Beiträge von Islandflo

    Es ist sehr wahrscheinlich dass ein Großteil deiner angefragten Unterkünfte zu dieser Jahreszeit bereits nicht mehr verfügbar sind. Und nein, eigentlich sind jetzt schon alle, die Übernachtungen anbieten, am Markt über die gängigen Portale. Nur mal so als Idee - ich buche meist ein Dreiviertel Jahr im Voraus und selbst da sind so gut wie alle Angebote schon online.


    Es gibt jedoch auch viele, die Übernachtungen über z.B. Booking.com nur reservieren. Das siehst du natürlich nicht und kann sich kurzfristig ändern. Deshalb bin ich inzwischen sehr entspannt auch kurzfristig zu buchen da schnell mal etwas spontan frei wird. Ich hatte in den letzten 13 Jahren noch nie das Problem dass ich nicht irgendwo untergekommen wäre - nur so als Idee. Außer du hast natürlich ganz spezielle Anforderungen an die Unterkunft...


    VG

    Flo

    Von mir auch einen ganz persönlichen Dank an dir, Christian, dafür dass du mir wertvollen Support zu vielen Themen gegeben hast und auch das Troll-Thema immer im Auge behalten hast. Ich wünsche Dir viel Spass und Erfolg bei deinen neuen Reisen und Erlebnissen. Mit Marco hast du einen sprichwörtlich würdigen Nachfolger auserwählt - auch hier, viel Spass und gutes Gelingen.

    Hm, einpacken kann und wird Zuckerberg sicherlich nicht - weshalb auch, mit seinem Vermögen könnte er sich komplett Island kaufen und wäre danach immer noch stinkreich.


    Aber wen es tröstet - ich finde den Clip den Island produziert hat auch nicht sonderlich lustig. Zwar unterhalten sich einige soziale Kanäle darüber und feiern das, aber ganz ehrlich, es ist schon etwas plump, billig und ich frage mich immer noch - wozu das Ganze???


    Evtl. bin ich zu stupide um diese Art von Humor zu verstehen, aber es macht meiner Meinung nach halt auch gar keinen Sinn das zu "parodieren" für ein Land. Belehrt mich gern des besseren.


    Logo, es gab in der Vergangenheit immer wieder relative lustige Reaktionen von kleinen Ländern auf große, teils auch politische Ansagen (vgl. Trump mit dem Satz "Look what happened last night in Sweden" und die Reaktion von Schweden darauf, oder eben dessen äußeren zur Waldpflege, worauf es zahlreiche Videos gab wo Leute mit Staubsaugern mitten im Wald standen). Aber das war eine aktive Reaktion. Das was Island hier versucht ist rein proaktiv und ich verstehe einfach den Sinn nicht - ergo finde ich es auch nicht sonders lustig.


    Wie auch immer - wir sind freundlich zu einander.

    Du triffst es irgendwie auf den Punkt. Ich habe Mediengestaltung von der Pike auf gelernt und habe mich danach selbst noch zum Fotografen entwickelt (weil ich es satt hatte, immer auf teure Agenturbilder angewiesen zu sein).


    Eigentlich ist Fotografie gaaaaanz einfach. Du hast Licht, Dunkelheit, Empfindlichkeit des Films bzw. des Sensors und Belichtungszeit. Dazu kommt natürlich noch der Fokus bzw. die Brennweite. Wie man das alles miteinander kombiniert ist letztlich persönlicher Gusto. In der digitalen Welt kommt dazu noch die Farbtemperatur (früher wurde das bei der analogen Entwicklung eingestellt). Wie man das alles miteinander kombiniert und was dabei rauskommt ist jedem selbst überlassen.


    Ich kann, wenn ich will, jedes Foto sehr perfekt und naturgetreu abbilden. Aber will ich das? Genau das ist ja die entscheidende Frage.


    Kann ein Handy das gleiche? Nunja, es hängt davon ab...


    Nur so ein kleiner Tipp am Rande - sonst wird das wieder ein sehr langer Text. Wer wirklich naturgetreu mit dem Handy fotografieren möchte der setzt auf Apple. Nicht weil es Hipp oder teuer ist - aber Apple lichtet wirklich das ab, was das menschliche Auge auch sieht.


    Samsung und alle anderen fernöstlichen Gefährten machen technisch gesehen auch sehr tolle Fotos, oftmals sogar durchaus beeindruckendere. Aber es entspricht nicht dem, was das Auge wahrnimmt. Es entspricht jedoch dem, was Instagram etc. gerne posten möchte. Kunterbunt, übertrieben scharf und garantiert nicht unterbelichtet.


    Wer das braucht? Das muss jeder selbst entscheiden.


    Ich empfehle jedem sich zumindest ein wenig mit Fotografie auseinander zu setzen - denn es ist wirklich kein Hexenwerk. Und eigentlich braucht man gar nicht so viele Hilfsmittel wie man denkt.


    Btw - deine Fotos von Wasserfällen sind etwas zu lang belichtet ;)

    Vielleicht hinsichtlich der Polarlichtfotografie empfehle ich auch noch einen Fernauslöser falls die Kamera noch nicht über eine Appsteuerung verfügt. Bei Spiegelreflexkameras zusätzlich noch auf Spiegelvorauslösung stellen um die Erschütterung zu minimieren. Ansonsten, gerade bei den ersten Fotos auf "unendlich" fokussieren, am besten manuell und dann herantasten. Je höher die Blende, desto länger die Belichtungszeit. Die ISO würde ich nicht allzuhoch drehen, denn auch wenn die Kamera über eine gute Rauschunterdrückung verfügt - bei 30 Sekunden Belichtungszeit und mehr wird der Chip gut warm und die Software glättet die Details zu stark.

    Freunde waren kürzlich auf der Norröna - es wurde viel Lob ausgesprochen. Natürlich ist nicht alles neu, aber scheinbar hat sich einiges getan. Irgendwie versucht Smyril Line einen Spagat zwischen Finnline und Color Line hinzubekommen.

    Die volle Automatik würde ich der Kamera nicht überlassen, das geht zwar, aber wird nicht immer gut sein. Klar, wie oben schon beschrieben, je künstlerischer du fotografieren möchtest, desto mehr musst du mit den Einstellungen (Blende, Zeit, Fokuspunkt) justieren.


    Ich kann den Tipp geben bei normalen Bedingungen mit der Zeitautomatik zu arbeiten und den Fokus selbst zu setzen. Da stellst du die Blende und den Fokuspunkt selbst ein, definierst also wieviel Tiefenschärfe du um den Fokuspunkt herum haben möchtest, bzw. wie hoch der Bokeh-Effekt sein soll, die Kamera errechnet dann selbst die Belichtungszeit. Das funktioniert meist sehr zuverlässig*. Wenn du zudem noch im RAW-Format speicherst kannst du in gewissen Grenzen die Belichtung noch gut anpassen.


    *Je nach Hersteller (ich arbeite mit Nikon) kannst du in den Presets noch auswählen nach welchen Kriterien die Belichtungszeit abhängig vom Fokuspunkt errechnet werden soll. Da gibt es Spot, Mittenbetont oder Matrixmessung. Bei Spot wird wirklich nur der Punkt wo dein Fokus sitzt gemessen, bei Mittenbetont ein gewisser Radius um den Spot und bei Matrix wird das gesamte Bild das im Sucher erscheint "ausgemittelt". Ich tendiere hier in den meisten Fällen zu Mittenbetont. Bei "knackigen" Lichtverhältnissen, also wenn irgendwo im Sucher pure Sonne auf tiefsten Schatten trifft wähle ich eher Spot und verziehe die Kamera kurz zuvor - je nachdem wo ich die richtige Belichtung haben möchte. Im Zweifel probierst du je nach Situation aus. Matrix wähle ich so gut wie nicht, naja, besser gesagt eigentlich nie. Das hat Nikon nicht wirklich gut drauf ;)


    Polfilter sind toll, insbesondere für Landschaften mit Wasser etc. Da gibt es aber halt Unterschiede bei der Art des Filters und bei der Qualität. Für den normalen Gebrauch liegt ein guter Polfilter meist irgendwo zwischen 70-120 Euro. Eigentlich sollte ein Polfilter die Farben etc. nur minimal beeinflussen, und falls doch kannst du das im Nachgang bei RAW sehr einfach korrigieren.


    Anders sieht das natürlich aus wenn du Polarlichter oder Wasserfälle fotografierst. Bei Polarlicht kommst du um komplette manuelle Steuerung kaum herum und bei Wasserfällen hängt es davon ab ob du einen gestochen scharfen Wasserfall haben willst oder einen weichen. Da brauchst du im Zweifel dann aber auch einen ND-Filter.


    Ich kann dir mein beschriebenes Setting sehr empfehlen und die Bearbeitung der Fotos in Lightroom (oder etwas vergleichbarem). Da kannst du auch im Nachgang alle Fotos auf einmal bearbeiten was z. B. die Sättigung oder sonstige Parameter betrifft und musst nicht immer bei jedem einzelnen Foto Hand anlegen.


    Ganz nebenbei gesagt - die meisten hochwertigen Kameras liefern sehr "neutrale" Farben. Das ist auch gut so und ursächlich normal. Wir sind es nur leider durch die digitalen Medien inzwischen gewohnt dass alles farbenprächtig übertrieben wird. Deshalb macht es durchaus Sinn in RAW zu fotografieren und die "Farbenpracht" selbst anzupassen an das, wie du es mit deinem Auge wahrgenommen hast (oder wie du es haben möchtest)


    Sorry für den langen Text - aber man kann Fotografie nicht mal eben in zwei Sätzen erklären ;)


    Und nochmal ein kurzer Ausflug zum Thema "knallige" Farben, bzw. farbenfrohe Motive vs. tatsächliche Wahrnehmung. Wenn du mal Apple mit Samsung bei den Handyfotos vergleichst - meist wird Apple deutlich mehr gelobt weil die Fotos irgendwie besser sind. Zwar sind diese Fotos von Haus aus im Vergleich zu Samsung deutlich "flauer" aber technisch gesehen schärfer und fokal besser (von weiteren technischen Details ganz abgesehen). Dennoch sehen Fotos die mit einem Samsung-Handy geschossen wurden für uns besser aus. Warum? Weil Samsung bzw. Android die Farben wesentlich lebendiger darstellt. Apple hingegen orientiert sich seit Jahren am Neutralwert was zwar technisch gesehen richtig ist, aber nicht mehr dem Wunsch der Betrachter entspricht. Folglich richtig ist die Entscheidung dass beim neuen iPhone 13 dies bereits bei der Aufnahme festgelegt werden kann wie farbenfroh das Ergebnis aussehen soll.

    Die wirtschaftlichen Interessen sind ja das Eine das sicherlich beide Länder hier hegen. Dass man dafür halbwegs unberührte Natur zerstören lässt ist mir einfach nur ein großes Rätsel. Gewiss könnte die isländische Regierung etwas dagegen tun - man gehört ja nur zur EFTA bzw. EWR, muss also keine Konsequenzen aus einem etwaigen EU-Abkommen fürchten. Aber vermutlich sehen die IS-Behörden hier auch nur die Marge die übrig bleibt.


    Aber wer weiß schon was wirklich hinter den Kulissen läuft...

    Habe ich auch nicht so aufgefasst. Mir erscheint das Angebot allerdings nur sinnvoll wenn man unbedingt auf eine eSIM angewiesen ist und man keine bessere Option aus Deutschland bekommt. In den letzten Monaten hat sich ja insbesondere bei den Prepaid-eSIM's in Deutschland einiges getan. Und Roaming ist ja kein wirkliches Thema bezogen auf Island.