Beiträge von odins-raven

    Die Sommerpreise sind schon eine große Hausnummer und liegen erheblich über den Frühjahrs- und Herbstpreisen, wobei in den letzten Jahren auch dann angezogen haben.

    Ist bei dem Angebot des Spezialisten außer Flug, Unterkunft und Auto noch etwas dabei?

    Moin, während ich noch nachdachte, war Sven schon schneller.

    Ich schließe mich der Aussage von Sven an, dass die (für mich) schönere Strecke die Fahrt an den Fjorden entlang ist. Die Fahrt zieht sich zwar (man hat das Gefühl auf der Karte nicht voran zu kommen, aber hat dafür die eindeutig bessere Aussicht.

    Ich weiß jetzt nicht mehr den Zeitbedarf für die Strecke von Höfn nach Egils, aber vielleicht ist ein Abstecher in den Mjoifjördur vor Egils möglich, oder vielleicht am nächsten Tag, bevor es weitergeht.

    Fragen kostet nichts. Ich würde konkret anfragen bzw. deutlich sagen, dass du Winterreifen möchtest. Spikes sind ab 1.11. möglich.

    Ich würde immer davon ausgehen, dass der Schnee liegen bleibt, aus Passhöhen auch gern mal etwas höher, oder dass der Untergrund angeeist ist.

    Moin,

    ihr Fahrt Ende September, daher ist ein bisschen Luft nicht schlecht.

    Ich fange mal oben an.


    Tag 1: Wenn alles glatt geht, dann seid ihr so zwischen 15.00 und 15.30 mit dem Auto auf der Straße. Nach Selfoss fahrt ihr beim ersten Mal ca. 1,5 h. Zum Lebensmitteleinkauf gibt es auf der Strecke diverse Möglichkeiten (Bonus usw. oder auch erst in Selfoss). Nehmt nicht gleich den ersten nach dem Flughafen, da könnte es mit der Auswahl etwas knapp werden, da er der erste Anlaufpunkt für viele ist.

    Ihr lasst bei eurer Planung die Reykjaneshalbinsel ganz aus. Eine Alternative statt der 1 bis Selfoss an der Küste langzufahren und z.B. in Krysuvik anzuhalten.


    Tag 2: Für die Wanderung ins Reykjadalur genügend Zeit einplanen. Thingvellir liegt genau auf der anderen Seite des Hengills. Ihr müsst dann wieder zrück bis kurz vor Selfoss oder ihr fahrt bis kurz vor Reykjavik zurück und dann über die landschaftlich schönere Strecke 435 360 bis nach Thingvellir. Von Hveragerdi aus dauert die Fahrt ohne Stopps bis zum Parkplatz nahe der Kirche ca. 1,5 h.


    Reykjavik würde ich eher ans Ende legen, dann ist die Anreise nach KEF nicht so stressig, bzw. ihr habt einen Puffer, falls es wettertechnisch Probleme geben sollte.


    Was um Himmelswillen wollt ihr in Egils? Nichts gegen die Ostfjorde, die sind wunderschön. Aber den Ritt von Kirkju nach Egils und dann nach Grundafjördur würde ich mir sparen.


    Dann plane eher noch die Reykjaneshalbinsel ein.


    Für uns hat sich folgende Faustregel bewährt: Streckenlänge pro Tag max. 250 +- km. Dann sind wir nicht gehetzt, haben genügend Zeit zum Schauen beim Fahren und zum Stoppen, schnell fahren geht eh nicht.


    Viel Spaß beim Planen.

    Die vorgeplanten Selbstfahrertouren geben Anhaltspunkte für eine Streckenführung, an der man sich bei seiner eigenen Planung orienteiren kann. Eine eigene Planung wird beim ersten Mal sehr wahrscheinlich nicht sehr viel von den Steckenplanungen abweichen.

    Bei einer Komplettbuchung über einen Anbieter hast du im Falle einer Stornierung oder sonstigen Unwägbarkeiten einen Ansprechpartner für alle Leistungen. Bei einer eigenen Buchung bist du mit jedem Leistungsanbieter in Kontakt und an deren Stornierungsbedingungen gebunden.

    Eine Eigenplanung macht Spaß, ist aufwändiger und erfordert ein Gespür für die Lage der Unterkunft, die Qualtität des Autovermieters,...

    So viel zum Grundsätzlichen.


    Bei 7 bis 10 Tagen würde ich mich entweder auf den Norden oder den Süden/Westen beschränken, beim ersten Mal eher Süden/Westen (Snaefellsnes).

    Je nachdem wie weit du im Süden in Richtung Osten fahren möchtest, kannst du eine Standortreise ins Auge fassen. Du hast einen Unterkunftsstandort und du fährst von dort aus die einzelnen Punkte an.

    Z.B. von Selfoss aus hast du eine Tagestour über die Reykjaneshalbinsel, eine Tagestour Goldener Circle, eine Tagestour zum Seljalandsfoss und nach Vik. Zum Jökulsarlon und zurück ist es dafür zu weit.

    Die gleiche Überlegung trifft auf den Westen zu: Unterkunft am Anfang von Snaefellsnes und von dort aus Snaefellsnes erkunden und nach Osten zu den Hraunfossar...

    Zu den aktuellen Preisen kann ich nicht viel sagen, da wir 2019 letztmalig dort waren und seitdem große Preisänderungen stattfanden.


    Also: raussuchen, was du unbedingt sehen möchtest (Prioritäten setzen), Lage auf der Karte und Streckenlängen feststellen, Orte für Unterkünfte finden.


    Ansonsten plane pro Tag eine Fahrtstrecke von ca. 250 km +- ein. Dann bist du gemütlich unterwegs, hast genügend Zeit für Abstecher. Bei der Fahrtzeit lass dich von Google irritieren (mind. +20% mit Stopps) oder rechne mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 mit Stopps.


    Viel Spaß beim Planen.

    Wir waren 2013 auf dem Airwaves. Ich meine, dass es damals noch nicht so strikt gehandhabt wurde.

    Ich hatte meine GH2 an mehreren Locations mitlaufen: in der Harpa, in der Slipbarrin, im B5, im Gamla Bío.

    Im Gamla Bío kam nach dem Konzert von der Bühne ein Zeichen, aber keine Aufforderung Aufnahmen zu löschen.

    Lediglich beim Abschlusskonzert von Kraftwerk waren die Ordner sehr rigoros, wenn sie irgendein Aufnahmegerät gesehen haben.

    Die Aufnahmen sind auch im Privatarchiv verschwunden und sind nicht über den Familienkreis hinaus gekommen.


    Prinzipiell verstoßen Bild und Tonaufnahmen gegen das Urheberrecht, sofern nicht der Künstler darauf verzichtet oder die Festivalbedingungen ganz darauf verzichten.


    Keine Nennung heißt nicht automatisch, dass alles erlaubt ist.


    Die Pressehinweise hast du auch gelesen?https://icelandairwaves.is/press/

    Gentle giants sollen besonders behutsam besonders nah an die Säuger heranfahren


    https://www.gentlegiants.is/

    Unsere letzte Tour von Husavik aus ist schon einige Zeit her.

    Gefahren sind wir mit Northsailing. Die Speedboote sind nicht unbedingt rücksichtsvoll in Richtung einer möglichen Sichtung gefahren und haben auch erst sehr spät „gebremst“.

    Ich empfand das Hin- und Hergewusel als Beobachter vom Kutter eher als störend.

    Außerdem gabs auf dem Kutter zum Schluss ein Zimtschneckchen mit Kakao. :)

    Die letzten beiden Male (März und August) hatte ich bewusst alte vitara von icerental4x4 gemietet. Den Autos war das Alter anzusehen und es quietschte hier und da. Die Scheibenwischerblätter waren ausgehärtet, wurden aber anstandslos getauscht.

    Mietwagenübernahme und -abgabe verliefen reibungslos sowohl in der Nacht, als auch am Tag, incl. Shuttle vom und zum Flughafen.

    Das ist das Dilemma. Auf dem platten Lande ist das Angebot in der hiesigen Buchhandlung eingeschränkt.

    Um noch etwas Produktives beizutragen:

    Eine Mischung aus Wanderführer und Reiseführer könnte dieses Werk von Uwe Grunewald sein Island, Rundreise mit Wanderungen.

    In dieser Leseprobe ist zwar keine beschriebene Wanderung abgedruckt, aber eine Beispielkarte für die erste Wanderung. Der Reiseführerteil ist im Stil der Beschreibung von Reykjanes gehalten, also eher knapp.

    Falls der Eindruck entstanden sein sollte, ich nutze nur die Elektronik…

    Ich fahre grundsätzlich zweigleisig, da mich bisher noch kein Wanderführer, egal für welches Land, so richtig überzeugt hat.

    Und leider kann man auch nicht sagen, der Reiseführer aus Verlag x war für Land A toll, also ist er es auch für Land B.

    Hier hilft tatsächlich nur ein direkter Vergleich von mehreren Exemplaren und schauen, mit welcher Variante man am besten zurecht kommt.

    Bei der Planung einer Tour ist mir wichtig, dass ich in einem Wanderführer ein Höhenprofil finde und der Streckenverlauf verständlich beschrieben ist.

    Wenn mich eine Wanderung anspricht geht es auf die elektronische Planung und das Übertragen der Routen auf das GPS.


    Unser erster Island-Wanderführer 2000 war ein Rother aus dem Jahr 1997. Inzwischen sind in den Rothern ja auch Höhenprofile zu finden. Weitere Buch Exemplare wurden weiter oben schon genannt.


    Mein Vorschlag: in einer gut sortierten Buchhandlung vergleichen oder in Ermangelung einer solchen die gewünschten Exemplare nach Hause bestellen und in Ruhe vergleichen und nur den behalten, der einem zusagt.

    Ist allerdings nicht so umweltfreundlich.

    Wir waren 2014 im Juni unterwegs. Wir hatten nur die ersten 3 Nächte vorgebucht, da 1. Pfingsten war und wir uns zum 2. ein Zeitfenster für einen Rundflug offenhalten wollten.

    Danach habe wir ein bis 2 Tage im voraus geschaut, wo wir Station machen wollten und haben dann über booking oder die Jugendherberge gebucht.

    Ein ganz großes Problem dürfte es nicht sein.

    "Yes, most of the F-roads are open in May. Unless there is bad weather or repairs being done on the roads."


    Diese Aussage finde ich sehr gewagt. Könnte hier im Mittelpunt stehen, mir die teurere Kategorie "schön zu reden"?

    Zwingend notwendig ist ein 4x4 nicht, wenn du nicht gerade einmal quer durchs Hochland möchtest.

    Bei einer Empfehlung für eine Mietwagenfirma halte ich mich zurück, da es sehr kontroverse Meinungen zu den erwarteten Qualtitäten der Autos geht. Die Wagen hatten für meinen Zweck völlig gereicht und haben während der Mietdauer ihren Dienst versehen.

    Nur ganz allgemein: Die letzten Mal hatte ich bewusst ältere Modelle gemietet. Da kommt es auf eine Schramme mehr oder weniger auch nicht an. Die reklamierten Scheibenwischer wurden bei der Übergabe anstandslos getauscht.

    Für mich stellt sich die Frage welchen Sicherheitsvorteil du bei der Fahrzeugwahl von einem 4WD versprichst.

    Wie du schreibst, kennst du die Straßenverhälntisse in Island (asphaltiert, unpaved, gravel).

    Jetzt stell dir vor, es schüttet aus Eimern oder es ist frostig, es kommt ein Schneeeinbruch. Die Spikeszeit ist vorbei, Winterreifen sollten noch drauf sein.

    Der Vorteil von Autos der Typklasse RAV4 o.ä. haben den Vorteil, dass sie aufgrund der Wagenmasse etwas stabiler auf der Straße liegen als ein Kleinwagen.

    Letztendlich entscheidet die eigene Fahrweise wie sicher du fährst. Bei ein sehr starken Windböe hast du mit beiden Fahrzeugklassen Probleme.

    Und wie das Wetter wird…


    Wenn ich in Island unterwegs bin, fahre ich aus folgenden Gründen gern mit der RAV4-Klasse:

    - bequemer Einstieg (ja, das Alter)

    - erhöhte Sitzposition (besserer Überblick)

    - die Möglichkeit, auch mal einen Abzweig problemlos fahren zu können, den ich nicht eingeplant hatte

    - etwas mehr Bodenfreiheit


    Ich bin zwar noch nicht im Mai unterwegs aber dafür Ende März, Mitte Oktober und Anfang November.

    Ob es sich lohnt, ist schwierig zu beantworten. Es kommt darauf an, was du sehen willst.

    Es ist Frühwinter, ggfs. frostig und windig. Die Natur befindet sich im Ruhezustand.

    Nur wegen de Pompejis des Nordens und dem Ausblick vom Helgafjell würde ich im Oktober nicht rüberfahren.

    Weniger ist oft mehr. Denk dran, du musst wiederkommen. :)