Beiträge von Vielseher

    Ich werde den letzten Bericht überarbeiten. Jörg hat recht, ich bin durcheinander gekommen. In Höfn haben wir gar keinen Campingplatz gesucht, weil wir da ja noch vor Stafafell waren.
    So ist das mit dem verklärten Blick zurück.
    Grundsätzlich sei aber doch noch mslgrsagt, dass es schlimm wäre, wenn beim Erstenmal Island alles gleich 120%ig ablaufen würde. Ich kann ja iederkommen solange ich gesund und munter bleibe.
    Jetzt habe ich, vor der Korrektur meines Berichtes, die Karte neben mir liegen - dann wirds schon passen.


    Is überarbeitet. :sekt:

    Tag 4 geht zu Ende und Tag 5 beginnt.


    Wir trennen uns von dem tollen Anblick in Dyrhólaey und fahren weiter. Wegen der letzten doch sehr kalten Nacht haben wir nun ein Zimmer gemietet in Hunkubakkar - und das war ein Volltreffer. Wenn zwei Frauen etwas sehen, das ihnen gefällt kann es sich so anhören:


    "Oh süüüüß, das ist ja goldig, ist das toll, und die Gegend..................na ja und so weiter. Die Unterkunft in einer Hütte mit
    zwei Einheiten einfach und klasse. Wir wollen uns aber noch die Schlucht Fjadrarglufur ansehen. Also nach weiner kurzen Pause wieder ab ins Auto und zum erstenmal Holperweg fahren, die Bezeichnung Straße wäre wirklich mehr als geschmeichelt. Das, was
    wir zu sehen bekommen ist wirklich atemberaubend schön. Aber komisch ist es doch. Kommen uns doch Engländer entgegen. Na ja, man weiß ja, die fahren immer links, dass sie aber auch immer links neben der Absperrung gehen, das ist mir neu. und merkwürdigerweise können die auch nicht die in englisch geschriebene Bitte, doch die Natur zu schützen, nicht lesen. Meine Frage in die Gruppe warum sie außerhalb des gesteckten Weges gehen, selbstverständlich in allerschönstem deutschen englisch ausgesprochen, wurde nur mit einem blöden Gesichtsausdruck kommentiert. Woher ich weiß, dass es Engländer waren? Na, son'n bißchen hab ich die ja auf dem Kieker, aber anhand der Aussprache sind sie dann doch recht deutlich von z.B. den Amerikanern zu unterscheiden.



    Wir trennen uns nur ungern und können auf dem Weg zum Auto einen Blick in die Damen!toilette werfen. Leute, das Bild wollt ihr nicht wirklich hier im Forum sehen. Dagegen war die Dusche auf dem Campingplatz in Fludir noch harmlos.
    Wirklich, alles was kostenlos ist, wird versaut ohne Ende.
    Wieder im Zimmer und müde.


    Am nächsten Morgen gibt es noch ein gutes Frühstück und dann soll es zum Jökullsàrlon gehen. Immer wieder sehen wir, dass mitten im Nichts mit einem Mal ein Hotel steht, nicht so, wie wir uns ein Hotel in der Stadt vorstellen, kleiner, aber es heißt immer Hotel.
    Und dann sind wir da, nachdem wir, wie sollte es anders sein, mal wieder auch Sehenswertes links von uns nicht rechtzeitig erkannt haben - Abfahrt verpasst. Wie machen die Isländer das bloß????? Aber nächstes Jahr ist ja auch noch Gelegenheit.


    Gleich der erste Parkplatz wird mit Karacho eingenordet, wolln doch nicht schon wieder was verpassen und das Erstaunen geht weiter. Wie die Bekloppten rennen wir Richtung Brücke, denn da fließt gerade ein riesiger Eisbrocken in einem traumhaft schönen Türkis Richtung Meer. Es ist wahnsinnig, die Eisbrocken in der Lagune scheinen weiß, oder haben die Maserung mit Gesteinsgeröll, aber das Teil hier ist klar durchscheinend und dann die Farbe! - so etwas haben wir noch nicht gesehen. Eigentlich wollen wir gar nicht auf die andere Seite, denn da sind doch ein paar Menschen mehr. Man gut wir haben das doch gemacht.
    Wenn man den Tag hätte retten müssen, dann wäre er jetzt gerettet, aber Tage in Island müssen nicht gerettet werden. Die sind wie sie sind einfach faszinierend.
    Also rüber und klar, was wir als erstes ansteuern. Dann Kaffee und gucken, und staunen und wieder gucken. Ich hab mir das hier anders vorgestellt, aber so ist das in Ordnung. Wer weiß, wie lange die Lagune noch so ist, wie wir sie gesehen haben.


    Bis Höfn sind es wohl ca. 80 km. Auf dem Weg dorthin, selbstverständlich wieder was verpasst, und diesmal macht es mich traurig, denn den Svartifoss wollte ich wirklich sehen. Es ist wohl auch die Angst vor Straßen mit 3-stelliger Nummer (998).
    Wir machen Rast, schlendern durch die Straßen und freun uns schon auf
    ein...................Klo. Die Touristinformation ist sehenswert. Richtig schnuckelig. Ein Hotdog geht noch und wieder sind wir enttäuscht. Man kann ja denken was man will, aber Hotdog können die Isländer nicht – definitiv. Bei Anni in Kollund auf der dänischen Seite der Flensburger Förde – das sind Dinger!!! Mmmh.


    Wir wollen in Stafafell übernachten. Wieso eigentlich schon wieder nicht im Auto?? Memmen!!!
    Stafafell gefunden, wirklich? Kann nicht angehen, das hier ist doch kein Guesthouse. Nochmal zurück, wieder hin. Das gibt's nicht. Ein total verkommenes Haus steht da. Neben Schafen laufen auch noch Hühner rum. Das allein stört uns
    nicht. Wir suchen ein weiteres Haus, aber da ist wirklich nur eines. Meine Schwester geht noch den Hügel hinauf – da ist wirklich nichts. Wenn jemand im Hus gewesen wäre, dann hätte man doch bemerken müssen, dass nicht nur ein PKW vorgefahren ist, sondern dass da auch Hanseln etwas suchen.
    Scheiß was aufs Geld, da übernachten wir nicht! Wir sind frustiert und ich entscheide kurzfristig, jetzt wird gefahren, bis wir einen Campingplatz finden.


    Es geht die wunderschöne Küstenstraße entlang, wir landen schließlich in Djupivogur und das ist sehr gut so. Nach einem kleinen
    Spaziergang, der Ort ist so klein da ginge ein großer Spaziergang gar nicht wikinger2, Anmeldung für die Übernachtung auf dem Campingplatz im Auto, , Betten bauen, Bilder des Tages ansehen, Kiechern bis der Arzt kommt, wir schlafen tief und fest - und
    frieren gar nicht.
    Ach ja, in Höfn an der Kasse im Supermarkt vor uns ein älteres Paar. Im Einkaufswagen unter anderem eine Dose Thunfisch und noch irgendwas exotisches. Nachdem mit der Kassiererin der Preis für diese Artikel geklärt wurde, hieß es nein, das wollen wir nicht. Ein Blick auf meine Schwester und mich "Es ist alles sehr teuer hier". Meine Schwester hat so gut reagiert "Das weiß ich aber vorher". Damit war jedwede weitere Diskussion im Keim erstickt.
    Dieses Paar, vielleicht Ende 60, war auch auf dem Campingplatz im winzig kleinen Zweimannzelt, direkt vor dem Küchengebäude, und sie kochten gerade ihr Abendmahl. Ich wäre vom Boden nach einer Nacht wahrscheinlich gar nicht wieder in die Senkrechte gekommen.


    Vorteil unserer verpassten Sehenswürdigkeiten - ist doch klar. ich muss noch mal dahin.

    Das Forum ist Schuld!!!!
    Kaum bin ich wieder zuhause, träume ich vom Wiederlosfahren.
    Kann man den Campingplatz Pakgil mit einem normalen PKW anfahren? Auf den Bildern sieht es nicht so aus.
    Der ist ja ein Traum, warum weiß ich das erst jetzt!? ;( Schon deshalb - einmal ist keinmal.

    Tag 4 - 22. Mai
    kann das angehen? Schon Tag 4. ich muss nochmal meine Zahlungsbelege durchsehen.
    Heute soll es Richtung Vik gehen und....wir wollen tanken. Wir fahren bis Hella, eine wie ich finde typische kleine Stadt. Es ist warm draußen, uns ist zu warm. An der großen Tankstelle halten wir, kurze Nachricht nach Hause, denn Reykjavik Excursions stehen mit Bussen da und so können wir problemlos WhatsApp nutzen.
    Das Paar von gestern ist auch da. Vorfahren an die Zapfsäule, Zapfhahn in den Tank, Zapfhahn öffnen - nicht passiert. Wat is dat denn? Nochmal. Das Paar gefragt. Sie müssen die Zapfsäule drinnen freischalten lassen. dankeschoen1 Nun klappts auch mit dem Tanken. Was macht man noch an einer Tankstelle - klaro Pipi und Kaffee trinken und Autos angucken. Diese Riesendinger, die ins Hochland fahren, Räder so groß wie unsere Trecker und so hoch, dass man nur mit leiter hineinkommt. Wahnsinn.
    Wir genießen die Sonne und ich will ein Bild von der Temperaturanzeige gegenüber machen. Glaubt mir doch keiner, dass morgens um halb Zehn in Island bereits 19°C herrschen.
    Mich beschleicht das Gefühl, dass es auch schön wäre nicht unbedingt Island rund zu machen. Man hat in 10 Tagen einfach zu wenig Zeit zum Genießen eines einzelnen Punktes.
    Auf gehts. Eine schöne Strecke. Oh, guck mal - ein Wasserfall, also nichts wie links abbiegen. :patsch: da stehts der Seljalandsfoss. Wir sind schon da und ich bin total überrascht. Es ist gut was los, aber so richtig überlaufen nicht. Eben touristisches Highlight. Ich beruhige meine Schwester ;) "doch, ich will hinter den Wasserfall gehen" . Da es relativ windstill ist, besteht auch nicht die Gefahr pitschnass zu werden. Meine Schester ist aber auch ein Angstbüddel! Sie kommt mit, notgedrungen. Es ist mystisch und wieder sind es die Farben die uns begeistern.

    Der kleine Nachbarwasserfall wurde dann auch gleich angesehen. Ehrfürchtig und benommen von den Eindrücken gehen wir wieder zum Auto. Am Rand des Eyjafjallajökul geht die Fahrt weiter und schwupp, da sind Menschen, mehr als drei, da muss was Sehenswertes sein. Es sind die alten Häuse von Drangshlid. Unsere Bauern ganz früher lebten ja auch nicht gerade im luxus, aber hier kam zu den sehr bescheidenen Verhältnissen auch noch das teils unwirkliche Wetter. Respekt vor den Menschen früher und heute.
    Daaaa, das Schild nach Dyrhólaey. nichts wie ab, rechts abgebogen. Kurz vorher sehen wir, wie ein jüngeres Paar ihr Land zu schützen versuchen und es abriegeln, da bereits etliche "Sehleute" einfach diesen Weg nehmen.
    Wir sind da und doch einige Leute mehr. Wouh, wir sind hin und weg. Die Gesteinsformationen, der schwarze Sand unten....Man muss es gesehen haben.

    Wir haben manchmal einen zweiten Becher genommen. Die isländischen Arbeiter waren da nicht so zimperlich, auch wenn es um Cola ging. Womit ich sagen möchte, dass es nicht immer die Touristen sind, die nicht wissen wann Ende-Gelände ist.

    Toiletten waren vorab unsere größte Sorge, die sich als völlig unbegründet herausgestellt hat. es gab immer die Gelegenheit, entweder in den Touristinformationen oder den Tankstellen. Selbsst unsere Notfallausrüstung - Schaufel, Tüte und Papier - haben wir nicht gebraucht. Es gab auch kein Campingplatz, auf dem kontrolliert wurde, ob man nun gerade auch dort Camper wäre.
    Wir haben nicht ein einziges Mal wirklich die Kreditkarte gebraucht. Es ging immer mit der normalen Girokarte. Lediglich für die Tunnelgebühr bei Borganes brauchte wir die Kreditkarte, aber ohne PIN. Bargeld wäre auch gegangen.

    Lundi und Hvalur sind doch aber heutzutage nicht mehr typisch. Aber Kaffee, das können die Isländer wirklich gut. Wir sind noch nie so gerne Kaffeetrinken gegangen. Der Preis war vergleichbar mit unseren. Großer Unterschied, in fast allen Fällen wurde nicht kontrolliert wieviel Kaffee nachgefüllt wurde. brauchkaffee

    Vorab:
    die Verspätungen waren die Taxis, bzw., die hatten uns ja nicht wirklich auf dem Schirm. Flybus war überaus pünktlich.
    Die Preise sind schon höher als bei uns, was ja kein Wunder ist, wenn fast alles importiert werden muss.
    Restaurant, na ja nicht immer gutes Essen für gutes Geld. Gibt es hier aber ja auch.
    Außerdem - was solls - alles für die Erben - nö.
    Noch etwas, alles was suboptimal lief, für Islandkenner vielleicht unverständlich - es war alles in Ordnung und ganz zum Schluss schreib ich Euch, was ich so ziemlich als Erstes zuhause gemacht habe.
    Tag 3
    Die erste Nacht im Camper. Ich muss mal eben nachschauen, wieviele Knochen ein Mensch hat - 206 Knochen. Wenn ich bisher diese 206 Knochen nicht spürte, jetzt sind sie da. Ganz sicher habe ich zwei Hüften, mein Popo ganz gut gepolstert. Ach was, der ist so dünn, dass ich sogar sämtliche Knochen unter der Muskel-/Fettschicht spüre. Die Kälte war nicht so schlimm. Wir hatten ca 4°C Außentemeratur. das war gut auszuhalten.
    Frühstück im Auto, löslicher Kaffee, so etwas ähnliches wie Toastbrot und Marmelade, als Nachtisch ein Skyr. Ein Riesenhapps mit Wonne und dann das. Kümmel. Grundsätzlich hab ich ja nichts gegen Kümmel, aber unter Marmelade.....Tapfer dadurch und nun aber fix ins Schwimmbad, es ist bereits kurz vor 9 Uhr. Danach gehts gleich weiter Richtung Reykjavik und Gullfoss. Auf gehts. Oh, wir scheinen fast die ersten zu sein. Im kleinen Pool sitzt nur eine junge Frau. Da stimmt was nicht, im Eingangsbereich ist es dunkel, die Tür ist geschlossen. Es ist Samstag und in islanska steht, dass das Bad samstags erst um 10 Uhr aufmacht. Warten scheint unser Karma in Island zu sein. Nach einer halben Stunde Spaziergang entscheiden wir uns fürs weiterfahren - gibt ja noch mehr Bäder in Island.
    Die Fahrt ist unspektakulär, je näher man Reykjavik kommt, umso stärker wird der Verkehr, erst auf der 36 wird es etwas ruhiger. Wir sollen in Pingvellir den ersten Parkplatz nehmen. Klar, abgemacht und abgebogen und blubber blubber. Was ist denn hier los??? Massen an Autos, Massen an Menschen und 2 Menschen, die Parkplatzgebühren kassieren. Dagegen ist nichts zu sagen. Ich kurv mal rum und kurv mal rum und kurv wieder weg. Es kommt ja noch ein Parkplatz. Jo, da gibts ein Informationszentrum, eine Toilette, eine Parkmöglichkeit und jede Menge Menschen. Alle möglichen Nationalitäten sind auszumachen. Die Engländer haben es uns besonders angetan.
    Mittlerweile weiss ich, dass ich den falschen Reiseführer mitgenommen habe. Der Lonely Planet ist nicht wirklich hilfreich für uns uns wird uns so manchen Plan verhageln.
    Wir wollten im Pingvellir ein bisschen spazieren gehen und die sagenhafte Landschaft in uns aufsaugen. Den letzten Teil des Satzes haben wir dann auch gemacht, spazieren gehen - Himmel wo ist der "Eingang". In der Tat, wir haben keine Stelle gefunden, an der der Wanderweg hätte beginnen können und quer durchs Beet wollten wir auch nicht. So haben wir genossen was wir gesehen haben, so ganz nebenbei, besagte Engländer die scheinbar nicht wissen, dass man den Tisch auch wieder abdecken kann.
    Oh man, wir sind ja schon beim Geysir! Es ist Zeit etwas zu essen. Selfservice und Leute angucken. Gegenüber platzieren sich zwei mittelältere Paare - aus England. Ich brauch ja wohl nicht zu erzählen, wie die ihren Tisch verlassen haben.
    Auf dem Geysir-Gelände wird uns bewußt wie dünn doch unsere Erdkruste ist. Ein Bild gelingt mir dann tatsächlich vom Strokkur. Wir gehen noch die Anhöhe hoch und stellen fest, dass wir nicht die einzigen "Omas" sind. Wir setzen uns uns finden das ist "Grandmas residence". Drei Omas fangen an zu lachen. Der Blick von oben auf die Szenerie ist wunderschön.
    Weiter zum Gullfoss. Die Strecke hab ich mir anders vorgestellt. Ich freu mich. Und da ist ER, wahnsinnig das Getöse, die Kraft, einfach doll. Man wird demütig bei dem Anblick. Es ist auch nicht überlaufen. Wir stellen uns die Szenen aus dem Winterfilm bei Youtube vor und denken, wie bekloppt mussten die Leute sein. Meiner Schwester erzähle ich noch etwas über die Entstehung des Namens und über die Rettung durch Sigríður Tómasdóttir.

    Die Übernachtung heute ist in Flúðir vorgesehen, mit Baden in der Secret Lagoon. Erst baden gehen. Es ist schon erstaunlich wir finden die Lagune tatsächlich. Wir stehen auf dem Parkplatz und sind überzeugt, dass wir uns verfahren haben. Ein riesiges Gewächshaus mit Tomaten steht da. "Inga" jetzt müssen wir Tomaten essen". Oh halt, da vorne kommt jemand mit nassen Haaren raus. Wir also rein. Wie es sich gehört erst duschen, nackig und gut einseifen. Rechts und links geguckt - keine Duschpolizei zu sehen, dann rein ins Vergnügen. Es ist unglaublich, das warme Wasser und rechts hinten fließt fast kochendes Wasser in den "Pool". Es riecht schweflich. Ne Stunde hält man das nicht aus. Nach dem Bad nochmal kurz duschen und einmal kurz um die Lagune gehen. Heißes Wasser, das in den Fluss links daneben fließt und eine kleine heiße Quelle links. Wirklich schön.
    Nun ab zum Campingplatz. Der junge Mann ist sehr nett und ich sage ihm, dass bisher alle Menschen sehr freundlich und höflich waren - er guckt kurz "I'm an italien". OK. Besonders nette Gäste erhalten den Tip für den Hot Pot der Einheimischen, aber die wollen wir am kommenden Tag dann nicht stören.
    Der Campingplatz liegt sehr schön und frei, die Toiletten waren in Ordnung, die Dusche nicht zu benutzen so eckelig, aber es sind die Gäste, die sich so saumäßig benehmen.
    Diese Nacht wird seeehr kalt. Draußen wird es ca. 0°C.

    Tag 2 es geht weiter - 21.Mai
    zum Glück haben wir von unserem Autoverleiher ein Tuch -Loop- bekommen, welches wir uns bis zur Nase ziehen können. Sieht bescheuert aus, hilft nur bedingt, aber der Glaube versetzt ja Berge. Guck mal, die da oben auf dem Berg - oh ne, das geben wir uns jetzt nicht, obwohl es dahinter sicher noch viel schöner ist. Wir sind aber doch noch ein bisschen groggy. Trotz des Gestankes ist der Spaziergang ein Genuss. Bevor es weitergeht - ah da ist ein Holzgebäude - Schwesterherzileins Rettung - ein Klo. Kurzer näherer Blick - nein besser nicht, noch schlimmer als die Solfataren.
    Also weiter auf der 42. Am Ende wollen wir links abbiegen, das richtige links, nicht das Frauenlinks, denn das wäre rechts.
    Den Küstenweg finden wir öde. Wir haben zu Hause Küste links und rechts von uns, auf der einen Seite nach 10 Minuten, auf der anderen Seite nach einer guten Stunde. Wir fahren weiter bis Hveragerði und machen erstmal die Touristinfo unsicher. Wichtigster Punkt selbstverständlich...na klar das Klo. Aber erstmal Kaffee trinken, der Gang in den wichtigsten Raum soll sich ja lohnen.
    Wir suchen den Campingplatz, finden ihn irgendwann auch, keiner da,also stellen wir uns einfach hin. Irgendwann kommt auch mal eine Dame angefahren und meint, ach bleiben sie man stehen :sekt: , Geld wollte sie nicht. Hätte sie gewußt, dass im Laufe des Abends noch ungefähr 10 weitere Camper kommen, hätte sie ihr Mittagessen für den nächsten Tag finanziert.
    Nun den Ort durchkämmen. Wo ist das Schwimmbad, wo die Quellen? Außerdem wollen wir zum Einklang etwas essen gehen. Tja, nett hier, teilweise jedenfalls. oh da ist eine Wasserrutsche, also hin, ein Blick riskiert, keiner im Wasser - ne das kann kein Schwimmbad sein. Gehört zum Hotel. Wir eiern weiter durch den Ort, mittlerweile haben wir Füße wie Blei und entscheiden uns erstmal für ein Restaurant, dass nicht nach Bistro aussieht.
    Wir sind ja in einem Alter, in dem man auf sein Herz aufpassen muss, das Studieren der Speisenkarten, expliziet der Preise läßt den Blutdruck steigern. Welch ein Glück, dass ich regelmäßig Erste Hilfe Kurse besuche. Die Auswahl auf eineTomatensuppe fällt da nicht schwer. NUR! eine Tomatensuppe - aber die ist so köstlich essen1 . Zuvor gab es eine Auswahl an Brot, u.a. auch das in der Erde gebackene. Na ja, ein Zwischending von Kuchen und Brot. Nicht unser Ding.
    Der Charme dieses isländischen Ortes haut uns so um, dass meine Schwester gleich in die Waagerechte möchte. Durchhalten ist die Devise. Soweit die Füße tragen..., denn wir suchen ja das Schwimmbad. Daaaa - ein Schild, also da lang, vorbei an einer Schule, an Sportplätzen und hoppla wir sind wieder am Campingplatz. Meine Schwester geht ins "Bett", ich auf die Suche nach dem Schwimmbad. Die Ortskarte sagt, dass hinter dem Campingplatz eine Bademöglichkeit ist.
    Also los, auf zur Schnitzeljagd, ich spaziere und finde dann tatsächlich ein Schwimmbad - aber es ist das der REHA-Einrichtung, da will ich nicht wirklich hin. Ich kann bald nicht mehr und ein Körperorgan meint, es wäre besser bald auf dem Campingplatz zu sein. Ich lass mich aber hinreißen und gehe an den/die Varmá. Der Spaziergang und die Ruhe sind ein Genuß. Alles ist schöner, die Blumen sind größer, das Wasser ist klarer als zuhause.

    Total baff sehe ich, dass auch hier schwefliges Wasser einfließt. Ich gehe mit Augen am Fluss entlang, die ich zuhause nicht hätte. Ich gehe weiter auf der anderen Seite, es dampft, ein paar Häuser in Sicht und nun wird es wirklich Zeit, dass ich weiß wo ich bin und hoffentlich nicht zu weit vom Campingplatz weg. Ah da fährt ein Auto, also muss da auch eine Straße sein. Da ist eine Straße und ich gehe direkt :patsch: am Schwimmbad vorbei.
    Unsere erste Nacht im Camper. Temperatur erträglich und morgen solls weitergehen Richtung Gullfoss über Pingvellir.

    Tag 2 - 20. Mai
    Wunderbar, wir haben wirklich gut geschlafen, nun duschen und dann ist noch Zeit für einen Rundgang durchs Hotel. Alles Bestens. In 10 Minuten soll das Taxi kommen. Die Koffer knallen die Treppe hinunter, wir schlendern vor das vordere Gebäude. Herrlich die Sonne scheint. Der Wind ist etwas kühl, aber nicht unangenehm. Dauert ja nicht mehr lange und wir sind altersgerecht geduldig. Der abgemachte Zeitpunkt, 8:40 Uhr, ist da, aber kein Taxi. Das akademische Viertel ist vergangen, ab und an kommt irgendwo in dieser kahlen Gegend ein Auto, aber kein Taxi. wie gesagt, wir sind altersgerecht geduldig. Nun ist es kurz nach 9:30 Uhr immer noch nichts. Langsam wirds kühl. Aber - der Himmel schickt uns diesmal einen Mitarbeiter des Hotels, der fit ist. Er ruft das Unternehmen an, das Taxi soll gleich kommen.
    Das Taxi stand am Flughafen - wie doof kann man nur sein :patsch:
    Schnell noch eine Nachricht an Campeasy, dass wir eine Stunde später kommen. Was ist das? Die Nachricht geht nicht raus. Nochmal versuchen, geht nicht.
    Wir sitzen jetzt im Taxi zum Flughafen, nochmal auf die Nachricht gucken - wikinger2 oh Himmel, was steht denn da, besser löschen als nochmals versuchen. Man gut die haben die Nachricht nicht bekommen. Text:
    totlach Kommen 1 Stunde später, Gorgonzola hat uns vergessen. totlach
    Das Ganze in englisch, deshalb wohl die merkwürdige selbstständige Wortvervollständigung.
    Die Fahrt mit dem Flybus zum BSI-Terminal war schon mal halb Urlaub. Und nun kommt das Highlight des Tages:
    Der Chef von Campeasy stand tatsächlich noch da und hat auf uns gewartet. Knuddel, drück und fast auch Küss. :loveyou:
    Wir waren extrem glücklich, die Fahrt zur Vermietstation ist kurzweilig und schnell vorbei. Die PKW-Übergabe ebenfalls ohne Probleme. Noch schnell die Steinschlagversicherung abschließen und ab kanns gehen. Juchu!
    Gleich um die Ecke ist der Bonus, um das notwendigste einzukaufen, Djupur..., Draumur..., Hraun..., Skyr, ach ja ein bißchen Brot, Butter, Käse und Obst dürfen es auch sein. Schwuppdi wupp sind umgerechnet 50 Euro weg. Macht nix verhungern ist ja auch kein Vergnügen.
    Für heute wollen wir nach Seltun, die kurze Strecke, dann bis Hveragerdi und dort im Camper übernachten. Ich gewöhn mich nur langsam an die mechanische Schaltung, Brigitte!! schalten! Wir halten mal an, um uns das Moos auf dem Gestein anzusehen. Dann gehts weiter, bergauf, Schotter. Sehr bergauf, jedenfalls für uns Flachlandtiroler, und ich vergess das Schalten............und das Gasgeben.............und stehe mitten auf dem Berg und hab panische Angst nach unten zu rollen. Wie gesagt Flachlandtiroler. Nach dem dritten Versuch gehts dann weiter, irgendwann ist dann der Schotter wieder vorbei und es erscheint der Kleifarvatn. Wouh, Wahnsinn und dann ist es da - das erste Sulfatarengebiet, und es stinkt wie 100 faule Eier.
    Die Umgebung sieht einfach fantastisch aus. Die Farben, nicht zu beschreiben so schön.
    Es soll ein Bild folgen, muss erstmal gucken wies geht.
    [IMG]http://i63.tinypic.com/8wxz60.

    Tag 1 mitten in der Nacht
    Ein Flugzeug voller Menschen die angekommen sind und mittenmang wir. Gefühlt mindestens genausoviele Namensschilder die uns entgegensehen - nur ;( mein Name ist nicht dabei. Aber ja, ich erinnere mich, in der Email stand was von orange, kann nur das Schild Meeting Point sein, also nichts wie hin. Zwei "Öller-desto-döller"-Frauen jagen zum besagten Punkt. Womöglich steht unser Abholer da. War wohl nichts. Raus zu den Taxifahrern, ob irgendeiner von der Taxifirma wäre - kein Glück. Wieder rein, und immer mit Gepäck im Schlepptau! Wir sind müde, fix und alle und die Koffer haben während des Fluges deutlch an Gewicht zugenommen :D . Also wieder ab zum Meeting Point. Nach ca. 1 Stunde nochmal die Taxifahrer angehauen. Njet. Wieder rein zum Meeting Point - kann kein orange mehr sehen. Da kommt einer angerannt, wir werden gleich abgeholt, man hat uns vergessen. Tolle Wurst!!
    Endlich die Taxifahrerin ist da. Bis zum Hotel wissen wir, dass ihre Oma in den Fünfzigern nach Island gekommen ist und sie, die Fahrerin, würde deutsch verstehen. Wir belassen es lieber beim Englisch.
    Die Rückfahrt morgen früh zum Flughafen (Flybus) war auch vorgebucht. Vorsichtshalber, ich trau ja erstmal keinem so richtig, nochmal der Hinweis, dass wir morgen ja abgeholt werden wollten.
    Das Gebäude ist vor uns, zweckmäßig und auffallend in rot, dieses hübsche skandinavische. Wir geben den Türcode ein, wir geben den Türcode wieder ein und stehen immer noch vor der Tür. Ein junges Paar kommt, gleiches Procedere, nun sind wir schon zu viert. Aber der junge Mann weiß, dass es noch ein Gebäude gibt. Wir tigern da hin, gleichzeitig kommt von der Rückfront des besagtem ersten Gebäudes ein männliches Wesen und verschwindet im hinteren Gebäude. Der mag uns wohl nicht, sonst hätte uns registriert. Wir alle sind ziemlich Nebensache. Nun sind wir schon zu sechst. Puh, der Türcode funktioniert - wir sind drin. Hallo Lieblingsbett, wäre doch ganz nett wenn du verdammt nochmal endlich in greifbare Nähe kommst.
    Die Schlüssel für die beiden anderen Paare sind in einem Briefumschlag hinterlegt. Für die beiden anderen Paare, nicht für meine Schwester und mich. Ich fall gleich um und schnarch im Gang. An der Wand hängt ein Telefon, eine Rufnummer ist auch angegeben.
    Für die, die das Airportinn nicht kennen. Man stelle sich ein gedrucktes große E vor, nur die Öffnungen sind nach links. Im unteren Bereich stehen wir, der Mittelbalken ist eine Wand zum hinteren Bereich ist es offen.In diesem Bereich ist eine gemütliche Sofaecke, Kaffeemaschine und das männliche Wesen tief in seinen Computer versunken.
    Wir wählen die Nummer - das ist ja komisch - genau zu diesem Zeitpunkt klingelt das Telefon des Mannes. Und irgendwie...der spricht mit uns :thumbup:
    Kruzifix, hat der denn Kartoffeln auf den Ohren? Muss doch mitbekommen haben, dass wir hinter der Wand Probleme haben. brauchkaffee
    OK nun wissen wir, Hinterlegung der KK-Daten ohne Prüfziffer heißt noch lange nicht bezahlt. Mittlerweile sind die anderen Paare mit ihrem Krimskrams im unteren Stockwerk in ihrem Zimmern verschwunden und schlafen wahrscheinlich schon.
    Murphies Gesetz: Schlimmer kanns nicht kommen - und es kam schlimmer! Ausgerechnet wir alten Tanten müssen mit unserem Gepäck in die erste Etage. Bravo, A....karte gezogen.
    Eeeendlich!!!!!!Schlüssel ins Schloss und nach links gedreht, wie man eben so aufschließt. Nach mehrmaligen Versuchen und "Wir wollen nach Hause" endlich geschafft. in Island dreht man rechts rum zum Aufschließen.
    Hallo Bett wir sind da und schlafen wirklich gut in einem prima Bett schnarch1 . Morgen früh werden wir ja abgeholt und dann gehts richtig los.

    Eine Reise, die mit Chaos beginnt und mit Chaos endet. Aber in der Mitte, da war es schön. Ich schreib über mehrere Tage verteilt und hoffe, ihr freut euch ein bisschen.
    Tag 5 vor der Reise:
    Pfingstsamstag - Jörg will kommen und mir die Forumsaufkleber bringen. Mal eben von Heide nach Kappeln ist kein Zuckerschlecken - wie verrückt muss man sein als Islandfan!?
    Wir besprechen so einiges, Jörg gibt Tipps und wir gehen noch kurz durch, was ich benötige z.B. Kreditkarte mit PIN. aber da muss ich ja nun nicht nachsehen solange Jörg da ist.
    Tag 3 vor der Reise
    Pfingstmontag - heute kann ich ja mal nach der PIN schauen. Ist ja alles abgeheftet. Nach gefühlter 100sten Durchsuchung der Ordner wäre ich eigentlichein Fall für den Kardiologen.
    Reise abblasen? Immer wieder ist im Forum zu lesen, dass ohne Kreditkarte mit PIN nichts geht.
    Tag 2 vor der Reise
    Telefonmarathon
    Anruf bei der Haussparkasse. Was kann man tun. Innerhalb 2 Tagen nichts. Aktivierungspin wäre frührstens Donnerstag da, ich aber nicht, denn da bin ich bereits auf dem Flughafen.
    Anruf Notfallhotline des Kreditkarteninstitutes. Nichts zu machen, Beschleunigung in der Sache geht nicht.
    Anruf Haussparkasse. Aussage, die PIN kann nur in der eigenen Sparkasse aktiviert werden.
    Ich bin aber von Natur aus immer erstmal skeptisch und will es genauer wissen.
    Anruf bei der HASPA, sie hat eine Zweigstelle auf dem Flughafen - klar geht das und die helfen auch dabei.
    Anruf Haussparkasse - Aktivierungspin beantragen und hoffen, dass der Brief Donnerstag da sein würde.
    Anruf, Sicherheit, bei meiner Tochter - ja zähneknirschen, sie würde mir ihre KK zum Flughafen bringen (darf ich das überhaupt schreiben?).
    KRIA angerufen, was ist zu tun ist - KRIA gibt ein bisschen Entwarnung.
    Tag 1 vor der Reise
    Heute will ich zu meiner Schwester fahren, sie ist meine Reisebegleitung. Vorher muss aber die Postbotin abgepasst werden. Sitze 2 Stunden in der Küche, um ja nicht das gelbe Auto zu verpassen. Schlafe ein dabei. Puh - Glück gehabt. Postbotin kommt gerade. Problem besprochen und klar, mein Mann kann Donnerstag morgen bei der Verteilstelle vorbeikommen.
    Noch angespannt, aber ein bisschen beruhigt, fahr ich zu meiner Schwester.
    Abreisetag
    Hoffentlich ruft mein Mann an und gibt die erlösende Nachricht. 9:45 Uhr Telefon - Hurra, der Brief ist da! Nun aber ab zur Sparkasse am Wohnort meiner Schwester, denn wir wissen ja noch nicht, ob die Aktivierung klappt und ich ggf. doch die KK meiner Tochter benötige. Probiert - alles klar hat geklappt - Kardiologe ade Sunflower--Smiley
    Wir fahren nach Kiel zum Zubringerbus und alles geht seinen Gang. Zwischenstopp in Stuttgart - nicht empfehlenswert und endlich
    Tag 1
    wir sind in Keflavik gelandet und das Chaos soll weitergehen.

    Gerade eben zurück und nun auch ausgeruht, kann ich nur sagen, den Ring immer dabei zu haben wäre schon empfehlenswert.
    Mein absoluter Traumplatz lag auf der Strecke zwischen Egilsstadir und dem Myvatn. Vor lauter Verzückung hab ich vergessen zu fotografieren. Es war ein Ort "den Gott geschaffen hat". Wir waren allerdings auch bei 20°C da, besser ging es nicht.


    Reisebericht folgt noch.

    ;) War auch etwas spassig gedacht. So werden wir es auch machen.
    Ich habe den Busfahrplan nach Pörsmork ausgedruckt und denke, dass dies auch ein schöner Ausflug sein könnte, zumindest, wenn das Wetter einigermaßen mitspielen würde. Es wäre zudem eine Strecke, die wir mit dem Mietauto nicht fahren könnten und ein bißchen Hochlandfeeling vermitteln könnte.

    Tempotaschentücher werden eingepackt, aber.....
    .....in der Öffentlichkeit soll man sich nicht die Nase putzen (Danke an Kria für die tolle Mappe).
    Frag mich natürlich, wohin ich gehen muss, wenn ich meine Nase putzen möchte, denn öffentlich ist alles. So ist das wohl aber nicht gemeint. Nur im Ernst, wenn wir einen Kaffee trinken und die Nase läuft, wohin dann? Es ist auch verpönt das benutzte Taschentuch in die Tasche zu stecken. Wieder die Frage wohin damit? Haben wir doch gelernt sauberes Taschentuch in die rechte Tasche, schmutziges in die linke Tasche.

    Auch wir sind ja in wenigen Tagen per Minicamper unterwegs. Eine Email an einen Campingplatzbetreiber hat ergeben, dass auch einige Plätze, die offiziell ab Juni geöffnet haben, versuchen werden bereits im Mai zu öffnen. Man hofft auf entsprechendes Wetter.
    Wir (ich seit 3 Tagen 65 und meine Schwester in 3 Wochen 67) sind gar nicht so ängstlich. Wer absolute Angst vor geschlossenen Sanitäreinrichtungen hat, kann zwischen zwei Varianten wählen:
    1.) Pipbox bestellen (3 Stk ca 9 Euro)
    2.) 5 Liter Eimer mit verschließbarem Deckel besorgen.
    Hört sich vielleicht lächerlich an, würde aber wohl auch funktionieren. Besser jedenfalls als 100 Camper, die nachts vor dem Wagen den Campingplatz bewässern.
    Wild campen kommt nicht in Frage. Ich würde auch nicht gerne vor meinem Grundstück einen Campingbus stehen haben wollen. Leider nimmt das in D auch so langsam zu.
    Auch wir fahren gegen den Uhrzeigersinn und haben genügend Campingplätze auf der Karte gefunden, die ab 15. Mai geöffent haben wollen. Also nichts wie ran und einfach nur ankommen und genießen.

    Badesachen werden ganz bestimmt nicht vergessen - komm doch von der Ostsee.
    bin schon wieder im Forum - so geht das nicht weiter!!!!
    Ach doch, noch einmal, und noch einmal und..... Sunflower--Smiley

    ...und dahinein kommt


    Ojemine, nur noch 21 Tage und es geht los GoIceland . Eigentlich ja nur noch 20 Tage, denn am 18. fahre ich bereits zu meiner Schwester um dann am 19. gaaanz gemütlich mit dem "Kilius" Zubringer via Flughafen zu fahren.
    Meine erste Anfrage war am 13. Februar, seither habe ich so unendlich viel an Informationen erhalten, dass mir ganz schwindelig wurde, ne halt, dass mir ganz schwindelig wird.
    Die Tour habe ich im Kopf wohl bereits 10 mal verworfen, wieder aufgenommen und wieder verworfen. da muss man ja ganz mall im Kopf werden (wo sind die Herrschaften mit der weißen Jacke?) Wie schön dass wir mit einem Camper unterwegs sind!
    Nicht in meinen Koffer kommt meine Winterjacke, denn die hat gestern den Feuchtigkeitstest nicht bestanden. Im dichten Schneetrieben musste ich mit unserem Hund raus. Die Luft war herrlich, der nasse Schnee dann weniger, ich war bis aufs Hemd durchnäßt. Aber meine asbachuralten Stiefel, die sind prima, ich geh darin wie ein Puma - schnell und ausdauernd.
    Faul wie ich bin, habe ich Kria geschrieben, dass wir das Auto doch erst morgens um 10 Uhr entgegen nehmen möchten (Wir kommen ja nachts an). Leider habe ich keine Bestätigung erhalten, auch nicht darüber, wie groß wohl der Stauraum unter der Liege sein wird. ?( und wie groß dürfen nun unsere Taschen sein ?)
    Leider leider hat Björg auch noch kein Treffen zur Übergabe der Forenaufkleber mit mir gemacht, na ja ist ja auch noch Zeit. Ich würd ihn ja auch zum Kaffee am Mühlenbach einladen. Und son Aufkleber braucht ja nun wirklich gar keinen Platz in der Tasche. Aber nun gibt es bestimt eine [definition='2','0'][/definition]">.
    Die windschnittige Frisur ist auch schon vorhanden, ist ja auch egal, wenn die Mütze abgenommen wird, sieht man so oder so bescheuert aus. Haargel? Nix da bleibt zuhause, Natur ist gefragt. Wenn ihr dann in irgendwelchen Webcams zwei Trullas mit orange-grauen Mützen seht - das könnten wir sein.
    Ein Bekannter hat eine riesengroße Island-Straßenkarte vorbeigebracht. Tankstellen sind eingezeichnet, geschlossene Tankstellen markiert und Hinweise, wo es etwas zu essen gibt ebenfalls. Die Karte ist so groß, dass sie nicht auf den Stubentisch passt. Mein Mann hat sich doch prompt geweigert einen für die Karte passenden Tisch zukaufen :D versteh ich gar nicht. Er hätte ja auch anbauen können.
    Ab nächste Woche geht es dann wirklich los, die ersten Sachen werden schon einmal eingepackt. ich kenn mich ja, macht wenig Sinn, denn bis zum 18. werden die gleichen Teile dreimal aus- und wieder eingepackt. Ist doch zu schön :thumbup: !
    Was noch fehlen würde wäre ein Fluglotsenstreik, den gibts aber nicht, den hab ich abgesagt Flug-Smiley .


    Isandforum - Suchtpotenzial hoch - schon wieder Mittagszeit.

    Moin Elke,
    kommt man zur Secret Lagoon mit einem normalen PKW. Ist die Straße 30 gut befahrbar? Zum Parkplatz vor dem beschwerlichen Weg zum Bruarfoss - wie sieht es da aus?
    ich glaub immer mehr, dass wir uns nicht auf eine Rundreise fixieren, sondern uns den Süden und den Südosten in die Seele festbrennen.
    Noch 1 Monat und 6 Tage - unglaublich :P