Fortsetzung von Island, die 2.! Alles gleich und doch ganz anders …
2024 war dann nach meinem Urlaub klar … ich bin tatsächlich infiziert! Wie konnte das passieren? Keiner hatte mich gewarnt!
Man kann sich nur damit abfinden! Also buchte ich schon wenige Wochen später meine nächste Reise! Da die NRW Ferien spät waren, konnte ich mal den Sommer in Angriff nehmen und damit die Hoffnung die Puffins zu sehen!
Also ging es Mitte Juni los, nach einer Nacht in Hirtshals und zwei sehr ruhigen Tagen auf der Fähre, kam ich alleine, nein, mit Rudi und Raffi, in Seydisfjördur an.
19.06.2025
Es dauerte ewig, bis wir den Hafen verlassen konnten. Irgendwie ging es gar nicht voran und ständig liefen Menschen nach vorne an die Spitze der Fähre. Ich konnte das Fahrzeug eh nicht verlassen und habe dann gefragt, was es denn da zu sehen gäbe. Antwort …. ein Fisch! Okay, seltsam.
Erst am nächsten Abend habe ich erfahren, dass unsere Fähre mit Wal eingelaufen ist!!!
Mein erstes Ziel war natürlich Hafnarhölmi, um gleich Punkt eins abzuhaken. Das trübe Wetter wurde immer besser und ich hatte schon einen tollen Blick auf Egilstadir, bevor es zu den Puffins ging.
Natürlich war in Hafnarhölmi einiges los, aber, bis auf wenige Ausnahmen, waren die Leute wirklich sehr leise und rücksichtsvoll!
Und die Papageitaucher sind wirklich so toll! Dort kommt man so nah dran, man könnte sie fast anfassen!
Und die lustigen Geräusche, die sie machen! Ich war über eine Stunde dort, habe beobachtet, fotografiert und gefilmt. Es war wirklich fantastisch!
Ich hatte mir vorgenommen, den Urlaub ganz entspannt angehen zu lassen! Mit offenen Augen fahren und alles entspannt auf mich zukommen zu lassen. Aber es war erst Mittag und deshalb ging es weiter. Über die 944/ 925 zunächst mit Halt an der Fußgängerbrücke über den Jökulsa a Bru, in Richtung Heradhsandur. Dort wollte ich zu den Klippen wandern, doch auch diesmal bin ich nicht über den Bach gekommen, auf nasse Füße hatte ich nämlich keine Lust. Der gelbe Fluss war für die Drohne zu weit, so ging es dann auf über die 917 auf den Pass mit Stopp am Aussichtspunkt.
Und dann mit 14 % den Pass wieder runter. Da ich schon länger niemanden mehr gesehen hatte, war es wieder etwas aufregend. Zumal es Neuland für mich war.


