mit Womo den Winter in Island verbringen?

  • Hallo in die Runde,

    nur um das mal abgefragt zu haben: mich würde es reizen, mal einen winter in Island zu erleben, von Oktober bis März etwa (dass eine Aufenthaltserlaubnis vonnöten ist, ist mir bekannt).


    Ich war schon oft mit unserem Reisemobil in Island, jeweils für ein paar Monate, auch einmal Februar/März.

    Ich weiß schon - CP sämtlichst geschlossen, viel Schnee, Kälte und, das wohl potentiell gefährlichste: Stürme.


    War schon jemand mal mit seinem Camper im Winter dort und kann mich wahlweise mit Warnung oder Zuspruch versorgen? :)

  • das schon, aber sind sie damit auch unterwegs?

    außerdem: ich bin kein Isländer, mir fehlen somit erfahrungen mit - aus mitteleuropäischer sicht - extremen wetter- und straßenverhältnissen.

  • Hallo, habe im anderen Forum gelesen, dass du Spikes zum einschrauben hast. Dann kannst du die doch reinschrauben und drin lassen. (Ich kenne mich mit Spikes zum, schrauben nicht) oder geht das nicht über einen längeren Zeitraum mit wechselnden Bodenbelägen (Regen, Eis, Schnee...)

    Bezüglich der Öffnungszeiten der Campingplätze da kannst du im Internet auf die Homepage der jeweiligen Campingplätze gehen und dort schauen wie sie geöffnet haben. Ist halt eine heiden Arbeit. Aber du hast ja noch etwas Zeit.

  • Vielen Dank für Eure hilfreichen Antworten! Die verfügbaren CP herauszufinden, ist für mich kein Problem - ich hatte nur nicht auf dem Schirm, dass es überhaupt welche gibt, die winters offen sind. Wäre für mich in erster Linie für die Wasserver- und entsorgung wichtig.


    Schraubspikes: auf eis- bzw. schneefreiem Asphalt würde ich sie nach Möglichkeit nicht drinhaben wollen. Es sind ganz normale LLKW-Reifen (immerhin 3PMSF), die möglicherweise zu große Bewegungen der Spikes übelnehmen.


    Aber Schneeketten sind noch ein guter Hinweis! Habe welche, diese allerdings nie benutzen müssen. Ich sollte aber ausprobieren, ob die auf die jetzigen Reifen passen.

  • ich hatte nur nicht auf dem Schirm, dass es überhaupt welche gibt, die winters offen sind. Wäre für mich in erster Linie für die Wasserver- und entsorgung wichtig.

    Dir ist schon klar das Campingplatzpflicht besteht.... Auch im Winter.

    mit freundlichsten grüßen aus dem hohen norden "von deutschland".
    Jörg
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  • Ich war schon oft mit unserem Reisemobil in Island, jeweils für ein paar Monate, auch einmal Februar/März.

    Wir haben meinen Mann derart begeistern können, dass er mit unserem noch nicht gekauften Wohnmobil nächstes bzw. übernächstes Jahr nach Island fahren möchte. Bei unserer diesjährigen Reise hatten wir mehrere Wohnmobile aus Deutschland angetroffen.


    Was sind Deine Erfahrungen, worauf ist zu achten, was bei stürmischen Wetter? Hast Du Tipps? Hoffentlich stören meine Fragen Dich nicht, da diese eher Off-Topic sind.

  • ….worauf ist zu achten, was bei stürmischen Wetter? Hast Du Tipps? …

    Mit einem Wohnmobil bis 3,5t sollte man ab einer windgeschwindigkeit von 15m/s nicht mehr fahren. darauf wird auf vedur.is und auch auf den leuchttafeln an überlandstrecken explizit hingewiesen.

    wichtig ist generell, die wetterinfoseite vedur.is stets im blick zu behalten (das sollte morgens die erste maßnahme sein :) ). dort sind auch die aktuellen wetterwarnungen zu finden.


    ich habe schon ein paar mal einen „orange alert“ erlebt - und war die ganze zeit damit beschäftigt, das mobil möglichst exakt in windrichtung auszurichten. je leichter das mobil, desto wichtiger.

  • Bei unserer jetzigen Reise mit dem Auto haben wir auch bereits täglich, bei längeren Fahrten gar mehrere male, uns die Informationen auf der vedur.is Seite durchgesehen. Jedoch haben wir streckenweise erlebt, dass wenig Wind angezeigt wurde, jedoch starke Böen auftraten und auch mal umgekehrt.


    Hattet ihr schon 15m/s Wind? Meine Ängste sind die, dass in solchen Fällen, man sehr oft keine Buchten findet, wo man sein Auto bzw. WoMo umso notwendiger entsprechend ausrichten kann. Gibt es eigentlich eine Jahrzeit, wo es am wenigsten stürmt - muss ich mal recherchieren.


    Vielen Dank für Deine Rückmeldung.

  • War zuletzt im Winter 22 in Island, im Februar/März, in Kurzfassung, ich war am Ende der Reise glücklich wieder zu Hause zu sein, nach heftiger Fährüberfahrt und täglichem Geschaukele (im Wind), mir war nach der Ankunft in Seydisfjördur wochenlang schwindelig, dachte das wars, nie wieder Island, nun jedoch überlege ich, erneut im September diesen Jahres dorthin zu reisen, ich möchte gerne nach Landmanalaugar, niemals wieder im Winter ...

  • War zuletzt im Winter 22 in Island, im Februar/März, in Kurzfassung, ich war am Ende der Reise glücklich wieder zu Hause zu sein, nach heftiger Fährüberfahrt und täglichem Geschaukele (im Wind), mir war nach der Ankunft in Seydisfjördur wochenlang schwindelig, dachte das wars, nie wieder Island, nun jedoch überlege ich, erneut im September diesen Jahres dorthin zu reisen, ich möchte gerne nach Landmanalaugar, niemals wieder im Winter ...

    Winter wollten wir sowieso nicht dort hin. Schön stelle ich es mir vor, jetzt, zur Blüte der Lupinen dort zu sein, wer weiß.


    Gott sei es gedankt, habe ich mit Seekrankheit wenig zu tuen. Ich zähle zu den 6 (neben dem Käpten) auf einem Schiff in der Nordsee, die bei sehr schwerem Seegang unter 60 Leuten noch auf den Beinen war. Trotz dieser Erfahrung hat mich vor vielen Jahren die Überfahrt auf einem riesigen Schiff nach Norwegen beängstigt und zu Unwohlsein geführt.


    :) Man wird scheinbar von Island nie so richtig loskommen - scheint mir :D und wenn Du im September fährst, würde ich auf Deine WoMo-Spezialerfahrungen sehr gespannt sein.

  • War zuletzt im Winter 22 in Island, im Februar/März, in Kurzfassung, ich war am Ende der Reise glücklich wieder zu Hause zu sein, nach heftiger Fährüberfahrt und täglichem Geschaukele (im Wind), mir war nach der Ankunft in Seydisfjördur wochenlang schwindelig, dachte das wars, nie wieder Island, nun jedoch überlege ich, erneut im September diesen Jahres dorthin zu reisen, ich möchte gerne nach Landmanalaugar, niemals wieder im Winter ...

    Das mit dem Wind und dem Seegang hat nichts mit dem Winter zu tun.. Du kanns genauso im Sommer auf dem Atlantik in einen schweren Sturm geraten..
    Ich habe nun einige Überfahrten November -Januar-März-April hinter mir... Meistens waren diese langweilig.
    Ich sage dann immer BadewannenÜberfahrt 8o :girl:

    ######

    Hattet ihr schon 15m/s Wind?

    ######

    Ja. Allerdings bin ich nicht mit einem Wohnmobile unterwegs..
    Aber wenn mein 2,5t Pickup beim stehen schaukelt, weiß man was da für Kräfte herrschen...


    Naja.. Diese Messgeräte stehen halt an bestimmten Stellen, die für die straken winde bekannt sind.. Ob der Wind sich dann auch an diese Stellen hält ???

    Winter wollten wir sowieso nicht dort hin. Schön stelle ich es mir vor, jetzt, zur Blüte der Lupinen dort zu sein, wer weiß.


    Gott sei es gedankt, habe ich mit Seekrankheit wenig zu tuen. Ich zähle zu den 6 (neben dem Käpten) auf einem Schiff in der Nordsee, die bei sehr schwerem Seegang unter 60 Leuten noch auf den Beinen war. Trotz dieser Erfahrung hat mich vor vielen Jahren die Überfahrt auf einem riesigen Schiff nach Norwegen beängstigt und zu Unwohlsein geführt.


    :) Man wird scheinbar von Island nie so richtig loskommen - scheint mir :D und wenn Du im September fährst, würde ich auf Deine WoMo-Spezialerfahrungen sehr gespannt sein.

    Wie gesagt. Sturm hat da nichts mit Winter zu tun wikinger2


    Ich bin jetzt gerade zurück von Island..... Seit ner Stunde zur Türe rein...


    Letztes Jahr Mai hatte ich teilweise minus Grade.. Noch ziemlich viel Schnee..

    Dieses Jahr kein Schnee, wenig Wind, 1 Woche keine Wolken und Temperaturen jenseits der 20 Grad.. (plus wohlgemerkt) Und die Temperaturen in Island empfinde ich zu mindestens immer höher..

    Bei 13 Grad renne ich dort mit nem T-Shirt rum..
    Bei 22 Grad am Dettifoss, ohne Wind bin ich regelrecht eingegangen. Gefühlte 30Grad..


    So muss jetzt meinen Sonnenbrand einschmieren...

    islandwinke

    mit freundlichsten grüßen aus dem hohen norden "von deutschland".
    Jörg
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