kontinenten- Blaue Lagune- Hafnarfjördur- Kleifarvatn- Seltun problemlos bis Selfoss geschafft, ca. 150 km waren das.

    Ich kann nur sagen, ich habe für meinen ersten Islandurlaub 3500 Mark bezahlt- mit Flug und kompletter Reittour 8 Tage. das war 1988 und auch kein Schnäppchen.

    In Cornwall z.B.sind B&Bs für 120 bis 150 € eher die Regel als die Ausnahme und im restlichen Skandinavien sind das übliche Preise.

    Völlig daneben ist es sicher, auf hochpreisigen Tourismus zu setzen, aber vermutlich wird auch das nachgefragt. Und die Campingplatzpreise sind zwar für das was man als Camper vorfindet sicher nicht günstig, aber durchaus im Rahmen -in Italien hab ich zwar allen Pipapo aufm Campingplatz, da kostet der Stellplatz dann aber auch 45 € und mehr.

    Da Reisen allgemein boomt, wird halt insbesondere beim Individualtourismus der Rahm abgeschöpft, aber auch Pauschaltourismus ist abseits von Last Minute und Check24 auch nicht immer günstig.

    Selbst die Fährpreise finde ich jetzt für die Entfernung nicht aus dem Rahmen fallend- schonmal Hurtigruten als Fähre benutzt ? Oder andere mehrtägige Überfahrten ?


    - wir haben letztes Jahr an den Victoriafällen für ein simples B&B das sich zwar Lodge nannte und sehr schön angelegt war, 90 US Dollar pro Person/ Nacht und 70 USD Nebenkosten für 2 Tage bezahlt (Abendessen, Getränke), Zimmer war halt schön groß was man auf Island schon mal vermißt.

    Das Verbote Unvernunft nicht ändern können,ist klar. Aber wenns richtig Asche kostet, überlegt sich das mancher- für jeden Camperleiher vielleicht ein Infozettel- wer beim Wildcampen erwischt wird, verliert den Versicherungsschutz und zahlt 1000 €- Ruhe wär. Zumindest, wenn sich rumspricht, das der eine oder andere auch zahlen durfte. Ich finds ja schlimm,und ja auch ich stehe gerne mal "wild". Aber, ist ja wohl ein Unterschied, ob mal so fünfmal im Jahr jemand an einem Platz wild steht oder hunderte Leute pro Woche. Steht iwo Campen verboten tolerier ich das halt- wird schon einen Grund haben und sei es das Fehlverhalten anderer. ich hoffe der Sturm auf Island legt sich irgendwann und man kann dann wieder normal Urlaub machen.

    Ich gönne den Isländern den Verdienst, aber JEDER Touristenort in Südeuropa zeigt klar auf wohin Massentourismus führt,insbesondere auch zu welcher Verschandelung und welcher Naturzerstörung. Viel zu spät denkt man dort auch um.

    Ich verstehe wirklich nicht, warum dieses Wildcampen so ein Riesenproblem darstellt. Wenn es behördlich verboten ist, ist in meinen Augen der Verleiher verpflichtet, darauf hinzuweisen. Das tun aber längst nicht alle. Zweitens, steht in vielen Orten in Südeuropa an den üblichen Wildcamping Plätzen eine Schranke und ein entsprechendes Verbotsschild. Darüber jammern,aber nichts tun- behördlicherseits- finde ich schon heftig. Warumnicht einem Verleiher auch mal mit Lizenzentzug drohen,wenn er seine Kunden nicht entsprechend informiert ?

    Dann ist es tatsächlich so- vielfach ist die Kapazität der Campingplätze absolut am Limit und geradeda wo es stark frequentiert ist fehlen Möglichkeiten. Z.B. haben wir am Hamrargardar Platz übernachtet, während sehr viele Fahrzeuge direkt am Wasserfall standen.....warum da keine Kontrollen ? Auch sind die Grasplätzer für campervans oder gar schwere Wohnmobile oft garnicht geeignet.... auch da wird nicht investiert und gebaut,ebenso wenig wie in die Sanitäranlagen-der "normale"Europäer" ist es halt nicht gewohnt, bei deutlich unter 10 Grad eiskalte Sanitäranlagen vorzufinden....nun gut, das kostet dann halt.


    Z.B. Südfrankreich Dune du Pyla völlig unmögllich sich wild hinzustellen und enge Kontrollen, Kroatien braucht man es auch nicht zu versuchen und ist empfindlich teuer.......

    Viele Reiseveranstalter verkaufen Campen als "billige" Möglichkeit auf Island Urlaub zumachen aber bei den Preisen für Camper ist das doch längst passe....

    Ich weiß ja nicht wie ihr Euch Island vorstellt....klar gibt es viel aktiven Vulkanismus, aber längst nicht alles ist auch bequem erreichbar, vieles liegt im Hochland was nur mit dem entsprechenden Fahrzeug erreichbar ist. Vor allem die "Hot Pötte" die gut erreichbar sind, sind extrem überlaufen, da Island derzeit leider ein "Inreiseziel" ist. Nicht wenige Wasserstellen sind dann noch kochend heiß und nicht zum Baden geeignet. Heiße Bäche sind mir bis jetzt eher selten begegnet- neben dem in Hveragerdi noch die Badestelle in Landmannalaugar....

    Meist sind die Badestellen in Privathand, oft eingefasst und mit Wasser durch Zulaufrohre. Was dem Erlebnis keinen Abbruch tut.

    Reykjavik könnte man noch in Nautholtsvik baden. Auch nett.


    Allerdings hat jedes Schwimmbad im Freien einen oder mehrer Hot Pot becken, oft auch schön in der Natur gelegen. Kein Geheimtip mehr ist sicher Fludir mit der Secret Lagoon.

    Bei snail is gibt es einen hochlandtauglichen VW syncro Kastenwagen mit 4 Schlafplätzen; kuku hat auch so was. Spartanisch, kein Wohnmobil, und die tiefen Furten würde ich damit auch nicht fahren. Aber doch besser wie Zelt. Ich würde ein großes Bodenzelt mitnehmen und bei gutem Wetter aufstellen. Ist ja nicht ständig Sturm Aber in einem Pick up Camper hat man auch nicht mehr Platz, dafür ist er deutlich teurer und frißt deutlich mehr Sprit

    In Ländern, wo es Probleme gibt an gutes Trinkwasser heranzukommen, versuche ich womöglich die versiegelten Trinkwasserflaschen zu kaufen. Oft bekommt man das ja in 5 Liter Behältern zu kaufen und ansonsten helfen nur Entkeimungstabletten bzw abkochen . Das ist aber leicht off topic. Ansonsten nimmt meine Mutter auf Reisen grundsätzlich ihren gewohnten Kaffee mit was etwas ist auf dass ich leicht verzichten kann aber jedem Tierchen sein Plaisierchen. Beim eigenen Wohnmobil wo ich weiß wie die Tanks gereinigt sind würde ich jetzt auch keine Notwendigkeit sehen abgefülltes Wasser zu verwenden aber wenn wir ein Wohnmobil mieten von dem wir ja nicht wissen wie der Zustand der Tanks ist verwenden wir das Wasser auch grundsätzlich nur abgekocht. Egal ob in Island oder sonstigen skandinavischen Ländern wo das Wasser meist ja auch sehr gut ist oder anderswo. Bzw kaufen wir dann das Trinkwasser oder fühlen es ab Wasserhahn z.b. auf dem Campingplatz in Flaschen ab

    Das würde ich so nicht unterschreiben! Oft sind ja unter dem Wohnmobil noch irgendwelche Tanks angebracht die die Bodenfreiheit weiter einschränken. Auch ist die Federung meist nicht für Hobiger Straßen ausgelegt und wehe wenn da was zu Bruch geht. Außerdem haben die Fahrzeuge ja einen mehr oder weniger starken Überhang mit dem man an Steigungen bzw Gefällen auch mal aufsetzen kann und auf Bodenwellen sowieso. Die Nebenstraßen sind außerdem oft so eng dass man mit einem großen Gefährt auch nicht so ohne weiteres wenden kann. Und was mache ich mit so einem großen Gefährt bei seitlichen Fels Überhängen da stehen eher selten Warnschilder rum.... ZB in den Westfjorden. Klar, ich habe schon 10 m Wohnmobile in Latrabjarg gesehen und Busse fahren da ja auch hin aber ich müsste das mit dem eigenen Wohnmobil nicht unbedingt haben

    Ich bin ja nun schon seit vielen Jahren in Island unterwegs und früher tatsächlich nur mit Straßenkarten es geht also :) da mein Copilot immer gerne weiß wo wir uns gerade befinden drucke ich die jeweilige Tagesetappe schlicht in Google Maps aus und habe die Zettel somit dabei. Ansonsten ist die Beschilderung wirklich überall sehr gut und man kommt auch überall an selbst wenn man sein Nachtquartier auf irgendwelchen abgelegenen Höfen aufschlagen möchte. Die Campsites sind eigentlich auch gut ausgeschildert. Da würde ich mir wirklich keine Sorgen machen. Ansonsten kenne ich eigentlich nur navis die, wenn Sie die komplett Abdeckung Europa haben, auch Island mit darin enthalten haben. Also nicht nur die sogenannten DACH Karten sondern die gross Abdeckung Europa bei meinem Garmin sind das glaube ich 45 Länder

    Viel informiert scheinst Du Dich nicht zu haben, kann man doch in jedem Reiseführer nachlesen das die Ringstrasse fast durchweg asphaltiert ist. Und isländische Schotterstraßen sind oft besser als man deutscher Feldweg, sind nämlich ganz normale Strassen.
    Bleibt man auf der Ringstrasse braucht man sich auch keine Gedanken zur Routenführung machen, außer ob links oder Rechtsrum....Na und was ihr Euch anschauen möchtest solltet ihr schon selbst entscheiden :) nach Blick in den Reiseführer

    Versicherung sind grundsätzlich die selben, egal ob auf F-Strassen oder nicht. neben der üblichen Vollkasko mit Selbstbeteiligung- die Du vom Vermittler im Schadensfall zurückfordern kannst, aber zuerst vorschießen mußt- bieten einige Vermittler auch Dach-, reifen und Unterbodenversicherung an. Unterboden ist allerdings trügerisch, den schäden am Unterboden wenn Du durch eine Furt fährst sind in keinem Fall versichert, das schließen die Autofirmen selbst aus.
    Du kannst vor Ort jeweils noch Sand / Asche Versicherung und Schotterstrassen Versicherung zubuchen- das kann sinnvoll sein.
    Ich selbst pfeife auf billig und buche grundsätzlich das Rundum-Sorglospaket, dann hat man im Zweifelsfall den wenigsten Ärger- und noch wichtiger- die wenigsten Folgekosten.
    Bei 5 Personen werdet ihr um ein großes Fahrzeug eh nicht herumkommen, wegen dem Gepäck. Also großer Kombi oder großer SUV,(der Duster war in einem anderen Thread genannt, das ist aber hinten auf jeden fall eng und bei normalem gepäck reicht es auch nicht- sofern ihr nicht nur mit Handgepäck reist :D )

    Uns haben im Mai 15 2 x 11kg Flaschen gereicht, die zweite Flasche war nicht ganz voll. Am letzten, 16. Tag ging uns das Gas beim Kaffee kochen dann aus :) konnten aber in der Jugendherberge nebenan unseren Kaffee machen.
    Die kälteste Nachttemperatur war 4 Grad minus. Wir haben aber nur ca. von 18:00 bis ca. 22/23 Uhr und frühmorgens zum Aufstehen geheizt, max. ca. 4 h am Tag.
    Im September 16 hatten wir unseren kleinen Heizlüfter mit und kamen in 14 Tagen mit einer fast noch vollen Flasche zurück. (ebenfalls 2 x 11 l). Es war aber weder nachts noch tagsüber richtig kalt und die Heizung lief nicht voll.

    Na ja, wenn ihr keinen Mietwagen nehmen möchtet, bucht ihr am besten Ausflugtouren, hier würde ich den Klassiker "Goldener Zirkel" und einen Ausflug an die Südküste buchen. Allerdings ist das für mehrere Personen deutlich teurer als ein Mietwagen.
    Iceland travel



    wegen Wetter ladet Euch am besten die kostenlose App vedur.is herunter, die ist in Englisch. Und auch die Aurora forecast for Iceland | Aurora forecasts | Icelandic Meteorological office kann nicht schaden.
    Vor Ort solltet ihr Euch die für Eure Tage geltende Wettersituation anschauen und ggf. ist es günstiger, einen Mietwagen für Touren nachzubuchen. Braucht kein Allrad zu sein, die Wege, die einen Allrad erforderlich machen würden, sind eh noch gesperrt.
    Günstig essen gehen in Island- na ja. Burger, Tagesuppe und HotDogs sind überall erschwinglich :) Ansonsten rechnet 30 bis 50% mehr als die in D üblichen Preise. Da wir selten Essen gehen- keine Tips.
    Solltet ihr in die Blaue Lagune wollen, unbedingt vorbuchen ! Bei dem Andrang ist es kaum möglich, selbst in der Nebensaison, Tickets vor Ort zu bekommen.

    Du wirst stark wetterabhängig sein, aber schöne kleinere Wanderungen sind z.B. je nach Wetterlage möglich - es muß nicht unbedingt der Schnee sein, der hinderlich ist, es kann auch gerade Schneeschmelze sein, d.h. aufgeweichte Wege und evtl. stark angeschwollene Flüsse.
    Vielleicht würde sich ein Standpunkt in den Volcano Huts anbieten ( Basar). Hier gäbe es eine Busverbindung ab Reykjavik mit Umsteigen in Skogar. In der Thorsmörk sind sicher einige gehstrecken möglich.
    Auch auf Snaefellsness sollten Tagestouren möglich sein, ebenso im Skaftafell. Auch Thingvellir ist ein lohnendes Tagesziel.
    Mehrtägige Wanderungen dagegen eher nicht.
    Wenns Dir nicht zu teuer wird, miete Dir ein nettes Häuschen mit Hot Pot, mache Tagesausflüge .
    2 Wochen später, hättest Du evtl. die Chance das Du schon nach Landmannalaugar kannst. Hier gibt es schöne Tagestouren- Allerdings auch wieder abhängig von der Schneelage bzw. der Schneeschmelze. Landmannalaugar müsstest Du aber zelten.Könntest Dir natürlich einen hochlandtauglichen Camper mieten- sehr teuer. Zumal Du den deutlich im voraus buchen müßtest und dann nicht weißt ob Du damit z.B. nach Landmannalaugar kommen wirst je nach Frühjahrssperre. Mit dem Hochlandbus reinzufahren, ist wahrscheinlich die bessere Option, wenn Dir zelten nichts ausmacht.
    Skaftafell übrigens auch zelten oder Campervan- muß nicht hochlandtauglich sein.

    Wenn Du sehr spontan sein möchtest, buche einen Camper oder Campervan. Die Campingplätze muß man zumindest in der Nebensaison nicht vorbuchen :)
    Paketbuchung kann tatsächlich günstiger sein, da die Veranstalter Kontingente aushandeln. Allerdings sind die Touren oft sehr knapp bemessen mit zu vielen tageskilometern nach meinem Geschmack.
    Ich mache es meist so bei Mietwagenrundreisen, das ich mir selbst zusammenstelle, wohin ich möchte, und dann alles aus einer Hand buche, das geht sowohl im normalen Reisebüro über TUI Wolters und DER Tour, als auch z.B. über Veranstalter die sich auf Islandreisen spezialisiert haben.