Wenn nicht Island, dann wenigstens Norwegen

  • Norwegen ist eine akzeptable Alternative zu Island und will auch bereist werden.

    Vor sieben Jahren ein tolles Angebot für eine Hurtigrutentour. Der Preis war unschlagbar und die Buchung schnell gemacht. Mit unseren Tischnachbarn hatten wir Glück, wir verstanden uns ganz besonders gut.

    Das zweite mal war ich mit meiner Schwester dort, mit einem nicht mehr ganz taufrischen VW-Bus. Wir waren Bekleidungsmäßig auf mittlere Temperaturen eingestellt und einen Teil der Zeit war es dann aucdh so, aber dann... Es folgte eine grauslich warme Zeit. Warum reise ich in den Norden? Na, weil ich die hohen Temperaturen nicht wirklich gerne mag. Für über 30°C waren wir nicht eingestellt. Nicht genug Bekleidung, zu heiß zum Wandern, das Wasser aber zu kalt für uns Warmduscher, aber mit ganz viel Spaß. Als Bonbon der Tour gönnten wir uns eine Kurzstrecke mit Hurtigruten.
    Norwegen Nummer 3, eine Tour über Weihnachten Bergen - Tromsö. Trotz Corona wunderbar entspannend.
    Dieses Jahr werden dann die Besuche Nummer fünf und Nummer sechs folgen.
    Nummer fünf ist ein Geschenk von Fjordline. Wir machen eine Tour nach Stavanger. Hoffentlich wird es nicht nur regnen, denn 12 Stunden Aufthalt sollen gut ausgefüllt werden.
    Zu guter Letzt dann die große Tour im Sommer. Erst mit Fjordline bis Bergen und weiter mit Hurtigrute bis Hammerfest. Von dort wird uns der Bulli dann von oben wieder runter hoffentlich wundervolle Wochen bescheren.
    Und dazwischen? Eine Woche Island. Zwei ältere Damen wollen nichts weiter als relaxen.


    Wir lesen dann voneinander

    Grüße aus dem schönsten Bundesland Schleswig-Holstein

    Island Mai 2016 und dann immer wieder

  • Ich war vorletztes Jahr mal für eine Woche durch Schweden und Norwegen gecruist.

    Eigentlich wollte ich nur Norwegen. Schweden fand ich in meiner Vorstellung irgendwie langweilig. Aber die Flüge nach Stockholm waren deutlich günstiger.

    Also einmal „Schnelle Runde zum schnuppern“ .

    Und was soll ich sagen: ich habe die völlig gechillten Schweden lieben gelernt und die eher gestressten Norweger haben mich genervt.

    Landschaftlich aber beides auf seine Art traumhaft.


    Die nächste Tour dort wird mit Family und Wohnmobil in Schweden starten.

    Und dann mal sehen, wo es uns hin zieht.

  • was heisst Norwegen ist eine akzeptable Alternative? Ich behaupte eine ebenbürtige Alternative. Beides fantastische wunderschöne Länder. Seelenfutter, wie überall wo die Natur noch intakt und gepflegt ist. :/ :)

  • Sind im August 2020 über Kristiansand zum Nordkap gefahren (über Finnland+Baltikum zurück).


    Wirklich ein wunderschönes Land, dass wir definitiv nochmal bereisen werden. Hatten "leider" auch knapp 34 Grad am Preikestolen, dafür aber keinen einzigen Regentag in Norwegen.


    Vielfalt ist auf jeden Fall geboten Sonne, baden im Meer/Fluss/Fjord, Schnee, Gletscher, Elche, Rentiere, Polarlichter... Dazu hatten wir Glück, dass durch Corona so gut wie keine auswärtigen Touristen unterwegs waren.


  • was heisst Norwegen ist eine akzeptable Alternative? Ich behaupte eine ebenbürtige Alternative. Beides fantastische wunderschöne Länder. Seelenfutter, wie überall wo die Natur noch intakt und gepflegt ist. :/ :)

    dazu muss man sagen, dass ich ein sabsoluter Islandfan bin und ganz klar als Norddeutscher aber auch skandinavienaffin bin.

    Grüße aus dem schönsten Bundesland Schleswig-Holstein

    Island Mai 2016 und dann immer wieder

  • Wir sind von unserer insgesamt 5-wöchigen Reise zurück und hatten alles, eisige Kälte, Hitze, Corona, Regen, Sonne. Recht abwechslungsreich wie man lesen kann.
    Ich werde versuchen einen kleinen Überblick zu geben. Die einzelnen Berichte der Etappen sind in meinem Blog unter http://www.iceland-niceland.de nachzulesen. Coronabedingt fehlen aber noch etliche Stationen, die im Laufe des Monats nachgetragen werden.
    Unsere Tour war schon etwas Besonderes. In den Norden kommt man ja nicht so ohne Weiteres, nicht nur aus diesem Grund sind wir samt Bulli mit der Hurtigrute bis Hammerfest geschippert, was aber auch bedeutete, dass wir erstmal bis Bergen kommen mussten. Wir wollten nicht bis Bergen fahren, die Fjordline hat sich angeboten. Mittags in Bergen angekommen und abends mit Hurtigrute weiter. Eine ideale Kombination.
    Erster längerer Stop in Trondheim, anders als im Winter waren wir nun klüger, marschierten bei gutem Wetter in die Stadt und konnten jede Minute genießen.

    Ich liebe "Wall-Art"

    Und solch ein Stillleben


    Bodø werde ich wohl nie lieben lernen. Auch beim dritten Besuch hat die Stadt mich nicht angesprochen, obwohl unser Spaziergang diesesmal ein anderer war. Sogar den "Eifelturm" haben wir gesehen.


    Svolvær mit einer Stunde Aufenthalt fiel buchstäblich ins Wasser.
    Tromsø, hier wollten wir uns den Floyen gönnen. Hin zur Talstation mit einem Taxi und zurück zu Fuß. Bei herrlichstem Wetter war dies dann mal wieder ein Genuß.

    Die Sherpatrappa mit über 1200 Stufen, gebaut von Sherpas, die im Übrigen auch an anderer Stelle in Norwegen bei bestimmten Bauten ganz spezielle Arbeiten verrichten.

    Nächster Halt dann unser Ausstieg - Hammerfest, leider morgens um 5 Uhr.

    Die Meridiansäule war ein "must see" und ich war doch etwas enttäuscht, aber was hatte ich erwartet, irgendetwas Spektakuläres?
    Na gut, in der Tanke Kaffee geholt, Brot hatten wir in Tromsö eingekauft, und ab auf den Hausberg zum Frühstück. Es war schon sehr sehr kalt, aber schön. Was ich nie für möglich gehalten hatte, die Rentiere liefen so einfach mitten in der Gegend, sprich zwischen den Häusern umher.

    Der Weg heute sollte Richtung Nordkapp gehen, Camping auf dem Kirkeporten CP und die Entscheidung war eine gute. Zwei Nächte haben wir uns gegönnt, denn Nordkappbesuch und Kirkeportenwanderung wollten wir nicht an einem Tag machen.
    Die Wanderung war wunderschön und viel weniger anstrengend, als wir es zunächst befürchtet hatten, durchaus auch für Senioren machbar.

    Nordkapp, na ja, Rummel eben und ich glaube, sollten wir jemals wieder soweit oben im Norden sein, dann besuchen wir lieber den echten nördlichsten Punkt in der Hoffnung, dass dort dann nicht ganz so viel Gewühle sein wird.

    Schade nur, dass für einen wirklich schönen Sonnenuntergang der Himmel zu grau ist.


    Weiter geht es dann in einem neuen Bericht. Nach dem Nordkapp sollte es durch eine Landschaft bis Mo i Rana gehen, die mich wirklich beeindruckt hat. Tundra, genau so habe ich mir "Sami-Gebiet" vorgestellt und dann diese Brücke......

    Grüße aus dem schönsten Bundesland Schleswig-Holstein

    Island Mai 2016 und dann immer wieder