Beiträge von Hnufubakur

    Zu deiner Frage bezüglich 1-Tages-Wanderungen: In Þórsmörk gibt es eine Vielzahl toller Wanderungen. Ich habe z.B. die Rundwanderung um die Tindfjöll gemacht (siehe z.B. https://de.wikiloc.com/routen-wandern/tindfjoll-7377231) und eine Wanderung zur Morinsheiði (https://de.wikiloc.com/routen-…i-basar-husadalur-1845140). Allerdings im Juli. Wie es im September aussieht, kann ich nicht sagen.


    In Þakgil gibt es ebenfalls tolle Tages-Wanderungen, s. Bild. Die gelbe Strecke ist 17 km (6-8 h).

    Liebe Tina,
    vielen Dank für den interessanten Bericht, den ich mit Spannung gelesen habe. Ich finde es spannend, zu lesen, wie andere Island bereisen und erleben.

    Habe ein kleines Video von meiner Vulkan-Wanderung gemacht :)

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    Hallo! Ich war am 23. (im Nebel) und 28. Juli (bei schönem Wetter) dort. Hier findest du eine Karte: https://www.visitreykjanes.is/…mation/hiking-and-parking. Diese ist nicht mehr aktuell, denn die westlichen Wege (A + B) waren nicht in Benutzung, zumindest habe ich dort niemanden gesehen. Es gab nur den Weg C über Langihryggur.

    Eine Tour zu buchen, ist meines Erachtens völlig unnötig. Den Weg zu finden, ist ganz unproblematisch, denn man muss nur den Menschenmassen hinterhergehen ;) Das wird in 3 Wochen auch nicht anders sein.


    Ich würde empfehlen, mindestens zwei ganze (nicht aufeinander folgende) Tage einzuplanen, denn sollte an einem Tag das Wetter schlecht sein oder der Vulkan gerade schlafen, hast du noch eine zweite Chance. So war es bei mir. Ich bin gleich nach Ankunft am Flughafen hin und dort 2 Stunden im dichten Nebel und Regen herumgelaufen. Außer ein bisschen dampfende Lava in Nátthagi habe ich nur Nebel gesehen. So habe ich beschlossen, egal wo ich gerade bin, wenn ich im Wetterbericht (vedur.is) sehe, dass das Wetter auf Reykjanes gut ist, fahre ich hin. War gerade in Vík, als das der Fall war. Es hat sich gelohnt!


    Einige Tipps:

    - Lade dir vorher die App parka.is herunter. So kannst du, sobald du ankommst, die Gebühr von 1.000 ISK bezahlen. Nur Autokennzeichen eingeben, Kreditkartennummer - fertig.

    - Es gibt zwei riesige Parkplätze, die jeweils Flächen beidseits der Straße umfassen. Ein dritter weiter östlich war gerade im Entstehen, habe Bulldozer gesehen, die einen Weg von dort ebnen.

    - Auf den beiden Hauptparkplätzen gibt es Dixiklos. Wenn du eine schwache Blase hast, würde ich deren Benutzung unbedingt empfehlen. Es gibt auf dem Weg sehr sehr viele Menschen und überhaupt keine Möglichkeit hinter einen Busch/Stein o.ä. zu gehen. Ich war 5 Stunden unterwegs und wäre gern noch länger geblieben – es war mega!

    - Gehe auf jeden Fall vom Langihryggur auf den zweiten Berg Stóri Hrútur. Von dort gab es eine gigantische Sicht auf die fließende Lava, die sich in die Meradalir ergießt.

    - Es gibt weitere Wege, die auf der Karte nicht eingezeichnet sind, die aber sehr empfehlenswert sind. Von Stóri Hrútur wieder runter und dann unten um den Berg an der Lavakante lang. Dort kommt man der rotglühenden Lava recht nah. Auf dem Rückweg bin ich den ganzen Weg an der Lavakante langgegangen, so musste man nicht noch mal auf die Berge und man hatte eine neue Perspektive.


    Natürlich gilt alles nur für die Tage an denen ich da war. Es ändert sich ja dauernd alles. Ich hoffe, die Tipps helfen dir trotzdem etwas, dich vor Ort zu orientieren.

    Icelandair hat gestern unseren Rückflug storniert und bietet uns einen Rückflug um 7:25 Uhr an.

    Wenn ich es richtig sehe, öffnet Eurpocar erst um 6:00 Uhr seine Pforte.

    Ich kenne das eigentlich nur so, dass die Rückflüge ganz früh morgens um 6 oder 7 Uhr gehen. Idealerweise übernachtet man in Keflavík und gibt den Wagen am Vorabend ab. Aber, wenn Ihr das nicht wollt, sollte eine Rückgabe um 6 Uhr auch machbar sein. Die Autovermieter sind eigentlich ja auf die frühen Flüge eingestellt. Frag doch mal bei Europcar nach, wegen der genauen Öffnungszeiten.

    Hallo! Tolle Tour. Das kann man schon alles gut schaffen, aber gut, dass Ihr flexibel seid und auch mal einen Programmpunkt streichen könnt.


    Für Papageientaucher-Gucken habe ich noch einen Tipp, den Ihr ohne großen Umweg einplanen könnt: 20 km nördlich von Húsavík ist die kleine Landzunge Tjörnestá. An der Westseite langwandern, bis Ihr über die Lundar stolpert. Aber erst nach dem 15.7, weil dort auch Eiderenten brüten und man sie bis 15.7. nicht stören darf. Einen km weiter ist noch das empfehlenswerte kleine private Heimatmuseum Mánárbakki. Das ist nicht so überlaufen wie z.B. das in Skógar.


    Ich finde Whale-Watching sensationell und ein echtes Muss in Island. Húsavík oder Akureyri würde ich vorschlagen.


    Wollt Ihr an Tag 11 über Dalvík und Ólafsfjörður fahren?


    Getränke: Ich weiß, es ist nicht jedermanns Sache, aber ich trinke in Island ausschließlich Leitungswasser (oder auch mal aus einem Bach). Kost nix und ist sehr erfrischend.

    Hallo Tobias,


    du hast in deinem Alter schon alle Länder Europas (bis auf 2) besucht? Wow, das ist wirklich enorm! Ich habe etwas länger dazu gebraucht, bin aber auch schon fertig mit Europa :): 48 Länder + 3 nicht anerkannte.


    Wenn Mietwagen nicht in Frage kommt, würde ich eine Kombination aus Bus und Trampen empfehlen. Ich bin auch schon getrampt (das würde ich mir in keinem anderen Land trauen), man muss Zeit einplanen, aber man trifft auch interessante Leute.


    Gletscher: Es muss meines Erachtens keine geführte Gletschertour sein, die ja wieder kostspielig ist. Man kommt auch von der Ringroad zu Fuß ganz dicht an manche Gletscherzungen heran. Empfehlenswert sind Sólheimajökull und vor allem Skaftafellsjökull und Svínafellsjökull.


    Jökulsárlón ist ein Muss. Eine Fahrt auf der Lagune ist ein einmaliges Erlebnis. Aber auch ohne Bootsfahrt lohnt es sich unbedingt. Etwas westlich davon gibt es als Alternative die Gletscherlagune Fjallsárlón, wo man inzwischen auch eine Bootstour machen kann.


    Ich würde an deiner Stelle ja auch zu dem neuen Vulkangebiet am Fagradalsfjall fahren/trampen.


    Ein echtes Highlight ist für mich Landmannalaugar. An den bunten Bergen kann ich mich nicht sattsehen. Soweit ein paar Tipps von mir.