Machbarkeit der Straßen 864 und 862

  • Hallo liebe Island Freunde,


    wir haben unsere Planungen für Juli 2019 fast abgeschlossen und wollen am 28.07.2019 mit dem Auto

    Selfoss, Dettifoss, Hafragilsfoss und Rettafoss abfahren. Von der Ringstraße kommend wollen wir nach oben zur 85 und über Husavik zurück.

    Gibt es hier Erfahungen zur Beschaffenheit und Machbakeit d Straßen?

    Wir beabsichtigen von Europcar einen Caddy oder einen Bus 4WD zu nehmen.


    Gruß

  • Die von Dir geplante Strecke östlich des Dettifoss ist im Juli im Prinzip problemlos machbar. Die Beschaffenheit schwankt aber stückweise und woh,l auch zeitweise stark. Wenn gerade Straßenarbeiten sind (wie letztes Jahr im September) sind Teilstücke sehr rauh und von rücksichtsvollen Fahrern nur äußerst langsam zu bewältigen.

    Das einzig nervende auf dieser lohnenden Route sind die entgegenkommenden teils aufs Tempo drückenden Fahrer größerer 4-WD-Fahrzeuge, die an das Tempolimit von 80 km/h herankommen wollen und denen es egal zu sein scheint, ob sie mit "Gravel um sich werfen" oder welche Menge Staub sie (an trockenen Tagen) aufwirbeln - auch Überholvorgänge solcher Typen sind nicht ohne.

  • Gerade weil die Strecke durch ewiges bremsen und wieder gasgeben der Ungeübten zum Wellblech geworden ist fahren viele Einheimische mit einem höheren Tempo um den ewigen Schlägen zu entgehen. Ja, das funktioniert und ist schonend für Bandscheibe und Fahrzeug. Nicht umsonst ist auf den unbefestigten Strassen meist 80 KM/h Vmax erlaubt. Die Wohlfühlgeschwindichkeit ist von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich, liegt aber meist zwischen 60 und 80 KM/h.

  • Gerade weil die Strecke durch ewiges bremsen und wieder gasgeben der Ungeübten zum Wellblech geworden ist fahren viele Einheimische mit einem höheren Tempo um den ewigen Schlägen zu entgehen. Ja, das funktioniert und ist schonend für Bandscheibe und Fahrzeug. Nicht umsonst ist auf den unbefestigten Strassen meist 80 KM/h Vmax erlaubt. Die Wohlfühlgeschwindichkeit ist von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich, liegt aber meist zwischen 60 und 80 KM/h.

    Iss halt alles nicht so einfach...mit vier Mann + Gepäck im Aygo!

    ;)

    (Nein, Anwesende sind nicht gemeint und generell ausgeschlossen! 🙂)

  • Gerade weil die Strecke durch ewiges bremsen und wieder gasgeben der Ungeübten zum Wellblech geworden ist ...

    Man kann den Unerfahrenen ja Einiges vorwerfen. Aber die Theorie dürfte nicht haltbar sein. An der Entstehung der Wellblechpisten sind wohl alle Benutzer der Straße beteiligt. Je schwerer das Fahrzeug, desto mehr. Siehe: Wie entstehen Waschbrettpisten?

  • Hallo Dieter.

    Ich habe den Artikel gelesen, weil ich wissen wollte wie sie entstehen. Diese "Pisten"! Diese fütchterlichen, grausam unangenehmen, denen man nur mit etwas höherer Geschwindigkeit begegnen kann.

    Nunja, also - interessant. Ich muss aber zugeben, verstanden habe ich nichts.

    ;)

    Sie sind halt da.

    Jetzt:brauchkaffee

  • Sie sind halt da.

    Sie entstehen beim blossen Drüberrollen. Eine Mindestgeschwindigkeit von wenigen km/h muss überschritten sein und je schwerer das Rad, desto höher werden die Rippen.

    Hier die Originalveröffentlichung auf Englisch. Die dort verlinkten Videos funktionieren aber nur mit QuickTime.

    Ausschnitte daraus findet man aber auch auf hier.

    Analytisch kann aber wohl noch niemand beschreiben, was und vor Allem wie das passiert.



    War bei den Kaventsmännern, Monsterwellen, Freak Waves, Three Sisters, etc. lange Zeit genau so. Erst galten sie als Seemannsgarn, dann wurden sie gemessen und aufgezeichnet. Aber erst als man nicht linear rechnete und die Quantenmechanik bemühte, , konnte man sie auch simulieren.