Erste Islandreise

  • Also Endplanung umd die Zeitplanung erfolgt eh mit openstreetmap, zum schnellen suchen geht meisst google besser.

    Ich versuche auf jeden Fall das ich jeden Tag oder zumindest jeden 2 Tag soviel Reserve einplane das ich einige Stunden noch zur freien Verfügung habe.


    Ja genau ein bisschen so Ralleyfeeling würde ich halt auch gerne haben ;)

  • Die Bilder mit dem festgefahren Toyota zeigen genau, was man nicht machen darf und warum.

    Man darf die Pisten nie verlassen, man zerstört die Landschaft mit tiefen Spuren, wie auf den 2. Bild im Vordergrund zu sehen ist.


    Der Vitara ist für F-Straßen ungeeignet. Der alte Vitara war gut für F-Pisten, aber inzwischen ist der Vitara sehr tief gebaut.


    Höhlen gibt es mehrere dir man besuchen kann.

    Höhlentouren in Island. Besichtigen Sie eine Lavahöhle mit Guide.
    Buchen Sie ihre Höhlentour in Island. In Island gibt es mehrere Höhlen in der Lava die besichtigt werden können, auch mit Transfer von Reykjavík aus.
    www.island-touren.is

  • So dass wären mal meine Etappen wobei halt die Hotels mal so halbwegs fix sein werden / müssen - sind schon alle gebucht aber alle zumindest mit der Option das ich die noch verschieben kann bis Anfang September

  • Ich hab mir die Karte mit den Unterkünften angeschaut. Da sind mir die Tage 8 und 9 aufgefallen.

    Die Tour von Akureyri nach Holmavik? mit den entsprechenden Abstechern ist für meine Empfinden schon recht heftig. Die Strecke zum Hvitserkur über Borgavirki zieht sich auf Schotter. Bei gutem Wetter kein Thema außer dem Zeitfaktor.

    Tag 9 mit der Strecke von Holmavik nach ? mit Dynjandi, Raudasandur und Latrabjarg? ist auch mehr als sportlich. Ab Thingery ist die Strecke nicht mehr asphaltiert und bei Feuchtigkeit/Nebel kein Spaß.

    Von Kirjubol (hinter Isafjördur) bis nach Bildudalur war für uns eine gemütliche Tagesetappe mit Thingery, Dynjandi und HotPot-Aufenthalt.

    Bildudalur- Latrabjarg-Raudasandur-Bildudalur mit ausgiebigem Aufenthalt am Latrabjarg ebenso.

  • Hmmm muss ich noch mal genau schauen.

    Der letzte Tag den du angesprochen hast (Bildudalur- Latrabjarg-Raudasandur-Bildudalur) kann ich entschärfen indem ich die Fähre dann nehme - dann sollte der Tag schon um kurz nach 15 Uhr fertig sein (wenn Wetter passt)

    wenn Wetter ganz schlecht ist, dann kann ich da ja auch das eine oder andere auslassen.


    Bei dem TAg davor wirds schwierig, keine Abkürzung möglich - und maximal der Abstecher zum Bolafjall ist streichbar.


    Am ersten Tag kann ich wenns schlecht läuft den Abstecher nach Grettislaug auslassen und die 1 nehmen - dann hab ich sicher genug Reserve.


    Ansonsten wäre es mit Openstreet so geplant das sich mit 1-2 stunden aufenthalt immer alles ausgeht das ich spätestens um 16/17 uhr im Hotel ankomme, das sollte mir ein paar Stunden reserve geben.

  • Auf jeden Fall habe ich mal das Hotel in Akureyri stroniert und eines in Sauðárkrókur gebucht, dadurch entspannt sich der erste genannte Tag dann auch schon mal etwas

  • Was gibt es eigentlich kulinarisch zu essen in Island?

    Habe aus nem anderen thread mal so kleinen Fish & Chips laden

    dann auf den Westmännerinsel entweder Slippurinn oder ins Tanginn

    und einmal ins Rauða Húsið auf Langustenschwänze

    dann irgendwo mal die Fiskibollur probieren


    Gibt es sonst noch was (ausser Gammelhai) was man probieren sollte/muss

  • Ok dann wird ne Woche Softeis gegessen :P


    Eine Frage zu meiner Route noch.

    Ankunft in Island ist der 11.9, am 12.9 starten wir los.

    Gegen den Uhrzeiger - also mit Goldencircle, Westmänner usw.


    Wäre es in der Zeit eventuell klüger (wenn ich die ganzen Hotels noch stornieren kann - kann ich - aber eben zu den anderen Zeiten dann auch wieder die Plätze finde) die Reise IM Uhrzeigersinn zu planen?


    Grund: Im Golden Circle, dann später weniger Touristen, man kommt früher in den Norden, falls doch Schnee kommt, das "beste" eher zum schluss

    was sagt ihr?

  • Wenn ein Restaurant Walfleisch oder Puffins / Papageientaucher anbietet - solltest du wieder gehen. Und den Leuten auch sagen warum.

    hahah jo okay mache ich.

    Wobei ich glaube irgendwo mal gehört oder gelesen habe, das das walfleisch aktuell nicht mehr von gefährdeten Tieren kommt, oder nur Beifang oder oder ... irgendwas war da.


    Gibts noch Tipps wegen der Tour Uhrzeigersinn oder gegen Uhrzeigersinn?

  • Letztendlich ist und bleibt es Geschmackssache. An den Hotspots wird immer was los sein. Wettertechnisch ist es schwer vorherzusagen, wo das bessere Wetter sein. Herrscht Wind aus südlichen Richtungen vor, dann ist das bessere Wetter eher im Norden zu finden, herrscht Nordrichtung vor,...

    Gefühlt würde ich wahrscheinlich gegen den Uhrzeigersinn fahren, da im Süden bis in die Westfjorde die Highlightdichte größer ist als im Norden. Nicht dass ihr vom Nordteil schon gesättigt seid und den Süden nicht mehr voll aufnehmen könnt.

    Es ist fast so wie an den Supermarktkassen: Hat man sich für eine entschieden ist es immer die verkehrte.

    Also Mut zur Entscheidung und losfahren.

  • Ich habe die Frage nie so richtig verstanden, ob im oder gegen den Uhrzeigersinn. Im Sommer habe ich immer einen Camper, dann richte ich mich nach dem Wetter. In den Wintermonaten buche ich meistens vor, und muss halt mit dem jeweilige Wetter leben. Allerdings bin ich im Winter auch nur 2mal rum um die Insel, und da einmal im und das andere mal gegen den Uhrzeigersinn.


    Du hast zwar Argumente mit der eventuell unterschiedlichen Touri-Dichte genannt, aber ich würde mir auf keinen Fall die Arbeit machen, eine schon gebuchte Tour nun in der Gegenrichtung zu planen und zu buchen.

  • Morgen


    Also für die Kamera habe ich mir jetzt so nen Regenschutz bestellt die Dinger schauen ganz praktisch aus, und haben glaub ich guten Schutz - dann brauche ich keinen Schirm ;)


    Wegen der Tour, geplant hätte ich schon auch im Uhrzeigersinn - das geht glücklicherweise ja schnell.

    Das was dann Zeit kostet ist das Buchen der ganzen Hotels - und im zweiten Schritt dann das stornieren der alten.

  • Das was dann Zeit kostet ist das Buchen der ganzen Hotels - und im zweiten Schritt dann das stornieren der alten.

    Das würde ich mir nicht antun - wozu auch? Nachher buchst Du Alles um, und dann merkst Du in Island, dass die erste Planung doch besser (Wetter) gewesen wäre. X(

  • naja Planung und Bürokratie wäre mir egal - aber wenns ne 50:50 Chance ist dann bringts mir nix, dann lass ich es.

    Geplant hätte ich die Rückwärtsreise auch schon, müsste nur noch umbuchen.

    Aber werde es dann so lassen

  • Was das Wetter betrifft gibt es in Island 2 Besonderheiten:

    1. Wenn es regnet, dann warte eine halbe Stunde, bis es sich bessert. Wenn es schlimmer geworden ist, dann herrscht Gluggaveður.

    2. Fahr 60 km weiter oder um die Ecke rum, dann ist es meist etwas besser.

    Gut, bei einer Rundreise hilft das nicht viel weiter.

    Eine 50:50 Chance hast du nur bei der Routenwahl, wettertechnisch ist es egal, weil du nicht weißt, was kommt.

    Das einzige, was dir bei der Etappenplanung etwas helfen kann, ist der regelmäßige Blick auf die Wetterdaten. Wichtig ist da die Windrichtung und die Niederschlagsvorhersage. Dann kannst du eventuell die Reihenfolge der Ziele anpassen.

    Bei unserer ersten Reise 2000 hatten wir in Skaftafell schönstes Sonnenbrandwetter. Ab Vik bis nach Reykjavik tief hängende Wolken, Sturm und Regen bei Südwind. Im Reiseführer stand, dass rechterhand die alte Küstenlinie zu sehen sei, ja, vielleicht hinter der grauen Wand.

    Das hatte zur Folge, dass wir uns die Südküste dann 2 Jahre später angeschaut haben.

  • Das mit der Aussage: Warte 10 Minuten, dann ändert sich das Wetter, kann ich so nicht bestätigen. Es kann auch tagelang wirklich schlechtes Wetter sein,. so wie es auch tagelangen Sonnenschein geben kann. Ja, und manchmal reichen auch keine 59 km sondern da sollten es eher 500 km sein, bis man in eine andere Wetterzone kommt.

    Marled

  • Das mit der Aussage: Warte 10 Minuten, dann ändert sich das Wetter, kann ich so nicht bestätigen. Es kann auch tagelang wirklich schlechtes Wetter sein,. so wie es auch tagelangen Sonnenschein geben kann. Ja, und manchmal reichen auch keine 59 km sondern da sollten es eher 500 km sein, bis man in eine andere Wetterzone kommt.

    Marled

    Na ja, das ganze mit dem Wetter ist eher so zu verstehen, dass man es ja auch nicht ändern kann, wenn es die Großwetterlage nicht hergibt.

    Allerdings habe ich schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass ein rechtzeitiger Blick auf die Wetterkarte die Planung beeinflusst hat, wo wir den Tag hingefahren sind. Oder in welchem Zeitfenster der Besuch einer Location günstiger ist.

    Das geht allerdings nur, wenn du einen festen Standort hast und flexibel reagieren kannst. Bei einer Rundreise funktioniert das nicht. Da muss man nehmen, was gerade im Angebot ist.