Beiträge von Patty

    Tag 24: 15.09.2023


    Das Wetter bleibt schön, ich traue es mich kaum zu schreiben! Allerdings hat es schon wieder gefroren in der Nacht, morgens ist die Scheibe schon sichtbar zugefroren. Ich schlafe mittlerweile mit Mütze ... ☺️


    Nach dem Frühstück fahren wir zunächst zu einem Wasserfall, der ins Meer fließt.

    Ich habe ihn in irgendeinem Video gesehen.

    Aber ich kann ihn nicht empfehlen. Es gibt keine richtige Parkmöglichkeit und nur einen Trampelpfad, wahrscheinlich von den Touris. Letztlich sieht man den Wasserfall fast gar nicht. Wir konnten einen anderen in der Ferne sehen.



    Dann treffen wir uns mit unseren Freunden in Akureyri und bummeln durch das Örtchen. Wir inspizieren jeden Laden, weil es ja nicht so viele sind. Endlich kaufe ich die blaue Island Ente, auf die ich schon länger ein Auge geworfen habe. Sie leistet nun meiner Teufelsente im Auto Gesellschaft.

    Unsere Freunde interessieren sich für die Island Pullover und mir gefällt sogar ein Exemplar in apricot. Aber ich verwerfe einen Kauf, da ich ihn wohl nicht tragen würde.


    Schließlich verabreden wir uns für den Abend auf einem Campingplatz in der Nähe von Akureyri.

    Wir gehen dann noch einkaufen und baden am warmen Wasserfall, der durch den Bau der Forrest Lagoon entstanden ist.

    Sehr entspannend!!!



    Tag 23, 14.09.2023


    Bei schönstem Wetter frühstücken wir draußen und fahren dann über Kopasker Richtung Husavik.

    Auf dem Weg sehen wir einen schönen Wasserfall, der ins Meer fließt.




    Wir fahren nach Asbyrgi und laufen durch das Wäldchen zum See. Die Sonne hat es noch nicht dorthin geschafft, deshalb befindet sich eine dünne Eisschicht auf dem See.




    In Husavik ist wieder einiges los. Eigentlich wollen wir durchs Örtchen bummeln, aber nach dem Tanken und einem riesigen Eis fahren wir doch weiter.



    Am nächsten Tag wollen wir uns mit Freunden in Akureyri treffen, deshalb übernachten wir wieder in Dalvik.

    Und halten ein zweites Mal am Godafoss! 😁


    Tag 22, 13.09.2023


    Das Wetter ist immer noch traumhaft!!! Keine Wolke am Himmel, einfach mega!!!


    Nach dem Frühstück in der Sonne laufen wir nochmal zum Meer und treten dann die kurze Fahrt nach Raufarhöfn an.




    Wir lassen uns Zeit, genießen die Weite und bewundern die Berge, die rot und gelb leuchten.

    An einem Aussichtspunkt machen wir Kaffeepause und es ist wirklich einsam!!!



    Als wir in Raufarhöfn ankommen, schauen wir uns zunächst den Arctic Henge an. Die Steinformationen sind riesig und entsprechend beeindruckend!!!

    Leider ist es noch nicht fertig und die Baustelle, scheinbar schon länger vorhanden, stört die Romantik.



    Weiter geht's zum Leuchtturm, mit Blick auf Felsformationen und den kleinen Ort.



    Schließlich richten wir uns auf dem Campingplatz am Ortsrand ein, bereiten das Abendessen und legen ein paar zusätzliche Kleiderlagen auf ... Ich sage nur: Nordlichter!!! 😍



    Erst haben wir noch Sorge, weil wenige Wolken aufziehen, aber dann geht es auch schon los!!!


    So schnell, so stark, dass wir noch gar nicht fertig sind. Da etliche Autos zum Arctic Henge hoch sausen, laufen wir zur Kirche. Da sind wir dann alleine.





    Auch mit mehr Kleidung bin ich absolut durchgefroren. Wir laufen ganz geflasht zurück und träumen von der Lichtershow!!!


    Tag 21, 12.09.2023


    Am nächsten Morgen ist das Wetter wunderschön!!! Die Sonne ist noch so warm, daß wir gemütlich draußen frühstücken ohne zu frieren. Anfangs noch ohne jedes Lüftchen.




    Wir lassen uns Zeit und überlegen, in den äußersten Nordosten zu fahren, den wir am Anfang der Reise ausgelassen haben!


    Trotzdem flitzen wir auf dem Weg nochmal zum Studlagil Canyon, weil das Wetter beim ersten Mal so trüb war.

    Irgendwie ist es ein Reinfall, die Sonne blendet von vorne und der Boden ist extrem matschig. Trotz Wanderschuhen rutschen wir umher, ganz zu schweigen von dem Dreck.


    Da wir die Schlucht schon kennen, bestaunen wir mehr die Besucher, die in weißen Turnschuhen und schicken Klamotten auf Instagram Schnappschussjagd sind.




    Wir fahren dann weiter nach Bakkafjördur auf den dortigen Campingplatz.

    Unterwegs sehen wir eine Herde Rentiere und genießen das schöne Wetter. Wir sind aufgeregt, weil die Wahrscheinlichkeit für Polarlichter in der kommenden Nacht hoch ist und das Wetter halten soll.

    Da wir früh da sind, braten wir gemütlich Hamburger und trinken endlich den Lillet, der schon einige Kilometer durchgeschüttelt wurde!!!


    Und dann warten wir ... Bei einsetzender Dämmerung schlendern wir zum Meer und betrachten den Sonnenuntergang!


    Und dann sind sie da!!!! Noch während der Himmel rot leuchtet, erkennen wir die ersten Polarlichter!!!

    Es ist soooo wunderschön!!! Ich bin sooo glücklich, ich habe sie vorher noch nie gesehen!!!



    Nach Mitternacht ist mir so kalt, dass ich zum Auto zurück gehe. Aber auch da kann ich nicht aufhören, zu staunen und Fotos zu machen.



    Während ich gerade auf mein Handy nach unten schaue, wird es extrem hell hinter mir. Als ich mich rumdrehe, kann ich einen hellen Lichtschweif am Himmel sehen!!!

    Nur zum fotografieren bin ich zu langsam ... Wahnsinn, denke ich, die Sternschnuppen sind ja sehr hell hier!!!


    Am nächsten Tag lese ich bei RUV, isländische Nachrichten, dass es sich um einen großen Meteoriten gehandelt hat!!!

    Irre, was wir erleben dürfen :love:

    Tag 20, 11.09.2023


    In der Nacht hat der Wind noch ordentlich am Auto gerüttelt, und der erste Schnee ist auf den Gipfeln gefallen, aber der Wetterbericht für den nächsten Tag behält Recht: Königswetter! ☀️

    Während mein Mann mit den ersten Sonnenstrahlen aus dem Wagen krabbelt, um den Sonnenaufgang zu fotografieren, drehe ich mich nochmal um und schlafe weiter!


    Schließlich stehe ich auch auf, das Wetter ist zu schön. Wir fahren mit dem Auto bis auf den letzten Parkplatz am Stokksnes Strand.

    Der Anblick des Vestrahorns ist fantastisch, die großen schwarzen Dünen einfach beeindruckend!!!




    Wir halten uns lange dort auf und fahren dann noch zum Wikingerdorf. Hier wird es schon immer voller und nach einer schnellen Dusche fahren wir zuerst kurz nach Höfn zurück, um einzukaufen.



    Dann geht es weiter ostwärts!


    Es ist urplötzlich viel ruhiger auf der Ringstraße, die meisten fahren wohl nicht weiter. Wir genießen die neue Einsamkeit und halten zunächst am Skutafoss.

    Ich bin etwas enttäuscht und weiß gar nicht, warum ich mir den Ort auf der Karte markiert habe. Erst jetzt, als ich die vielen Orte zusammen suche, sehe ich, dass die schönen Wasserfälle erst dahinter kommen ... 🙄



    Schnell geht es weiter entlang der steilen Küstenabschnitte. Dann zieht uns der Hvalnes Leuchtturm von der Ringstraße.



    Wir laufen auf der Strandzunge entlang und bewundern die vielen, leuchtenden grünen Steine.

    Das Eystrahorn erwischen wir dabei eher zufällig! 😁



    Nach einem kurzen Stopp in Djupivogur geht es schon weiter zum nächsten Wasserfall!

    Wir halten direkt unten auf dem Parkplatz des Fossardalur. Wir laufen linksseitig am Ufer entlang und dann den Berg hoch. Nach dem kleinen Wasserfall unten gibt es weiter oben noch einen wunderschönen weiteren Wasserfall!



    Es ist noch nicht Abend, also fahren wir weiter. Irgendwo entlang der Strecke entdeckt mein Mann ein Schaf, welches auf einer Wiese auf dem Rücken liegt. Ich drehe und tatsächlich liegt es regungslos. Er läuft hin und kann es an der Wolle soweit herum ziehen, dass es wieder aufstehen kann. Wir lachen uns kaputt und er freut sich über die Punkte auf seinem Karma Konto!


    Schließlich fahren wir über eine Schotterpiste zum Folaldafoss. Er liegt an einem Pass nach Egilsstadir.

    Dort klettern wir über große Felsbrocken zum Wasserfall. Ein kurzes Schauer scheucht uns dann wieder zum Auto.




    Weil wir Zeit genug haben, fahren wir in die Fjorde zurück und genießen die Aussicht auf Wasser und schneebedeckte Gipfel.

    In Faskrudsfjördur fahren wir auf den Campingplatz und wundern uns, dass wir schon einmal um die Insel herum sind. Mit uns steht dort nur ein einziger Camper, der am nächsten Tag auf die Fähre fährt.

    Irgendwie ist es komisch, dass wir noch eine Woche Zeit haben.

    Der Campingplatz liegt sehr schön, es ist erholsam windstill und völlig erschöpft liegen wir früh im Bett.


    Ich habe gerade an den Uhrzeiten der Fotos gesehen, dass wir eine Stunde lang Fotos gemacht haben. Bei gutem Wetter bleibt man sicher länger dort.

    Tag 19, 10.09.2023


    Langer Tag, kurz erzählt!!!


    Der Wetterbericht sagt Dauerregen am Breidamerkursandur voraus, den ganzen Tag! Evtl. Aufhellung am späten Nachmittag ...

    Wir trödeln auf dem Campingplatz morgens rum, solange, bis wir alleine auf dem, noch am Vorabend überfüllten, Platz sind.



    Und dann kann uns auch nichts mehr halten, schließlich ist dort alles trocken. Außerdem ändert sich doch das Wetter alle fünf Minuten in Island.


    Außer heute!!! Es regnet wie versprochen! Aber kein Wind. Aber wir haben Zeit ... Warten wir halt bis zum Nachmittag.

    Wir richten uns gemütlich ein, schauen Filme und beobachten die Leute, die kommen und gehen.


    Und es ist soooo lange hin bis zum Nachmittag. Die wetterapp verschiebt das trockene Wetter ständig nach hinten.

    Schließlich laufen wir doch los! Es regnet so stark, dass das Wasser nur so an den Klamotten runter läuft.

    Uns war schon kalt und es wird immer kälter.


    Wir schauen uns den Gletschersee an, das Eis dort leuchtet blau, obwohl alles drumherum grau ist. Nicht mal der Gletscher dahinter ist zu sehen. Und einige Robben schwimmen kreuz und quer über den See und schauen uns neugierig an.






    Dann laufen wir unter der Brücke hindurch zum Strand. Aber nach einigen Fotos haben wir dann wirklich keine Lust mehr.

    Durchnässt springen wir ins Auto und freuen uns auf die Heizung!!!





    Dann fahren wir zum Vestrahorn auf den dortigen Campingplatz. Es ist so spät, dass wir nicht mal mehr in Höfn einkaufen können.

    Am Vestrahorn ist es so stürmisch, dass es einem die Autotüren in die Haxen haut.

    Hach, Lieblingswetter ...


    Wir brutzeln uns eine schnelle Mahlzeit in den überdachten Kochecken mit leistungsschwachen Kochplatten und springen schnell in die warmen Schlafsäcke.

    Der Tag war echt kacke, aber ich möchte auch kein drittes Mal hin ....

    Teil 2:


    Bevor wir zum Breidamerkursandur fahren, wollen wir aber noch schnell zum Svartifoss ... Also biegen wir von der Ringstraße ab und fahren auf den großen Parkplatz des Skaftafell Nationalparks. Hier ist recht wenig los, aber es ist auch schon später Nachmittag.


    Wir rennen förmlich den Berg rauf, halten nur kurz an den anderen Wasserfällen auf dem Weg und erreichen den Svartifoss nach einer halben Stunde.

    Leider steht die Sonne schon so ungünstig, dass der Wasserfall im Schatten liegt. Trotzdem ist er sehr sehr schön!



    Auf dem Rückweg genießen wir den Blick über das weite Tal!



    Dann sausen wir zum Breidamerkursandur.

    Es ist wunderschön dort, einzigartig liegen die vielen Eisbrocken am schwarzen Strand!!!

    Die Sonne ist schon fast weg und wir laufen am Strand auf und ab, bis es dunkel wird!





    Wir müssen feststellen, dass es dort keinen Campingplatz gibt! 😱 Es geht nur 60 km zurück oder 70 km weiter.

    Da wir am nächsten Tag noch einmal zu diesem Strand möchten, fahren wir die 60 km zurück.


    Es ist stockdunkel, der Platz gerammelt voll. Aber er hat eine große Küche, die allen genug Platz bietet!

    Wir freuen uns schon auf den nächsten Tag!

    Tag 18, 09.09.2023


    Juchhu, die Sonne scheint!!! ☀️

    Wir frühstücken draußen, die letzten Wolkenschleier kriechen über die Gipfel! Danach laufen wir noch zu dem kleinen Wasserfall beim Campingplatz. Wir genießen die Ruhe und die Sonne, die immer kräftiger wird.





    Dann tuckern wir zurück Richtung Vik. Unterwegs halten wir an einem Aussichtspunkt und sind vollkommen geflasht von der tollen Aussicht!!!

    Auf einer Seite sieht man den Gletscher und auf der anderen Seite den Gletscherfluss, der sich in tausend Armen breit durchs Tal schlängelt.

    Das liebe ich am meisten!!!



    In Vik fahren wir zunächst zur Kirche hoch und machen Fotos.



    Dann geht es endlich an den Reynisfjara Strand. Die Ampel leuchtet orange, Wir beobachten das Meer aufmerksam. Aber es scheint Ebbe zu sein. Man kann weit um den Fels herum laufen und wir bekommen keine nassen Füße!



    Es ist einfach herrlich!!!


    Und schon geht es weiter zum Fjaðrárgljúfur Canyon.

    Die Schlucht sieht mega aus, trotzdem sind wir etwas enttäuscht, weil man nur über den breiten Weg oberhalb entlang laufen kann. Das ist wohl Justin Bieber zu verdanken, ich kannte das Video gar nicht ...



    Wir laufen bis zur Plattform zum Wasserfall und gehen dann zurück.


    Am Foss a Sidu halten wir kurz an der Straße und machen ein Foto. Mehr wollen wir den Anwohnern nicht antun, aber ich finde es einfach toll!



    Das Wetter hält sich und wir wollen den Breidamerkursandur noch im Hellen erwischen. Deshalb geht es zügig weiter, trotzdem halten wir kurz am verbogenen Brückenpfeiler der alten Brücke.

    Witzig war, dass uns dort jemand entgeistert gefragt hat, wie wir denn unser Auto nach Island bekommen haben!?




    Teil 2 folgt ...

    Tag 17, 08.09.2023


    Was soll ich sagen ... es regnet! 😂


    Wir fahren wieder Richtung Vik und machen zunächst ein schnelles Foto von einem Wasserfall direkt an der 1. Ich habe ihn gerade gesucht, muss der Drifandi gewesen sein.



    Die Wolken krabbeln über die Gipfel, es ist wieder mystisch schön!!!



    An der Rutshellir halten wir kurz, es ist zum Glück wieder trocken.



    Und dann kommt der mächtige Skogafoss!!! Zum Glück ist der Parkplatz riesig, es herrscht wieder Volksfest Stimmung.


    Der Wasserfall ist ebenfalls riesig, ohrenbetäubend und auch ziemlich nass, wenn man wieder bis ganz nah dran muss ....

    Wir laufen auch die endlosen Treppen nach oben, aber das Wetter ist zu schlecht, um weiter am Fluss zu wandern.




    Dann geht es weiter Richtung Dyrhólaey!


    Wir parken zunächst am dortigen Aussichtspunkt. Der Wind ist so stark, dass ich kaum dagegen ankomme. Die meisten Menschen laufen schnell hin und her und machen schnell Fotos.

    Es ist wirklich der Wahnsinn!



    Dann fahren wir zum kleinen Parkplatz am Leuchtturm und haben Glück, dass wir uns noch in eine Lücke quetschen können. Wohnmobile haben hier kaum eine Chance!

    Der Wind ist weiterhin so stark, dass wir uns bei einsetzenden Regen nur hinter ein Häuschen stellen müssen. Der Regen fliegt einfach drüber weg 😂




    Ich entscheide, dass wir uns bei dem Wetter den Reynisfjara Strand sparen können. Im Nachhinein bereue ich es etwas, schließlich müssen Monsterwellen unterwegs gewesen sein!


    So tuckern wir durch Regen und Nebel ins Hinterland zum Campingplatz Þakgil.


    Ich bin jedesmal vollkommen aus dem Häuschen, wenn wir über die Schotterwege in die Einsamkeit fahren. Leider ist die fantastische Landschaft nur zu erahnen, aber der Campingplatz ist trotz der Nähe zu Vik regelrecht leer.



    Wir essen in der dortigen Höhle, mir ist soooo kalt und ich freue mich, als eine Angestellte endlich den Ofen anzündet!

    Aber, oh nein, nur mit einem Dekorfeuer!!! Ja, klar, Holz ist ja Mangelware ...

    So geht es schnell ins Bett 🥶

    Wahnsinn, sind die denn so klein? Wenn ich bedenke, dass z. B. Duisburg 100000 Einwohner mehr hat als ganz Island und ganz sicher nicht zu den vornehmen Städten gehört, glaube ich nicht, dass die dortigen Straftäter vier Gefängnisse füllen würden …

    Tag 16, 07.09.2023


    Das Wetter bleibt schlecht, aber es regnet nicht mehr so viel.

    So fahren wir zunächst von Thorlakshöfn an der Küste vorbei bis Eyrarbakki. Dort entdecken wir am Ortsrand ein Gefängnis. Ist irgendwie komisch, irgendwie hatte ich die Illusion, dass es bei so wenigen Menschen vielleicht nicht so ein großes Gelände gibt. Aber wahrscheinlich ist es dort nicht so voll wie bei uns.


    Wir erreichen in Selfoss wieder die Ringstraße. Schnell fahren wir weiter bis Hella und erledigen unsere Einkäufe. Und dann geht's Richtung Seljalandsfoss. Ich freue mich tierisch auf den Gljúfrabúi.


    Schon von der Ringstraße aus können wir die hohen Wasserfälle sehen! Einfach mega!!!

    Dicke Wolken hängen an den Bergen darüber.



    Eine Herde Pferde wird gleich am Parkplatz vorbei getrieben, das veranlasst die Menschen auf dem Weg zum Wasserfall zur Seite abzudriften, damit sie zum Parkplatz zurück schauen können.

    Ein paar Schafe, springen deshalb panisch ins Wasser, weil sie vor lauter Autos, Pferden und Menschen keinen Ausweg mehr haben.

    Aber sie schaffen es heil auf die andere Seite!



    Den Rest habe ich nur auf Video ... Sieht da eher idyllisch aus, aber es kam der Lärm hinzu, also Hufgetrappel und Freudenschreie.


    Wir laufen erst zum Gljúfrabúi, damit wir dort noch trocken ankommen.



    Bestens ausgerüstet gehen wir in die Schlucht. Aber da ist wirklich einiges los. Und das Material wird hier schon auf Wasserdichtigkeit geprüft! Wasser von unten und von oben!

    Und soooo laut! Und soooo toll!!!!



    Dann geht es zum Seljalandsfoss zurück, zweite Dusche abholen!




    Absolut beeindruckend!


    Danach fahren wir noch zum Fähranleger zu den Westmännerinseln und laufen etwas am Strand entlang.



    Und schon ist der Tag rum und wir fahren nach Hella zurück auf den dortigen Campingplatz.

    Dort können wir wieder warm in der Küche Abend essen!


    Ich weiß, dass die Naht zwischen den Platten diagonal durch die Insel läuft und natürlich nicht sauber durch eine Spalte getrennt ist. Trotzdem wird es so erklärt, meine ich mich zu erinnern.


    Ich wollte auch unbedingt wieder nach Grindavik auf den Campingplatz und kann gut nachempfinden, wie es den armen Bewohnern geht! 😔




    Tag 15, 06.09.2023


    Es regnet ...


    Wir frühstücken in der modernen Küche und bleiben noch lange dort sitzen. Es ist warm, es gibt gutes WLAN und viele unterschiedliche Menschen sitzen mit uns dort.


    Schließlich raffen wir uns doch auf und umrunden die Halbinsel. Wir halten kurz am Strand, aber zum spazieren ist es zu ungemütlich. Dann fahren wir zum Gunnuhver, spazieren dort ein wenig entlang, aber bald sind wir so nass, dass wir nicht mal mehr zum Leuchtturm gehen.






    Zufällig finden wir die Brücke zwischen den beiden Kontinenten, von ihr hatte ich gelesen, aber sie gar nicht in der Karte markiert.

    Daher freue ich mich, besonders, weil es gerade wieder trocken ist! Wir laufen zwischen den Kontinenten hin und her und lesen interessiert die Infotafel. Es ist auch fast gar nichts los ...



    Eigentlich wollten wir noch nach Gardur, aber wir biegen direkt Richtung Flughafen ab und fahren kurz einkaufen. Dort essen wir auch noch Fish and Chips, obwohl wir gar keinen Hunger haben, nur weil die Rezessionen so gut sind!

    War auch wirklich lecker!



    So landen wir wieder in Reykjavik! Diesmal parken wir am Hafen.

    Zunächst laufen wir zur Harpa. Leider sind die oberen Stockwerke für Besucher wegen einer Veranstaltung gesperrt.





    Mein Mann hat auf der Fähre einen Ring bei einer Dame gesehen, den er jetzt auch haben möchte ... Mit ganz feinen Runen. So lernen wir zunächst jeden Juwelier, später jeden Souvenir Shop kennen, nur den Ring finden wir nicht 🤐




    Irgendwann sind zum Glück die Geschäfte zu und wir fahren weiter nach Thorlakshöfn auf den dortigen Campingplatz.

    Dort gibt es keine Küche, nur eine überdachte Sitzgruppe. Der Wind drückt den Regen oben und unten rein, so dass wir trotzdem nass sind und Mühe haben, ein paar Nudeln zu kochen.


    Aber was geht es uns gut, wenn ich an den Asiaten denke, der sein Ein-Mann-Zelt an der Überdachung aufgebaut hat. Er ist mit dem Fahrrad unterwegs, vermutlich Japaner, wegen einer gehissten Flagge.

    Das Zelt ist so nass und wenig abgespannt, dass es gar nicht mehr dicht aussieht. Der Wind rüttelt erbarmungslos ...


    Der Kassierer des Campingplatzes bietet ihm später noch die Nutzung seiner Waschmaschine/ Trockners zu Hause an!

    In Reykjavik parken wir Downtown am Meer, in der Nähe des Sun Voyagers. Wir laufen zur Hallgrimmskirkja und über die Regenbogen Straße. Dort gibt es dann fish and chips. Danach laufen wir noch kreuz und quer durch die Straßen und Geschäfte.

    Ich liebe die bunten Häuser! Schließlich fahren wir nach Grindavik auf den, für mich schönsten, Campingplatz.

    Spät abends sind wir froh noch eine Parklücke zu finden, aber zum schlafen reicht es alle mal!







    Bei mir dauert es noch etwas länger ... 🛳️

    Welcher Campingplatz war das denn?

    Marled


    Würde mich auch interessieren - Küche im Keller klingt spannend :)


    Den musste ich jetzt erstmal suchen! Das war der Campingplatz Árblik direkt an der 60.




    Tag 14, 05.09.2023


    Heute steht wieder einiges auf dem Programm, das Wetter ist gut und endlich ohne Wind!

    Wir fahren Richtung Reykholt und halten zunächst am Deildartunguhver. Natürlich ist das heiße und sprudelnde Wasser beeindruckend, aber ich bin froh, dass wir das so schon in der Weite des Hochlands gesehen haben.

    Man merkt die Nähe zu Reykjavik, es sind noch mehr Busse unterwegs.

    Aber die modifizierten Fahrzeuge finde ich einfach super!




    Weiter geht's zum Hraunfossar und dem Barnafoss. Das Wasser ist herrlich türkis und wir laufen den kleinen Rundweg.




    Danach geht's zur Surtshellir. Wir hoppeln über eine wenig befahrene Schotterpiste und erreichen ein riesiges Lavafeld. In der Ferne können wir Gletscher sehen.



    Mit Stirnlampen bewaffnet laufen wir zum ersten Höhleneingang.

    Es ist der Eingang zu einem Lavatunnel, der an verschiedenen Stellen eingebrochen ist und so weitere Ausgänge hat.

    Wir wollen unterirdisch bis zum nächsten Eingang laufen. Allerdings ist der Einstieg schon überaus mühsam!

    Dicke Steine und Spalten müssen überwunden werden. Ein Fehltritt könnte sehr schmerzhaft werden.

    Nachdem wir unten sind und einen weiteren Geröllberg überklettert haben, stehen wir in einem riesigen Tunnel. Es könnte problemlos ein 40 Tonner durchfahren.

    Nun kommen wir gut voran bis zum nächsten Berg. Also eigentlich eingestürzte Lava.

    Wir klettern wieder hoch, aber im dahinter liegenden Tunnel ist weiterhin kein Licht zu sehen. Der nächste Eingang ist noch seeehr weit weg ....

    Nee, meine Nerven halten das nicht mehr aus, ich möchte zurück ans Tageslicht! Schließlich haben wir keinen Handyempfang und keine Maus weiß, daß wir da unten sind.

    Deshalb laufe ich schonmal zurück und warte draußen am Eingang. Mein Mann schaut weiter und kommt schließlich auch dort wieder hinaus.




    Nach einer Pause fahren wir kurzentschlossen über die F 550 zum Thingvellir Nationalpark zurück. Die Sonne ist endlich wieder da und wir haben herrliche Ausblicke auf die Gletscherzungen.




    In Thingvellir machen wir noch ein Foto von der Spalte und fahren dann nach Reykjavik, um den Abend dort zu verbringen.


    Ich versuche es dieses Jahr wieder ... 😁




    Tag 13, 04.09.2023


    Leider ist die Sonne vom Vorabend nicht geblieben! Aber der Wasserfall zeigt deutlich weniger Wind an!!!


    So fahren wir bis zur Kirche am Ende des Raudisandurs und fotografieren die Kirche mit mystischen Wolken über den Bergen.



    Dann geht es über die Serpentinen zurück und die letzten Stunden durch die Westfjorde bei gewohntem Wetter.




    Wir holpern durch Baustellen und sehen schon eine weitere, fast fertig gestellte, Abkürzung für die Fjorde.

    Schließlich verlassen wir die Westfjorde und schauen nach einem Campingplatz. Wir nehmen einen direkt an der Strecke und bereuen schon sehr bald!

    Küche und Sanitär sind im Keller und alles nicht einladend. Zum Hohn kommt die Sonne raus, wir laufen noch etwas durch die nähere Umgebung, aber irgendwie ärgere ich mich, dass wir nicht noch ein Stück weiter gefahren sind. Alles etwas trostlos ...




    Da stimme ich Naryu absolut zu. Dass das Wetter so bescheiden war wie du schreibst, lässt sich lediglich am verwehten Wasserfall erahnen ;) .

    Der Dynjandi ist einfach klasse!!


    Das stimmt natürlich, aber es war halt schade, dass das Wetter die ganze Zeit in den Westfjorden so schlecht war. Aber vielleicht beim nächsten Mal … heiter bis wolkig-Smiley

    Wir möchten auf dem Melanes Campingplatz am Raudisandur übernachten. Zunächst halten wir aber kurz am Wrack der B64.

    Mir reicht ein schnelles Foto, es ist kalt und stürmisch!



    Weiter geht's über Schotterpisten zum Strand. Und dann ganz schön steil auf schmalen Strecken am Abgrund vorbei nach unten! Ich bin froh, dass wir das im Hellen fahren. Und plötzlich sehen wir den Strand!

    Wahnsinn!!! Der Ausblick ist fantastisch, die Farben beeindruckend! Wie toll muss das im Sonnenschein sein!!!




    Unten angekommen, beziehen wir einen schönen Platz mit Blick aufs Meer. Der Wind ist so stark, dass man das Auto nicht verlassen möchte! Wir ziehen uns die Regenklamotten an, damit wir den Wind abhalten können und nicht erfrieren.

    Wir kochen in der Miniküche und haben Angst, dass die Hütte weg fliegt.

    Nach dem Essen kommt die Sonne raus und es ist einfach nur mega!!!

    Wir laufen am Strand entlang, die Wellen sind riesig, aber irgendwie lässt sich das fotografisch nicht festhalten.

    Es ist soooo schön!!!





    Tag 12, 03.09.2023, Bolungarvik - Melanes


    Das Abo aufs graue Wetter hält an ... Morgens sehen wir erstmal im Hellen, dass wir ganz idyllisch am Berg stehen. Beim Frühstück unterhalten wir uns nett mit zwei deutschen Pärchen und trödeln bei dem Wetter herum.


    Schließlich fahren wir los, die Aussicht wie gestern, Fjorde, Wasser von oben und unten.

    Wir holpern zum Dynjandi Wasserfall, auf den freue ich mich besonders.

    Weil es regnet, bleiben wir zunächst noch lange im Auto sitzen.

    Schließlich können wir aber trocken bis ganz oben wandern. Es ist toll, wie der große Wasserfall immer näher kommt und der Parkplatz immer kleiner wird. Endlich oben angekommen, ist er einfach gigantisch!!!

    Riesig und Ohrenbetäubend!





    Als wir unten ankommen, beginnt es wieder zu regnen. Also geht es weiter!

    Wir halten ab und zu, aber alles ist grau und trüb.



    Auf einmal gibt es einen tollen Regenbogen, da muss ich natürlich aus dem Auto springen!



    Die restlichen Fotos werden aber aus dem trockenen Auto geschossen.





    Tag 11, 02.09.2023, Westfjorde


    Die Sturmwarnung ist aufgehoben, deshalb können wir heute in die Westfjorde. Der Morgen beginnt zunächst vielversprechend, mit etwas Sonne schauen wir beim Aufwachen auf den Fjord! Einfach wunderbar!!!

    Aber es ist windig und das nicht zu knapp!!!


    Trotzdem möchte ich nach dem Frühstück noch in den Hotpot von Drangsnes. Und ist wirklich das Highlight des Tages!!!


    Obwohl es wieder grau ist, genieße ich den Blick auf den stürmischen Fjord, die Wellen sind wild, die Möwen kreischen. Aber im warmen Wasser ist es einfach nur atemberaubend.

    Ich bleibe sitzen bis mir zu warm wird und meine Haut ganz aufgequollen ist. Hach, einfach nur herrlich!!!




    Dann fahren wir weiter, immer am Wasser entlang. Das Wetter wird immer schlechter, es regnet und stürmt, alles ist grau und nicht einladend ...




    So erreichen wir Isafjördur am Nachmittag ohne viele Unterbrechungen. Wir haben noch eine Reservierung für das leckere Fischbuffet bekommen, allerdings erst um 20.30 Uhr.

    So müssen wir die Zeit bis dahin totschlagen.

    Obwohl Samstag ist, sind alle Geschäfte geschlossen. Wir gehen schließlich in ein Kaffee, trinken Kaffee und essen Kuchen.

    Aber auch dort müssen wir schon um 17 Uhr wieder raus, so bleibt nur Fernsehen im Auto.





    Aber wir werden mit köstlichen Essen am Abend belohnt und sind wirklich dick gegessen!!!






    Dann rollen wir noch bis Bolungarvik und stellen uns auf den dortigen Campingplatz.

    Tag 10, 01.09.2023, Drangsnes


    In Skagaströnd ist am nächsten Morgen nichts vom Sturm zu spüren, das Wetter ist sogar schön. So hält uns nichts am Platz und wir ziehen doch weiter Richtung Drangsnes. Laut safetravel bleibt diese Küste auch verschont!


    So fahren wir zurück zur Ringstraße und halten noch in einem Gebiet mit vielen Hügeln, dessen Ursprung uns allerdings nicht klar wird. Aber viele Pferde gibt es dort!




    Dann biegen wir zum Hvitserkur ab. Wir wandern erst oben, später am Strand zu der Felsformation und zurück.



    Im Anschluss folgen wir der Küstenstraße zu einem Robben Aussichtspunkt. Mittlerweile an der Westseite der Landzunge angekommen, ist der Wind heftig. Wir beobachten die Robben, die meisten liegen faul auf den Felsen, ein bis zwei schwimmen nah am Ufer vorbei oder springen durchs Wasser.

    Mir wird es durch den Wind ganz schön kalt, ich quetsche mich hinter die Felsen oder erhole mich kurz in der Beobachtungshütte.



    Schließlich bin ich froh, wieder im Auto zu sein. So geht es weiter zum Kolugljufur Canyon.


    Dort ist es wieder chaotisch! Wir bekommen zwar gleich einen Parkplatz, weil gerade jemand weg fährt, ansonsten ist es ein wildes hin und her, weil einfach zu wenig Platz ist. Von der Brücke schauen die Menschen auf die Schlucht, dabei handelt es sich um eine normale Straße. So geht es chaotisch weiter, als zunächst ein einheimischer Lkw erst wild hupen muss, um seine Fahrt fortsetzen zu können und dann noch zwei Reisebusse drüber wollen.

    Die Reisebusse lassen eine Horde Engländer mit unangepasster Kleidung auf der einen Seite raus, drehen und laden sie nach etwa zehn Minuten wieder ein.

    Kein Wunder, dass alle so gestresst sind.

    Sie eiern, teilweise in Sandalen, über die Felsen zum Wasser und staunen.

    Wir staunen auch!



    Trotzdem fahren wir gerne weiter Richtung Westfjorde!


    Hier sehen wir schon eine Menge Schafe, die zusammen getrieben werden. Sie laufen panisch auf die Autos zu, bisher war es immer die andere Richtung 😁




    Wir übernachten schließlich in Drangsnes, drücken uns wieder an eine Hecke und verbringen den Abend in einer schönen Küche.


    Dann erreichen wir Arnarstapi. Wir parken gleich vor der Bardur Statue und haben Glück, dass gerade niemand dort steht, als wir Fotos machen. Im Ort ist nämlich ganz schön was los, aber wir haben uns dran gewöhnt.


    Gemütlich spazieren wir zum Meer, folgen den Wegen und Schildern zunächst zum Gatklettur.

    Leider ist mal wieder Ebbe, aber das Tor ist trotzdem schön!



    Danach erreichen wir die Brücke und sind sogar fast alleine dort. Wir sehen die nächsten Gruppen, die sich nähern und machen schnell Fotos, bevor sich eine Schlange bildet. Das kennen wir schon aus Norwegen 😁



    Wir laufen die Küste bis zum Hafen entlang und dann durch den Ort zum Auto zurück.




    Es wird noch schnell getankt und dann geht's wieder weiter. Zufällig entdecken wir die Raudfjeldsgja Schlucht.

    Wir laufen hinein, so weit es geht. Ganz schön zugig da drin!



    Tja und dann verpassen wir die Abfahrt zur Budakirkja! Wahrscheinlich haben wir so nach links zum Bjarnafoss geschaut, dass ich die Straße nicht gesehen habe.

    Als es mir schließlich auffällt, sind wir schon soweit, dass ich nicht mehr umkehre.


    Eigentlich wollten wir anschließend in die Westfjorde, aber es gibt eine Sturmwarnung für die nächsten zwei Tage. Nur die Küste im Norden ist nicht betroffen. So fahren wir über Schotterpisten und die Ringstraße wieder ganz in den Norden nach Skagaströnd.


    Unterwegs begegnet uns eine ganze Herde Pferde, einfach unglaublich! Das sind die tollen Sachen, die man sieht, sobald man abseits der ausgetretenen Pfade fährt!



    Am Campingplatz quetschen wir uns sicherheitshalber an eine Hecke, wer weiß, was morgen passiert!

    Aber an dem Abend genießen wir nochmals die Sonne!!!