Euch allen wünsche ich ein gutes Jahr 2025, in dem sich manche (Island-)Pläne und Träume verwirklichen lassen.
Jahreswechsel ist für mich so eine Zeit zurück zu gucken, was war, in Fotos stöbern , ... - und das tue ich mit einem kleinen Reisebericht meiner Islandreise 2024.
Ich gehöre zu den Glücklichen, die in ihrer Urlaubsplanung nicht (mehr) von den Schulferien abhängig sind. In den letzten beiden Jahren bin ich gegen Ende/ nach den Sommerferien geflogen (August/ September). Dieses Jahr möchte ich gerne früher reisen, die Fülle in der Natur erleben. Juni/ Anfang Juli wären schön. Einige berufliche Verpflichtungen bringen mich noch weiter nach vorne. 25. Mai - 12. Juni 2024 wird es schließlich. Um diese Zeit war ich noch nie in Island. Das dürfte eher Frühlingserwachen als Sommer sein, aber schon rund um die Uhr hell. Ich bin gespannt und freue mich.
Auto, Flug und die erste Unterkunft sind gebucht. Und dann gucke ich mal weiter, frá degi til dags, wie in den letzten Jahren. Mal sehen, wohin es mich dieses Jahr treibt.
Grob im Sinn habe ich immer noch, mir mal den Osten näher anzuschauen. Der ist für mich noch weitgehend unbekanntes Land. Das hatte ich letztes Jahr schon im Sinn. Die deutlich besseren Wetteraussichten hatten mich dann aber in den Westen und Norden "getrieben".
Fagradalsfjall heißt "meine" Maschine. Das ist doch verheißungsvoll. Ein ausbrechender Vulkan im Landeanflug wäre doch eine schöne Island-Begrüßung. Aus touristischer Sicht ... ansonsten ist die Lage inzwischen natürlich viel ernster als damals am Fagradalsfjall.
- und tschüß!


- Lóaþræll, Aplenstrandläufer
- Lómur, Sterntaucher, der typischiste Vogel des Gebietes
- Jaðrakan. Uferschnepfe
- Hrossagaukur - Bekassine-Meckersine. Ihr wummern und "meckern" im Sturzflug ist so ein typisch isländisches Sommergeräusch. Hört Ihrs auch?
Den will ich mal suchen und das Stück nach Stokkseyri zum Knarrarósviti radeln.







Eine ziemlich zutrauliche Bachstelze (Maríuerla) "unterhält" mich mit leisem Gezwitscher.







































































Die Drillingsmutter hat gut zu tun...






Straumönd - ein Kragenenten-Paar macht eine Siesta am Flussufer.











Es geht auf Mitternacht zu.







- Schon verblasst, aber der Regenbogen-Zebrastreifen ist noch als solcher zu erkennen.
Mit dem Neubau der Kirche am Dorfrand wurde das alte Dorfkirchlein wohl überflüssig und irgendwann in ein Gästehaus umgewandelt. In den Gästebüchern habe ich Einträge vom 1998 gefunden.








Zum Fardagafoss will ich. In einem Reiseführer habe ich gelesen, das man da sogar hinter den Wasserfall gehen könne. Ich bin gespannt.


Diese "Treppe" mit Kette zum Festhalten hangle ich mich noch runter und folge dem Pfad noch ein paar Meter. Dann kehre ich aber um, mehr muss nicht sein. 
Der Wasserfall ist nicht (mehr) "hintergehbar". Möglicherweise ist mittlerweile Geröll nachgerutscht, das den Weg versperrt.


Auf dem Rückweg zum Parkplatz suche ich mir am Rand des Baches noch ein schönes Plätzchen für ein Mittags- oder Nachmittags-Picknick. Verdursten muss ich hier jedenfalls nicht. 






Die enttäuschen mich. Vor allem akkustisch hatte ich mir von dem Klang mehr versprochen.