Empfehlungen für besonders schöne Schwimmbäder

  • und mit „Schleudern“ für nasse Badesachen versehen

    Ja.

    Die findet man in nahezu jedem Bad.

    Sehr praktisch, wir haben sie immer benutzt. Sie funktionieren sehr gut. Wer Wochen mit dem Womo unterwegs ist, weiß sie zu schätzen.

    In Deutschland leider undenkbar.:(

    Heerscharen von Mitarbeitern der Gesundheitsämter würden über sie herfallen und sofort verbieten.:patsch:



  • Ich weiß gar nicht, ob die Schleudernbei uns in Deutschland verboten sind, oder ob noch niemand auf die Idee gekommen ist solche aufzustellen.

    Tatsache ist aber, solche müssten dann vandalismusfest sein, sonst wären sie im Nu demoliert.


    Etwas OT, aber trotzdem:

    Am Beispiel der "Schwimmbadschleudern"

    zeigt sich der Unterschied zwischen dem was wir in unserer Gesellschaft erleben und dem nach was wir uns sehnen.

  • es gibt eine extra-Reiseführer für Hot Pots,allerdings habe ich den schon vor gut drei Jahren 2016 in Reykjavik erstanden.

    Titel::

    „Thermal Pools in Iceland.“ von Jón G.Snæland und Pora Sigurbjörnsdóttir(Verlag SKRUDDA)

    Kostenpunkt ca.4500 Kr.(damals)

    auf englisch geschrieben ,mit Karten und GPS-Angaben,teilweise echte Geheimtipps,die sonst in keinem Reiseführer zu finden sind.79 Pools sind aufgezählt und nach Regionen über die ganze Insel verteilt.(HIGHLANDS/WEST/WESTERN FJORDS/NORTH/SOUTH/REYKANES)gps1

    Um die alle zu suchen und zu finden und darin zu baden,bräuchte es schon einen Extra-Urlaub!

  • Als ich jung war, also in den 60ern in D, da gab es Schwimmbadschleudern auch bei uns. Wann genau die ausgestorben verschwunden sind, weiß ich nicht mehr genau, ich fand es bedauerlich, es war ein faszinierender Gegenstand im Schwimmbad. Ich erinnere mich nur, dass meine Mutter der Meinung war, die Schwimmanzüge gingen durch das Schleudern schneller kaputt. Vermutlich wurden sie auch bei uns verboten. Die Welt ist einfach nicht sicher genug. ;-)


    Und mir sind die tollen Schwimmbadschleudern in Island auch positiv aufgefallen. Sunflower--Smiley

  • Thermal Pools in Iceland.“ von Jón G.Snæland und Pora Sigurbjörnsdóttir(Verlag SKRUDDA)

    Kostenpunkt ca.4500 Kr.(damals)

    auf englisch geschrieben ,mit Karten und GPS-Angaben,teilweise echte Geheimtipps,die sonst in keinem Reiseführer zu finden sind.79 Pools sind aufgezählt und nach Regionen über die ganze Insel verteilt.

    Dieses "Sche**-Buch" war der Anfang vom Ende für viele dieser Pools.
    Eigentlich gehören die Autoren nach Kolbeinsey verbannt.

    Viele der Pools waren vorher nur wenigen bekannt und wurden dann nach der Publikation des Buches schnell überlaufen. Und natürlich haben die Besucher ihren Besuch dann fleißig im Internet gepostet und die Lawine geriet noch mehr ins rollen.

    In dem Buch gibt es übrigens keine Geheimtipps mehr!
    Und vom Bad in den meisten Pools kann man inzwischen nur noch dringend abraten, da dass Wasser extrem mit Keimen und Bakterien belastet ist, in den Wasserproben finden sich auch immer wieder hohe Konzentrationen an multiresistenten Keimen.
    Und die Umgebung vieler dieser Pools ist total vermüllt und zugeschissen.



  • Zum Thema Geheimtipps.

    Es gibt und gab bestimmte Dinge, bei denen von den Einheimischen / verantwortlichen darum gebeten wurde, diese nicht zu veröffentlichen.

    Ein Beispiel ist das ehemalige Käseseiher-Bad in Húsavík, welches nur wenigen Auswärtigen bekannt war und bei dem die Autoren der Reiseführer immer um Diskretion gebeten wurden und sich auch alle Autoren mit guter Landeskenntnis daran hielten.
    Bis der Autor eines deutschen Womo-Führers, der leider wenig über Land und Leute Bescheid wusste, das Bad in seinem blauem Führer veröffentlichte und sogar noch damit prahlte, dass er der erste sei, der das Bad publizierte.
    Fortan war es dort mit der Ruhe vorbei.

    Sobald ein Geheimtipp öffentlich gemacht wird (egal ob in einem Buch, auf einer Webseite oder in facebook / Instagram), ist er kein Geheimtipp mehr.
    Die Auswirkungen solcher Publikationen von "Geheimtipps" haben wir hier in Island in den letzten Jahren mehrfach erfahren müssen.
    Beispiele dafür sind z.B. Kirkjufellsfoss, Brúarfoss und in diesem Jahr Stuðlagil, die bis dahin kaum besucht und dann überrannt wurden.

  • Kria-Tours

    „Island“ muss sich entscheiden, wohin der Weg gehen soll.

    Ein Land kann nicht erwarten, von den Touris die Kohle abzuschöpfen, dann aber jammern, dass genau diese Touris ins Land kommen. Mit allen Vor- und Nachteilen.

    Die Problematik gibt es überall auf der Welt: Tourismus im großen Stil und gleichzeitig der Erhalt von Natur und Ruhe lassen sich nunmal nicht miteinander vereinbaren.


    Für mich verliert Island seinen Reiz, wenn ich alles und jedes problemlos und auf Asphalt erreichen kann!

    Und für mich waren geführte Touren und Guides noch nie interessant. Dafür nahm ich gerne in Kauf, manche Flecken eben auch NICHT zu erreichen, oder mich durch wiederholte Besuche „langsam vorzutasten“!


    Seilbahnen für Kreuzfahrer? - Ein Graus! Ein Einfahrverbot in die Fjorde wäre angesagt.

    Lasst die Kähne (maximal 1-2 am Tag) in Reykjavik ankern und karrt die Horden zum Golden Circle.

    Von mir aus auch noch zu „den beiden Wasserfällen im Süden“. Da kann man nicht mehr viel kaputt machen. Und das war's!

    Und für den Rest des Landes ein verträgliches Konzept mit maximalem Naturschutz.


    Aber wahrscheinlich wird der Mammon andere Entscheidungen treffen...

    :(

  • Für mich verliert Island seinen Reiz, wenn ich alles und jedes problemlos und auf Asphalt erreichen kann!

    Ich versuche es schon seit längerem Verantwortlichen aus dem Tourismusbereich zu erklären, dass die meisten Langzeitreisenden wegen der Natur kommen und das viele Gebiete keinen großen Touristenansturm vertragen.
    Schon Mitte der 90er Jahre war Hveravellir dafür ein Beispiel. Als die Furten auf dem Kjalvegur (ehemals F35, heute 35, bei Touristen als Kjölur bekannt) verrohrt bzw. überbrückt wurden, nahm der Besucherverkehr in Hveravellir deutlich zu und es entstanden schwere Schäden an den Sinterterrassen.

    Es gibt leider etliche die der Meinung sind, jede noch so kleine Ecke müsste für alle Touristen auf Asphalt erreichbar sein. Neben unserem Land hat ein ehemaliges Regierungsmitglied sein Sommerhaus und er tritt vehement dafür ein, die Straßen im Hochland zu asphaltieren.